Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 25.06.2018, 12:06 
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@ Silberelfe
Gewartet wurden die sicher schon länger nicht. Das Haus wurde aber '99 von Grund auf saniert. Der Anbau mit der Dusche ist da aber auch komplett neu dazugekommen.
Wir wohnen zur Miete. Unsere Nachbarn besitzen die andere Seite der Doppelhaushälfte. Unsere Nachbarn haben also alles in eigener Hand. Muss mal fragen, ob die mal ihre Rohre überprüft haben.
Kann vielleicht umgebene Industrie das Trinkwasser beeinflussen? Wir haben z.B. die Spaxschraubenfirma im Tal.


Der Thread sollte auf jeden Fall in den Haarpflegebereich verschoben werden.
Das wird, soweit ich weiß, aber zur Zeit noch besprochen.

Ich persönlich halte es für absolut notwendig den Aspekt der Wasserqualität etwas mehr in den Fokus der Diskussion zu rücken.
Hätte nicht gedacht, dass sich das Wasser so extrem auf das Erscheinungsbild der Haare und die Haaroutine auswirken kann und das wohlgemerkt völlig unabhängig vom Härtegrad... Wir haben hier wie gesagt sehr weiches Wasser ... Normalerweise wird nur der Härtegrad als Problemursache diskutiert (zumeist: weich=gut; hart=schlecht).
Offenbar spielen noch andere Faktoren mit rein. Das sollte vielelleicht auch in der Notfallecke (und im Fragebogen) berücksichtigt werden.


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BeitragVerfasst: 25.06.2018, 14:01 
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Alles was ich darüber gefunden habe ist von sciency hairblog. Denke aber, dass du reht hast Alichino.

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angefangen bei BSL, Ziel: Klassik
1cMii 7.5cm, Yeti engagée (YF 44,2%)
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Mein Projekt/Tagebuch-zu
Meine Haare kommen mit fast allem klar, nur die Kopfhaut nicht.


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BeitragVerfasst: 25.06.2018, 18:35 
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Wir verreisen demnächst, und in unserer Urlaubsregion scheint das Wasser laut Internet wohl recht hart zu sein. Zuhause, haben wir 8,4 Grad dH, also mittel bis weich, und die Seifenwäsche ist kein Problem. Jetzt überlege ich, ob ich für den Urlaub nicht besser wieder Shampoo besorgen soll. Ich habe keine Lust, für die Urlaubszeit extra den Aufwand mit saurer Rinse zu betreiben bzw. überhaupt erst zu lernen. Hat jemand Empfehlungen?

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Go ahead, bake my quiche!

1c, Fii (ZU 8,5 cm), 95,5 cm nach SSS (BCL), NHF, mittelblond mit grau


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BeitragVerfasst: 25.11.2018, 20:21 
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Also, wir haben unsere große Wasseranalyse bekommen (sind ein paar Seiten ;-))
Unser Wasser hat wie erwartet einen Härtegrad von 3,9 dH, also weich.
Der pH-Wert liegt bei 7,9. Mit einem pH-Teststreifen konnte ich aber auch schon sehen, dass er so in diesem Bereich sein würde.
Gibt ansonsten auch keine Auffälligkeiten wie erhöhte Eisen- oder Kupferwerte.


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BeitragVerfasst: 17.03.2019, 16:00 
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Ich habe übrigens auch mal den pH-Wert bei meinen Schwiegereltern gemessen. Dort liegt er zwischen 6 und 6,5.
Das Wasser ist recht hart. Den genauen Wert kenne ich nicht, aber immerhin haben sich an der Regenduschbrause schon Kalkstalaktiten gebildet. o.ô


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BeitragVerfasst: 06.04.2019, 08:49 
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Alicino, dann liegt der große Unterschied in der Wirkung womöglich schlicht im pH-Wert? Bei uns liegt er so um die 7,5, auch mal höher, und mein Hauptproblem ist der Klett.


