Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 10.03.2019, 17:28 
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Hallo, Magicmemo!

Jaaa,das Rocktragen! Darin zeigt sich meinem Eindruck nach mittlerweile die wahre Emanzipation, ein "Fraubewußtsein", mehr als in Frisuren - sollte sich sowas optisch zeigen....
Kennst Du den Film "Heute trage ich Rock"? Wenn nicht, sieh ihn Dir an! Darin werden die Konflikte in einer ja eigentlich modernen Geseellschaft, aber eben einer mit Brüchen, rund um ein Kleidungsstück und Frauenrechte eindringlich thematisiert. (Und wie drängend das Thema ist, zeigt sich in einer steigenden Zahl von Übergriffen und politischen/ religiösen Ambitionen gegen (kurze) Röcke in westlichen Ländern.)

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,6 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 13.03.2019, 19:29 
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Ich bezeichne mich seit meinem 15. Lebensjahr als Feministin und sehe das ganz genauso wie Prunkwinde. :)

Eine Frau ist meines Erachtens dann emanzipiert, wenn sie das tun kann, was sie selbst tun möchte und nicht das, was die Gesellschaft von ihr verlangt. Ich finde es, auch von Frauenrechtlerinnen, ziemlich übel, dass einem vorgeschrieben wird, wie man als Feministin auszusehen hätte. Und das bezieht sich natürlich auch auf die Haare.

Und ich finde, dass Yina und blonderPumuckel da gute Punkte hervorgebracht haben, die wir hier im Forum ja von vielen Männern häufig erfahren, nämlich, dass ihnen das Gefühl vermittelt wird, es wäre "unmännlich" und "falsch", als Mann lange Haare zu haben und so dem Stereotyp "Mann" zu widersprechen. (OT: Ist ja auch nicht zu leugnen, dass Männer ebenfalls unter einem großen gesellschaftlichen Druck leiden und Ideale zu erfüllen haben. Siehe Zeitschriften wie GQ, Men's Health etc.)

Hauptsache, man tut das, was man will und schadet dennoch niemandem. Und löst sich so gut es geht von all den platten Stereotypen, die immer noch herrschen.

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Haartyp 2c M ii ZU 9 cm; indigo-schwarz; Länge: tiefe Hüfte Ziel: Steißlänge


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 13.03.2019, 23:57 
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Ich denke auch, bezogen auf viele Bereiche, dass wir wieder zu mehr Toleranz und Gelassenheit kommen müssen und jeden darin bestärken sollten, selbst zu entscheiden, was er machen möchte und wie er sich sieht. Es kann nicht sein, dass jemand sich als Feministin (oder irgendetwas anderes, das nicht sein Beruf ist) ansehen möchte und dann Druck verspürt, sich in ganz besitmmter Weise zu verhalten, die aber seinem Naturell widerstrebt. Das wäre doch genau das Gegenteil von Freiheit. Gerade Feministinnen sollten sich doch gegenseitig darin bestärken, jede/n so zu lassen, wie sie/ er sein möchte (also sowohl Frauen als auch Männer) und gerade KEINE Vorgaben machen, sondern für Entscheidungsfreiheit des Einzelnen eintreten, solange diese Entscheidungen niemand anderen einengen oder verletzen!

LG von
Tasha

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86 cm SSS, Ziel ca. 110-120 cm. Wasche mit Roggenmehl + Seife.

Bild Kaufstopp 2019!


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 14.03.2019, 10:50 
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Zum Thema Männer mit langen Haaren fällt mir Folgendes ein:

Bild
Quelle: http://www.ruthe.de
Bildquelle: http://ruthe.de/cartoons/strip_0212.jpg

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♥ Haare nach der Schwangerschaft wieder auf Kurs bringen, hier ist mein Tagebuch.
♥ 2b Mii auf Steißlänge mit SSS 103 cm, ZU ca. 6,5 cm, gerade Schnittkante (Stand Februar 2019)
♥ Der Zhunami Bun zum Nachmachen


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 15.03.2019, 03:16 
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Super Zhunami ! Das ist ja d i e Antwort überhaupt !!! :yess:

