Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 08.03.2019, 22:07 
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Alles Gute zum Frauentag! :D

Davon dürften sich wohl mehr als 90% aller Mitglieder angesprochen fühlen. :wink:

Anlässlich des Frauentages hab ich heute früh im Radio gehört, dass wohl insbesondere von denjenigen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen, lange Haare wohl eher kritisch gesehen werden. Demnach hätte sich gerade bei weiblichen Teenagern eine Art Einheitserscheinungsbild etabliert: Lange Haare, Bikinifigur, hautenge knöchelfreie Jeans. Mädchen und Frauen, die so rumlaufen, legten demnach vor allem Wert auf ihr Äußeres und entsprächen somit dem klassischen Frauenbild. Insofern hätte die Emanzipation und Gleichberechtigung noch einen weiten Weg vor sich. Ich hoffe, ich gebe das jetzt richtig wieder.

Zudem gilt ja auch das Abschneiden der Haare seit etwa 100 Jahren als Zeichen für die Befreiung der Frau aus ihrem Joch. Im konservativen Dritten Reich waren bei Mädchen wieder Flechtzöpfe angesagt. Und auch heute habe ich den Eindruck, dass Frauen in Toppositionen eher selten lange Haare haben.

Wie seht Ihr das? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Haarlänge und dem Selbstverständnis von Frauen in der Gesellschaft (in Bezug auf Euch selbst und andere)?

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2a C ii, Zopfumfang knapp 7 cm
03.04.2019: ca. 76 cm


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 08.03.2019, 23:00 
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Ich sehe es generell kritisch irgendwen aufgrund seines/ihres Äußeren in irgendeine Rolle reinpressen zu wollen. Die Mädels sehen momentan alle so gleich aus, weil das nunmal grad Mode ist. Nächsten Sommer sieht das wieder anders aus. :nixweiss:

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♥ Haare nach der Schwangerschaft wieder auf Kurs bringen, hier ist mein Tagebuch.
♥ 2b Mii auf Steißlänge mit SSS 103 cm, ZU ca. 6,5 cm, gerade Schnittkante (Stand Februar 2019)
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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 08.03.2019, 23:00 
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Ich kann von mir sagen, dass ich ab 14 kurze punkige Haare hatte. Das hab ich bewusst so wählt, lange Haare waren "Tussi" und das wollte ich nicht, auch weil ich ein emanzipiertes Mädchen war.

Jetzt wirds bissl O.T.: :-) Mit 21 hab ichs dann übertrieben ..... mein dunkelbraun zu stark/oft aufgehellt wegen der Buntfärberei. Die Haare sind mir stellenweise übelst rausgebrochen. So richtig!!
Ab da hab ich dann wachsen lassen, hatte erst bissl Angst, es könnte "spiessig, brav" aussehn. Bin aber ne Struwwelpetra, das passt dann schon ;-)
Jetzt bin ich alt und will sehen, wie lange meine Haare wirklich werden können :-)

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:-) SSS 120 cm mal sehn wie viel noch geht an Länge!


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 08.03.2019, 23:02 
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Ich trag meine Haare wie ich will, das ist für mich genug Emanzipation (weil eigene Entscheidung bla und keks).
Würde ich meine Haare jetzt abschneiden, weil lange Haare laut der Meinung irgendelcher Leute nicht emanzipiert genug sind, fände ich das recht paradox. Denn dann ist es eine von außen an mich herangetragene Erwartung, der ich gerecht werden will und keine eigene Entscheidung mehr, also das Gegenteil von Emanzipation.
Meiner Meinung nach völliger Quark, die Emanzipation an Frisuren festzumachen in einer Gesellschaft,wo jeder die Frisur tragen kann, die er/sie will. Ich kann ja verstehen, dass früher, als kurze Haare noch nicht gängig waren bei Frauen, der Kurzhaarschnitt irgendeine Art der Abgrenzung vom bis dahin geltenden Frauenbild darstellte. Aber heute?
Ich finde, sobald man sich irgendwas vorschreiben lässt (und seis von selbsternannten emanziperten Frauen) hat sich die ganze Emanzipation schon erledigt :mrgreen:

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Komm wir essen Opa! (Satzzeichen können Leben retten)
1c F ii (ZU 7,8cm)
ca. 87cm nach SSS (Stand: 11.12.2018)
NHF: Schokoladenbraun
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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 08.03.2019, 23:04 
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Ich finde, dass die Prunkwinde das äußerst treffend zusammengefasst hat und schließe mich dem an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 08.03.2019, 23:14 
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Hallo, Albis!

