Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 15:32 
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Ich habe es nur 1-2x pro Woche benutzt, da ich den Eindruck hatte dass die Haare dann mal richtig sauber sind. Dauerhaft ist es vielleicht zu viel.
Kann ich denn mal einen Versuch mit wasserlöslichen Silikonen machen? Denkt ihr wäre das schlimm? Oder ist wasserlöslich genau so schlimm wie nicht wasserlöslich?
Vorausgesetzt ich finde was passendes.

Überall heißt es halt keine Silikone und deshalb bin ich verunsichert. Habe einen -30% Gutschein für den Friseurbedarf. Vielleicht hat ja jemand eine Empfehlung?

Die nutze ich eh nur noch ganz selten, weil ich denselben Eindruck hatte. Aber mit dem Kamm ist’s auch nicht so gut und mit dem TT reiße ich mir die Spitzen ebenfalls durch/ab (trotz Condi).
Die blondierten Längen sind nun mal total im ....
Weiß nicht ob man die überbracht schön pflegen kann oder ob Silikon zumindest für die Längen doch besser wäre?

Richtige Haarseife habe ich noch nicht probiert. Gibt so viele und weiß nicht welche :-/
Werde mich noch umschauen, bin aber trotzdem am überlegen ob eben „gute“ Silikone in den Längen sind machen?!
Gehe eh regelmäßig schneiden, damit das Blond weniger wird.
Farblose Phf klingt toll, aber kann ich da dann trotzdem färben?

Danke auf jeden Fall! :)


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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 17:03 
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Beiträge: 9540
Bei kaputten blondierten Haaren hilft ultimativ wohl nur noch nicht mehr Färben (da alles was angemischt wird auch Blondiermittel hat) und abschneiden. :oops:

Sobald man eben färbt wird man immer nen Kompromiss zwischen Farbe & Gesundheit eingehen.

_________________
Bild (Quelle: http://www.smilies.4-user.de/ )
Ziel: (PP) Lang & Länger mit NHF
Länge aktuell (SSS): ca. 65 cm, färbefrei seit August 2016


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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 18:45 
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Beiträge: 36
Wohnort: irgendwo zwischen Halle und Leipzig
Es gibt hier durchaus Einige, die Silikone verwenden. Ich habe letztes Jahr alles mit Silikonen verschenkt, hatte alles durch von Drogeriemittelchen und auch Friseurprodukte. Aber selbst mit Kerastase Produkten waren meine Haare nie wirklich schön.
Mittlerweile bin ich momentan recht zufrieden mit meinen Haaren, mit Seife und ohne Silikone erreiche ich die besten Ergebnisse. Auf die Idee mit der Haarseife kam ich nur, weil du halt auch davon berichtet hast, dass deine Haare schnell platt herunterhängen und Seife schöne fluffige Haare macht.
Auf lange Sicht ist es wohl das Beste, nicht mehr zu färben. Das greift das Haar immer an. Und ist auch eine ziemliche Strapaze für die Kopfhaut. Aber das ist natürlich deine Entscheidung. Meine Haare haben sich zumindest sehr verbessert, ich habe meine blondierten Längen mit Pflanzenhaarfarbe überfärbt. Meine nicht blondierten Haare gehen jetzt bis auf Ohrhöhe und fühlen sich viel besser an/ sehen besser aus, als die überfärbten Blondies. Wenn du weiter färben willst, kannst du dich ja mal etwas einlesen, es gibt da auch einen Thread zu blondierten Haaren.
Eigentlich wäscht sich das Cassia (farbloses Henna) wieder aus, aber ich glaube, es bleibt trotzdem ein "Restrisiko", dass es grün wird o.ä., wenn man die Haare dann wieder aufhellt...

_________________
1b Mii (ZU 9cm) APL+ (61cm nach SSS)
Zwischenziel: BSL Ziel: gesundes, langes Haar


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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 19:38 
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Um die Gesundheit geht’s mir in den Zusammenhang weniger. Ich geb’s auch ganz ehrlich zu, mir ist es egal ob die Haare gesund sind, solange sie schön aussehen. Ich habe eine Freundin die färbt mit Henna und ihre Haare sehen alles andere als schön aus.
Färben werde ich auf jeden Fall weiterhin, blondieren nicht mehr. Meine sind jetzt ca. 12 cm rausgewachsen, fühlen sich aber kein bisschen besser an und sind sogar noch platter. Mir gefällt meine Naturhaarfarbe absolut nicht und leider kommen auch schon die ersten grauen Haare und wenn es eines gibt was ich absolut noch nicht will und mir auch nicht gefällt sind es graue Haare :shock:

Danke für den Tipp mit der Seife, die werde ich auf jeden Fall noch testen. Aber ich denke dass wird nach mehr als 3 Jahren dann mein letzter Versuch.

lg Poppy


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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 20:25 
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Hallo, Poppy!