( ich kam hierher , weil ich deponieren wollte , dass ich interessehalber mit Füßen in anderen Zeitepochen stehe , Gesellschaften ändern sich über 300 Jahre schon auch einmal um geschätzte 180 Grad , hörte heute , dass langes Haar von der Barockzeit bis zum Rokoko bei beiden Geschlechtern einen erheblichen gesundheitlichen Anhaltspunkt ( z.B. anti- Syphillis Verdacht ) darstellten .
- wie auch immer , wer weiß , wie das Werkzeug , bzw die Scheren damals aussahen ?
Vielleicht haben sich die Männer mit besserem Werkzeug um 1800 dann frisurmässig von den Frauen optisch definieren wollen , abgesehen vom " Ab mit den aristokratischen Zöpfen " nach der französischen Revolution ?
Heute schafft der Haarschneiderasierer bei kleinen Buben / Jungs ruckzuck einen radikalen , schnell reproduzierbaren 3 mm Kahlschnitt )

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2a-2b , F-M ii , SSS 69 cm=über BSL , Ziel midback


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 21.03.2019, 23:20 
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Guten Abend und vielen Dank für Eure ausführlichen und interessanten Beiträge. Ihr habt Beispiele langhaariger und erfolgreicher Frauen genannt von Judith Rakers bis Hillary Clinton. Im Vergleich zu den Haarlängen, die hier im Forum unterwegs sind, sehe ich bei den genannten Damen noch viel Potenzial nach oben. Die einzige wirklich langhaarige Frau, die im Fernsehen erfolgreich ist/war ohne sich über ihr Äußeres zu definieren, ist in meinen Augen Katharina Saalfrank, wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht so sehr viel fernsehe. Ansonsten finde ich es skandalös, dass sich die Presse über die Haare von prominenten Frauen, wie Hillary Clinton auslässt, als ob der Weltfrieden von ihrer Frisur abhänge. Die Tatsache, dass eine genügend große Anzahl an Menschen solche Medien konsumiert, zeigt doch sehr eindrücklich, wie weit wir von Emanzipation und Gleichberechtigung noch entfernt sind. Über die Haare von Männern, wenn sie nicht gerade extrovertierte Künstler sind, schreibt so gut wie nie jemand.

In Bezug auf meine eigene Emanzipation als Mann kann ich sagen, dass mir in Bezug auf meine halbwegs langen Haare mittlerweile sämtliche Kommentare und Schubladendenken egal ist. Mit Rock hab ich mich allerdings noch nicht auf Arbeit getraut, nur einmal zur Uni vor vielen Jahren. Zumindest manchmal trage ich nen Roch auch in der Freizeit. Ich würde mich sehr freuen, wenn Männerröcke allgemein überhaupt akzeptiert wären und fühle mich diesbezüglich durchaus auch etwas unfrei.

Rafunzel, sicher wird nie eine Frauenrechtlerin öffentlich sagen, dass sie lange Haare unemanzipiert findet. Es scheint mir aber dennoch ein ungeschriebenes Gesetz zu sein. Oder eine gefühlte umgekehrte Korrelation zwischen Haarlänge und Emanzipation. Die Frage ist, ob nur ich das so empfinde oder ob jemand von Euch das ähnlich sieht.

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03.04.2019: ca. 76 cm


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 22.03.2019, 00:14 
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Eine Korrelation sehe ich auch eindeutig. Und die Medien sind auch Lichtjahre von Gleichberechtigung entfernt. Ich kann allerdings nicht beurteilen ob es mehr als nur eine Korrelation ist. Sollte es einen Zusammenhang geben funktioniert er jedenfalls nicht in beide Richtungen. Es mag sein, dass kurzhaarige Frauen meist emanzipiert sind, aber das würde noch absolut keine Aussage über langhaarige Frauen zulassen.

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3a-b F/M ZU: 9cm
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70cm SSS U-Schnitt - vorne kürzere Strähnen
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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 22.03.2019, 00:23 
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Hallo, Albis!

