Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 28.04.2014, 19:32 
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Ugh, der 10000ste George-Michael-Thread, denkt ihr jetzt vielleicht. Aber mir geht es gerade explizit nicht um die Produkte. Wenn ich hier trotzdem falsch bin oder der Thread immernoch überflüssig, sagt bitte Bescheid und/oder löscht ihn liebe Mods.

Und zwar geht es mir um Folgendes: ihr kennt doch sicher diese "George Michael"-Serie von Friseurprodukten, die sich, ja nun, etwas reißerisch präsentieren: der große Langhaarpapst Dr. George Michael, der schon Ende der 50er Jahre ganz genau wusste, was Haare denn nun brauchen und was nicht usw. ...
Ich habe jetzt eine Weile gegooglet und bin nicht fündig geworden, deswegen wäre ich dankbar, wenn jemand einen Tipp für mich hätte, wo ich noch suchen kann: ich möchte nämlich wissen, was dieser Serie zugrunde liegt.
Gesetzt den Fall, es gibt oder gab tatsächlich einen Dr. George Michael, und gesetzt den Fall, der hat wirklich einen Doktortitel, der was mit Haaren zu tun hatte, dann muss der doch publiziert haben. Warum finde ich nichts?
PubMed listet ihn nicht als Autor, im Web of Knowledge komme ich nicht weiter, und nach ewiger Suche habe ich zwei Bücher gefunden.
- George Michael's Complete Hair Care for Men (1983)
- George Michael's Secrets for Beautiful Hair (1981)
Damit scheint für mich immerhin glaubhaft, dass es diesen Menschen gibt/gab, aber für eine wissenschaftliche Laufbahn desselben habe ich keinerlei Hinweise gefunden.

Wenn man den Rezensionen bei Amazon glauben darf (und die sind das einzige, worauf ich mich aktuell beziehen kann, denn um Bücher, die schon gebraucht 80 Euro kosten sollen, mache ich eher einen Bogen, wenn es keine Lehrbücher sind), steht da allerhand drin: vom richtigen Essen übers waschen und färben bis zu so Fragen, wo der Scheitel getragen werden soll. Wobei insbesondere letzteres für mich bei aller Liebe ganz ganz laut nach esoterischem Hokuspokus schreit, solange ich keine wissenschaftliche Grundlage dafür finde und... nun ja, ich finde sie eben nicht.

Auch hier im Forum wird gelegentlich auf George Michael und seine Philosophie verwiesen, manchmal mit dem Unterton, das sei das wissenschaftlich erwiesene Nonplusultra in Sachen Langhaarpflege. Aber zwei Bücher mit reißerischem Titel, und keinerlei erkennbarer wissenschaftlicher Hintergrund, erscheinen mir doch irgendwie recht dürftig. :nixweiss:

Kann mir jemand weiterhelfen? Habe ich etwas entscheidendes übersehen?

Dankeschön. :)

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 00:23 
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Ja, Du hast was übersehen, nämlich die biografischen Eckdaten und die dazu gehörigen historischen Fakten:

Es gibt einen Eintrag bei Wikipedia zu George Michael : http://de.wikipedia.org/wiki/George_Michael_(Mediziner) und die Jungs und Mädels bei Wikipedia sind eigentlich ziemlich fit, wennn es um Recherche geht.

Demanach wurde George Michael 1918 geboren und war demzufolge im Jahre 1941 23 Jahre alt.

Der muss dann aber einen ziemlichen Sprint mit seinem Medizinstudium hingelegt haben, um in dem zarten Alter bereits promovieren zu können.

1941 hieß Sankt Petersburg noch Leningrad und zu dem Zeitpunkt war da die Hölle los. : http://de.wikipedia.org/wiki/Leningrader_Blockade

Ein vielleicht vor 1940 begonnenes Medizinstudium mag ich ihm nicht absprechen, aber die russische Armee hat ab ca. 1940 alles eingezogen, was männlich war und 2 Beine hatte und von der zivilen Bevölkerung Leningrads wurden zwischen 1941 und 1944 mehr als eine Millionen Menschen von der deutsche Wehrmacht systematisch eingekesselt und progammatisch dem Hungertod ausgeliefert.
Die hatten echt andere Sorgen, als ihre Haare.

Joa, und George Michael hat ausgerechnet zu der Zeit dann als knackiger junger Mann von 23 Jahren in aller Ruhe in seinem Elfenbeinturm gesessen und über Haare rumgeforscht und promoviert ...