(Vielleicht sollte ich vorausschicken, daß sich keiner beim Lesen auf den Schlips - oder die Haare - getreten fühlen soll, teils sind es Gedankenschnipsel, die mir dazu einfallen, aber nicht so teile!)
Zu dem von Dir beschriebenen Einheitsbild schrieb der Tagesspiegel, immerhin schon vor sechs Jahren, einen passenden Artikel, mitten aus dem Alltag eines Friseursalons, in dem alle jungen Frauen gegen jeden Trend anscheinend nur eines wollen: Lange Haare, weil Frauen ohne lange Haare keine richtigen Frauen sind, von den Männern weniger beachtet werden und ihr Prinzessinentraum weniger gut funktioniert - Emanzipation geknickt....
https://www.tagesspiegel.de/politik/die ... 21838.html
Daß die moderne Frau leider nicht so modern sei, wie sie glaube und eigentlich auch könnte, sondern immer noch den Prinzessinnentraum träume und unter anderem deshalb nicht vorankomme. bemäkelte schon vor Jahren Gertrud Höhler (irgendwo im TV gesehen, vielleicht war's im "Nachtstudio") - so konservativ sie sein mag. Sie sprach auch noch von einer Glasdecke, durch die die Männer die Frauen eh nie bis ganz nach oben durchließen, aber leider hapere es bereits bei der Motivation zum Springen.... (sinngemäß)
Schaut man mal so durch, wie Psychologen und Konsorten lange Haare einordnen,jenseits von Selbstverständnis, Gefühl von Gruppenzugehörigkeit usw., springt einem das Phallussymbol ins Auge.... :oops:
Das Abschneiden der langen Haare, mit gleichzeitigem Aufkommen von Hosen für Frauen, nachdem das Korsett erst gelockert, dann gefallen war, die Säume nach oben wanderten, bedeutete für die Frau einen Ausbruch aus der traditionellen Rolle als Heimchen am Herd, das Kinder bekam und versorgte und ansonsten die Klappe zu halten hatte, mit Glück als reiche Witwe nicht nur eine Apanage bekam, sondern vielleicht sogar ein Haus oder ein Stück Land ihr Eigentum nennen durfte (hing vom Entwicklungsstand des Erbrechts in den einzelnen Ländern ab). Dieser Wandel fiel wahrscheinlich nicht zufällig in die Zeit um den 1. Weltkrieg, und nicht von ungefähr wurde zu dieser Zeit das Frauenwahlrecht eingeführt. Sehr schön kann man diese Veränderung in der Mode z.B. in einer Doku über Coco Chanel sehen, die Arte gerade in der Mediathek hat:
https://www.arte.tv/de/videos/081552-00 ... r-eleganz/
Ein recht prominentes Beispiel zum Thema lange Haare/ kurze Haare/ Haareabschneiden fiele mir mit Judith Rakers ein, die sich für die "tagesschau" eigentlich die Haare hätte kürzen sollen, weil das seriöser wirke, man hat sie dann aber auch mit langen genommen...
Noch zwei interessante Parameter, die über die Jahrzehnte hinweg unverändert geblieben sind: Den Ausgang der US-Wahlen kann man an der aktuell bevorzugten Rocklänge ablesen (je kürzer, desto mehr Stimmen für die Demokraten), und je schlechter die Konjunktur, desto höher die Ausgaben für Lippenstifte. Weil Frau dann irgendwie sehen muß, wo sie bleibt? Vermutlich unweigerlich....
Ich persönlich könnte für mich selbst nicht beurteilen, wie frei oder unfrei ich in der Wahl meines Stils bin, wahrscheinlich fehlt dazu die nötige Distanz, und spätestens, wenn man sich mit Archetypen oder Semiotik befaßt, löst sich das Gegenständliche sowieso in Symbolen auf.
Grundsätzlich vertrat und vertrete ich die Ansicht: Jeder, wie er mag!

Und mal wieder Fehlerchen ausgemerzt...

