Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 08.03.2015, 01:17 
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Ja, man erkennt es absolut. Genau wie meine. Ich habe aber auch ein paar noch extremere Exemplare.

Ich hab die Tage jetzt aber einen Durchbruch geschafft. Sie ribbeln kaum noch beim Durchziehnen zwischen den Fingern, frizzen und fusseln nicht. Im Moment mein Geheimnis: verdünntes Glycerin aufgesprüht und darüber Alverde Handöl. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zu vorher.

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BeitragVerfasst: 08.03.2015, 12:46 
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schanppstasse, das ist ja gut zu hören!! Vielleicht werde ich dass dann doch auch eine Chance geben, irgendwie dachte ich immer, Glycerin ist 'slecht'.. keine Ahnung eigentlich, wieso :P Ich werde dann mal dein Tagebuch gut ins Auge halten :D

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BeitragVerfasst: 09.03.2015, 15:35 
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Das ist ja interessant mit dem Glycerin! Schnappstasse, wir haben uns doch gerade drüber unterhalten dass Styrene in meinem Shampoo als filmbildende Substanz sehr hilft.

Kräutertee, ich glaub man muss sich bei Sachen wie Glycerin oder Filmbildnern einfach bewusst sein dass sie an sich keine "Pflege" sind, sondern eine Art Kosmetik für das Haar. Ich würde nicht, wenn ich einen perfekten Makeup entdecke, aufhören mir das Gesicht zu waschen oder einzucremen. So braucht das Haar, auch wenn es durch filmbildende Substanzen schöner aussieht, Feuchtigkeit und/oder Protein. Daran hat Schnappstasse mich gestern erinnert. :)

Dieser Blog hat 3D-Zeichnungen, die ganz gut zeigen, wie diese Art von Haaren aussieht, glaub ich: http://www.thenaturalhavenbloom.com/2011/05/curly-vs-kinky-what-is-difference.html?m=1

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BeitragVerfasst: 09.03.2015, 15:46 
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Jap, kinky ist der Begriff im Englischen für diese Art von Haaren, die wir da haben.

Ich habe für mich den Begriff "Ergebniskosmetik" eigeführt für alles, was die Haare schöner macht als sie tatsächlich sind, ohne dabei zur Erhaltung der Schönheit wesentlich beizutragen. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 09.03.2015, 16:56 
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Glycerin ist nicht per se schlecht. Es kommt, wie bei allen Feuchtigkeitsspendern, auf die Konzentration an. Glycerin bindet Wasser. In geringer Konzentration hält es dadurch Wasser im Haar und pflegt also auf die Weise schon. In zu hoher Konzentration holt es sich Wasser aus dem Haar und trocknet dadurch aus.

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3bCiii Umfang=12+xcm.
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BeitragVerfasst: 09.03.2015, 17:00 
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Wo hast du das her? Ich finde solche Aussagen, aber immer nur bezogen auf die Haut. Wenn ich diese Aussage für die Haare finde, dann klingt das immer so, als hätte jemand einfach die Aussage für die Haut genommen (Glycerin holt in hohen Konzentration Wasser aus den inneren Hautschichten) und einfach "Haut" durch "Haar" ersetzt.

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BeitragVerfasst: 09.03.2015, 17:33 
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Mindestens hier gehts um Glycerin als Feuchtigkeitshalter und -spender: http://science-yhairblog.blogspot.de/20 ... idity.html

Aber es fehlt irgendwie eine verlässliche Quelle, außer der Bloggerin selbst.

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BeitragVerfasst: 09.03.2015, 19:59 
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Schnappstasse, Wasser anzuziehen ist halt die chemische Eigenschaft von Glycerin. Ob da nun Haut oder Haar drunter ist, ist egal. Haar enthält auch zu einem gewissen Prozentsatz Wasser, der auch drin bleiben sollte.

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BeitragVerfasst: 10.03.2015, 00:42 
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Richtig. Aber Glycerin wird auch den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Und ich weiß nicht, ob das Wasser aus dem Haar leichter verfügbar ist als das aus der Luft. Kann ja durchaus sein, dass die Voraussetzungen da anders sind als bei der Haut.