Janz sischer dat. :ugly:

An welcher Universität denn?
Gab es eine Hochschule im damaligen Leningrad, welche während des 2. Weltkrieges überhaupt noch ihren Betrieb aufrecht erhalten konnte?

Allein die historischen Fakten sprechen einfach zu sehr gegen eine wissenschaftliche Laufbahn zu diesem Zeitpunkt und deshalb werden da wohl auch keine entsprechenden Publikationen zu finden sein.
Wer hätte sie auch, selbst wenn es sie als Skript gab, drucken und verlegen sollen?

Für Mediziner ohne Promotion lauteteten und lautet übrigens in den USA der Titel "M.D." bzw. in Russland "Kandidat nauk".

"Dr." George Michael war m.E. ein geschickter Unternehmer mit einer typischen "Tellerwäscherkarriere" in den USA, der letztlich mit einer guten Marketingstrategie Kultcharakter erlangte.
Mit allen üblichen Weihen... O:)

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Zuletzt geändert von Nadeshda am 29.04.2014, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
***Link repariert***


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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 08:11 
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Aber seine Philosophie beruhte auch darauf, mit den Haaren umzugehen, als wären sie ein kostbares Stück Seide. Vieles, was in seinem Buch steht, wird auch im LHN als wichtig angesehen:
Wenig waschen, schonendes Kämmen und Bürsten, richtig hochstecken, gesunde Ernährung...

Ich habe vor 25 Jahren damit begonnen und war absolut begeistert (damals gab es noch kein Internet). Meine damals blondierten Haare waren schön wie nie.
Leider hat die Firma Cosma die Produktion der Produkte hier in Deutschland übernommen und die INCI´s verändert. Mit den neuen Produkten bin ich dann nicht mehr klar gekommen.

Aber sein Buch hat einen besonderen Platz in meinem Bücherregal :D

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 10:14 
@ Rosmarin, lass dich nicht abbringen, du bist auf dem richtigen weg. :D :gut:
Meela hat geschrieben:
Aber sein Buch hat einen besonderen Platz in meinem Bücherregal :D


in meinem auch. :D ich blättere ab und an immer mal wieder sehr gerne in selbigen.


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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 12:29 
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Es gibt auch ein St. Petersburg in den USA, ich denke es ist wesentlich wahrscheinlicher dass George Michael von dort stammt.

Bei der Sache mit dem Scheitel bin ich übrigens auch skeptisch. Michael plädiert ja für den Seitenscheitel (wenn ich mich recht entsinne auf der rechten Seite). Aber glaube ich kaum dass das wissenschaftlich erwiesen ist (also in einer echten wissenschaftlichen Studie), außerdem war in Indien noch vor wenigen Generationen der Mittelscheitel bei Frauen die Norm (dort hat der Scheitel ja eine kulturelle Bedeutung, z.B. wird er bei verheirateten Frauen mit dem Sindur verziert), und die Haare der Inderinnen sind trotzdem lang gewachsen.


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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 12:45 
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Im verlinkten Wikipedia-Artikel steht zu der Herkunft George Michaels folgendes: "George Michael schrieb nach seinem Medizinstudium 1941 seine Doktorarbeit über Haare, im speziellen die Langhaarpflege. 1951 emigrierte er in den Nachkriegswirren über Deutschland nach Amerika, wo er allerdings nicht als Hautarzt praktizieren durfte." http://de.wikipedia.org/wiki/George_Michael_(Mediziner)

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 12:58 
@DancingRussandol, er ist gebürdiger russe, hat schon als kleiner junge seine liebe für das lange haar entdeckt.
in den fünziger jahren kam er nach amerika.
edit: weshalb? bitte eine seite weiter blättern
das mit dem scheitel ist evolutionbedingt und verhaltensweisen, die der mensch so an den tag und die nacht legt. also nix esoterisches. :wink: auch seiner erklärung der auswirkung eines pony`s haben mir die augen geöffnet.
es ist eine tolle einstiegsliteratur.


Zuletzt geändert von DesCheveux am 29.04.2014, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:05 
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Gut, dann lag ich falsch (bzgl. seiner Herkunft).

Wenn das mit dem Scheitel evolutionsbedingt ist, warum liegt dann bei vielen Menschen der natürliche Scheitel (ihr wisst was ich meine? also wenn man die Haare einfach fallen lässt wie sie von selber fallen) mehr oder minder in der Mitte? Ist die Evolution da fehlgegangen?


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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:31 
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Ja, der gute George weiß es halt einfach besser als die Natur. :ugly:

Mein Scheitel ist links, und auch mein Pony den ich seit über fünfzehn Jahren trag hat mein Haarkleid noch nicht ausdünnen lassen. Komisch, komisch.

