Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 08:49 
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Was für ein Frauenbild unterliegt eigentlich dieser Vorstellung, dass Frauen „über Vierzig“ ihre Haare mal langsam kürzen solllen. Das frag ich mich viel eher. Heißt das, sie genügen dann nicht mehr optisch den Ansprüchen (ich sag mal von irgendwem, aber faktisch doch wahrscheinlich von Männern), um sich mit offenen, langen Haaren zu schmücken? Ich habe den Eindruck, dass dieses Bild und das Selbstverständnis der Frauen sich grad noch einmal deutlich wandelt. Hoffentlich so weit, dass wir irgendwann (selbstgetrieben) gar nicht mehr darüber nachsinnen oder diskutieren müssen, ab wann denn Frau ihre doch bitte lieber mal ihre Haare abschneiden sollte. Weil sie das nicht nach den Ansprüchen anderer entscheidet - sondern nur nach ihren eigenen. Und da mag die Optik dann eine Rolle spielen oder irgendwann auch das Handlings vielleicht......

Bin da echt etwas auf Krawall gebürstet.....gibt es eigentlich eine ähnliche Diskussion in Bezug auf männliche Äußerlichkeiten? Ab wann sollte Mann mit Halbglatze bitte nur noch Mütze tragen?

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2a-b Fii, 6-7 cm, endlich ganz und gar NHF


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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 11:19 
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<Spekualtionsmodus an>

Kolleginnen mit kleinen Kindern, die einfach keine Zeit mehr finden, ihre Haare zu pflegen und abschneiden, auch/wegen Hormondrop nach der Geburt. Mir fällt ein, dass ich in höherem Alter weniger Zeit für Pflege habe. Oder meine Pflegezeit auf meinen Gesamtkörper ausweiten muss (ze Falten, sic!). Früher so: Wasser, Seife, Creme. Zeit für Haare. Heute: Muss noch einkaufen, Garten, Freizeitstress, und schlafen muss ich auch länger um mich zu erholen. Mir kommt vor, als würde ich einen nicht unerheblichen Teil meiner Zeit mit Reparaturarbeiten verbringen. Die 24 h für einen Tag bleibt jedoch gleich. Eitelkeit wächst, Jugend vergeht.
Haarstruktur ändert sich. Nicht jeder behält die üppigen Strähnen, Haar dünnt aus, wird schwieriger zu stylen. Ich kann sagen, in Kombi mit Grau in lang bzw. länger: Pflege, Pflege, Pflege. Ich setze mein Ziel "Taille" auch immer wieder mal auf den Pott. Und mit Dutt sehe ich meines Erachtens einfach furchtbar und ommamäßig aus. Für Offentragen (und dabei gut aussehen) muss ich richtig Arbeit investieren. Boah - und wenn dann anderes drängt und drängelt... da wird man schon mal weich in seinen Vorsätzen.

Ich kann mir vorstellen, dass nicht jede/r dafür Zeit erübrigen will. Für uns, die wir uns hier zusammen gefunden haben: Wir wollen das ja.

<Spekualtionsmodus aus>

Die kleine Männerkontrollgruppe, mit der ich mich umgebe, mag kurzes wie langes Haar gern, Tendenz langes Haar. Qualität spielt da keine Rolle. Wenn jemand sagt: Kannst ja mal schneiden, dann sind das eher die Ladies im Umfeld.