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,6 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 09.03.2019, 09:21 
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Wie immer sehr interessant, Silberelfe :gut:
Und falls sich noch jemand fragt was der Trend für 2019 ist: die Kurzhaarfrisur

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Pheline 2c-3a M II 7/90
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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 09.03.2019, 12:58 
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Danke Prunkwinde, du hast meine Gedanken zu dem Thema perfekt zusammen gefasst. :)

Was ist mit Männern? Mein Mann wird in seiner Branche oft von Kollegen (komischerweise nicht von Vorgesetzten) belächelt bis angefeindet, weil er seine Haare lang (Schlüsselbein, also nicht überlang) trägt. Da herrscht überwiegend die konservative Meinung, dass Männer gefälligst Kurzhaafrisuren tragen müssen.
Wenn ein Mann sich davon frei macht und dennoch seine Haare wachsen lässt, ist das dann männliche Emanzipation? :-k

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Färbefrei seit 02.09.17, Schnittfrei seit 07.09.17


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 09.03.2019, 21:31 
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Zhunami hat geschrieben:
Ich sehe es generell kritisch irgendwen aufgrund seines/ihres Äußeren in irgendeine Rolle reinpressen zu wollen. Die Mädels sehen momentan alle so gleich aus, weil das nunmal grad Mode ist. Nächsten Sommer sieht das wieder anders aus. :nixweiss:


Ja! Die sehen alle GLEICH aus, echt. Meine fünf Studentinnen haben alle vier die exakt gleiche Frisur: blond, Mittelscheitel, glatt bis sleek und ca. BSL. Auch die Gesichter sind ganz ähnlich.
Und wenn ich dann durch die Firma wandere und andere junge MÄdchen ansehe: alle die gleiche Glatthaarfrisur. Geh ich auf ne Messe: Alle jungen Frauen gleich. Teilweise sogar die älteren.

Und ich glaube nicht, dass sich da in Kürze was ändert, denn das geht ja nun schon seit Jahren so.
Mir ist nur zu meiner großen Befriedigung aufgefallen, dass ich inzwischen längere Haare hab als die jungen Damen. Ich hätte nie geglaubt, dass das mal passieren würde ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 09.03.2019, 22:06 
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Ich sehe schon, dass sich da was ändert. Letztes Jahr waren die Buns direkt auf dem Kopf (wie eine Bommel) modern und dazu übertrieben große Nerdbrillen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 09.03.2019, 22:31 
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Ich schließe mich auch Prunkwinde an.
Mich interessiert mal, welche Frauenrechtlerinnern das denn im Einzelnen sein sollen, die lange Haare unemanzipiert finden. Vermutlich ist das gar nicht einmal der Großteil (Mutmaßung). Denjenigen würde ich allerdings empfehlen, einmal den Film "Mona Lisas Lächeln" zu sehen, in denen die Botschaft am Ende lautet, dass die "wahre" Emanzipation nicht darin bestehe, nicht zwingend etwas anders zu machen als bisher, sondern eben, wie Prunkwinde schon sagt, das machen zu dürfen, was einem selbst entspricht. Natürlich muss man die Frauenrechtsbewegungen respektieren, weil sie uns viele Freiheiten erst ermöglichen, und es muss sie auch weiterhin geben, aber beim reinen Protest darf es am Ende halt nicht bleiben.

Ich bin Handwerkerin, mit fast 30 noch unverheiratet und ja, ich habe lange Haare. So what :lol:

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* Rafunzels Haartagebuch *
Bild 2a C (ZU 8,5) Seifenwäscher - noch ohne Heiligen Gral


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 10.03.2019, 00:49 
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Danke, pheline! Die hübschen Damen inspirieren mich glatt, noch was zu verlinken!