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BeitragVerfasst: 10.03.2015, 10:19 
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Deswegen habe ich ja geschrieben:"zuviel Glycerin". In der richtigen Menge nimmt es natürlich die Luftfeuchtigkeit und spendet deshalb Feuchtigkeit. Wenn Du aber eine so hohe Glycerinkonzentration hast, dass die Luftfeuchtigkeit nicht mehr ausreicht, um das Glycerin zu sättigen, entzieht es Haut und Haar die Feuchtigkeit.

Deshalb sollte man bei kosmetischen Rohstoffen immer die vom Hersteller empfohlene Einsatzkonzentration beachten! Viel hilft nicht immer viel.

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BeitragVerfasst: 10.03.2015, 10:37 
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Deshalb gibt man es ja auch schon gesättigt auf Haut und Haar. Ich finde es jetzt nicht mehr, aber ich habe mal gelesen, dass Glycerin das dreifache seiner Menge aufnimmt. Wenn mindestens 75% Wasser dabei sind, wäre das ja dann schon genug und braucht sich nichts zu ziehen. Ich zitiere da nochmal von Olionatura:

Zitat:
Je nach Konzentration zieht Glycerin unterschiedlich stark Wasser aus der Basalschicht (Stratum basale) nach oben und hält es in der Hornschicht, dem Stratum corneum, fest – es lässt es jedoch nicht abdunsten. Warnungen bezüglich einer angeblich austrocknenden Wirkung beziehen sich ausschließlich auf sehr hohe Dosierungen ab 30 % (6) und beweist nur die Effektivität dieses Wirkstoffs – bei der oben empfohlenen Einsatzkonzentration unter 10 % (so die Fachliteratur) ist in keiner Weise eine Gefahr gegeben. Interessant ist, dass die hygroskopische Wirkung von der relativen Luftfeuchtigkeit abzuhängen scheint; bei 6 % relativer Luftfeuchte weist Glycerin keine hygroskopische Wirkung auf, im Gegensatz zu bei 92 %.

http://www.olionatura.de/_rohstoffe/?id=6

Da steht es z.B. auch genau andersrum als es hier immer zitiert wird, wenn ich jetzt nicht komplett blöd bin. Das Glycerin zieht weniger Wasser, wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist. Ich verstehe es zwar auch nicht. Aber so steht es da.

Nun wissen wir auch immer noch nicht, ob das Wasser im Haar nicht viel tiefer verankert und damit weniger "gefährdet" ist als das in der Haut. Oder es ist weniger stark verankert und geht leichter rein und raus. Dann macht das Glycerin im schlechtesten Fall keinen Unterschied und im besten Fall hält es das Wasser noch etwas länger fest als wenn es einfach so verdunsten würde. Alles was wir wissen ist, dass irgendjemand mal den Text über die Haut genommen hat und einfach behauptet hat, das gilt wohl auch fürs Haar. Und seitdem wird diese Aussage unreflektiert weiter kopiert. Sowas mag ich grundsätzlich nicht.

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BeitragVerfasst: 17.01.2016, 11:13 
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Ich hab mich letztens mit einer Friseurfreudin über Bandhaar unterhalten. Da hab ich ihr mal eines meiner Haare in die Hand gedrückt: Was sich anfühlt wie eine abgebrannte Wundekerze (verkräuselte Wuchsrichtung oder wie man es auch immer bezeichnen mag) ist objektiv gesehen ganz simpel die unterschiedliche Verhornung der Haare beim Wachsen - ähnlich wie bei rilligen Fingernägeln o.ä. und muss per se kein Bandhaar sein auch wenn diese Erklärung sehr wahrscheinlich für einen selbst klingt. Ob man tatsächlich richtige Bandhaare hat lässt sich dementsprechend nur unter dem Mikroskop "belegen".

