Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 09.09.2014, 11:33 
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Apfel sollte auch gut gehen.
Hatte ich zwar noch nicht, aber ich hab schon gelesen, dass es mittelhart und gut zu verarbeiten ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 18.09.2014, 10:15 
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Ein ganz tolles Projekt.
Da ich nun auch anfangen möchte selbst Haarschmuck aus Holz zufertigen geselle ich mich gerne mal dazu.
Aktuell kann ich noch nichts beisteuern aber vielleicht ändert sich das ja noch.

Ganz großartige Stücke die ihr hier präsentiert.
Das steigert meine Lust es selbst auszuprobieren ganz ernom.
Danke dafür.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 17.10.2014, 12:44 
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Ich bin doof.
Ich habe erst gedacht ,dass das hier - alleinig nur Mahakalis projekt sei *facepalm*
wunderschöne teile! ich werde ganz neidisch! :-) ich möchte sowas auch können... mein freund hat so einen gurkigen hand dremel. denkt ihr damit komm ich weit?

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Zuletzt geändert von Lulinka am 17.10.2014, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 17.10.2014, 13:57 
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wie wärs denn mal mit sowas?

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Tante Edit: Ich hab da noch mal 1-2 Fragen.

1. Wo kriegt ihr euer Holz her? Also ich hätte hier noch etwas Feuer Holz das meine Vermieterin mal selbst geschlagen hat. Allerdings weiß ich nicht was das für Holz ist und wie alt es ist. Kriegt man Apfel und co. auch im Baumarkt?

2. Wie macht man diese Bemalung von 60th Street Forken? Also so, dass sie verschiedenden schichten verschiedende Farben haben. Ich habe etwas recherchiert aber ich habe nix gefunden.... ich wieß auch gar nicht unter welchem begriff ich googeln muss...

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 11:24 
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Die 60th Street Forken sind aus Dymonwood ;)

Ich hab mal ne Frage:
Der Sturm letzte Nacht hat mir meinen geliebten Essigbaum gefällt :( Jetzt hab ich bei Google gesehen wie schön das Holz gemasert ist und ich bin am überlegen ob ich was ablagere. klick Das Holz schein bei Drechslern beliebt zu sein, meint ihr ich kann daraus Forken machen?

Wie lange muss ich Holz lagern damit es zu bearbeiten ist? Wo mach ich das?
Hab noch nie etwas aus Holz gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 12:06 
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@körsbär
Um Essigbaum schleich ich auch schon ne Weile rum!
Essigbaum ist ein wunderschönes Holz und ist definitiv für den Forkenbau geeignet.
Holztrocknung ist leider nicht ganz einfach. Am Besten kühl und vor Nässe geschützt lagern.
Ich hab jetzt schon mehrfach von der Faustregel 1 Jahr pro 1 cm Dicke gelesen... weiß aber nicht genau, was dran ist.
Mein Olivenholzstück lagert jetzt erst mal 1-2 Jahre und dann schau ich es mir mal an.

@ Lulinka
Wenn Du die die restlichen Beitrage anschaust, findest Du bei einigen auch die Bezugsquelle für das Holz.
Im Baumark bekommst Du meist Buche und Kiefer, Edelhölzer gibt es da eher selten.
Für Dymondwood Forken gibt es sogar einen eigenen Thread.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 13:47 
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Kösbär, das ist ja wirklich wunderschön, wow!

Lagerzeit ist so eine Sache. Mein Lieblingsschreiner sagt, das muss man halt sehen, Faustregeln hin oder her, nur wie man das ohne Erfahrung sieht weiss er auch nicht ^^
1-2 Jahre klingt aber gut. Kühl und trocken auch. Er sagte noch etwas von 'besser draussen lagern', ich frag ihn nochmal wieso und wie.
Ich will auch mal damit anfangen Holz zu trocknen, das ist ja durchaus ein spannendes Gebiet.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 16:29 
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Also meine Eltern haben Garten möbel aus voll holz. Die müssen das ganze Jahr draußen stehen. Auch wenn man "holz troknet" darf es nicht 100% ganz troken sein. sonst wird es porös und bricht einfach schneller. Eine gewisse restfeuchtigkeit soll immer gegeben sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 17:08 
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Mahakali, wie gesagt, ich hab grad einen vollständigen, dicken alten Baum draussen liegen :( und ich möchte nicht das er (wie der Pflaumenbaum letztens) im Häcksler landet.
Also, wenn du Essigbaumholz willst, darfst dich gerne per PN an mich wenden!

Danke für eure Ratschläge, hab auch schon versucht mich selbst einzulesen aber ich werde nicht wirklich fündig, wenn jemand einen Link "Holztrocknung/Verarbeitung für Dummies" hat dann bitte an mich weiterleiten (deutsch oder englisch)

Bei dem Grundsatz 1cm = 1Jahr braucht zb der Stamm mind 25 Jahre zum trocknen :gruebel: oder sollte ich lieber Bretter oder Scheiben abschneiden?

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 17:47 
Ich habe mal beim Bogenbaukurs gehoert, man solle dicke Staemme der Laenge nach spalten und vierteln, Leim auf die Enden streichen und das Holz warm ablagern - oben auf dem Wohnzimmerschrank bei 50-60% Luftfeucgtigkeit. Nach einem Jahr sei das Holz dann bogenbaufaehig. Nachdem Haarschmuck nicht ganz so ueblen Kraeften ausgesetzt ist wie ein Langbogen mit 50lbs Zugkraft, denke ich, dass das auch fuer Haarforken reuchen duerfte. Wichtig ist, dass das Holz auf gesamter Laenge gleichmaessig trocknen kann, deshalb auch die Querseite mit Leim verschliessen.