Naja, auch über Haare männlicher Politiker gibt es Artikel. Eine ganz witzigen Aufstellung findet man hier:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... tehen.html
Und dann war da ja mal einer, über dessen Haarfarbe man irgendwann nichts mehr schreiben durfte - oder halt nichts Falsches.....
Weil Dich das Thema interessiert: Zum (einmaligen) Rocktragen beim männlichen Geschlecht gibt's hier was:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 43152.html
( Und zur Problematik des Rocktragens bei Mädchen hier was:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc ... 07413.html )
An Männerröcke in eigener Anschauung kann ich mich nur noch sehr dunkel erinnern, war in den späten 80ern, ich meine in Berlin (wo auch sonst, könnte man fragen....). Hat sich augenscheinlich nicht durchgesetzt, Nagellack für den Herrn genausowenig (wenn man von Rockmusikern und Konsorten absieht).

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,6 (chron.HA), Ringelhaare
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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 22.03.2019, 01:18 
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Ich hätte noch was zum Thema "Männer in Röcken zur Arbeit"...
https://www.bento.de/politik/busfahrer- ... 0001445802
Das wird!
:wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 22.03.2019, 02:21 
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Mir sind noch zwei sehr streitbare, hochpolitische Damen mit auch für das jeweilige Alter teils auffallend langen Haaren eingefallen: Jutta Dithfurt
https://www.google.de/search?q=jutta+di ... 80&bih=897
und Esther Vilar:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/es ... _id=313731
noch ein paar Bilder....
https://www.google.de/search?hs=54p&q=e ... 80&bih=897
Und irgendwie einzigartig in allem war und ist Patti Smith:
https://www.google.de/search?q=patti+sm ... 80&bih=897

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 26.03.2019, 05:40 
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Beim Stöbern im Netz bin ich über diesen leider undatierten Artikel gestolpert, der sich mit dem Phänomen von Schönheitskult im TV, Hypersexualisierung usw. befaßt, darin Ergebnisse einer Umfrage dazu, wieviel Frauen von ihrem IQ für mehr Schönheit abgäben......
http://www.medipresse.de/psychologie/ge ... l-061.html
Paßt derzeit wohl am besten in diesen Faden, deshalb hier gelandet!

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 26.03.2019, 22:58 
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Ich zitiere mal die Stelle aus dem Artikel:

www.medipresse.de hat geschrieben:
Doch das „Ich-träume-davon-ein-Topmodel-zu-sein“-Phänomen ist nicht nur unter jungen Mädchen weit verbreitet: Im Auftrag des deutschen Frauenmagazins PETRA hat das Meinungsforschungsinstitut Gewis vor kurzem 1038 Frauen zwischen 25 und 45 Jahren befragt: „Würden Sie zehn Punkte ihres IQ abgeben, um einen Schönheitsmakel auszugleichen?“ Das überraschende Ergebnis: 65 Prozent antworteten mit „Ja“, nur 35 Prozent mit „Nein“. Von denjenigen Teilnehmerinnen, die mit „Ja“ geantwortet haben, würden 32 Prozent ihren IQ gegen eine Kleidergröße weniger eintauschen, 29 Prozent einen größeren Busen wählen, 21 Prozent sich für längere Beine entscheiden und 18 Prozent für weniger Falten.


Das finde ich echt gruselig. Also wirklich richtig gruselig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 27.03.2019, 00:44 
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Irgendwie musste ich dabei automatisch denken "Sind die schon vorher so dumm, dass ihnen nicht auffällt, dass man - selbst als schönster Mensch der Welt - nicht weit kommt wenn man zu dumm ist?". Mal abgesehen davon, dass man dann nicht mehr der selbe Mensch wäre und es echt traurig wäre wenn man sich mehr mit seinem Aussehen als mit seiner Persönlichkeit identifiziert.
Allerdings vermute ich hier eine falsche Vorstellung vom IQ, ich glaube viele denken dabei an diese Tests und denken nur "Ach Mathe brauch ich eh nicht, ist doch dann egal ob ich sowas kann."

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 27.03.2019, 08:31 
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AnnaKarenina du bringst es auf den Punkt :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 04.04.2019, 22:00 
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Beiträge: 1906
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@Silberelfe: Gut, mit den Beispielen zu den Politikerfrisuren strafst Du mich lügen. Aber die Haare von Jutta Ditfurth finde ich nicht außergewöhnlich lang. Aber dass Mädchen IQ abgeben würden für Schönheit, ist einfach nur gruselig und macht mir Angst vor der Zukunft. Und den Medien.

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