Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 09.01.2019, 23:06 
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Hallo ihr Lieben,
vor einiger Zeit hatte ich die Haare noch bis zum Gürtel.
Innerhalb der letzten Monate habe ich sie immer mal wieder etwas kürzen lassen, da sie durchs Blondieren recht ramponiert waren, mittlerweile bin ich bei etwa Achsellänge angekommen. Das Blond lasse ich gerade herauswachsen und das Fernziel sind wieder gaaanz lange Haare.
Nun sieht es aber so aus, als müsste jetzt nochmal ein gehöriges Stück Haare dran glauben, da die „erweiterten Spitzen“ (also ca. die untersten 15-20cm) ziemlich mitgenommen aussehen und einfach nicht mehr schön sind.
Ich kann auch erstmal mit nem Kurzhaarschnitt leben, von daher ist das kein Problem, nur bin ich unschlüssig, welcher Schnitt eine gute Ausgangsbasis wäre, um dann wieder (gesund und in NHF) wachsen zu lassen?
Wenn ich nur das kaputteste der Blondies abschneiden lasse, wäre ich etwa bei Schulterlänge. Sollte man dann einen geraden Schnitt bevorzugen? Bei Stufen oder fransigen Schnitten schleppt man die beim Wachsenlassen ja sonst ständig mit, oder?
Oder besser radikal alles Blond rausschneiden lassen und so ab Pixielänge wieder gesund nachwachsen lassen?
Welchen Schnitt würdet ihr als guten Start zum wieder lang wachsen lassen wählen?
Schonmal vorab danke für eure Tipps und ganz liebe Grüße,
das Bauernmädchen


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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 00:15 
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Hallo Bauernmädchen
So, wie du das schilderst, wäre dir wohl jeder Schnitt recht, aber wenn du wachsen lassen willst, solltest du eine solide Basis schaffen.

Du kannst einerseits darüber nachdenken, deine Pflege so zu optimieren, dass du damit die Länge so lange halten kannst, bis deine NHF raus gewachsen ist.
Da würde es helfen, du fülltest den Fragebogen aus.

Andererseits ist Schulterlänge die kritischste, weil die Haare da aufliegen und der Weg über die Schulter weit sein kann...

Ließest du dir einen Pixie schneiden, müsstest du später auch Stufen raus trimmen...

Ein Longbob wäre wohl auch eine Alternative...

Hier ist der Fragebogen:

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: (bitte nicht vergessen diesen Punkt auszufüllen)
2. Haarlänge/Struktur:
3. Zielhaarlänge:
4. allg. Haarziele:
5. Waschfrequenz:
6. Waschmethode:
7. Shampoo:
8. Spülung:
9. Rinse:
10. Kuren:
11. Trocknen:
12. Spitzenpflege:
13. Sprüh-Leave-in:
14. Öle:
15. Kräuter:
16. Kopfhautpflege:
17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?):
18. Frisuren:
19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste):
20. Nachtprogramm:
21. Färben:
22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken):
23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität:

_________________
1cFii, ZU 7,5 cm, MB+, dunkelaschblond, versilbernd, gesträhnt, stufenfrei
SSS am 01.01.15: 40 cm, z.Z. 70 cm
(altes PP)

aktuelles PP: rock'n'silver - Haare versilbern mit dem Mond


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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 00:35 
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Hallo und danke für deine Antwort.
Ich befürchte, mit Pflege ist da nichts mehr zu retten, die Spitzen bröseln einfach weg :-(
Mit dem Aufliegen auf der Schulter meinst du die Splissanfälligkeit, ja?

Ich fülle mal den Fragebogen aus, auch wenn Pflege ja warscheinlich nichts mehr hilft bei den Blondleichen:

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: Glatte, früher dicke Haare, durch das Blondieren ziemlich ausgedünnt, der Teil mit NHF ist eher fettig, der blonde Teil eher trocken und unten ziemlich kaputt (starker Haarbruch und Spliss). Laut Friseur ist bzgl. des Haarbruchs nichts mehr zu retten.
2. Haarlänge/Struktur: Aktuell bis ca. zu den Achseln und glatt
3. Zielhaarlänge: bis zum Po wäre schön
4. allg. Haarziele: gesundes Haar
5. Waschfrequenz: kommt auf die Umstände an, mal alle 2 Tage, mal nur alle 4
6. Waschmethode: nichts Besonderes, unter der Dusche Shampo und dann Leave-in Spülung
7. Shampoo: Aktuell Schauma 7 Kräuter, aber ich wechsele häufiger
8. Spülung: Aktuell Gliss Kur Leave-in, aber ich wechsele häufiger
9. Rinse: /
10. Kuren: 1-2 in der Woche, mal gekauft (Garnier), mal beim Friseur, mal selbstgemischt
11. Trocknen: wenn möglich lufttrocknen, sonst fönen
12. Spitzenpflege: keine spezielle, da alles immer fettig wirkt
13. Sprüh-Leave-in: s. o. von Glisskur (weiß gar nicht, wie die richtig heißt)
14. Öle: / (da es immer fettig aussieht, selbst bei ganz wenig Öl)
15. Kräuter: /
16. Kopfhautpflege: /
17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?): meistens vorsichtig mit Tangle Teezer entwirren je nach Zeit und Lust entweder nass oder trocken
18. Frisuren: meist einfach offen
19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste): Tangle Teezer
20. Nachtprogramm: /
21. Färben: rauswachsende Blondierung
22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken): /
23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität: Ja, aber das ist glaube ich unproblematisch :-)