Sucht mal statt nach Holztrocknung nach Boegen und Pfeile selber bauen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 17:54 
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Am Besten Brettchen oder besser Kanteln (falls sich etwas verzieht ist dann immer noch genug Material da) sägen.
So stapeln, dass immer etwas Luft dazwischen kommt.
Lagerung am Besten Draußen unter einem trockenen Unterstand (in meinem Fall die Gartenhütte meiner Eltern).
Hätte ich die Möglichkeit nicht, würde ich es vermutlich auf dem Dachboden lagern.

Vielen Dank für das Angebot, ich schreib Dir ne PN.

Ne wirklich brauchbare Anleitung hab ich leider nicht gefunden, nur einen Hinweis, dass die Trocknungsdauer stark vom Holz abhängt.
http://www.holzwurm-page.de/technik/trocknen/zeiten.htm

Edit Link eingefügt:
http://www.holzwurm-page.de/technik/trocknen/erkl.htm

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Zuletzt geändert von Mahakali am 22.10.2014, 18:00, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 17:57 
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@ TheaEvanda
Bist Du mit dem warm ablagern sicher?
Ich hab das einmal im Heizungskeller gemacht.
Ergebnis waren sehr viele Risse, das Holz war komplett unbrauchbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 22.10.2014, 19:53 
Mein Heizungskeller wäre dafür sowohl zu trocken (20% Luftfeuchtigkeit) als auch zu warm (25-28°C). Unser Wohnzimmer dagegen ist bei etwa 20-21°C und 60% Luftfeuchtigkeit eine ganz andere Hausnummer. ;)
Wichtig ist, bei der Methode den Wasserverlust durch das Stirnholz zu begrenzen - deshalb die Stirnseiten mit Leim bestreichen, dann entweicht das Wasser nur über die offenliegenden Längskanten.

Auf jeden Fall scheint mir das Ablagern von Holz über mehr als zwei Jahre utopisch für den Hausgebrauch. Da würde ich glatt überlegen, das Holz von einem Schreiner, der sowas noch macht, mit ablagern zu lassen - oder das Rohholz zu verkaufen und von dem Erlös geeignete trockene Holzstücke zu kaufen. Die 25 Jahre alte Wildkirsche, die wir vor ein paar Jahren wegen Umbaus fällen mussten, hat schlappe 2000 Euro eingebracht - nachdem die Holzfäller bezahlt waren. Das ist vielleicht eine Überlegung wert.

Die Idee mit dem groben Zurechtschneiden der Holzstücke, und die dann einzeln zu trocknen, scheint mir auch sinnvoll. Vor allem hält sich der Verlust in Grenzen - oder man kann um eventuell entstehende Trockenrisse herumarbeiten. Willst du deine Scheiben quer oder längs zur Wuchsrichtung schneiden?


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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 23.10.2014, 13:29 
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Hab mich jetzt auch noch etwas eingelesen ;) und wie TheaEvanda schreibt wird empfohlen die Enden zu versiegeln; Leim, Lack Wachs oder zu Not eine Plastiktüte
Aufbewahrung sollte luftig, vor Sonne geschützt, erfolgen.

Dann hab ich noch einige Vorschläge gefunden wie die Trocknungszeit verkürzt werden kann. Die gehen vom Bau eines Trocknungsschuppen, Lagerung in einem Karton mit Raumentfeuchtersilicat, Gefriertrocknung im Eisschrank, einpacken kleinerer Stücke in Plastik/Papiertüte und im Keller trocknen, offen und geschlossen im Wechsel.... bis zu

Trocknung in der Mikrowelle

diese Möglichkeit fand ich sehr interessant (ungeduldig bin) und sie scheint vor allem von AMI Drechselkünstler beliebt zu sein.
Hierbei kann sowohl das zu bearbeitende Holz als auch schon fast fertige Werkstücke getrocknet werden :shock: Voraussetzung ist natürlich, das Werkstück muss in die Mikrowelle passen.

Das Werkstück sollte dabei als erstes gewogen werden
auf niedrigster (auftauen) Stufe für 1-3 Min in die Mikrowelle
abkühlen lassen

Vorgang wiederholen 4x
dann Holz wiegen

Das Holz ist trocken wenn sich das Gewicht zwischen den einzelnen Runden nicht mehr ändert

Wichtig ist: niedrigste Stufe wählen, das Holz darf nicht rauchen, Geduld.. dazwischen gut abkühlen lassen. Das Holz zwischen den Runden drehen. Keine fertigen Werkstück verwenden, da trockenes Holz schrumpft

Hab meine Infos von hier Rex Woodturning


Bin wirklich neugierig ob das funktioniert, aber ich würde es vorsichtshalber nicht mir seltenem Holz probieren, falls was schief läuft .

Die Beste Methode um Risse zu vermeiden scheint allerdings wirklich, das langsame ablagern über Jahre zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIY mit einheimischen Hölzern
BeitragVerfasst: 23.10.2014, 15:15 
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Hui, das ist sehr Interessant.
Vielen Dank für Teilen!

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