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Der Kaninchenbau
~~~~~~~~
C(urly) :: F(ine) :: D(ense) :: H(ighporosity)
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Konfuzius says: If you are the smartest person in the room, then you are in the wrong room


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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 11:28 
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Ich kenn auch keinen Mann, der was gegen lange Haare hat. Ich glaube eher, dass es echt noch von unseren Müttern und Omas kommt, wo kurze Haare der Befreiungsschlag waren und ein Wunder der Praktikabilität.
Kaninchens Argumente find ich total einleuchtend und kann mir ausserdem gut vorstellen, dass ich auch irgendwann einfach die Arme nicht mehr hoch genug bekomme für Dutts, und dann müssen die Haare kürzer werden.... hoffentlich erst mit 70. Aber wer weiß... ;)
Ich für mich habe gemerkt, dass meine offenen Haare zwar von hinten toll aussehen, aber mich von vorne leider zunehmend alt machen. Und den Eindruck "hinten Lyceum, vorne Museum", den möcht ich echt nicht vermitteln. Mit Dutt und herausfallenden Strähnchen, oder aber einem feschen Bob seh ich einfach besser aus. Rein optisch spräche also bei mir einiges für Haare ab.

Zusammenfassend gesagt, gibt es also viele GRünde und Argumente... und genauso viele dagegen.

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2bMii , ZU 9 cm - 73 cm SSS.


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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 11:57 
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Dem Kaninchen würde ich mich auch anschließen, deckt sich mit dem, was ich aus dem Umfeld mitbekomme, wo allein schon der Berufsstreß plus Kindern kaum noch Zeit läßt - na und wenn dann auch noch der Haushalt winkt...
Zu Tender Poisons müderen Armen möchte ich noch die ungelenkeren Hüft- und Kniegelenke hinzufügen, die Pediküre usw. auch nicht leichter gestalten, sodaß von den 24 h einfach mehr dafür gefressen wird...
Prioritäten verschieben sich. Irgendwann triumphiert vielleicht sogar der Geist über die Materie und sagt sich:"Sch... drauf!"
Bei Männern kenne ich nur einen einzigen, dem kurze, sprich halblange Haare besser gefielen als lange, aber der entstammt der Punk/ New Wave-Generation und ist in der Britpop-Szene fest verankert, der Rest hat sich glaube ich nie zu dieser Frage geäußert....
Dann möchte ich noch zu bedenken geben, daß "älteres" Haar nicht nur anscheinend häufig deutlich schwieriger zu pflegen sind - kann ich auch den Finger heben -, oft haben ältere Frauen mit AGA zu kämpfen, sie zu spät bemerkt oder auch einfach keinen Bock auf die Regaine-Nummer - oder wollen/ müssen ihr Geld in anderes investieren.
Graue Haare sehen in lang und länger auch nicht automatisch elfenhaft oder anderweitig schmeichelhaft aus: In regelmäßigen Abständen sehe ich Frauen - und auch Männer - mit "merkwürdiger" Haarstruktur, die die von Andie wohl gemeinte Hexenoptik ergibt, nicht nur ausgedünnte, angefressene Spitzen (dazu reicht m.E. eine schrumpfende TL), sondern drahtartige, verkrusselte Haare ("Stahlwolle"), alternative dünn und fluderig-verkrusselt, was fürchte ich in allen Längen eine "schwierige" Optik ergäbe, womit sich nicht jede/r wohlfühlt, auch weil man von außen plakativ als "ungepflegt","wirr" oder halt schräg abgestempelt wird/ werden könnte.

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,4 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 12:40 
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@Tender Poison: Oje, jetzt nachdem ich "hinten Lyceum, vorne Museum" gelesen habe, ist mir wieder eingefallen, dass ich ja genau deshalb nimmer färben wollte.
JA, da war auch schonmal was, in etwas so: Zwei junge Männer ca 18 an der Haltestelle: "Du hast schöne Haare" - der andere "mein Kumpel meint, Sie haben schöne Haare, er hat gerade nicht gesehen, dass sie schon älter sind" lach. Schon zwei Jahre her.

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:-) SSS 117 cm mal sehn wie viel noch geht an Länge!


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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 14:23 
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Okay, wenn die Optik nicht mehr stimmt oder das Handling zu schwer wird, kann das bei älteren Frauen ein für mich einleuchtender Grund sein, die Haarfrisur anzupassen an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen von „vorteilhaft“. Aber, Leute, mit Vierzig ...? Das wird wohl eher auf Damen über 70 oder noch älter zutreffen.

Also wirkliches Alter und langes Haar.....das wird wohl echt schwer. Das kann ich mir auch vorstellen.

Kaninchen, ich find ja echt nicht, dass längeres Haar mehr Pflege und Aufwand verursacht. Ich fand meinen Bob viel, viel aufwändiger als mein aktuelles BSL. Aber wahrscheinlich ist der Unterschied, warum wir beide das so anders einschätzen, dass ich gern- lockeren - Dutt trage, und den knuddeln ich in fünf Sekunden, drei Strähnchen raus, fertig. Unten am Hinterkopf eng geknödelt erzeugt bei mir aber auch Omalook.