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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 03:48 
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Hallo, Bauernmädchen!

Naja, wenn der Friseur schon meint, da da nichts mehr zu machen ist, wird er wahrscheinlich richtig liegen, also würde ich den schlimmsten Teil abschneiden, wobei gerade Schulterlänge schwierig wegen Spliss ist, ja, also vielleicht etwas darunter. Die starke Ausdünnung würde ich zusätzlich zu den Färbeschäden als problematisch ansehen, weil die meinen Erfahrungen nach den Haarbruch noch verstärkt. Ich würde auch abschneiden, wenn es heillos klettet.
Nicht ganz so geschädigte Haarabschnitte würde ich versuchen, mit Proteinen zu retten, vorzugsweise mit Keratin.
Wenn die Ansätze schnell nachfetten, würde es reichen, Kuren oder auch Haarcemes nur in die Längen zu geben, würde ich aber regelmäßig machen, um der Trockenheit vor allem in den Spitzen entgegenzuwirken. Von GlissKur gibt es ein Haarspitzenfluid, das u.a. hydroysiertes Keratin enthält, aber nicht fettet, das wäre vielleicht ein Kompromiß, ich empfinde es als sehr ergiebig, aber Achtung: In Verbindung mit Wasser pappt es bei mir auch je nach Dosierung zusammen (wie auch andere Sachen), was wiederum für Schäden an den Spitzen sorgt, wenn man danach wieder kämmen möchte.
Generell würde ich das Kämmen auf das Nötigste reduzieren, weil Kämmen/ Bürsten eine Hauptursache für Haarschäden sind (Stichwort "mechanische Belastung"). Je kämmbarer die Haare sind, desto besser, also würde ich regulär Condi o.ä. verwenden, aber eben nur in den Längen bzw. zumindest in den gefärbten Bereichen.

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,6 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 05:01 
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Danke für deine Antwort.
Das Ausgedünnte verstärkt den Haarbruch noch? Woran liegt das? Das ist ja doppelt gemein - da sind die Haare schon viel dünner als vorher und dann brechnen die dadurch noch schneller ab? :-(
Mit Protein/Keratin trau ich mich (in höheren Dosen) nicht an die Haare, weil ich immer mit Olaplex blondiert habe und schon oft gelesen habe, dass durch diese Kombination erst recht Haarbruch entstehen kann (obs stimmt weiß ich nicht, aber ich bin da halt in Sorge).
Kuren und Spülung gebe ich immer nur in die Längen, sonst sieht der Ansatz direkt nach dem Trocknen schon wieder zu fettig aus.
Ansich fände ich schulterlange Haare schon schön, ein bisschen länger gefällt mir optisch nicht so gut, aber es wäre warscheinlich besser bezgl. Spliss - gar keine leichte Entscheidung :-(


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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 06:31 
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Meiner Ansicht nach bekommt die einzelne Haarspitze, je stärker die Ausdünnung ist, umso mehr an Einwirkung ab, also durch Aufstoßen, Reibung usw, auch stelle ich bei mir fest, daß dadurch, daß weniger Haare schön "ordentlich" miteinander fallen, stattdessen mehr ausscheren, sich eher Haare verkletten. Bei mir entwickeln sich seit längerem die beiden Haarhälften auseinander: Die vollere Seite fällt schöner, wächst schneller nach unten und wird dadurch auch voller, die dünnere, fransigere klettet stärker, hat etwas mehr Bruch und wächst im Vergleich weniger, im Moment kaum noch nach unten. (Um daran etwas zu ändern, müßte diese und somit auch die andere Seite um einige Zentimeter gekürzt werden, will ich aber nicht, deshalb bleiben sie dran, und ich versuche es auszusitzen....).
Tja, an Olaplex scheiden sich anscheinend die Geister! Dazu kann ich Dir leider nichts sagen, aber vielleicht jemand anderes!
Die andere Möglichkeit wäre natürlich, noch kürzer zu schneiden, also eher kinnlang bzw. irgendwo zwischen Kinn und Schulter, aber auch da käme früher oder später die Schulter. Was Du auch versuchen kannst: Die kaputten Spitzen möglichst lange mitschleppen und als eine Art Puffer verwenden, sofern sich der Bruch nicht hochfrißt, und sie erst nach und nach abschneiden.