Den Ansatz fand ich recht logisch und würde auf der anderen Seite erklären, warum nicht jedes Bandhaar am Schopf sich eindreht und verkräuselt. Hat jemand schon mal sein unter ein richtiges Mikriskop legen lassen? :gruebel: Ich gestehe, dass ich mich auf mein Auge und Gefühl beim Rollen des Haares verlassen habe.

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BeitragVerfasst: 28.01.2016, 15:52 
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Hallo zusammen,
vielleicht bin ich hier richtig...ich habe (nach der einen Definition) entweder Bandhaare oder eine runde Struktur... (obwohl mir das mal anders erklärt wurde... hatte ich wohl falsch im Kopf)...jedenfalls meine Probleme/ "Besonderheiten": Locken halten (egal wie sie gemacht und festgeklebt wurden) höchstens 1-2 Stunden. leichte Wellen können schon einen halben- 1 Tag überdauern...... Ich habe 1a Haare und ab und an eine richtiges gekräuseltes Haar drin! Einfach so ein Einzelnes... :-/
Farbe hielt bei mir immer zu gut (liegt aber wohl an der hellen NHF).... Im Moment mache ich nur eine sanft eTönung um den (Winter)Ansatz anzugleichen...das hält ganz gut... sie wachsen aber ziemlich schnell... sogar der Coiffeur meint er hätte noch selten so schnell wachsende Haare gesehen...
Ich hab meine Haare noch nie "messen" lassen oder unters Mikroskop gelegt... aber mein Coiffeur meint eich könnte Bandhaare haben.
Frisuren halten nur mit 1001 Haarnadeln und/ oder mehrere Haargummis...
Weiss jetzt grad nicht mehr ob ich Bandhaare oder Haare mit runder Struktur habe...

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1aF-M ii, ZU 7,4cm (ohne Pony), goldblond
SSS Start:67cm, 84cm , färbefrei seit Ende Okt. 2017
Ziel: 1. Taille: 78cm, dann Hosenbund - ca. 90cm

Eillets TB (Haarmonie - ein Forum für alle!)


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BeitragVerfasst: 16.02.2016, 14:20 
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Beiträge: 1619
Wohnort: Hamburg
Ich glaube, ich habe einzelne Bandhaare. Die sind nämlich nicht lockig (sondern nur leicht gewellt). das auffällgste ist aber, dass diese Haare entweder keine Farbe annehmen oder aber die Farbe innerhalb von 1-2 Wochen wieder komplett rausfällt (bei chemischer Permanentfarbe). Diese Haare haben inzwischen eine Art gold- oder cremefarbigen Blondton angenommen ... ich bin allerdings von Natur aus schwarzhaarig :mrgreen: Manche sind auch krisselig oder wie gekreppt. Manche sind stellenweise platt, diese drehen sich meist irgendwann um die eigene Achse und werden dann wieder rund...

Da sie bei mir nur vereinzelt auftreten, stören sie mich nicht, aber ein seltsames Phänomän sind die schon..

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chemisch gefärbt, heiß und innig geliebte Locken, überwiegend 3b C ii.
Länge optisch Midback, real (nass) Taille,
Länge (ohne Shrinkage) 62 cm am 1.8.16.


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BeitragVerfasst: 21.07.2016, 15:46 
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Registriert: 24.08.2014, 20:01
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Wohnort: in Baden-Württemberg
Ich vermute, bei mir sind auch viele Haare Bandhaare... Sehr unregelmäßige, geknickte Geschenkbandstruktur und Farbe sowie Struktur-Veränderung nehmen sie gar nicht gut an. Früher ist mir die Farbe einfach aus dem Haar "gefallen" und Wellen/Locken sind nach max. einer halben Stunde komplett weg.
Da die Haare aber machen, was sie wollen, sehe ich entsprechend frizzig aus, da sich auch ein Großteil meines Neuwuchses so verhält. Insgesamt schätze ich, dass 1/4 meiner Haare aus Bandhaaren besteht.

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BSL alles zwischen 2a und 3b vorhanden / dank der Curly-Girl-Methode 2c "Pferdehaare" (C) mit ~10cm ZU


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