Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 09.09.2020, 14:15 
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Hallo ihr Lieben,

ich wende mich heute mal ratsuchend an euch, da ich so langsam mit meinem Latein am Ende bin. Ich fülle jetzt direkt mal den Fragebogen aus und erzähle dann noch ein bisschen mehr.

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: Meine Haare waren bisher immer sehr pflegeleicht. Meine Kopfhaut war eher mein Problemkind (fettet schnell, Schüppchen, Juckreiz). Dass ich daran wohl nichts ändern kann, damit habe ich mich jetzt abgefunden. Jetzt spinnen meine Haare seit einer Weile rum. Sie werden jetzt seit etwa 2-3 Monaten immer frizziger und verkletten sehr leicht. Seit neuestem laden sie sich außerdem gerne elektrisch auf, werden immer glanzloser und so flusig-fisselig, als hätten sie ihre Struktur verloren.
2. Haarlänge/Struktur: im Moment ca. 80cm, Struktur ist mittlerweile eher ein 1c (früher hauptsächlich 2a, teilweise auch Strähnen im 3er-Bereich), sie sind fein und der ZU liegt bei 7-8cm
3. Zielhaarlänge: erreicht
4. allg. Haarziele: diese Katastrophe hier irgendwie in den Griff bekommen (und am liebsten hätte ich natürlich meine pflegeleichten Haare zurück)
5. Waschfrequenz: schwankt sehr stark, meistens alle 2 Tage, hin und wieder täglich oder auch mal alle 3 Tage
6. Waschmethode: meistens Shampoo (2x) und Spülung, manchmal auch CWC
7. Shampoo: im Moment das Sante Volumen Shampoo oder das Logona Brennnessel Shampoo
8. Spülung: im Moment Weleda Hafer, Balea Oil Repair schwerelos oder Alverde Family
9. Rinse: wenn ich dran denke Brennnesseltee (hilft etwas gegen die Schuppen und erfrischt die Kopfhaut schön, finde ich)
10. Kuren: sehr selten, ist oft zu viel für meine Haare; Weleda Hafer Kur, Balea Oil Repair schwerelos, Balea Oil Repair
11. Trocknen: an der Luft, der Ansatz wird geföhnt, weil die Kopfhaut sonst ewig feucht bleibt
12. Spitzenpflege: Arganöl, Squalan, ab und an Siliöl
13. Sprüh-Leave-in: -
14. Öle: Arganöl (Rossmann), Squalan (The Ordinary), Siliöl (Elvital Öl Magique Jojoba)
15. Kräuter: -
16. Kopfhautpflege: Brennnesseltee, sonst nichts, weil meine Haare wie gesagt so schon wahnsinnig schnell nachfetten
17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?): die letzten 3 Jahre habe ich gar nicht gekämmt oder gebürstet, im Moment muss ich wieder; bin gerade am Austesten, ob trocken oder nass besser ist
18. Frisuren: hoher Pferdeschwanz
19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste): Holzbürste, WBB, ein grobzinkiger Griffkamm aus Holz, ein Holzkamm mit mittleren und feinen Zinken (nehme ich eigentlich nur zum Haareschneiden). Außerdem eine Jaguar PreStyle zum Haareschneiden, Scrunchies von DM und Invisibobbles.
20. Nachtprogramm: Ich flechte einen Zopf und wickle ca. die letzten 30cm um das Haargummi, damit es Locken gibt. Sonst hängen sie nämlich nur unorganisiert und komisch in der Gegend rum.
21. Färben: -
22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken): Locken durch die Nachtfrisur
23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität: Ich bin innerhalb meiner Unistadt umgezogen, aber nach wie vor im gleichen Wassereinzugsgebiet. An der Wasserqualität hat sich also nichts verändert. Ansonsten war es ein sehr turbulentes Jahr bisher, was sich aber wohl auf die alten Haare nicht ausgewirkt hat. Ich mache außerdem mehr Sport und schraube gerade an meiner Ernährung (mehr Gemüse, weniger Schokolade und so :ugly: )

Ich habe außerdem gestern Abend nach dem Haarewaschen mal den Wet Assesment Test gemacht: Meine Haare lassen sich sehr stark dehnen, sie reißen nicht, sie ziehen sich zum Teil wieder zusammen, bleiben aber irgendwie überdehnt-kräuselig. Das wäre dann ein Proteinmangel, oder? Dabei habe ich ja eigentlich in allen Produkten Protein drin :gruebel:

Also ja, es kam wie gesagt zu diesen Veränderungen bei meinen Haaren und ich weiß erstens leider nicht, warum und zweitens nicht, wie ich das jetzt wieder ändern kann. An meiner Haarpflege hat sich in den letzten Monaten eigentlich kaum was verändert, aber auf einmal klappt es nicht mehr. Meine üblichen Lösungen wie CWC, Ölausdrückmethode und solche Geschichten helfen dieses Mal leider nicht. Bzw. habe ich bei meinen feinen Haaren halt auch immer das Problem, dass es bei der Haarpflege immer gleich zu viel oder doch noch zu wenig ist.