Hallo miteinander!

Beim Herumstöbern bin ich auf eine schon ältere, aber sehr umfangreiche Studie gestoßen, die sich mit den Gehalten an Spurenelementen in den Haaren der Bundesbürger beschäftigt, nämlich

Umwelt-Survey 1990/92, Band lb:
Human-Biomonitoring. Deskription der Spurenelementgehalte im Haar der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland
in WaBoLu 2/96, Hg. Umweltbundesamt, Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... chland.pdf

Sie berücksichtigt neben Aspekten wie Zugehörigkeit zu verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Regionen usw. auch Kriterien wie die Haarqualität, Elementgehalte im Trinkwasser oder auch den Zeitpunkt der letzten Haarwäsche, also Punkte, die für das Thema des Fadens interessant sein könnten. Interessierte finden darin nicht nur eine praktische Zusammenfassung, sondern auch eine Einzelbeschreibung der Gehalte von verschiedenen Spurenelementen. Um nichts zu verfälschen, zitiere ich zumeist, mit dem jeweiligen Abschnitt als Quellenangabe.

Einleitung
"Substanzgehalte im oder am menschlichen Kopfhaar können zum einen durch Inkorporation über die Blutbahn und Haarwurzel und zum anderen durch exogene Kontamination wie z. B. über den Kontakt zu Talg, Schweiß und Hautschuppen, durch kosmetische und pharmazeutische Behandlung aber auch durch Umweltnoxen (z. B. Luft- und Trinkwasserbelastungen) beeinflußt werden.
Der Mechanismus des Einbaues von Substanzen in das menschliche Haar ist weitestgehend unbekannt. (….) Für Metalle dürfte ihre Affinität zu Schwefel, welcher zu 5% im Keratin enthalten ist, eine Rolle spielen. Insbesondere für die Metalle Pb, Cd und Cu, die eine hohe Affinität zu Sulfhydrilgruppen aufweisen, können die Gehalte im Haar eine Belastungssituation unabhängig von endogener und exogener Aufnahme relativ gut widerspiegeln (Wilhelm 1994). Bisher gibt es jedoch keine Methode zur Unterscheidung der endogenen und exogenen Anteile, d. h. der intrakorporal aufgenommene Anteil ist nicht von dem von außen (exogen) auf/in das Haar diffundierenden Anteil trennbar. (….)
Die Deskription der Substanzgehalte sind sowohl für die Erwachsenen und Kinder in der Bundesrepublik Deutschland als auch für die Erwachsenen und Kinder in den alten und neuen Bundesländern sowie zusätzlich nach dem Geschlecht getrennt dargestellt. Ferner sind die Verteilungen unterteilt nach chemischen Haarbehandlungsarten (Dauerwelle, Färbung/Tönung), natürlicher Haarfarbe bei unbehandeltem Haar und Anzahl der Tage der letzten Haarwäsche vor der Probenahme. Darüber hinaus werden die Substanzgehalte im Haar nach substanzspezifischen Merkmalen wiedergegeben, die von allgemeinem Interesse sind (z. B. Kupfergehalt im Haar / Kupfergehalt im häuslichen Trinkwasser; Nikotingehalt im Haar/ Passivrauch-Variablen) und für die ein statistischer Zusammenhang (p </= 0,001) bei der Gesamtpopulation nachgewiesen werden konnte.“