Zu vermuten ist, daß die nachgewachsene NHF besser mit Sebum versorgt ist, weil ansatznah und intakt, d.h. keine Schäden durch Blondieren, was z.B. die Schuppenschicht früher aufrauht usw., deshalb fühlen sich die Blondies dann auch trockener an im Vergleich, mal davon abgesehen, daß sie auch schlichtweg älter sind.
Von Öl hatte ich bei meinen Versuchen jedesmal nur Fettstroh bekommen.
Daß Deine Haare bei dem Test schnell brechen, klingt auch irgendwie nach Proteinmangel.
Ob Silikone wirklich sowas wie ein Schutzschild bilden, weiß ich nicht, soweit ich meine Produkte übersehe, sind da wasserlösliche Silikone drin, ich hatte nie ein Built up - ich muß gestehen, daß ich es damals sogar verpennt hatte, daß sie in die Formulierung aufgenommen wurden, hatte aber auch ganz anderes als Haarpflege im Kopf -, aber ich habe nicht bemerkt, daß sie in irgendeiner Weise meinen zwischenzeitlichen Bruch verhindert hätten. Den haben sie aber auch keinesfalls verursacht, ebensowenig wie die WBB, die ich anfangs in Verdacht hatte. Am besten geholfen gegen Haarbruch haben bei mir neben anderem Proteine und CWC-Wäsche, und zwar konsequent angewandt, und nicht zuletzt eine regelmäßige Prewash-Kur mit dem eigenen Sebum, das ich mit der WBB verteile (und dabei gehe ich mit der Bürste gerade auch durch die Enden, damit sie auch ja was davon abbekommen, zur Not nehme ich die Finger zu Hilfe, wenn es sich mal schwerer verteilen läßt).
Solange sich die Silikone in Produkten befinden, die sowieso wieder ausgewaschen werden oder nicht ständig auf der Haut bleiben, sehe ich da für mich keine Probleme, schwieriger finde ich eher z.B. Farbstoffe, Parabene oder anderes. Soweit ich das, was ich über zugekleisterte Kopfhaut und dergleichen gelesen habe, überschaue, waren da vor allem Stylingmittelchen wie Sprays, Lacke und Konsorten als bedenklich eingestuft.
Und dann noch was: Ich hatte als Teenie auch mal glatte, schnell fettende Haare, und das ist kein Vergnügen! Wasch sie, sooft Dir danach ist und wasch sie so, daß sie hinterher schön duftig sind, damit etwas Volumen zustande kommt - besser ein erfreulicher Anblick im Spiegel als ein ärgerlicher!
Und nimm weiter das, was der Arzt Dir verschrieben hat (so, wie er es verschrieben hat), denn der eine oder andere Mangel kann sich auch negativ auf den Haarzustand auswirken oder sogar Haarausfall verursachen.
Hoffentlich fühlst Du Dich mit Deinen Haarlies bald wieder besser!

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 22:10 
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Guten Abend!

Wenn die nachgewachsenen Ansätze auch nicht der Renner sind, kann es sein, dass die Mängel sich generell in der Haarqualität niederschlagen. Würde daher erst mal gut auffüllen. Wir dürfen hier nicht raten aber sicher kannst du woanders empfehlenswerte Blutwerte finden.

Bei blond und blondiert sind die Haare umso dunkler umso mehr sie mit Pflege gesättigt sind und gesund und die Schuppenschicht eng anliegt. Wenn sie aufgerauht sind, sehen sie heller aus aber glänzen weniger. Vielleicht irritiert dich das auch bei den nachgewachsenen (auf meinem Foto sind meine komplett naturfarben, also in meinem Fall dunkelblond mit wenig Aschanteil, mehr gold und rot, mit leichtem Rotfilter und Blitz fotografiert, bei Tage betrachtet sind sie wie alle Blondtöne aschiger und weniger glänzend :wink:)

Ob jetzt vor der Wäsche mit Ölkur (wäre ja was über Nacht in deinem Fall) oder danach mit LI: Die Haare brauchen auf jeden Fall mehr Pflege. Die Erfahrungen sind hier unterschiedlich, da muss man etwas probieren, was passt. Du kannst dich für die Tauschbörse freischalten lassen. Da wird man auch mal was los oder bekommt stattdessen was anderes.