Habt ihr Tipps oder Anregungen für mich? Irgendwas? Ich bin nämlich so langsam echt kurz davor, meine Haare abzuschneiden, weil es mich so nervt.

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BeitragVerfasst: 09.09.2020, 14:42 
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Zitat:
Dabei habe ich ja eigentlich in allen Produkten Protein drin

Da könnte durchaus das Problem liegen und du hast inzwischen einen Proteinüberschuss. Der WAT zeigt wohl nicht unbedingt richtig an, daher würde ich da eher wenig drauf geben.

Starker Fritz und Verkletten spricht ebenfalls für zu viel Protein.

Ich würde dir daher erstmal raten, alle Produkte mit Protein gegen solche ohne Protein auszutauschen, ob das Verbesserung bringt. Wenn ja, könntest du dann Produkte mit und ohne abwechseln, um genügend aber nicht zu viel Protein zuzuführen.

Edit:
Ich nutze quasi nur proteinfreie Produkte, die ich nach Bedarf mit Weizenprotein ergänze. Kuren mische ich aus Spülung und Öl selbst zusammen. Als Leave-In nutze ich gerne einen Klecks Spülung oder eine ölige Rinse/Tunke (ggfs. mit Weizenprotein drin) und darüber dann Haarcreme.

Beim Shampoo kann ich nicht so viel raten, da ich mit dem Balea Duschöl wasche.
Meine liebste Spülung ist die Balea Intensiv Pflege Spülung. Die Cantu Spülung ist auch gut.
Das für meine Haare zurzeit beste LI ist das Creme-Serum mit Arganöl von Botanicals.

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BeitragVerfasst: 09.09.2020, 22:24 
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Danke für deine ersten Ideen, Faksi :)

Hm, also meine erste Idee war schon, dass es ein Proteinmangel sein könnte, weil sich meine Struktur so verändert hat bzw. mehr oder weniger verschwunden ist. Andererseits habe ich zu Anfang meiner LHN-Zeit eher die Erfahrung gemacht, dass zu viel Protein für "knusprige" Haare sorgt :ugly:

Ich hab jetzt auch nochmal geschaut, wo überall Protein drin ist:
- Sante Volumen Shampoo: keins, ich war überrascht
- Logona Brennesselshampoo: Seidenprotein (Mitte-hinten)
- Weleda Hafer Spülung: Weizenprotein (sehr weit hinten)
- Balea Oil Repair schwerelos: Keratin, Weizenprotein (sehr weit vorne)
- Alverde Family Spülung: Weizenprotein (Mitte-hinten)
- Weleda Hafer Kur: Weizenprotein (auch weit hinten)
- Balea Oil Repair schwerelos Kur: Keratin: Maisprotein, Sojaprotein, Weizenprotein (sehr weit vorne)
- Balea Oil Repair Kur: Keratin, Weizenprotein (in der Mitte)

Die Oil Repair schwerelos Spülung habe ich in letzter Zeit tatsächlich sehr oft benutzt und die hat auch ordentlich Protein. Das wird eigentlich nur noch von der Kur getoppt, die mir bisher leider zu reichhaltig war und belegte, irgendwie hakelige Haare beschert hat. Also kurz: eher das Gegenteil von dem, was ich mir von einer Kur erwarte.
Die Weleda-Sachen waren immer meine Standardprodukte. Manchmal etwas zu reichhaltig, vor allem die Kur, aber das liegt wohl eher an den Rückfettern.

Die Spülung von Balea hole ich mir morgen mal und teste sie. Wenn es einfach nur daran lag, wäre es natürlich super.