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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 09:35 
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Ich hab meine Farbe (schwarz) damals (mit 24) auf 6mm runterrasieren lassen und hab mit 100% NHF (braun mit damals noch wenig silber) und "alle Haare gleich lang" angefangen.

Das gab einen recht harmonischen Verlauf des Wachstums, ähnlich wie bei Kindern mit noch nie geschnittenen Haaren.
Ich hab nur einmal im Nacken das "Pennerkissen" nachgeschnitten, weil das bei meinem Plattkopf ein blödes Profil gemacht hat und sonst einfach wachsen lassen.

Nachteil ist nur, dass die Schneidemaschine keine schönen Schnittkanten macht. Daher vielleicht lieber einen ultrakurz-Pixie, aber mit der (evtl. sogar heißen) Schere und nicht mit der Maschine.

Wenn man so radikal nicht sein kann ist "Longbob" gleichlang eine gute Basis. Man sollte nicht kürzer schneiden, als die Länge, die man für einen Mini-Pferdeschwanz braucht, denn der hilft enorm beim wieder wachsenlassen.

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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 10:36 
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Ja, das wollte ich auch noch einwerfen: die Haare so lang zu belassen, dass wenigstens das Zusammenbinden noch geht.

Von Glatze, oder beinahe Glatze, so wie Fischle es beschreibt, haben auch Einige einen Neustart gemacht.

Wie sieht es mit Frisuren (Dutts) aus? Da könntest du die kaputten Haare "verstecken". Hier benutzen Einige die kaputt blondierten
Spitzen auch als eine Art "Puffer".
Sie lassen lieber die weg bröseln und benutzen kaschierende Frisuren, schneiden regelmäßig die Spitzen und halten die Länge,
als das nachwachsende Naturhaar zu gefährden.

Du hast also einige Optionen. Letztendlich musst du dich mit deinem Haar, egal in welcher Länge, wohl fühlen...

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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 12:57 
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Letzteres würde ich aber nur machen, wenn die kaputten Haare nicht sehr kletten. Denn wenn man an denen zerren muss bzw aufwändig entwirren, kann man den eigentlich gesunden darüber Überdehnungsschäden zufügen, das wäre dann kontraproduktiv.
Betrifft natürlich besonders sehr feines und daher dehnanfälliges Einzelhaar.

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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 19:53 
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Hmm, da gibt es ja eine Menge zu bedenken.
Ich glaube, die kaputten Spitzen als „Puffer“ zu lassen ist nichts für mich, ich ärgere mich immer, wenn ich sie im Spiegel sehe. Und mit Dutts sehe ich immer irgendwie blöd aus, finde ich.
Ultrakurzer Pixie fände ich sehr interessant, aber irgendwie fänd ichs schade um die NHF, die in den letzten Monaten schon fleißig gewachsen ist und dann auch zum Teil dran glauben müsste.
Ich muss mal messen, wie viel Länge ich noch für einen Minizopf bräuchte, denn das scheint mir eine gute Überlegung zu sein. Zum einen könnte man mit Zöpfchen die Spitzen etwas schonen und zum anderen ist es ja auch praktisch, mal schnell einen Zopf machen zu können.


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BeitragVerfasst: 28.01.2019, 00:29 
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Ich wollte euch mal kurz ein Update geben (vielleicht interessiert ja jemanden mein weiterer Weg).
Also: Ich hab das Abschneiden nicht übers Herz gebracht *schäm*. Ich war kurz davor, aber ich konnte es einfach nicht. Ich glaube, ich bin wohl doch ein geborenes Langhaar ;-).
Nun probiere ich, die kaputten Spitzen weiter zu pflegen und bin bemüht, Frisuren zu lernen, in denen ich sie verstecken kann (ich bin SOOOOOO untalentiert im Frisieren! ;-)). In ein paar Tagen kommen dann nur 1-2cm ab und so werde ich dann wohl auch weiter machen: Alle 3 Monate ca. 1,5 cm trimmen, dann sollten sie ja trotzdem immer etwas länger werden (und das Kaputte langsam verschwinden) bei ca. 3 cm Wachstum in 3 Monaten.
Danke für eure Hilfe und Tipps und sorry, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, mir Kurzhaarvarianten zu erläutern und ich mich doch nicht getraut habe.


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