Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 10.10.2021, 19:23 
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Hallo ihr,

ich hatte mich hier letztes Jahr mit den besten Absichten für mein Haar angemeldet und auch bald einen guten Einstieg mit Seifenwäsche gefunden. Mein Kernproblem war aber, dass aus meinen sehr dunklen Haaren eine sehr helle Blondierung herauswuchs. Um es kurz zu machen: Ich habe es nicht durchgehalten nicht nachzufärben. Vor 2 Monaten wurden wieder 75 helle blonde Strähnen gesetzt. Es gefällt mir optisch echt gut, aber meine Haare brechen wie nichts. :( Deswegen will ich nun in zwei Sitzungen wieder in Richtung Naturfarbe und dann das Färben erst einmal sein lassen. In zwei Sitzungen, weil ich pro Sitzungen auf Empfehlung der Friseurin nur jeweils 2-3 Nuancen dunkler werden kann.

Frage 1: Kann ich nach der ersten Sitzung schon wieder versuchen Seife zu benutzen?
Frage 2: Welches SOS-Programm empfehlt ihr bei abgebrochenen und ausgefransten Haaren?

Anbei noch der Fragebogen. Allerdings kann ich dort jetzt nur die Produkte eintragen, die ich aktuell verwende und ab dem Färben nicht mehr benötige. Danke schon einmal für eure Hilfe.

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen:
Stark blondiertes Haar

2. Haarlänge/Struktur
BH-Verschluss; stark ausgedünnt im unteren Drittel

3. Zielhaarlänge
/
4. allg. Haarziele
Haare nach dem Blondieren wieder gesund pflegen

5. Waschfrequenz
Alle 2-3 Tage

6. Waschmethode
Shampoo + Neutralisationscreme

7. Shampoo
Swiss-o-Par Silbershampoo und Pantene Clean & Balanced Shampoo (im Wechsel)

8. Spülung
L´Oréal Professional Silber Neutralisationscreme (wie Condi angewendet)

9. Rinse
/

10. Kuren
L´Oréal Professional Serie Expert B6 + Biotin Inforcer (1x wöchentlich)

11. Trocknen
30 Min Handtuch, dann an der Luft; selten auch Föhnen mit Kaltluft

12. Spitzenpfleg
/

13. (Sprüh-)Leave-in
Morrocanoil Hydrating Creme

14. Öle
/

15. Kräuter
/

16. Kopfhautpflege
/

17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?)
Nass entwirren, kämmen nur trocken

18. Frisuren
Hoher Zopf, Dutt

19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste)
- grobzinkiger Kamm
- NoName-Bürste (Plastik)

20. Nachtprogramm
Geflochtener Zopf zur Seite

21. Färben
Siehe obene.

22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken)
/

23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität
/


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 04:08 
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Ich bin ein bisschen aus der Übung was diese Threads angeht, aber ich hau mal raus was mir so einfällt.

Nach dem Blondieren (und auch nach dem Färben) werden deine Haare Proteine und Feuchtigkeit brauchen. Ist das, was du als Condi benutzt, proteinreich?
Wie shampoonierst du? Schäumst du die kompletten Haare ein oder nur die Kopfhaut? Wenn ersteres, versuch dir das erstmal abzugewöhnen und massier das Shampoo nur in die Ansätze und die Kopfhaut, während du gleichzeitig Condi (oder deine Haarcreme, wenn die sich eignet) in die Längen und Spitzen gibst. Dadurch werden die trockneren und empfindlicheren Abschnitte deiner Haare vor dem Shampoo "geschützt" und trocknen deutlich weniger aus.

Proteinreiche Pflege kann die Haare allerdings auch austrocknen und erstmal brüchiger machen, wenn du nicht gleichzeitig auch für Feuchtigkeit sorgst. Ich nehme hier gerne direkt nach der Wäsche im handtuchtrocknen Haar Aloe Vera Gel (DM hat ein billiges, alkoholfreies in ner grünen Tube (nicht die im Pumpspender, die enthält Alkohol, zumindest in der letzten Version die ich davon gekauft hatte) das für mich unglaublich gut funktioniert), dann eine Creme oder Haarmilch, und dann ein Öl. Also LCO statt LOC (Liquid Oil Cream).