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:35 
lies das buch bevor du hier unruhe schaffst!


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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:35 
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Hach wie schön, ich knabbere mental gerade mal wieder Popcorn :ugly:

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:36 
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In dem Ton darf nichtmal meine Mutter mit mir reden. ;)

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:37 
nein, du darfst das dir hier erlauben ich weiß...;)


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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:38 
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Hui. Erstmal danke für alle bisherigen Antworten!

Dass der Mann bei Wikipedia gelistet ist, wenn auch recht knapp, hatte ich tatsächlich übersehen. Danke dafür.
(Blöde vorurteilsbehaftete Frage am Rande, wenn er aus dem russischen St. Petersburg stammt, müsste er dann nicht auch einen russischen Geburtsnamen haben?)

In meinen Augen ist ein Weltkrieg eigentlich kein Grund, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung untergehen zu lassen - wenn, ja wenn sie in einem Land stattfindet, das diesen Krieg nicht auf dem eigenen Boden erlebt. Daher hätte ich jetzt auf Anhieb vermutet, dass er den Doktortitel, wenn, dann schon drüben in den USA gemacht hat, also tendenziell vielleicht erst später. Oder er ist eher emigriert, denn so recht wollen mir die Zeit- und Ortsangabe vor dem historischen Kontext nicht zusammenpassen (zum Vergleich: mein Opa ist Jahrgang '26, wurde zwei Monate vor Kriegsende eingezogen, verbrachte einige Jahre in französischer und später amerikanischer Kriegsgefangenschaft und war Ende der 40er erstmal damit beschäftigt, sein Abitur nachzuholen). :gruebel:

Ich überlege, ob ich in der deutschen Nationalbibliothek fündig werden könnte, oder ob sich das "alles" in "da steht alles, was je veröffentlicht wurde" nur auf die deutsche Sprache beschränkt.

Zu der Sache mit dem Scheitel: da wird doch damit argumentiert, dass auf einer Seite das Haar feiner/empfindlicher ist und die Haarwurzeln weniger stark oder so. Falls das wirklich so ist (an mir selber kann ichs akut nicht bestätigen, Zopfumfang linker und rechter Kopfhälfte sind gleich, aber ich hab die letzten Jahre den Scheitel rechts getragen, womöglich liegts ja daran, dun dun dunnnnnnn ;) ), wie ließe sich das evolutionär begründen?
Durch eine stärkere Beanspruchung aufgrund von asymmetrischen Verhaltensweisen, wie z.B. sich anlehnen, rechtshändig am Kopf kratzen, auf der Seite schlafen u.s.w.? Aber das macht doch jeder Mensch anders...?

Also, klar sind Menschen ein bisschen asymmetrisch, bei vielen Frauen ist z.B. die linke Brust etwas größer, aber zu schlussfolgern, dass sich sowas ausgleichen lässt, indem man die unterschiedlich behandelt, käme mir verkehrt vor (da ist soweit ich weiß die Ursache auch nicht endgültig geklärt; es wird ja gerne behauptet dass es mit der besseren Durchblutung auf der linken=Herzseite zusammenhinge, aber erstens ist das Herz bei den meisten hauptsächlich in der Mitte und bloß die untere Spitze zeigt bisschen seitlich weg, und zweitens gibt es genug Frauen, wo es andersherum ist und die wenigsten davon haben einen situs inversus).

Okay, das geht vom Thema weg, entschuldigt. :oops:
Aber an der George-Michael-Geschichte fehlen mir irgendwie die Begründungen völlig, und das bisschen was ich rauslese, stützt sich entweder auf anecdotal evidence oder auf dogmatisches "da muss man nur mal drüber nachdenken, das ergibt sich ja völlig von selbst". Und nunja, deswegen suche ich eben nach der echten, peer-review-bestätigten, wissenschaftlichen Basis für den ihm spezifischen Teil von George Michaels Langhaarpapst-Pflegetipps.
(Wenn ich sie nicht finde, muss ich halt irgendwann annehmen, dass es sie nicht gibt.)

Achja, aus gegebenem Anlass: nein, ich möchte nicht das Werbebuch lesen, und nein, ich möchte nicht mit dem Hinweis abgespeist werden, es sei ja alles verfügbares Wissen. Ich möchte wirklich die Paper, auf die sich das buch bezieht. Falls es sie gibt, wovon ich im Moment erstmal noch gewillt bin auszugehen.

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BeitragVerfasst: 29.04.2014, 13:39 
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