Albis, mir fallen neben unserer Kanzlerin - ach und auch der mutmaßlich nächsten Kanzlerin - insbesondere zwei Frauen ein, die nicht nur prominent, sondern vor allem mächtig waren/ noch sind. Die eine ist noch in Amt und Würden, nämlich Christine Lagarde, die IWF-Chefin:
https://www.google.de/search?hs=xGn&q=c ... 80&bih=897
die andere ist Hillary Clinton, deren Haare im ersten Wahlkampf ihres Mannes sogar zu einem Teil der Wahlkampfstrategie wurden, indem sie sie, obwohl sie sie damals eigentlich recht kurz trug, hatte wachsen lassen, um weicher, gefälliger, weiblicher zu wirken, um so in bestimmten Landesteilen und bei Unentschlossenen/ Wechselwählern mehr Stimmen herauszuholen. Bei der Inauguration waren sie noch dran:
https://www.google.de/search?client=ubu ... 8368fOGo9M:
danach dann erst mal wieder ab.
Generell hatte sie für ihre Haare jede Menge Prügel einstecken müssen - bis zu ihrem eigenen Wahlkampf 2016 (das Thema beschäftigt auch die deutschen! Gazetten):
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/vorg ... wahl-82684
Für großen Wirbel sorgte vor einigen Jahren ein etwas improvisierter Look mit außergewöhnlich langen Haaren, für ihr Alter und ihre Position:
http://www.spiegel.de/panorama/leute/di ... 18680.html
laut "Washington Post" radikal, laut der "Times" habe sie das ungeschriebene Gesetz gebrochen, daß Frauen ab einem bestimmten Alter nur noch kurze Haare tragen, um seriös zu wirken, womit wahrscheinlich er springende Punkt getroffen ist: Frauen in echten Toppositionen sind jenseits der 40 oder 50.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 10.03.2019, 01:49 
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Beiträge: 1229
Interessantes Thema. Erinnert mich ein bisschen daran, wie Emma Watson einen Shitstorm abbekam weil sie mit (für eine emanzipierte Frau) zu tiefem Ausschnitt gemodelt hat. Das Einzige was ich zu sowas noch sagen kann ist: Hä? Ich dachte es geht um Freiheit!?
Ich finde es schade, dass es einem teilweise als unemanzipiert/konservativ o.Ä. ausgelegt wird wenn man seinen Körper mag und sein Geschlecht nicht "versteckt".

Aber apropos Freiheit - warum können Männer eigentlich immernoch nicht im Rock zur Arbeit kommen? Wenn Frauen die Möglichkeiten der Männer hinzu gewinnen, die Männer aber nicht die der Frauen ist das alles andere als Gleichstellung.

Lange Haare sind immerhin momentan "Mainstream", ein Dutt ist dann endgültig "altmodisch", zeitgleich sind lange Haare bei Männern aber oft noch nicht wirklich akzeptiert. Also was denn jetzt? #-o

Ich trag meine Haare wie ich will, kurz hatte ich sie auch schonmal - damals als Einzige in meinem Umfeld. Leider ergab das keinen schicken Kurzhaarschnitt (so mit Seitenscheitel zB gefällt mir gut) sondern einen Pumucklekopf (und das zu einem eh schon runden Gesicht), ein Bob fällt bei mir aus wie ein Zelt und ist todnervig, also wurden sie wieder lang.

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3a-b F/M ZU: 9cm
Farbe: Dunkelblond, Längen sonnenverblichen
70cm SSS U-Schnitt - vorne kürzere Strähnen
PP: Locken vs Kopfhaut


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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 10.03.2019, 11:07 
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Beiträge: 223
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Wir nehmen und die Freiheit, das zu tun, worauf wir Lust haben!

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 Betreff des Beitrags: Re: Haare und Emanzipation
BeitragVerfasst: 10.03.2019, 15:12 
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Beiträge: 227
Ich bin sehr feministisch eingestellt und die einzige in meinem Umfeld mit ungefärbten langen Haaren. Auch fast die einzige, die oft Röcke und Kleider trägt und sich stärker schminkt, eine Kollegin sagte mal, ich würde aussehen wie eine Waldelfe Mein Äußeres passt mit meinem Inneren so gar nicht überein nach dieser These. Für mich war immer eher unemanzipatorisch ständig sklavisch zum Frisör zu rennen, zu färben, zu ondulieren... viele Kolleginnen von mir haben einen Heidenaufwand mit ihren kürzeren Haaren, feuchtes Wetter ist das Grauen.
Ich kann unsere Auszubildenden auch nicht auseinander halten. Die Mädchen haben alle einen ähnlichen Kleidungsstil, ähnliche Haarfarben, glatte mittellange Haare und riesige Nerdbrillen. Bei den meisten Jungen aber ebenso. Kurze dunkelblonde Haare, schlichtere Brillen und ähnliche Kleidung. Aber das war bei uns früher sicher auch nicht anders (alle Mädels mit Bob bis schulterlang, Naturhaarfarbe oder schlecht blond oder rot gefärbt, Jeans, riesige Karohemden...).

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22.11.2018 - Spitzen geschnitten


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