Deine Nachtfrisur könnte auch zu mechanischer Belastung führen: gerade im Flechtzopf gucken die Spitzen nach ner Weile raus und reiben dann an der Bettwäsche und deiner Schlafkleidung. Würde ein lockerer Dutt (ohne Haargummibasis, nur mit ein, zwei Haarnadeln) auf dem Oberkopf für dich zum Schlafen funktionieren? Das ist Gewöhnungssache, aber wenn's so unangenehm ist dass du die halbe Nacht wachliegst ist es das nicht wert imho. Grundsätzlich ist es schon sinnvoll, die Nachtfrisur ab und zu zu wechseln, damit die Haare nicht dauerhaft einseitig belastet werden.

Als Spitzenpflege, gerade im Winter und wenn du die Haare eh im Dutt trägst, kann ich die (Achtung, ich verschaukel dich nicht) Brustwarzensalbe von der DM Eigenmarke Babylove sehr empfehlen. Rossmann hat auch eine, die auch sehr beliebt ist. Die ist nicht teuer und hält EWIG, weil man nicht viel braucht (halbe Erbse, maximal). Ist auch gut für raue Ellbogen, falls deine Haare sie nicht mögen.

Ist dein Kamm gesägt oder gepresst? Wenn er gepresst ist (also Pressnähte an den Zinken hat), tust du deinen Haaren damit keinen Gefallen. DM hat gute, sehr günstige handgesägte Kämme, falls du einen neuen brauchst. :lol:

Hast du eine Haarschere, um hier und da mal gesplisste Spitzen abzuschneiden? Das wirkt auch Wunder, auch wenn es anfangs wie ein auswegsloser Kampf erscheint. Je weniger Spliss du hast, desto weniger werden deine Haare sich ineinander verhaken und desto weniger mechanisch belastend ist es, die Haare zu entwirren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 07:26 
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Danke für den Input Squirrel.

Nee, leider sind das nur Chemiebomben und wenn ich das richtig deute sind weder in den Shampoos noch in der Neutralisationscreme Proteine enthalten. Allerdings, wenn du sagst es kann die Haare auch austrocknen und brüchiger machen, würde es meinen aktuellen Zustand ja verschlimmern? Den Tipp mit dem Aloe Vera Gel werde ich gern beherzigen und mir die Tube beim nächsten DM Besuch kaufen. :) Dutt als Schlaffrisur habe ich versucht, gelingt mir aber nicht so ganz. Im Nacken ist er nach Drehungen auf, auf dem Kopf empfinde ich ihn als störend. Könnte da so ein Zopfschoner oder ein Seidentuch Abhilfe schaffen, um den Flechtzopf vor mechanischer Belastung zu schützen?

Von BWS in den Spitzen habe ich hier im Forum schon gelesen. :) Mein Problem ist aber eher, dass der untere Drittel komplett ausgefranst und stark abgebrochen ist. Bis knapp über die Schultern haben die Haare eine Dicke und dann wirds schlagartig dünn. :( Ich muss also nicht nur die Spitzen pflegen, sondern das komplette untere Drittel. Mein Kamm ist dieser hier: https://m.media-amazon.com/images/I/61n ... L1001_.jpg Ich nehme ihn nur zum Entwirren. Und ja, eine Haarschere habe ich. Mal schauen, ob ich mich traue selbst zu schnippeln. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 08:41 
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Ich weiß viele im LHN sehen das anders, aber ich bin für abschneiden, zumindest das schlimmste Stück. Meiner Erfahrung nach hat man mehr davon sehr brüchige Enden paar cm zu kürzen, statt über Monate ständig zu trimmen, dauernd abgebrochene Spitzen auf der Kleidung und einen gefrusteten Blick im Spiegel zu ertragen. Da schneide ich persönlich lieber 5cm ab, pflege meine Haare gut, steck sie hoch und hab die 2-3Monate bis die Länge wieder da ist weniger Frust.

Kaputtes Haar kann man nicht gesund pflegen, es ist totes Material. Bis zu einem bestimmten Grad kann man das Haar mit Protein oder Feuchtigkeit versorgen, aber wenn sie richtig kaputt sind eben nicht.
Du könntest Silikon benutzen damit sie gesund aussehen.
Ansonsten finde ich @Squirrels Tipps sehr gut. Ich kann noch Revive von Lush oder die Lila Kur (mit Avocado) von Alverde empfehlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 12:41 
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Ich sprach vom unteren Drittel also locker 15-20 cm. Das ist in 2-3 Monaten nicht wieder da. :heul: Abschneiden möchte ich eigentlich auf keinen Fall, weil sie jetzt gerade so eine Länge haben, dass ich wenigstens ein bißchen was damit an Frisuren machen kann. Aber ich verstehe natürlich, wenn da nicht mehr viel zu retten ist. :( Die Erkenntnis kam halt einfach zu spät. Denke trotzdem, dass ich sie dann lieber wegstecke, als abzuschneiden.