Also, diese magische Grenze Vierzig ist aus meiner Sicht halt völlig veraltet.....glaub schon, dass das auch noch mit der Vorstellung von der mittelalten Frau in unserer Gesellschaft zusammenhängt, die halt ein bisschen oder immer mehr in Richtung gesetzt und unsichtbar geht.

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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 14:32 
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das weisse kaninchen hat geschrieben:

Ich kann mir vorstellen, dass nicht jede/r dafür Zeit erübrigen will. Für uns, die wir uns hier zusammen gefunden haben: Wir wollen das ja.



Ich glaube, das passiert heute zunehmend weniger. Früher war man oft ab ca. 50 nicht mehr so aktiv, hatte keinen Grund mehr zum Laufen/ Joggen, allg. für Sport, viele sahen das Aktivität der Jüngeren an. Man ging also nur noch Schrittempo und machte auch sonst weitgehend wenige Handgriffe über Kopf. Heute sieht man viele Rentner noch im Fitess-Studio oder bei anderen Aktivitäten, die körperlichen Einsatz fordern (nein, ich meine nichts Zweideutiges, sondern so etwas wie Gartenarbeit, Hundesport usw.) - da gibt es mMn immer weniger Senioren um die 70, die die Arme nicht über den Kopf bekommen. Wer kann, wäscht sich ja noch selbst und dazu gehört auch bei Glatze oder Kurzhaarfrisur das Waschen des Kopfes. Also würde ich, bei Übung, keine Angst davor haben, keinen Dutt mehr zu schaffen. Anders sieht es aus ohne Übug; das könnte sicherlich einige überfordern. Ich habe ca. eine Woche oder länger gebraucht, um einen Französischen Zopf hinzubekommen, hätte ich erst mit 70 angefagen, wäre mir das vermutlich zu stressig gewesen und hätte vielleicht dann mehrere Wochen bis Monate gedauert, wenn ich vorher gar keine Frisuren gemacht hätte.

LG von
Tasha

PS
Wie wäre mit einem Thread "ab wann kürzt man die Haare aufgrund des Alters"? Dann müsste man sich biem Lesen dieses Threadtitels nicht immer so ärgern/ wundern. Ich frage mich immer, was einen 40järhgien denn nun so sehr von einem 30jährigen oder 20jährigen unterscheidet, dass man ab 40 über Radikalrückschnitte diskutieren muss, aber nicht mit 20 oder 30. Wenn es um Mütter geht, würde die Diskussion doch schon mit 25 anfangen. Mit 40 kommt man so langsam in die Wechseljahre, geht es evtl. darum?

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BeitragVerfasst: 09.02.2019, 15:13 
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Finde ich nicht passend.

hier ging es ja eben genau um die Diskussion zu vermeintlichen ungeschriebenen Gesetzen, die einem vorschreiben wollen, dass sich eine bestimmte Haartracht in einem bestimmten Alter "nicht gehört". (So wie in den 20ern auf dem Dorf der Bubikopf die "Sünde" schlechthin war.... "komm ja nicht mit einem Kind nachhause oder gar mit einem Bubikopf!!!" Wurde den jungen Mädchen eingetrichtert, wenn sie "in Stellung" in die Stadt gingen)

Eingeschränkte Schulterbeweglichkeit kann einen mit 90 treffen, mit 19 oder nie. Das hat aber mit selbstverliebten Tröten wie Laberfeld nichts zu tun, die finden, dass sich lange weiße Haare nur für senile Designer gehören und nicht für Frauen über 30 (!)....

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BeitragVerfasst: 10.02.2019, 12:03 
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Also das Thema Berufsstress und Kinder und Co hab ich bei mir nie als Kürzungsgrund der Haare empfunden.
Ich hatte meine Haare auch während meine Kinder klein waren, immer lang, ich bin desweiteren auch berufstätig.
Ich mache allerdings recht wenig Bohei um meine Haare, die werden halt alle 5 Tage gewaschen, ansonsten mal gebürstet/gekämmt und in einen Dutt gewickelt oder in einen Zopf geflochten.
Alle halbe Jahre schneide ich mal die Spitzen, Pony öfter.
Ende. Keine Frisörrennerei, keine aufwendigen Nachtfrisuren, keine Färberei, keine ausufernde Pflege....
Meine Zeit, die ich in meine Haare investiere, beträgt (außer am Waschtag) vielleicht 10 Min am Tag. Maximal.
Als Zeitfresser würde ich sie absolut nicht bezeichnen.

Einzig der Grund, dass man iwann die Arme nicht mehr ohne Weiteres zum Duttwickeln hochbringt, kann ich mir vorstellen.
Aber das ist ja mit 40, 50 oder 60 wohl seltenst der Fall, eher mit 70 oder 80.
Und dass die Haare vielleicht nicht mehr so dicht und voll sind, dünner werden, weniger werden.
Das wäre für mich dann auch ein nachvollziehbarer Grund, Haare zu kürzen.

Aber was die Zahl "40" angeht, sind es eher "gesellschaftliche" Gründe und keine körperlichen, warum man immer wieder hört, dass man die Haare doch kürzen solle.

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Haartyp: 2a, ZU~8
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BeitragVerfasst: 11.02.2019, 19:32 