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SLD APL BSL
1c/2a F i 4,5cm, Rückschnitt auf BSL am 6.8.18. nach mehreren Ausfallsphasen
feendunkelgold (Tagebuch)


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BeitragVerfasst: 11.10.2018, 23:35 
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Hallo LucifersDaughter,
teilweise kann ich deine Probleme aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Ich habe zwar nicht unbedingt dünnes Haar, musste aber auch alle anderthalb bis zwei Tage waschen (Montagmorgen und dann wieder möglichst Dienstagabend, Mittwoch hätte ich schon nicht mehr ohne Waschen rausgehen können). Ich habe dann No-Poo probiert und anderthalb Monate (Mitte November bis Ende Dezember) fast nur mit Wasser und wenig mit Roggenmehl (ich glaube, nur einmal) gewaschen und viel mit Trockenshampoo (Speisestärke) gekleiert. Danach habe ich erst mal nur mit Roggenmehl gewaschen und war bei 2 Wäschen pro Woche. Nach Ölkuren, die ich erst mit Beginn dieser regelmäßigen Roggenmehlwäschen anfing, nahm ich normales Shampoo. Später nutzte ich nach Ölkuren Haarseife oder Shampoobars.

Was bei mir gut geklappt hat:
Haarwäsche hinauszögern durch Trockenshampoo (nicht konventionell, sondern Speisestärke oder später einfach Roggenmehl trocken: abends auf den Ansatz, gut verteilen, morgens intensiv ausbürsten).
Haarwäsche alternativ hin und wieder (anfangs) nur mit Wasser.

An freien Tagen (wenn man keinen sieht) einfach mal einen Tag länger fetten lassen, also wenn der Waschrythmus alle drei Tage ist dann erst an Tag 5 waschen). Klappt aber nicht immer, manchmal verkürzt sich der darauffolgende Waschrhythmus auf 2 Tage.

Viel, viel bürsten, sowohl mit Holzbürsten (Drogerie) als auch mit Wildschweinborstenbürste langsam (oder allg. Borstenbürste langsam). Holzbürsten reichen mit der Zeit auch aus, wenn man langsam und lange (5 min mindetens) Strähne für Strähne durchgeht.

Roggenmehl führt bei mir zu sehr viel Volumen und leichten Haaren, fordert allerdings Zeit. Roggenmehl mit Wasser ansetzen, ca. 20 min stehen lassen, auf dem Ansatz (bei mir: stehend über der Wanne) des nassen Haares verteilen, gut einmassieren, ca. 5 min oder länger auswaschen (ich messe die Zeit nicht, man sieht, wann das Wasser klar abfließt und nicht mehr braun ist). Dann Haare headbangen (auch hier gelernt). Tatsächlich kann ich sie inzwischen komplett lufttrocknen lassen, früher musste ich sie zu Ende fönen, weil sie sonst nicht gut fielen. Dann wieder sehr, sehr intensiv bürsten (anfangs fallen dabei immer noch ein paar Mehlflocken raus, also besser über der Dusche bürsten) und dann für die Nacht zusammenbinden. Natürlich macht man so etwas eher nicht morgens (aus Zeitmangel).

Bzgl. Proteinen: Sehr gut wirkt bei mir hin und wieder - einmal im Monat, alle zwei Monate - eine Ei-Kur mit einem Hühnerei (ganz, also Dotter und Eiklar), 1 EL Aloe-Vera (Tube oder Pflanze) und 1 bis 2 EL Öl. Das Ganze kommt ins feuchte Haar, das Haar dann 15 bis 120 min (je nach Zeit) unter die Duschhaube. Danach kann man tatsächlich auch nur mit Roggenmehl auswaschen, wenn man es mit dem Öl nicht übertrieben hat (nicht mit Rizinusöl, mehr so mit Sesamöl - Rizinusöl würde eher Seife oder Shampoobar erfordern). Es gab mal ein Video, in dem geau mein Haarzustand nach der Roggenmehlwäsche gezeigt wude - leicht fallend, leicht voluminöser als sonst. Leider finde ich das Video nicht mehr. Also solltest du mal Zeit haben, wäre das einen Versuch wert.