Für euch mögen knappe 70 cm nicht viel sein, aber für mich war das ein sehr langer und steiniger Weg. (Nur um mein Gezicke irgendwie zu entschuldigen :D )


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 12:56 
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Mühlenhexe es ist sogar sinnvoller es wegzustecken, denn auch die anderen Partien sind ja durch die Blondierung geschädigt und wegstecken ist schonender als abschneiden.

Ich würde dir empfehlen dass du kaputte Spitzen einzeln abschneidest (S&D) und dann in regelmäßigen Abständen eine größere Menge (so 5-6 cm) abschneidest.

Diese Methode hatte ich hier schonmal verlinkt: viewtopic.php?f=20&t=32762#p3702229

Da hatte ich das für etwas mehr als 1 Jahr gemacht.

In der Zwischenzeit habe ich dann auch immer hoch gesteckt, aber nach einem Jahr sah die Kante viel besser aus. Sieht zwar nicht so aus, aber der Hauptgrund sind auch bei mir Blondierschäden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 13:01 
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Ja, deswegen meinte ich wenigstens das schlimmste Stück. Also wenn du 3-5cm abschneiden würdest, würden die Haare wahrscheinlich schon viel besser aussehen, dann hast du auch "frische" nicht so aufgerieben Enden, wenn du die dann gut pflegen und hochstecken würdest, könntest du die Haare mehrere Monate ignorieren um dann wieder paar cm abzuschneiden. Damit könntest du dann auch Länge gewinnen. So hab ich das auch vor paar Monaten gemacht und kann jetzt die letzten 15cm blondierte Längen erst mal lassen, da diese Enden durch das häufige hochstecken oder flechten nicht so arg gelitten haben in den letzten Monaten. Nächstes Jahr um die Zeit, werde ich vielleicht den Rest wegschneiden :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 13:08 
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Genau ich habe auch immer so ca 5 cm weggeschnitten eben so 2-3 mal im Jahr. Das was da in dem Jahr weg kam war also nur der Zuwachs (gut bei 20 cm isses etwas mehr, dann vielleicht 1,5 Jahre aber seis drum). Die länge ist fast identisch aber die Spitzen sind dann nach einem Jahr viel dichter.

Chemiebomben müssen für dich jetzt auch nicht notwendigerweise schlecht sein.

Bei geschädigten Haaren ist Klett beim Kämmen auch mit ein Grund für Haarbruch, und Silikon-LIs reparieren das zwar nicht, glätten diese Stellen an der Haaroberfläche aber soweit, dass sich beim Kämmen und frisieren viel weniger verknickt, verknotet und verhakt, weil die Oberflächen eben glatter und flutschiger werden.

Also gerade wenn du stark geschädigte Spitzen hast kannst du dir überlegen ob die LOC machst (=Liquid, Oil, Cream), wobei L Wasser ist, Oil irgendein natürliches Pflegeöl und mit C dann ein Siliprodukt nimmst. Das könntest du mit dem Entwirren verknüpfen, beispielsweise könntest du dir das LI auf die Hand verreiben und dann die Haare vorsichtig von unten nach oben mit den Fingern grob entwirren. Dabei arbeitest du auch das Leave In mit ein und vermeidest Klett.

Das ginge indem du das C zu einem zweiten O änderst, Siliprodukte gibt es ja aber genug, ich finde aber Öle besser zu verteilen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 13:24 
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70cm ist doch auch gar nicht schlecht. Ich kann verstehen, dass du sehr dran hängst. :knuddel:

Vielen Menschen mit blondierten Haaren helfen Proteine, da diese häufig im blondierten Haar fehlen. Ich würde es daher mal mit einer Proteinpflege probieren. Diese musst du ja nicht jedes Mal benutzen, sondern kannst sie im Wechsel mit proteinfreien Produkten benutzen oder nur einmal die Woche, so wie sich deine Haare am besten anfühlen.

Ich persönlich nutze ab und an ein Silikonöl zum Abschluss nach der Haarwäsche und nach der LI-Pflege, da es mir hilft meine rauswachsenden blondierten Längen und Spitzen zu erhalten.