Zusammenhänge zwischen den Gehalten im Haar
Es gibt „drei Gruppen von Elementen (….), die untereinander hoch korreliert
sind:
• Erdalkali-Gruppe: Ca, Sr, Mg, Ba;
• Potentielle Schadstoffe: Cd, Pb, Al, Cr;
• Phosphor-Zink-Gruppe.
Das Element Kupfer nimmt eine gewisse Sonderstellung ein, es hat mit der Phosphor-Zink-Gruppe und der Erdalkali-Gruppe Korrelationen von durchschnittlich 0,3 . Die Gruppe mit der größten Zusammenhangsstärke wird durch die Erdalkalielemente gebildet, wobei vor allem Ca, Sr und Mg mit 0,8 und mehr sehr hoch korreliert sind. Bei der zweiten Gruppe ist die Korrelation zwischen Cd und Pb mit über 0,6 am höchsten, während die Korrelation zwischen Chrom und den anderen drei Elementen (Al, Pb, Cd) nur in der Stichprobe der Kinder den Wert 0,4 übersteigt.
Die (….) Substanzen Nikotin und Cotinin (….) haben nur geringe Korrelationen zu obigen 11 Elementen, die zwischen - 0,25 und 0,23 liegen. Untereinander sind sie mit 0,54 (Erwachsene) bzw. 0,26 (Kinder) korreliert.“ (zu Tab. 4.6.1: Korrelationen zwischen den logarithmierten Elementgehalten im Haar)

Letzte Haarwäsche/ Trinkwasser
„Für einige Elemente ist der Zeitraum zwischen der letzten Haarwäsche und dem Zeitpunkt der Probenahme von Bedeutung und führt, je länger die letzte Haarwäsche zurückliegt, zu geringeren Gehalten (Barium, Calcium, Kupfer, Magnesium, Strontium und Zink, bei den Kindern bei Calcium, Kupfer und Strontium). Nur beim Aluminium- und Bleigehalt zeigt sich ein signifikant gegenteiliger Effekt.
Zusammenhänge zwischen dem Elementgehalt im Haar und im Trinkwasser bzw. dem Material der Rohrleitungen ergaben sich bei Blei, Cadmium, Calcium, Kupfer, Magnesium, Strontium und Zink.“ (aus der Zusammenfassung)

Haarqualität
„In dauergewelltem Haar werden bei der Mehrzahl der Elemente höhere Gehalte im Haar festgestellt. Dies gilt für Aluminium, Barium, Blei, Cadmium, Calcium, Chrom, Magnesium, Strontium und Zink. Die Dauerwelle hat keinen Effekt auf die Kupfer- und Phosphorgehalte im Haar. Ein Zusammenhang zwischen einer Färbung/Tönung und den Gehalten im Haar ist in der Regel weniger deutlich. Dennoch können höhere Barium-, Calcium-, Magnesium-, Phosphor- und Strontiumgehalte im gefärbten/getönten Haar beobachtet werden.
Graues Haar weist häufig die geringsten Elementgehalte auf. Dies gilt für Barium, Calcium, Kupfer,
Magnesium, Strontium und Zink. lm Haar der Kinder wird eine Zunahme der Calcium-, Phosphor- und Zinkgehalte von blond zu braun nachgewiesen.“ (aus der Zusammenfassung)
Warum?
„Eine chemische Behandlung der Haare in Form einer Färbung/Tönung oder einer Dauerwelle hat einen wesentlichen Effekt auf diverse Substanzgehalte im Haar. In der Regel führen die Maßnahmen zu einer deutlichen Erhöhung der Gehalte in den Haaren, wobei dieser Effekt oft stärker ist als z.B. der Effekt des Geschlechts oder des Alters. Eine Erklärung für diesen Effekt steht aus. Suzuki (1988) beschreibt, daß eine chemische Haarbehandlung die absorptiven bzw. adsorptiven Eigenschaften der Haare verändert, und für eine Vielzahl von Elementen eine Erhöhung der Konzentrationen im Haar beobachtet werden kann. (….) Allerdings ist der Effekt einer Färbung/Tönung in der Regel weniger deutlich ausgeprägt als der bei Anwendung einer Dauerwelle.
Die Haarfarbe wird durch den Anteil an Melanin-Pigmenten im Haar bestimmen. Dunkle Haare enthalten mehr Pigmente als blondes oder weißes Haar. An der Biosynthese von Melanin ist Kupfer beteiligt, so daß ein Zusammenhang zwischen den Elementgehalten und der Haarfarbe möglich ist. Die Ergebnisse diverser in der Literatur beschriebener Studien sind widersprüchlich (Valkovic 1988, Chatt und Katz 1988). (….) Die vorliegende Deskription der Elementgehalte nach der Haarfarbe berücksichtigt nicht schwarzes und rotes Haar, da weniger als 50 Personen schwarzes bzw. rotes Haar aufwiesen. Signifikante Zusammenhänge ergaben sich bei Ba, Ca, Cu, Mg, Sr und Zn und den natürlichen Haarfarben grau, blond und braun. (….)
Die Haarstruktur (glatt/ kraus) und der Haarwuchs (dicht/ schütter) weisen hingegen keine bivariaten Zusammenhänge mit den Elementgehalten im Haar auf.“
(aus 5.1 Hinweise zu Gliederungsmerkmalen/ Deskription der Substanzgehalte im Haar)

