Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Trans*-postiver Frisör gesucht
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 12:42 
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Versucht es mal bei "Queen of Hair".

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 Betreff des Beitrags: Re: Trans*-postiver Frisör gesucht
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 12:47 
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Registriert: 24.08.2015, 19:03
Beiträge: 2722
Tasha hat geschrieben:
Silver87 hat geschrieben:
Das wäre ja vielleicht mal eine ganz andere Idee. Gibt es nicht spezielle Stylisten, Frisöre etc. für Schauspieler? Einige lassen sich doch (zumindest in den USA, evlt. auch hier fürs Theater?) für bestimmte Rollen auch den passenden Haarschnitt verpassen, zeigen also ihr echtes Haar. Vielleicht könnte man da mal im Theater anfragen, an wen man sich wenden könnte, denn diese Frisören müssten in der Tat etwas flexibler sein und auch schon ungewöhnliche Wünsche gehört haben.
Bzgl. Lügen & Coming-out: Coming-out macht man doch vor Familie, Freuden, Kollegen - den Frisör sieht man ggf. erst mal nicht wieder. Was man dem erzählt dürfte recht egal sein und die persönliche Geschichte geht den auch gar nichts an, da reicht es, den Wunsch zu artikulieren, ohne ihn zu begründen! :!:



Das setzt voraus, dass man jedes Mal einen neuen Friseur suchen möchte... ich finde, es ist egal, ob man die Person nochmal wiedersieht oder nicht, Lügen auftischen ist respektlos. Der Grund heiligt da auch nicht die Mittel. [-X

Und auch wenn Hamburg nicht grade ein Dorf ist, es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache eben doch irgendwann mal wer erfährt.

_________________
1cFii - ZU 6,8, SSS 108 cm - letztes Messen
[x] Taille - [x] Hüfte - [x] Steiß - [x] Klassik
PP: Klassik in Blond


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 Betreff des Beitrags: Re: Trans*-postiver Frisör gesucht
BeitragVerfasst: 08.12.2017, 11:26 
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Registriert: 01.11.2016, 11:37
Beiträge: 15
Wohnort: München
ich find die Frisur fürs Passing unheimlich wichtig - in der Übergangszeit habe ich meine (heutige) Frau (damaligen Mann) mit zu meinem Friseur geschleppt. Leider sitzt der am anderen Ende der Republik (Garmisch)... Vielleicht habt ihr aber ne Selbsthilfegruppe/Verein (sowas wie die Viva in München), die Tips geben können?

Neben der Aufgeschlossenheit hilft es auch, wenn der Friseur sowas schon mal gemacht hat. Ein Beispiel von meiner Frau: sie hat einerseits total dicke, feste, gesunde Haare, die sich wellen, andererseits breite Schultern und Arme. Ein vorn längerer Bob, am Hinterkopf ausgedünnt, schaut an ihr viel besser aus als langes offenes Haar, weil das Volumen "oben" am Kopf (statt am Hals/Schulterbereich bei längerer Haaren) die Schultern und Arme optisch verschlankt. Helles, gepaintetes Blond (was ihr auch gefällt) macht das Gesicht viel weicher als ihr (natürliches und später nachgefärbtes) Schwarz-Braun.

Toi toi toi für deine Bekannte und ein großes Kompliment an dich, dass du sie auf diesem Weg begleitest! Das ist sicherlich eine große Hilfe für sie!

_________________
2b Mii (8cm Umfang)
80cm, ist Taille, Ziel Hüfte


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 Betreff des Beitrags: Re: Trans*-postiver Frisör gesucht
BeitragVerfasst: 08.12.2017, 12:56 
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Registriert: 01.12.2015, 16:59
Beiträge: 1246
Yunasama hat geschrieben:


Das setzt voraus, dass man jedes Mal einen neuen Friseur suchen möchte... ich finde, es ist egal, ob man die Person nochmal wiedersieht oder nicht, Lügen auftischen ist respektlos. Der Grund heiligt da auch nicht die Mittel. [-X