Ansonsten kann ich S&D empfehlen. Da schneidest du Spliss und Haarbruch ganz gezielt am betroffenen Haar ab. Auf die Dauer kann das aber die Längen evtl. noch etwas mehr ausdünnen.

Hoffentlich findest du etwas das dir hilft. :)

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NHF = Dunkelblond, aschig (Blondierleichen rauswachsend seit 10/2018)
Schnittfrei durch 2021 / Frisurenprojekt 2021 / Gemeinsam zum Klassiker und Goldenen Schnitt
Wunsch: 100cm SSS (mit ohne Kante ;-) )


Zuletzt geändert von JaninaD am 11.10.2021, 14:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 11.10.2021, 14:24 
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Mühlenhexe hat geschrieben:
Allerdings, wenn du sagst es kann die Haare auch austrocknen und brüchiger machen, würde es meinen aktuellen Zustand ja verschlimmern? Den Tipp mit dem Aloe Vera Gel werde ich gern beherzigen und mir die Tube beim nächsten DM Besuch kaufen. :)

Wenn du zusätzlich zu den Proteinen viel Feuchtigkeit zupflegst, dürftest du da kein Problem haben. Das ist etwas das eher auftritt, wenn die Haare keinen Proteinmangel haben (oder einen geringeren) und man ohne zusätzliche Feuchtigkeit proteinreich pflegt. Du kannst dich da auch wirklich langsam an ne gute Dosierung rantasten. Balea Professional hat Condis mit nem für mich guten Proteingehalt, aber ich glaube deine Haare brauchen etwas mehr als meine, da ich meine Färbereste schon lang rausgezüchtet habe und eigentlich nur wegen der sonnengebleichten Längen ein bisschen tüddeln muss.

Zitat:
Dutt als Schlaffrisur habe ich versucht, gelingt mir aber nicht so ganz. Im Nacken ist er nach Drehungen auf, auf dem Kopf empfinde ich ihn als störend. Könnte da so ein Zopfschoner oder ein Seidentuch Abhilfe schaffen, um den Flechtzopf vor mechanischer Belastung zu schützen?

Ich denke schon, ich konnte mich aber nie so recht mit Zopfschonern anfreunden, aber grundsätzlich denke ich dass die Reibung am Seidentuch weniger schlimm ist als z.B. an Frotteebettwäsche. :lol: Manche legen sich auch ein größeres Seidentuch aufs Kopfkissen oder benutzen direkt Seidenbettwäsche.

Zitat:
Mein Problem ist aber eher, dass der untere Drittel komplett ausgefranst und stark abgebrochen ist. Bis knapp über die Schultern haben die Haare eine Dicke und dann wirds schlagartig dünn. :( Ich muss also nicht nur die Spitzen pflegen, sondern das komplette untere Drittel.


Oh, ich kenn das. :lol:
Du kannst die BWS auch weiter nach oben verteilen, gerade wenn man die Haare eh im Dutt trägt fällt das nicht auf (und stabilisiert den Dutt auch noch ein wenig). Sie ist ein bisschen schwer zu verteilen, aber wenn ich ne erbsengroße Portion mit ein, zwei Tropfen Haaröl (nimm einfach was du grad dahast) mische, geht das ganz gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 12.10.2021, 07:39 
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Ich danke euch. :bussi:

Regelmäßig S&D und dann von Zeit ein Stück abschneiden lassen klingt für mich gleich viel sympathischer. :) Jetzt kurzen Prozess zu machen und das kaputte Stück ganz wegzuschneiden wäre konsequenter, das weiß ich, aber das bringe ich einfach nicht übers Herz. Ich werde mich jetzt noch ein wenig intensiver in diese LOC-Methode einlesen, damit ich eure Anregungen zum Ändern der Reihenfolge besser nachvollziehen kann. Tja, und dann heißt es wohl die passenden Produkte finden. Gestern habe ich es auf die Schnelle mal mit Wasser + Balea Oil Repair Öl + Morrocanoil Hydrating Cream ausprobiert. Das Ergebnis gefällt mir heute ganz gut. Hätte nicht erwartet, dass das alles so wegzieht. :shock:

Eine abschließende Rückfrage habe ich noch an Squirrel: Ich hatte gestern gelesen, dass es auch da verschiedene Proteine gibt. Weißt du ob manche besser als andere sind? Wenn die Condis zu wenig haben, kann ich da auch über Kuren "zu-pflegen"? Oder lieber gleich einen Condi suchen, der besonders viel davon enthält?