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Als ich damals dies hier las
https://www.deutschlandfunkkultur.de/fr ... _id=370822
dachte ich daran, dass ja diese Überzeugung, Frauen müssten sich ab einem gewissen Alter die Haare kurz schneiden auch etwas damit zu tun hat,
dass lange und noch dazu offen getragene Haare ja auch als erotisches Signal gelten.
Und Frauen haben schließlich ab einem gewissen Alter keine erotischen Signale mehr zu setzen. Basta :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 11.02.2019, 23:56 
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@ niq :
Schon ein provokativer Tenor im Artikel , klingt eher verhärmt nach Kontrolle über Haare , auch um eine Diskussion anzuwerfen .
Gehe nicht drauf ein , mehr meine Impressionen :
Eigentlich versucht " frau " doch schon ein ganzes Leben lang , ihre tolle Energie im Alltag etwas moderater abgewandelt einzusetzen , um niemanden allzu sehr zu verschrecken .
Erotische Signale aussenden ?
Wenn es frau gut geht , sie auf irgendeine Art kreativ ist & Freude in sich hat , sind das doch immer noch neutrale Signale .

Ich selbst bekomme momentan Aufmunterung zu etwas " mehr " Inszenierung bei der Kleidung , mag es eigentlich selbst sonst eher neutraler & sportlich etc . , also eher wieder auf der sicheren Seite .


Mein Friseur vor 15 Jahren meinte noch , daß eine Frau in sich ruhe , oder bei sich angekommen sei , wenn sie ihre Haare in schlicht klassisch lang mag , der gepflegte " Nicht - Schnitt " sozusagen , fast wie eine Madonna . Es spucken schon Bewertungs-Vergleiche in den Köpfen herum , jedoch keine einheitlichen ...

" So lässt Du sie jetzt aber , die Länge & die Farbe " , das war das Lob der letzten Monate .
Ich lass sie jetzt wirklich so , schneller Wechsel von : bei der Arbeit aus dem Weg gepackt , in Gesellschaft jedoch zum lang & offen getragen , weil sie zu mir gehören wie der natürlichste Schmuck , es ist ein Teil von mir geworden , auch eine Lebenseinstellung von Freiheit .

( Außerdem neide ich jedem männlichen Langhaar seine Mähne , - dann will ich auch " dürfen " ! )

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2a-2b , F-M ii , ZU 8,8 , SSS 70cm=über BSL , Ziel midback


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BeitragVerfasst: 14.02.2019, 01:01 
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Beiträge: 6801
Ich würde mich Niq anschließen und vermuten, dass lange Haare als erotisches Signal und als etwas auffällig Weibliches gelten, das sich für Frauen ab 40 nicht mehr schickt, da diese nicht mehr knackig genug sind, um ihre Weiblichkeit / Erotik offen zu zeigen. Irgendwie so.

In meinem Umfeld gibt es keinen, der so explizit dieser Meinung ist, aber schon einige (meistens Frauen), die selbst keine richtig langen Haare mehr wollen, sondern lieber etwas, das ein bisschen "ordentlicher" in Form geschnitten ist, weil ihnen das altersgemäßer erscheint. Oder Leute, die meinen, naja, in dem Alter sind die Haare einfach nicht mehr so toll, da sollte frau sie lieber kürzen. Was natürlich so pauschal überhaupt nicht stimmt.

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gratia et pax


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BeitragVerfasst: 14.02.2019, 02:02 
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In der Generation meiner Großeltern war der Kurzhaarschnitt bei den jungen Frauen total in Mode. Der Kurzhaarschnitt war sozusagen ein Ritual, mit dem man zeigte, dass man jetzt erwachsen ist. Auch bei meiner Mutter, die jetzt Mitte 70 ist , scheint das noch so gewesen zu sein. Als ich mit meinem ersten Kind schwanger war, sagte sie zu mir: "Jetzt lässt du dir einen flotten Kurzhaarschnitt schneiden." Das ist heutzutage einfach anders, und ich kenne inzwischen auch Frauen über 60, die ihre Haare lang tragen, und es sieht alles andere als komisch aus . Ich denke, unsere Generation hat einfach einen anderen Modegeschmack als die Generationen davor.

_________________
Haartyp: 2aMii ZU 7 cm


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BeitragVerfasst: 14.02.2019, 07:45 
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An der Generation an sich, kann es auch nicht liegen. Meine Arbeitskollegin ist gleich alt wie ich, dennoch hat sie die Einstellung, dass lang in unserem Alter nicht mehr geht. Sie selber tägt APL und es wird sofort geschnitten, wenn es darüber hinaus geht. Lange Haare gehen allenfalls noch, wenn man sie wie ich immer aufgesteckt trägt (ihrer Meinung nach). Ich stecke auf, weil es praktisch ist und weil sie beim Arbeiten überall hineinhängen würden und Angriffsfläche bieten würden.

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2a M ii 1.4.17 ca. 50cm SSS, 76 cm 18,12.18


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BeitragVerfasst: 14.02.2019, 09:33 
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Wobei APL ja gemeinhin als "lang" gilt. :gruebel:

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