Haarseife hat den Nachteil, dass nicht jeder jede Seife gut verträgt und man anfangs oft nicht weiß, ob die Haare nach der Seife noch fettig sind oder "klätschig".

Angefangen habe ich übrigens wegen massivem Haarausfall und "Plastikhaaren" nach einem Jahr Färben und dann massivem Gebrauch von konventionellem Conditioner. Der flog als Erstes raus! Ich hatte damals einen Pixie und nach dem Waschen gut eine halbe Handvoll Haare im Waschecken. Dies änderte sich sofort, als ich nur den Conditioner wegließ!

LG von
Tasha

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Länge: ca. 90 cm nach Rückschnitt der Spitzen (10/18). Ziel: 110 bis 120 cm. Waschmethode: Seife, Roggenmehl.


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BeitragVerfasst: 12.10.2018, 07:45 
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Ich an Deiner Stelle würde weiterhin silikonfrei waschen, für die blondierten Spitzen jedoch auf Silikone zurückgreifen.

Du schreibst ja selbst, das der blondierte Teil total kaputt ist, meiner Meinung nach kommst Du da mit *unkonventionellen* Pflegemethoden nicht weit.
Wahrscheinlich sehen sie durch Silikone nicht nur besser aus, sondern lassen sich auch leichter kämmen und frisieren, sprich Du reisst Dir nicht mehr so viel Haare ab und aus.
Reparieren lässt sich da wahrscheinlich eh nix mehr, nur die Optik verbessern und wenn Du den blondierten Teil eh irgendwann abschneiden musst kannst Du Dir doch in der Zwischenzeit das Leben ein bisschen einfacher machen?

Wenn Du magst guck doch mal in das Tagebuch von Zuma.....sie hat blondierte Längen und schreibt auf der vorletzten Seite was über die Pflege von farbbehandeltem, geschädigtem Haar und empfiehlt auch Produkte.
Vielleicht magst Du da mal stöbern gehen :) ?

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2b-c / F / ii ♥ fairys ♥ Henna
Ziele: Haarausfallschäden & Chemiereste eliminieren ★ MO (oder länger) ★


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BeitragVerfasst: 13.10.2018, 19:41 
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Danke Silberelfe :)
Werde CWC und das mit dem Sebum verteilen mal testen.

Kann das alles vielleicht auch mit der Wasserhärte (lt. Stadt bei uns zwischen 6-16) zusammenhängen?

Bzgl. Pflege habe ich auch an Seidenprotein und Keratin gedacht, MiMU. Das gibt’s zB bei mir in einer Kosmetikwerkstatt. Weiß nur nicht wie ich das dann anwenden muss?!?

Das klingt wirklich gut Tasha. Vielleicht werde ich das mal testen. Habe vorgestern Abend die Haarkur von Dr. Schebu und anschließend das Kerastase Aura Botanica Shampoo. Heute sind sie noch immer nicht so platt und strähnig wie sonst. Sie fühlen sich zwar etwas rauher an, aber das dauert und wird hoffentlich mit viel Pflege etwas besser.

Danke für den Hinweis sorrowsplea :)
Werde dort gleich mal reinschauen.

Für die blondierten Längen werde ich jetzt mal einen Conditioner mit auswaschbaren Silikonen suchen. Ist aber gar nicht so einfach.

Lg Poppy


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BeitragVerfasst: 13.10.2018, 22:21 
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Hallo, Poppy!

Die Wasserhärte ist insofern von Bedeutung, weil sie z.B. Einfluß auf Volumen, aber auch die Oberflächeneigenschaften hat, also ob sich die Haare im Vergleich schneller rauh werden, was dann langfristig schlecht für die Haarqualität ist, nicht nur für die Optik. Weil hartes Wasser die Schuppenschicht aufrauht, wird das Haar schneller geschädigt, hat davor aber wenigstens mehr Volumen als bei weichem Wasser, das Haare schneller zusammenfallen läßt. Außerdem lassen sich Produkte unterschiedlich schnell auswaschen (je härter das Wasser, desto schneller ausgespült). 6 - 12 °dH ist mehr oder weniger mittlere Härte.
Im Unterforum "Selbstgemachtes" findest Du Anhaltspunkte zu Rezepturen mit Proteinen wie z.B. Keratinrinse usw., bei Selbstgemischtem mußt Du selbst die Dosierung der Proteine herausfinden, allgemein wird empfohlen, sich langsam von niedrig an hoch heranzutasten. Wenn es so nicht klappen sollte, kannst Du Dir immer noch ein fertiges Produkt kaufen, Proteine sind ja auch vermerkt.
Von balea beispielsweise gibt es Condis ohne Silikone, dann dürfte es bei den anderen Ketten sowas wahrscheinlich auch geben (kosten auch nicht so viel, ist bei CWC vielleicht ein nicht zu verachtender Faktor!).