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BeitragVerfasst: 10.09.2020, 18:47 
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Also, ich habe vorhin nach dem Sport die Haare mit dem Sante Shampoo gewaschen und die Balea Spülung benutzt, die ich heute morgen gekauft habe.
Ergebnis: Meine Längen fühlen sich etwas belegt an, außerdem Frizz deluxe :ugly: Es ist leider noch schlimmer als sonst.

Ich schiebe es mal ein Stück weit auf Balea, die Marke funktioniert bei mir leider seltenst, aber da sie so günstig ist, war es einen Versuch wert (habe mir aus dem Grund auch noch die Garnier Wahre Schätze Argan-Mandel-Creme Spülung mitgenommen, die sind alle ohne Protein, habe ich gesehen und die wird als nächstes getestet). Ansonsten hab ich heute gesehen, dass ich ja auch noch die Garnier Hair Food Aloe Vera Spülung da habe. Die hat auch keine Proteine, ich habe sie aber damals zur Seite gelegt, weil sie meine Haare irgendwie auch frizzig und so schlapp gemacht hat :gruebel:

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BeitragVerfasst: 13.09.2020, 10:35 
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Ich habe die andere Spülung gestern Abend getestet, wieder mit dem Sante Shampoo, und das gleiche Ergebnis wie mit Balea: Frizz ohne Ende. Als wäre ein Teil meiner Haare auf einmal kraus oder so.

Meine Mutter hat mich gestern Abend, als ich nach Hause gefahren bin, auch gefragt, ob ich mir meine Haare seit Tagen nicht mehr gekämmt hätte, das sähe alles so verstrubbelt aus. Es fällt also so langsam auch auf :(

Hat noch jemand eine Idee, was da los sein könnte?

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BeitragVerfasst: 14.09.2020, 10:56 
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Benutzt du die Balea Oil Repair Produkte wegen des Frizz oder bleibt Frizz und Klett trotz Kur bestehen?

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BeitragVerfasst: 14.09.2020, 11:01 
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Ich benutze sie nicht wegen dem Frizz, nein. Ich habe angefangen, die Spülung zu benutzen, als die Weleda Spülung mal wieder zu reichhaltig war (kommt immer mal wieder alle paar Monate vor). Gegen Frizz hilft die Spülung nicht, gegen den Klett ein wenig. Die Kur brauche ich im Moment eher zweckentfremdet auf, weil sie meine Haare nur schmierig und klettig macht.

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BeitragVerfasst: 14.09.2020, 11:11 
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Ah okay. Bei Klettigen Haaren verwende ich das Zeug nämlich auch schon mal und das geht eigentlich immer. Da wäre meine nächste Frage jetzt gewesen, ob es übergangsweise nicht genommen werden kann, aber das hat sich ja dann erledigt.
Was ich gegen Klett noch gern verwende, was sich gut rauswäscht wäre als Silikon-Alternative etwas mit Coco Caprylate, z.B. das Balea Schönheitsgeheimnisse Cocosöl Zeugs. Aber ich denke, das würde das Problem nicht direkt beheben, sondern mehr übertünchen bzw. Symptome bekämpfen. Wenn es tatsächlich mit Protein zusammenhängt: ich bin nicht sicher, wie lange das braucht um sich wieder einzupendeln, vielleicht wäre sowas dann eine Übergangslösung, damit zumindest Kämmen/Ordnen funktioniert.

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BeitragVerfasst: 14.09.2020, 16:01 
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Ja, dafür verwende ich gerade gerne das Öl Magique Jojoba. Das ist so mein Lieblingssilikonöl momentan, aber so nach dauerhafter Lösung sieht das für mich nicht aus. Ich benutze es, wie du sagst, eher zum Maskieren des Problems.
Das Balea Haaröl kann ich mir ja aber trotzdem mal anschauen.

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BeitragVerfasst: 17.09.2020, 08:19 
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Nachdem ich jetzt am Dienstag einmal wieder ein gutes Ergebnis mit meiner alten Sante+Weleda Kombi hatte, habe ich heute wieder eine verklettete Frizzwolke hinter mir herschweben :roll:

Das Balea Cocosöl hab ich getestet, meine Schwester benutzt das wohl seit einer Weile und ist zufrieden damit. Bei mir macht es leider komische Haare. Sie werden so trocken-knirschig. Ich werde mich wohl von Balea fernhalten. Irgendwie funktioniert diese Marke quasi nie für mich.