Kommt drauf an, wie man das sieht. Bestimmte Berufe sind darauf angelegt, dass man Kundengespräche führt. Dann kommt es oft dazu, dass der Dienstleister den Kunden quasi ausfragt. Während einige Kunden dann elegant in den Smalltalk gleiten, fühlen sich andere unwohl, so private Fragen zu beantworten, wissen aber nicht, wie sie dem entgehen sollen, ohne unhöflich zu sein.
In dem Fall darf man ruhig zum Schutz der Privatsphäre "lügen". Meist handelt es sich sowieso um ein routiniertes Gespräch, dass der Dienstleister nicht aus persönlichem Interesse führt, sondern weil er es so gelernt hat. Wenn es dabei allerdings zu unangenehmen Fragen kommt, und man als Kunde das Gefühl hat, nur die Wahl zwischen unhöflichem Verweigern der Antwort, Schweigen oder "notgedrungendem" Erzählen sämtlicher privater Fakten zu haben, kann man auch einfach "lügen".
Wenn ich weiß, dass bestimme Aussagen zu für mich unangenehmen Situationen führen, dann verzichte ich in Zukunft darauf. So werde ich keinem Frisör mehr erzählen, dass Friseurbesuche für mich nicht zum Alltag gehören oder ich mir auch mal selbst die Haare schneide, nachdem das beim letzten Mal dazu führte, dass ich wie jemand dargestellt wurde, der sich nicht um sein Äußeres kümmert (kam zum Friseur und sagte, dass ich drei Jahre nicht dort war und einfach die Haare habe wachsen lassen - Schockstille, Nachfragen, Kommentare). Wenn ich also noch mal zum Frisuer gehen sollte und gefragt werden, wann ich das letzte Mal bei einem war, werde ich sagen, vor einem halben Jahr zum Spitzenschneiden. Es folgt dann kein Gespräch, in dem ich mich ggf. rechtfertigen muss. Ganz zu schweigen vom Thema "Haarewaschen mit Rogenmehl"! :P
So viel zum Thema "lügen".

Frage dich auch immer: Was geht den Fragesteller die Antwort an? Ist das eine Information, die er beruflich braucht (wenn z.B. der Zahnarzt nach der Zahnhygiene oder vorherigen Behandlungen fragt), ist das eine Information, die ihn einfach interessiert, ist das Smalltalk oder hast du das Gefühl, ausgefragt zu werden? Bei letzterem ist Lügen oder Alternativen dazu - "Darüber möchte ich nicht sprechen", was aber meist zu weiteren Kommentaren führt oder als unhöflich angesehen wird - durchaus berechtigt.
Überlege auch immer: Was weißt du vom Fragesteller, was möchte er von dir wissen? Oft findet ein einseitiges Ausfragen statt, bei dem einer sehr viel Privates preisgibt, der andere aber gar nichts. In dem Fall ist der Schutz der Privatsphäre auch berechtigt.
Hat man einmal oder gar mehrfach negative Erfahrungen gemacht oder fürchtet man die, darf man ruhig aus Selbstschutz lügen, vor allem, wenn die Info für den Dienstleister nicht relevant ist bzw. eine Lüge keinen Unterschied für die Dienstleistung darstellen würde.

Ich habe letztes Jahr ungewöhnlich viele Taxifahrten als Fahrgast gemacht. Ich war überrascht, wie viel Privates da von Taxifahrern und Fahrgästen erzählt wird und habe mich gefragt, ob die Taxifahrer wirklich völlig Fremden ihre ganze Lebensgeschichte erzählen oder sich etwas ausgedacht haben, weil der Fahrgast eine Unterhaltung erwartet. Ich kenne jetzt sehr private Details von fast 10 verschiedenen Personen, inklusive z.B. Größe des Hauses, Gartennutzung, Tierhaltung, ob man nachts zu Hause ist, welchen Beruf man erlernt hat usw. Teilweise ging es um politische Meinungen, Meinugen über Flüchtlinge etc. Muss/ möchte das jeder einem Fremden offenlegen?
Ich meine, nein. Das ist nicht nötig und man kann sich da ruhig etwas zurecht legen. In einem Fall wohnte der Taxifahrer im gleichen Ort wie ein weiterer Fahrgast... erzählt man dann einem Fremden wirklich alles mögliche über sein Privatleben und seine Ansichten?
Oder biegt man etwas zurecht, erzählt, was der Fahrgast gerne hören möchte, weil es einfach erwartet wird, dass man eine Unterhaltung führt, die vom Fahrgast vorgegeben wird?

Nachdem ich mich jahrelang mit großem Unbehagen von jedem ausfragen ließ, weil ich die Alternative als unhöflich betrachtete, habe ich gelernt, auch mal unhöflich zu sein oder einfach das zu sagen, was erwartet wird und unverfänglich ist.

LG von
Tasha

_________________
Länge: (BSL 63; 12/15)8490 cm, ZU 11 cm, Vorratskammerwäscherin & Seifen-Fan


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 Betreff des Beitrags: Re: Trans*-postiver Frisör gesucht
BeitragVerfasst: 12.12.2017, 11:35 
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Registriert: 20.12.2015, 02:09
Beiträge: 2816
Wohnort: Da, wo man im Fluss schwimmt
Kann sie sich eventuell mit Frauen, in die in der gleichen Situation sind, oder die da schon durch sind vernetzen? Die können ihr vielleicht einen Friseur, der sich auch gut mit Frisuren die das Passing fördern auskennt, empfehlen.

_________________
Startlänge: freiwillige Glatze am 29.01.2015, APL im November 2016.
2a-b C iii, ZU 13, NHF mittelrot.
Ziel: erst Mal 100 cm.
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