Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
Aktuelle Zeit: 07.12.2022, 08:39

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.12.2011, 13:10 
Ich möchte hier mal noch den Begriff der Hochsensibilität in die Runde werfen. Vielleicht ist es ja so, dass die Haarlänge bei den meisten Menschen keinen Unterschied bei der Sensibität ausmacht, bei den 15-20% Hochsensiblen aber durchaus *überleg*?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.12.2011, 15:38 
Offline
Moderatorin
Benutzeravatar

Registriert: 25.09.2008, 10:22
Beiträge: 6238
Wohnort: München
Haartyp: 1c-2bMii
Puh, den Gedanken find ich interessant. Für Hochsensible macht ja so ziemlich alles viel mehr aus als für Durchschnittsmenschen.
Aber es wäre ja ein enormer Zufall, wenn ausgerechnet alle in dieser - angeblichen - Studie präsenten Natives hochsensibel gewesen wären.

Aber wenn man sagt: Hochsensibilität bzw. kulturelle Prägung können jeweils den entscheidenden Unterschied machen - halte ich für überlegenswert.

_________________
Zwischen Taille und Hüfte (Wohlfühllänge)
Big Hair - zwischen Bellatrix und Post Punk
Moonflower @ Haarhausen


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.12.2011, 00:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.11.2010, 19:04
Beiträge: 1231
Wohnort: nördlich
Ich finde das sehr spannend- und ich glaube für meinen Teil, daß da etwas dran ist.
Und zwar hat das für mich ganz klar physische Gründe, ich denke schon, daß längere Haare wie "Tentakel" wirken. Tot sind sie ja auch nicht wirklich, da sie mit der Haarwurzel mit der Kopfhaut verbunden sind. Bei jeder Art von Zug merkt frau/man ja auch etwas. Daher macht es für mich Sinn, daß es nicht egal ist von der Summe der Wahrnehmungen, ob jemand kurzes Haar hat, das nirgendwo "aneckt" oder lange Haare, die mit der Umwelt in Kontakt kommen. (Hochsteckfrisuren sind dann auch mit Fragezeichen versehen?)

Obs für mich zutrifft, weiß ich gar nicht, da ich vermutlich eh hochsensibel bin.... ich hör das Gras wachsen... :D

_________________
NHF
2a C ii


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.08.2012, 08:07 
Offline

Registriert: 16.01.2011, 19:01
Beiträge: 367
Wohnort: nähe Stuttgart
Spitzen- und Splissschnitte kann man durchaus machen. Da verliert man nichts an dieser speziellen Sensibilität, zumindest ich nicht.

Als ich mir meine Haare auf ca. Nackenlänge hab schneiden lassen (Teenager, wollte unbedingt was neues ausprobieren, bla bla bla..) war das schon ganz anders. Erst als meine Haare wieder länger wurden hat sich das wieder eingependelt. Aber ist nur meine Erfahrung. :wink:

_________________
Ich übergebe meine Seele dem Gott, der sie finden kann.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.08.2012, 08:27 
ich hab die erfahrung gemacht, dass die haarlänge an sich keine große rolle spielt. (und wenn, dann ehr gegenteilig: lange haare = lange leitung, kurze haare = intensivere wahrnehmung) entscheidend ist, was noch so auf dem kopf ist und was die haarspitzen und kopf bedeckt: hut, mütze, helm etc.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.08.2012, 14:54 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18.05.2007, 17:01
Beiträge: 1417
Wohnort: Plauen
Haare und Ãœbersinnliches, Esotherik, paranormale Wahrnehmungen, dafür sehe ich keine Evidenz. Lange Haare können ein wenig sensibler machen, da man sie pfleglich behandeln muss, wenn sie Freude machen sollen. Man hat auch etwas, dass man mal streicheln kann.

_________________
Haartyp: 1a/b Fi
die Haare sind vielleicht noch 70 cm lang und braun. Geschnitten habe ich sie nicht. Die Maximallänge war bei 90 cm, vor ein paar Jahren.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.09.2012, 01:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 27.05.2010, 01:29
Beiträge: 6474
Wohnort: Hannover
jaaaaaaaaaaaaaa *haare flausch*

ähm.. ich weiß grad nicht, bei welchem Stamm es üblich war (Cherokee?), aber wenn man in Trauer war, schnitt man sich die Haare ab.

(auf die Links klicke ich jetzt mal nicht...)

_________________
2b F/M ii (8,5 cm)?!
... mit Haaren ist gut Zeit verbracht ...
Ich bin klein, mein Herz ist rein. Willst du meine Schwester sein?
Seifenblasen für alle !!!
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 18.08.2013, 22:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 28.08.2011, 21:22
Beiträge: 645
Was den Sinneswahrnemungseffekt bzw. die Sensibilität anbelangt: Bei Tieren ist das ja auch so. Die haben doch spezielle Tasthaare, mit denen sie Veränderungen spüren.
Wir haben das nicht (mehr?), aber man könnte doch langes Haar als so eine Art Tasthaar ansehen.