Tja, bleibte die Frage, wie ich weitermache. Mit dem Shampoo von Sante bin ich eigentlich ziemlich zufrieden, da möchte ich mich aktuell ungern nochmal auf die Suche nach was Neuem begeben, was Haare und Kopfhaut mögen. Und beim Abwechseln mit Logona hatte ich auch nicht das Gefühl, dass sich an meinem Problem etwas ändert, wenn ich das Sante Sampoo benutze oder nicht.
Also nochmal andere Condis testen? Oder Condis mal ganz weglassen? Ich weiß gerade echt nicht, was da die beste Idee wäre :?

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BeitragVerfasst: 17.09.2020, 12:15 
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Wie ist die Wasserqualität bei Dir? Sehr hartes Wasser, gechlortes Wasser o.ä. macht viel aus. Wenn ich bei meiner Mutter bin, die sehr weiches Wasser hat, sind meine Haare viel schöner und glänzender. Da kann auch eine milde saure Rinse nicht viel reißen.

Was meinen Haaren mal sehr geholfen hat, sich glatter anzufühlen (und wieso hab ich damit aufgehört????) ist Katzenminze-Tee. Abgekühlt als letzte Rinse übers Haupt geben. Oh, ich gehe gleich mal gucken, wo ich noch Katzenminze habe (die Katzen wissen es bestimmt).

Ich bin ja ein großer Fan vom Shampoo-Verdünnen. Auch das mildeste Shampoo enthält Tenside, und die können auch stark verdünnt gut wirken. Man muß ihnen nur etwas mehr Zeit geben.

Das Fönen der Kopfhaut - ich verstehe, warum Du es tust, aber wäre es möglich, daß Du es versuchsweise mal wegläßt?

Haare nicht rubbeln, das ist auch wichtig.

Hast Du mal Ploppen versucht? Meine Tochter, die zu Frizz neigt, hat das von der Curly-Girl-Methode übernommen und es hat ihr geholfen. Also die Haare nicht in Frotteehandtücher wickeln nach dem Haarewaschen, sondern in ein altes T-shirt. Wenn Du die Trockenzeit beschleunigen willst, wechsel schnell zu einem anderen trockenen T-shirt, oder vielleicht wäre ein stark absorbierendes Mikrofasertuch gut für Dich?

Ich rate oft, nicht nur an den Produkten zu schrauben, sondern auch an der Routine. Deswegen habe ich die damals in den Fragebogen mit aufgenommen. (Wenn ich mich recht erinnere, habe ich den vor Urzeiten mal entworfen, als ich ständig in der Notfallecke aktiv war, für den Thread "Meine ideale Pflegeroutine". Das war 2008!)

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BeitragVerfasst: 17.09.2020, 13:43 
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Hallo Mata, danke für deine Antwort :)

Also zum Wasser: Die Wasserhärte beträgt 12,7°dH, bei meinen Eltern Zuhause sind es 8,2°dH. Früher hatten wir zwischen 16-18°dH, hat mir zumindest damals aber selbst mit Seifenwäsche nie Probleme gemacht. Wie es mit Chlor aussieht, weiß ich leider nicht.

Katzenminze habe ich hier keine, habe es aber mal Zuhause getestet und war tatsächlich eher abgeneigt :ugly: Meine Haare scheinen es allgemein nicht so mit Teerinsen zu haben, der Brennnesseltee wird jetzt zur Abwechslung mal akzeptiert.

Bei verdünntem oder unverdünntem Shampoo habe ich persönlich bisher keine Unterschiede feststellen können. Nur bei milderen Tensiden (alles außer SLS und SCS) fällt mir immer auf, dass meine Haare schneller nachfetten. Keine Ahnung, warum.

Das mit dem Föhnen habe ich tatsächlich erst so vor ca. 1-2Monaten angefangen, weil wir im "Shampoo gegen schnelles Nachfetten"-Thread gemerkt haben, dass das etwas gegen das schnelle Nachfetten und bei mir persönlich auch Schuppen und Juckreiz hilft. Ich kann es aber mal weglassen und gucken, was passiert.

