Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 02.02.2019, 08:49 
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Ormi, zu wenig Säure vielleicht, möglicherweise auch Proteinmangel. Ob das Haar bricht oder nicht, hängt von Verschiedenem ab, aber zum Beispiel weniger davon, ob die Bürste nun aus Holz ist oder nicht, sondern eher, wie und wie oft vor allem Du damit durch die Haare gehst, also u.a. der Summe der mechanischen Belastungen. Bruch kommt oft vom Kämmen/ Bürsten, weil die Haare zu sehr aneinander haften, sich ineinenander verhaken (-> Klett) und man sie in dem Zustand ruckartig trennt. Inwieweit das Haar sich verhakt, hängt von den Oberflächenverhältnissen ab (Defekte in der Schuppenschicht, Ladungsverhältnisse usw.), aber auch anderen Haareigenschaften (z.B. mangelnde sog."Biegesteifigkeit", liegt an Veränderungen in der Proteinstruktur). Also sollte zum einen die Schuppenschicht schön glatt sein (-> Säure, ggf. auch Rückfetter), zum anderen der Haarschaft möglichst stabil (-> auch hier Säure, ggf. Proteine).
Dann kann der Klett meiner Erfahrung nach auch durch die vom HA ausgedünnten Längen ("zerfranst" will ich nicht sagen, würde es aber eher versinnbildlichen) forciert werden, weil sich die zwischendrin herausstietzenden Spitzen noch leichter irgendwo verhaken, als wenn alle Haare schön gleichmäßig angeordnet in der Strähne liegen. Damals habe ich abgewogen zwischen erträglicher Ausdünnung, auch Zeitaufwand fürs Entkletten (die Fummelei dauert dann auch immer länger...) und Folgeschäden durch Klett und Entkletten sowie einer schöneren Optik, sodaß der eine oder andere Zentimeter dran glauben mußte.

Mich hat der saisonale HA anscheinend auch einiges gekostet: Da insbesondere lange Haare ausgefallen sind, fehlen die nun natürlich nicht nu oben, sondern auch unten, zudem stelle ich seit einiger Zeit fest, daß kaum noch Haare ganz unten anlangen, d.h. beim Trimmen kappe ich auf der einen Seite nur noch ein paar Halme, die nicht mehr werden, eher weniger, obwohl mehrfach auf gleicher Länge gekappt worden ist. In Relation zur Wachstumsgeschwindigkeit bzw. theoretischem Längengewinn fehlt rechts sogar schon ein Zentimeter, somit stellt sich auch die Frage, inwieweit da nun "schon Schluß ist":

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,4 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 02.02.2019, 21:55 
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Ich kann Aurea und alle anderen, die von 9 ZU kommen und dank HA bei 6 sind, bestens verstehen. Der Punkt ist ja nicht, dass automatisch alle mit einem 6er ZU so aussehen, wie Aurea sich fühlt (und wie ich mich auch gefühlt habe mit 6.3 cm auf dem Höhepunkt des HA).
Viele Userinnen haben tolle, gleichmässige Haare mit 6 ZU, wo Du nie und nimmer glauben würdest, dass es nur 6 cm sind. Weil sie kaum Taper haben.
Aber 6.3 cm ZU können eben auch so aussehen:
BILD
(klick lohnt sich, die Spitzen enden nämlich auf Taille, was man im Thumb-Pic nicht sieht)
Das wollte ich grade noch loswerden, damit hier sich keine auf den Zopf ;-) getreten fühlt.


Edit: Bild wieder rausgenommen.

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2bMii , ZU 9 8 cm und Haarausfall - 75 cm SSS.


Zuletzt geändert von Tender Poison am 04.02.2019, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 03.02.2019, 00:53 
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Ja, genau sowas meinte ich. Und damit verdient man eben auch schon Mal ne ganze Karre Mitleid. Ausserdem ist das mit dem Neuwuchs ja auch so eine Sache. Klar freut man sich, dass es irgendwie wieder besser wird, aber wie ich das im Forum mitbekomme, ist Neuwuchs eben auch sehr lange vor allem nervig.

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]| Henna | 2c/3a| 6 ZU | BSL |
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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 03.02.2019, 02:08 
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Silberelfe, ich rinse mit meistens 4-5 EL Apfelessig auf 1L Filterwasser, also ist die Rinse schon relativ stark, nach der Haarwäsche kommen ein paar Tropfen Öl ins Haar.
Gebürstet wird nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen, natürlich möglichst haarschonend.
Trotz allem darf ich mind. alle 2-3 Monate (aber eigentlich schon früher) eine mehrtägige S&D Session einlegen.
Ich glaube, es wird Zeit für die Notfallecke...

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1c-2c Mii (ZU ca. 8 6,7cm) SSS 86,5cm (März 2019) No-Poo!
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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 03.02.2019, 02:26 
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Hallo Gruppe. Ich bin die Hilde und auch ich leide an Haaranorexie.
Meine Haare sind in den letzten 14 Monaten 10 cm gewachsen und auch wenn das immerhin 10cm sind fühlt es sich an wie nichts. Und ich habe mal gerechnet wie lange ich dann bis zur Hüfte brauche und bin doch sehr deprimiert.

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2b-3a Fii Stand 25.11.17: 60,2 ZU 8~9
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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 03.02.2019, 10:30 
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Ormi: Ich würde mal spontan vermuten, dass Du viel zu viel Essig nimmst. Und der trocknet ja auch aus und macht Bruch, oder? Ich nehme nie Säure für meine Haare, da schüttelt es mich schon beim Gedanken. Ich kriege den Klett halbwegs in den Griff, indem ich eiskalt rinse und die nassen Spitzen sehr stark öle. Manchmal hilft auch eine Spülung. Spliss und Bruch hab ich trotzdem, den hatte ich vor und während LHN Zeiten und sogar schon als Kind. Alle drei Monate trimmen hilft bei mir. Schau mal in die Notfallecke, da war vor nicht allzu langer Zeit schon mal ein Post von eyebone wegen ihrem Spliss.

Hilde: Das kenne ich. Es fühlt sich an wie nichts und es dauert gefühlt schon bis BSL ewig, aber darüber hinaus wie "unerreichbar".

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 Betreff des Beitrags: Re: Haaranorexie-Selbsthilfegruppe
BeitragVerfasst: 03.02.2019, 15:18 
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Ormi, ich schreibe im "Haarbruch-Strang" weiter:
viewtopic.php?f=5&t=17252&p=3485578#p3485578

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