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 12.10.2021, 13:01 
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Ich bin so ungefähr @Miraes Meinung.
Mich würde ein Schnitt weniger frustrieren als das permanente Wegbrechen in den nächsten Monaten...
Falls Dir das mit der Nachtfrisur Probleme bereitet (ist für mich nämlich auch eher nichts) ist es ganz gut ein Seidentuch über Kopfkissen zu legen.
Überhaupt wären Seidenproteine vielleicht was, was du ausprobieren kannst.
Mir hat das Hochdutten der Haare sehr viel geholfen die Haare taperfrei zu halten, ohne schneiden zu müssen. Flechten ist bei strapazieren und feinen Haaren mitunter nicht so schonend, das muss man einfach mal ausprobieren :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 12.10.2021, 15:19 
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Mühlenhexe hat geschrieben:
Eine abschließende Rückfrage habe ich noch an Squirrel: Ich hatte gestern gelesen, dass es auch da verschiedene Proteine gibt. Weißt du ob manche besser als andere sind? Wenn die Condis zu wenig haben, kann ich da auch über Kuren "zu-pflegen"? Oder lieber gleich einen Condi suchen, der besonders viel davon enthält?

Keratin (in den INCI als hydrolyzed keratin zu finden) ist das Protein, das wir auch in unseren Haaren (und Nägeln) haben, es ist allerdings tierischen Ursprungs und deswegen möchten manche es nicht benutzen oder zumindest auf Alternativen zurückgreifen.
Die anderen Proteine die man so in Haarpflege finden sind pflanzlichen Ursprungs, helfen den Haaren aber auch. Wichtig ist darauf zu achten dass sie hydrolysiert sind, weil die Moleküle sonst zu groß sind und sich nur außen am Haar anlagern, was für den Moment ganz nett sein kann, aber nicht dauerhaft hilft. Ist aber eigentlich Standard in gekaufter Haarpflege.

Ich meine mitbekommen zu haben, dass ein paar wenige hier bestimmte Proteine in den Haaren nicht mögen, weil die Haare nicht so werden wie mit anderen Proteinen; ich selber hab aber keine Probleme damit und hab mit Produkten, die eine Mischung aus allen pflanzlichen Proteinen enthalten, eigentlich immer ne gute Wirkung erzielt. Keratin benutze ich nur, wenn es in einem für mich alternativlosen Produkt drin ist, weil ich tierische Produkte eigentlich größtenteils vermeide.

Klar kannst du auch mit Kuren zupflegen, ich persönlich finde das sogar sinnvoll, weil man dann leicht noch ne Stufe höher schalten kann wenn man mal möchte oder die Haare mehr brauchen, ohne gleich nen "stärkeren" Condi kaufen zu müssen. Ich benutz aber eh als Abschluss nach jeder Wäsche noch ne Haarkur (ich wasche CWC, das hast du hier sicher auch schon gehört und das ist im Grunde die Methode, die ich in meiner ersten Antwort beschrieben habe, aber mein zweites C zum Abschluss ist ne Haarkur).

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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 13.10.2021, 08:48 
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Vielen Dank für die Erläuterungen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Von blond zurück zur Naturfarbe
BeitragVerfasst: 13.10.2021, 18:49 
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Guten Abend,
Ich würde noch ein paar Frisuren für nachts testen. Ich trage selber Flechtzopf, aber schlafe auf dem Rücken und bewege mich kaum. Kann damit quasi direkt los in der Früh. Da ich aber nur morgens kämme, muss ich natürlich mal gucken.

Zöpfe sind bei mir ziemliche Haarkiller. Mir ist davon mal ein großer Teil im Nacken ausgebrochen. Also besser nicht zu oft.
Mal abgesehen von deinen strapazieren Längen.

Zur Abglättung der Oberfläche und gute Kämmbarkeit nehme ich zumindest im LI kationische Tenside. Centrimonium ist noch sehr einfach und hat teils eher ein Aufspreizen der Haaroberfläche zur Folge. Am besten ist Behentrimonium methosulfate. Schau mal auf deine Produkte. Für eine gute Wirksamkeit sollte im Produkt reichlich Öl drin sein, sonst kanns austrocknen.

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SLD APL BSL Taille Hüfte und Schluss
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