Rubbeln tue ich nicht, keine Sorge. Vielleicht mal ein Einblick in meinen Waschvorgang: Ich wasche immer im Stehen, weil mir kopfüber erst recht alles verheddert. Dabei shampooniere ich nur die Kopfhaut ein, die Längen bekommen das Shampoo beim Auswaschen ab und kriegen danach Condi (außer beim CWC versteht sich). Beim Shampoonieren bleiben die Längen auch unten. Ich nehme sie also nicht auf den Kopf oder so. Wenn ich so wasche, entwirren sich meine Haare normalerweise von selbst und ich muss sie dann nicht mehr kämmen oder bürsten. Nach dem Waschen ziehe ich mir ein T-Shirt aus Baumwolle so über den Kopf, dass mir der Halsausschnitt quasi wie ein Haarband um den Kopf liegt. Das T-Shirt hängt nach hinten und die Haare liegen drin. Das nehme ich dann, twiste es ein oder zwei Mal, lege es dann im Nacken zu einem Dutt und ziehe den letzten Zipfel Stoff (ohne Haare wohlgemerkt) durch diesen Dutt. Ich mache also quasi einen Knoten.
Ploppen habe ich auch schon getestet, aber da man dafür die Haare normalerweise kopfüber in ein Handtuch oder T-Shirt packt, funktioniert das für mich nicht gut. Da verknotet und verheddert mir alles, egal wie vorsichtig ich bin (es ist mir deshalb auch ein Rätsel, wie das bei anderen Leuten gutgehen kann :ugly: ). Was ich aber immer wieder mal probiert habe, war Gel, weil das ja auch bei vielen Lockenköpfen gegen den Frizz hilft und für eine gute Bündelung sorgt. Für Bündelung sorgt es etwas, gegen den Frizz hilft es aber nicht, was auch daran liegen könnte, dass das Gel meine Haare leider immer irgendwie trocken, klettig und klebrig macht.

Also, ich glaube insgesamt behandle ich meine Haare schon sehr pfleglich. Klar, der Pferdeschwanz als Standardfirsur ist sicherlich nicht die haarschonendste Wahl, aber das ist eine der wenigen Frisuren, die bei mir nicht komplett bescheuert aussehen.

Falls euch aber sonst noch was auf- oder einfällt, immer her damit. Ich bin gerade für jeden Tipp dankbar.

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BeitragVerfasst: 17.09.2020, 14:29 
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Vielleicht die Reihenfolge von Shampoo und Condi vertauschen für mehr Schutz? Also Haare nass machen, Condi in die Längen, Shampoo in den Ansatz, ausspülen. CW also.

Ansonsten überlege ich schon eine Weile, wie man Feuchtigkeit ( = Fett) und Definition in deine Haare kriegt, ohne sie zu beschweren. :gruebel:

Gehen denn Cremes als Leave-In? Oder mal einen Condi als LI testen (vielleicht nicht gerade Balea, da deine Haare die Marke ja anscheinend nicht mögen)?

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BeitragVerfasst: 17.09.2020, 18:31 
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Hast du mal geschaut, ob dir vielleicht der i+m Haarspitzenbalsam von den INCIs her gefallen würde? Ich finde den schön pflegend, aber nicht fettig und ich brauche nur wenig nach dem Aloe Vera Gel. Und durchkämmen geht danach mit dem Hercules Rollkamm richtig gut. Da ziept nix oder bleibt verknotet.


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BeitragVerfasst: 17.09.2020, 22:30 
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Faksimile hat geschrieben:
Ansonsten überlege ich schon eine Weile, wie man Feuchtigkeit ( = Fett) und Definition in deine Haare kriegt, ohne sie zu beschweren. :gruebel:


The big question of my hairy life :ugly: Meine Längen waren tatsächlich immer am glücklichsten, wenn sie viel Fett in der Pflege abbekommen haben. Und viel Fett (also eigentlich optisch schon grenzwertig bis zu viel) hat natürlich auch immer Frizz erfolgreich verhindert und für etwas Bündelung und Definition gesorgt. Aber da sie so fein sind und auch oft gewaschen werden, weil meine Kopfhaut so wahnsinnig schnell fettet, sehen sie eher weniger Fett und das auch nie für lange.
Also ja, leider keine Ahnung, wie das gehen soll...

Und zu den Cremes oder Condi als LI: Schwierig. Meine Haare kommen irgendwie mit cremigen Texturen nicht klar. Ich weiß nicht, warum. Ich habe an Handcremes u.ä. hauptsächlich Naturkosmetik da, vielleicht liegt es daran, keine Ahnung.
Nach dem Auftragen sind sie zuerst immer feucht und pappig und werden dann pappig-schmierig und steif. Mit pappig oder schmierig könnte ich je nachdem noch leben, aber dass sie so steif und hart werden, nervt irgenwie total.

@ noergli: Ich schau ihn mir mal an, auch wenn meine Haare cremiges wie gesagt nicht so mögen.

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