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4 (chron.HA), Ringelhaare
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Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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BeitragVerfasst: 16.10.2018, 22:07 
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Danke für die Erklärung Silberelfe :)

Habe CWC gestern Abend probiert, aber meine Haare waren danach total strähnig und platt.

Ich weiß echt nicht woran das liegen kann. Als ich noch Silikone also ganz normale Kk benutzt und regelmäßig gefärbt und getönt habe, waren meine Haare viel schöner und diese Probleme hatte ich nicht.
Erst seit ich die Silikone weglasse.

Es heißt ja immer dass Silikone die Haare platter machen, was mich noch mehr verunsichert. Oder lag es am Färben?
Ich grüble und grüble, teste und teste und meine Haare brechen und brechen und sehen schrecklich aus :-(


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BeitragVerfasst: 16.10.2018, 22:40 
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Hallo, Poppy!

Strähnig wie fettig strähnig oder wie ungekämmt, also vielleicht stärker zusammengerottet?
Platt klingt nach überpfleg bzw. zuviel Condit, eigentlich nicht zwangsweise nach Silikonen. ich verwende welche, aber meine Haare werden nur durch Sebumverbürsten platt, dann macht der eine Condi noch eine etwas glattere Struktur als der andere, aber in beiden sind Silikone. Einmal hatte ich aber sehr, sehr glatte Haare, das war aber nach einer regelrechten Keratindröhne.....
Ich fürchte, Du bist an Deine eigentlichen Haare - ungefärbt - nicht mehr gewöhnt und kommst jetzt mit der veränderten Haarqualität nicht klar.
Was genau bricht denn? Die blondierten Partien oder auch bereits NHF-Bereiche? Vielleicht wäre es ja möglich, den Condi bzw. sonstige Pflege auf diese Areale zu konzentrieren?

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BeitragVerfasst: 17.10.2018, 12:41 
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Hallo Silberelfe :)

Ich habe irgendwie den Eindruck dass dadurch dass keine Silikone mehr im Haar sind, die Pflegestoffe ins Haar kommen und meine Haare offensichtlich extrem schnell überpflegt sind und/oder es liegt am Wasser. Habe jetzt rausgefunden dass die Wasserhärte bei uns 16 beträgt, also hart. Durch die früheren Silikone konnte der Kalk nicht ins Haar eindringen ohne Silikone sehr wohl.

Die Haare brechen gsd nur dort wo das Blond ist, aber davon ist noch genug da. Möchte aber im Dezember färben, nicht mehr blondieren. Wird natürlich den blondierten Teil nicht besser machen, aber ich sehe schon ziemlich ungepflegt aus und fühle mich auch total unattraktiv und unwohl.
Da muss ich mich aber noch bezüglich Farben erkundigen. Erstens welche vielleicht etwas “besser” sind. Meine Kollegin hat mir von Nashi (falls man das so schreibt) erzählt und ist ganz begeistert.
Außerdem bin ich noch unsicher wie ich sie haben möchte. Ein helles Blond nicht mehr, finde das steht mir eh nicht so besonders. Mir haben Haarfarben mit einem leichten Rottouch so al a Erdbeerblond immer gut gefallen, oder auch Karamell finde ich hübsch. Meine Nhf geht für mich gar nicht und dunkler werden auch nicht. Auf jeden Fall wieder heller, da mich das viel frischer aussehen lässt, aber eher nur 1 Nuance, nicht so wie jetzt 3 Nuancen. Da stellt sich dann auch noch die Frage ob einfarbig oder Strähnchen und wegen meiner Rosacea muss ich auch auf die Farbe achten.