Als ich noch langhaarig war, war ich auch viel sensibler, mit kurzem Haar überhaupt nicht. *grübel* :-k

_________________
2cMii
Ich liebe mein Langhaarnetzwerk!!! Bild
Gesunde Darmflora = kein Haarausfall
Silikone? Nein, danke!!!!


Was ganz Unhaariges: Suche Eppendorf Kuli in Weiß. Danke.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 01.07.2014, 21:13 
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mich offene Haare wirklich noch sensibler machen als ich sowieso schon bin; in jeglicher Hinsicht.

Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich meine Haare in Gesellschaft meist entweder gar nicht erst zeige (Cap auf der Arbeit) oder die Haare geduttet trage plus Haarband.

Ich selbst würde mich übrigens wirklich als "hochsensiblen Menschen" bezeichnen;
der Großteil dessen, was Georg Parlow und Elaine Aron (und viele weitere) darüber geschrieben haben, trifft absolut und 100%ig auf mich zu.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 17.02.2015, 16:23 
Offline

Registriert: 16.02.2015, 22:12
Beiträge: 3263
Bernstein hat geschrieben:
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mich offene Haare wirklich noch sensibler machen als ich sowieso schon bin; in jeglicher Hinsicht.


So geht es mir auch. Ich kann mich beispielsweise weitaus schlechter konzentrieren mit offenen Haaren. Liegt vermutlich hauptsächlich daran, dass es mich furchtbar nervt und hibbelig macht, wenn ich Haare im Gesicht, im Nacken oder hinten an den Ohren spüre, brrr. Hypersensibilität lässt grüßen. Wenn ich mit offenen Haaren rumlaufe ist das entweder a) ein Anzeichen dafür, dass ich grade einen extrem guten Tag habe und barfuß durch die Sonne hüpfen möchte, oder b) ein Warnzeichen, dass ich gleich explodieren könnte, weil ich drei Sachen auf einmal mache, aber noch keine Ruhe zum Haare flechten hatte, und grade mit meinen Nerven am Ende bin weil sich Haare und Klamotten scheußlich anfühlen. Es überwiegt b) ;)

Und ich denke, dass tatsächlich ein kulturell-psychologischer Faktor mit reinspielen kann.
Für mich persönlich fühlen sich meine offenen, lange Haare sehr "weiblich" an, wodurch ich mich verletzlicher, ungeschützter und weniger als sachlicher Wissenschaftler fühle ... so schade das auch ist, aber jahrelange Indoktrination durch Medien und co hinterlässt manchmal doch mehr Spuren als man denkt. Mit offenen Haare bewege ich mich anders und fühle mich zu anderen Tätigkeiten, Dekosachen etc hingezogen als wenn ich mit meiner Standardfrisur (stramm geflochtener Pferdeschwanz und/oder hochgeduttet) durch die Gegen spaziere. Mit meiner Standardfrisur fühle ich mich neutraler (und grade in der Uni und beim Sport möchte ich auch möglichst neutral wahrgenommen werden) und selbstbewusster.

Wenn ich mir dann vorstelle, dass jemand aus einer Kultur kommt, wo Haare eine noch stärkere Bedeutung habe, dann wundert mich eine veränderte Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht.
Wobei mir der Gedanke mit den Haaren als "Antennen" auch nicht so abwegig erscheint; die Rastafari unter meinen Bekannten sind da jedenfalls voll von überzeugt :D

_________________
Starfish aber jetzt mit Undercut und Wuschellocken


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 26.02.2015, 20:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014, 22:40
Beiträge: 9090
Wohnort: Frankenland
SSS in cm: 70
Starfish hat geschrieben:
Ich kann mich beispielsweise weitaus schlechter konzentrieren mit offenen Haaren. Liegt vermutlich hauptsächlich daran, dass es mich furchtbar nervt und hibbelig macht, wenn ich Haare im Gesicht, im Nacken oder hinten an den Ohren spüre, brrr.

Das geht mir auch so :shock:
Habe das bisher eher auf meinen jungfraumäßigen Ordnungsfimmel geschoben.
Offene Haare die rumfliegen und mir ins Gesicht fallen machen mich ganz nervös. Daher habe ich in-vor-Rasta-Zeiten generell meist Engländer, Pferdeschwanz oder Haarreifen getragen.
Jetzt mit den Rastas geniesse ich es, dass die Haare absolut sauber weggepackt sind. :D
Aber ich freue mich auch ganz extrem auf die Zeit wenn ich wieder langes Haar habe und wieder mit den Rastas aufhören kann.