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,6 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

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BeitragVerfasst: 07.04.2019, 14:29 
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Noch ein Nachtrag zu besagter Studie
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... chland.pdf
und zwar eine nähere Betrachtung einzelner Spurenelemente in Hinblick auf die Wasserqualität.
Zur Erdalkali-Gruppe gehören u.a. Calcium und Magnesium, die maßgeblich zur Wasserhärte beitragen. Für das jeweilige Zitat ist wieder der entsprechende Abschnitt angegeben, sämtliche Werte beziehen sich auf die deutsche Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 69 Jahren

Zunächst zum Calcium:
5.6.1.2 Stratifizierung nach weiteren Gliederungsmerkmalen
„Calciumgehalt im Trinkwasser:
Bei einem Calciumgehalt im Trinkwasser bis zu 40 μg/l (entspricht etwa dem Härtebereich I) beträgt der mittlere Calciumgehalt im Haar 345 μg/g. Bei einem Calciumgehalt im Wasser von mehr als 110 μg/l (etwa Härtebereich IV) liegt ein Gehalt im Haar von 631 μg/g vor.“
5.6.1.1.5 Letzte Haarwäsche (unbehandeltes Haar)
„Mit abnehmendem Zeitraum zwischen der letzten Haarwäsche und der Probenahme ergibt sich ein signifikant höherer Calciumgehalt im Haar. Fand die Haarwäsche maximal 1 Tag vor der Probenahme statt, so liegt ein mittlerer Gehalt von 389 μg/g vor. Fand die Haarwäsche dagegen mehr als 4 Tage vor der Probenahme statt, so beträgt der mittlere Gehalt im Haar 232 μg/g.“
Interessant ist, daß der Abstand von der Wäsche zu einer deutlichen Reduzierung des Gehalts führt, der Härtegrad des Trinkwassers entscheidet gleichzeitig darüber, wieviel Calcium überhaupt eingelagert wird.

Bei Magnesium zeigt sich ein ähnliches Bild:
5.9.1.2 Stratifizierung nach weiteren Gliederungsmerkmalen
„Magnesiumgehalt im Trinkwasser:
Bei einem Magnesiumgehalt im Trinkwasser bis zu 6 μg/I (entspricht etwa dem Härtebereich I) beträgt der mittlere Magnesiumgehalt im Haar 21,8 μg/g . Bei einem Magnesiumgehalt im Wasser von mehr als 20 μg/I (etwa Härtebereich III) liegt ein Gehalt im Haar von 45,5 μg/g vor.“
5.9.1.1.5 Letzte Haarwäsche (unbehandeltes Haar)
„Mit zunehmendem Zeitraum zwischen der letzten Haarwäsche und der Probenahme kann ein signifikant niedrigerer Magnesiumgehalt im Haar festgestellt werden. Fand die Haarwäsche maximal l Tag vor der Probenahme statt, so liegt ein Gehalt von 23,0 μg/g vor. Lag die Haarwäsche dagegen mehr als 4 Tage vor der Probenahme, so beträgt der Gehalt im Haar 18,8 μg/g.“