Sorry ich schweife aber gerade vom Thema ab... ;-)

Wie kann ich denn mal eine richtige Reinigung der Haare machen, die sie nicht noch mehr schädigt?

lg Poppy


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BeitragVerfasst: 17.10.2018, 13:38 
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LucifersDaughter hat geschrieben:
Mir ist es egal ob die Haare gesund sind, solange sie schön aussehen.
Auch wenn das Kontra-Sili-Lager hier auf verlorenem Posten steht, gebe ich zu bedenken, dass vielleicht das eine nicht ohne das andere machbar ist. Meine gefärbten Haare hab ich nie länger als APL bekommen, bevor ich auf LHN-mäßige Pflege umgestiegen bin. Meine NHF-Haare ohne Pflege mit Silis auf BSL zu halten, war jedoch keine Kunst. Soll heißen, dass ich vor LHN-Pflege immer sehr viel schneiden lassen musste und sie nur deshalb gut aussahen.
LucifersDaughter hat geschrieben:
Wie kann ich denn mal eine richtige Reinigung der Haare machen, die sie nicht noch mehr schädigt?
Da würde ich konventionelles Tiefenreinigungsshampoo z.B. von Balea empfehlen. Wenn man damit einen unverdünnten Waschgang macht, ist eigentlich alles sauber. Danach würde ich keine Spülung nehmen, sondern nur kaltes Wasser, Spitzenpflege kann man dann noch nach dem trocknen nachholen.

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1c M ii (ZU ~ 8 cm) | BCL: 95 cm S³ | Dunkelkupfer gefärbte NHF Zartbitter
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BeitragVerfasst: 17.10.2018, 14:47 
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Meine Haare werden durch Alkohol in NK Produkten schnell trocken, hast du mal Shampoobars getestet? Da wird weniger bzw kein Alkohol benötigt, weil kein Wasser drin ist und somit das ganze nicht so heftig konserviert werden muss.

Du benutzt auch Öl auf der Kopfhaut oder? Meine Haare mögen sowas nicht, sobald Öl oder Kur die KH berührt gibt's Juckerrei und Haarausfall, vielleicht ist deine KH auch so sensibel. Außerdem haben viele im September/Oktober saisonalen HA, sprich das geht in 2 Wochen etwa weg.

Dass die Haare seit dem Verzicht auf Silikone dünner sind habe ich auch festgestellt, das liegt daran, dass nun keine Silikonschicht mehr draufliegt, die das Haar ja dicker macht. Allerdings trocknet Silikon auch aus, daher verzichten viele gerne drauf (ich auch). Bei mir kommt es auch immer aufs Shampoo an, ich nehme am liebsten die Bars von Sauberkunst, die geben Volumen aber auch weiche Spitzen. Und seit dem ich lufttrocknen lasse sind sie auch viiieeel gesünder, dafür wasche ich sie Abends und lasse über Nacht trocknen :gut:
Früher musste ich jeden Tag waschen, sonst waren die Ultra fettig. Ich habe dann einfach angefangen nur noch 2mal die Woche zu waschen. Leider war es nach 3 Monaten immer noch nicht viel besser, da habe ich 2 Wochen lang nur 1mal die Woche gewaschen um mal extrem gegenwirken zu können. Ab da an war alles super, da konnte ich tatsächlich ohne Probleme 2mal die Woche waschen. Klar sehen sie am letzten Tag vor der Wäsche nicht top aus, man sieht schon ein bisschen Fett aber das lässt sich nie vermeiden, dann trage ich einen Dutt oder einen Zopf. Meistens kämme ich meinen Ansatz mit einer Wildschweinborstenbürste nachdem ich einen Dutt gemacht habe (sprich ich hab nen Dutt und gehe mit der Bürste nur über den Ansatz, um die fettige Strähnchenbildung aufzulösen, dann sieht das nicht mehr fettig aus).

Edit: bei deiner Länge habe ich auch angefangen und war unzufrieden, hatte ebenfalls Haarbruch aber desto länger sie wurden und ich nicht mehr geföhnt habe, desto besser sah es auch aus. Und ich habe mittlerweile viele Produkte ohne Silis gefunden, die meine Haare mögen :)

Aber wenn du mit Silikonen gut klar kommst, kannst du sie auch weiter verwenden. Viele vermuten Haarbruch, das war bei mir damals auch so aber ich hatte immerhin viel Volumen damals. Das musst du für dich abwägen, aber je gesünder das Haar, desto platter ist es leider (zumindest bei mir)

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70 75 80 85 90 95 100 105
1c-2a, ZU 6-7cm, F, NHF Blond
Sich nur mit dem Positiven zu beschäftigen ist die beste Lösung für Probleme ;)
xLoreleyx: Mit Etappen zur goldenen Unendlichkeit


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