Zum Thema: Warum sollte es so unglaublich sein, dass Haare als Teil des Körpers eine weitere Funktion haben können als nur nett auszusehen?
Da könntet ihr doch genauso sagen "Zähne sind nur totes Gewebe". Ist doch so oder? Der Zahnschmelz wächst ja auch nicht nach...
Klar kann man bei einem Zahn eine Wurzelfüllung machen und der steht dann tatsächlich tot trotzdem noch Jahrelang im Mund.
Aber solche Zähne werden auch brüchig und verfärben sich. Man sieht ihnen irgendwann an das sie tot sind.

Meine totblondierten Spitzen sind auch auf jeden Fall ziemlich tot. Aber die frischen saftig glänzenden Ansätze?
Die fühlen sich sehr lebendig an!

Naja das Schöne ist doch: Wir sind doch hier um lange Haare zu bekommen.
Also in ein paar Jahren werden wir wissen was an diesen Geschichten dran ist...

Wir sollten unbedingt mal Schmunselhase und Teku zu dem Thema befragen. :P

_________________
Feuerlocke pflegt 1bFii zum Meter
01.12.2022: 70 cm


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 12.06.2022, 15:10 
Offline

Registriert: 12.06.2022, 14:38
Beiträge: 1
SSS in cm: 75
Haartyp: fein
Pronomen/Geschlecht: w
Sind meine Haare sehr lang, identifiziere ich mich vollständig mit meiner Person. Sie sind kein erweiterter Sinn in dem Sinne, sondern ein physisches und seelisches Element, das zu mir gehört und ohne das ich mich unvollständig fühle, es gehört zu meiner Identifikation.

Ich glaube, dass Langhaarmenschen solche als Persönlichkeitsmerkmal sind, das heißt,
sie sind auch Langhaarmenschen, wenn sie kurze Haare haben, nur dass ihnen dann bewusst etwas fehlt, das wieder nachwachsen muss zur Vervollständigung ihrer Person. - Meine langen Haare trösten mich, ich bin stark und vollständig mit Ihnen, sie passen zu mir, sie sind Natur und Schmuck zugleich.
Und- ich schließe mich an:
Haare sind unaushaltbar unpraktisch und nervenaufreibend, wenn man sie nicht in Zaum hält, mit ihnen umzugehen weiß, daher - lange Haare sind viel angenehmer und praktischer als kurze, die überall abstehen, stören, sich verselbstständigen - langes Haar zu einem schönen Zopf flechten und der Natur haltlos freien Lauf lassen ohne in irgendeiner Weise die Haare zu irritieren/zu beanspruchen und von den Haaren irritiert/beeinträchtigt zu werden:

Ein gegenseitig Abkommen - ihr dürft alles, ich hüte und überlasse euch Haare der Natur -
und ihr seid im Gegenzug mein glänzender gesunder schöner Schmuck, der mich umfasst, tröstet und in keiner Weise stört und Mühe kostet.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 26.08.2022, 15:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.02.2008, 20:09
Beiträge: 11
Wohnort: zwischen MG und AC
Die langen Haare zeichnen mich aus
- ohne sie bin ich wie alle anderen..

_________________
Ganz liebe Grüße,
ilo.

SSS = 97cm 1b F ii


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 27.08.2022, 15:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.08.2011, 14:06
Beiträge: 212
SSS in cm: 116
Haartyp: 2aMii
ZU: +-8cm
Pronomen/Geschlecht: weiblich
Ich sehe das ganz pragmatisch. Wenn etwas dazu führt, dass ich Zug oder Bewegung an der Kopfhaut spüre, dann spüre ich das. Auch natürlich Sinnesreize wie sich über die Haut bewegende Haare, mehr Wärme dort wo das Haar liegt, wie die Haare Bewegungen mitmachen usw.

Alles wahrnehmbar. Aber "Schwingungen"? Ne.

Um Stimmungen wahrzunehmen hat der Mensch die Möglichkeit, Mimik, Körpersprache, Stimme und ausgesendete Duftstoffe auszuwerten. Haare, die keine Tasthaare sind machen zur Orientierung überhaupt keinen Sinn.

Was mich manchmal wahnsinnig macht ist nach einem Schnitt durchs Haar zu fahren, weil der Weg zu kurz ist.
Das hat aber etwas damit zu tun wie das Gehirn Bewegungen anpasst..
Ist nicht anders mit dem Gefühl für z.B. die Größe eine Fahrzeugs, die Form des eigenen Körpers usw. das "speichert" das Hirn eben, genau wie die Haarlänge die man bei seinen Bewegungen gewohnt ist.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de