Noch ein Blick auf den Einfluß der Rohrleitungen im Haushalt:
5.8.1.2 Stratifizierung nach weiteren Gliederungsmerkmalen
„Kupfergehalt im Trinkwasser / Kupfer-Wasserleitungen:
Bei einem Kupfergehalt im Wasser von mehr als 300 μg/l (einem Zehntel des derzeitigen Richtwertes der Trinkwasserverordnung), liegt ein Gehalt im Haar von 24,4 μg/g vor. Bei einem Kupfergehalt im Trinkwasser bis zu 30 μg/l beträgt der mittlere Kupfergehalt im Haar 10, 1 μg/g . Bei Vorhandensein einer Wasserleitung aus Kupfer liegt ein mittlerer Gehalt im Haar von 16,4 μg/g vor. Liegt keine solche Installation vor, so beträgt der Gehalt im Haar 11,3 μg/g.“
Bei Rohrleitungen aus Kupfer war der gemessene mittlere Kupfergehalt um bald 50 % erhöht. Für Blei ist im Fließtext leider kein Wert für Haushalte ohne Bleirohre angegeben, aber die Zahlen sprechen für sich:
5.4.1.2 Stratifizierung nach weiteren Gliederungsmerkmalen
Bleigehalt im Trinkwasser / Blei-Wasserleitungen:
„Das Vorhandensein einer Blei-Wasserleitung zur häuslichen Trinkwasserversorgung und der Bleigehalt im häuslichen Trinkwasser sind signifikante Gliederungsmerkmale für den Bleigehalt im Haar. Bei einem Bleigehalt im Wasser von mehr als 4 μg/1 (einem Zehntel des gültigen Grenzwertes der Trinkwasserverordnung), liegt ein Bleigehalt im Haar von 1 ,43 μg/g vor. Bei einem Bleigehalt im Trinkwasser bis zu 0,4 μg/I beträgt der mittlere Bleigehalt im Haar 0,81 μg/g. Bei Vorhandensein einer Bleileitung wird ein mittlerer Gehalt im Haar von 1,87 μg/g ermittelt."

Natürlich befaßte sich die Studie nicht mit den Auswirkungen dieser Spurenelemente aufs Haar bzw. die Haarqualität, also wäre die Frage spannend, ob es dazu in irgendeiner Form Untersuchungen gibt.

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BeitragVerfasst: 06.07.2019, 19:52 
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Registriert: 04.12.2009, 00:09
Beiträge: 1305
Wohnort: Berlin
Ich wüsste gerne, ob noch andere in Nürnberg so Probleme mit dem Wasser haben?

Seit ich hergezogen bin, leiden die Haare.
Und trotz langer Lhn-Erfahrung und entsprechenden Versuchen finde ich hier einfach nicht die beim hiesigen Wasser optimale Pflege.

Wenn sie wirklich mal nach dem Waschen toll sind, sind sie am nächsten Tag schon spröde und trocken, weil ich zuviele Tenside benutzt habe.
Saure Rinse wirkt auch nicht.

Obwohl ich vorher in Berlin mit deutlich härterem Wasser gelebt habe, sind hier Verkalkungen an den Geräten und Armaturen ausgeprägter, Kaffee und Tee bekommen sogar Ausfällungen am Tassenboden, statt obenauf schwimmend.
Ich finde sogar den Geruch des frischen Leitungswassers unangenehm.

Ich sehe hier trotzdem dauernd wundervolle seidige Prachtschöpfe, anscheinend kommen die Einheimischen gut mit dem Wasser klar.

Gibt es da einen Trick?

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1cmii7,8 Länge:18(85cm SSS)
Mein Projekt:Bodenlänge in NHF
Alte PPs (Steiß bis Knie):100-120cm & abgebrochen: Wadenlänge


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