Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 29.01.2019, 19:10 
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Beiträge: 1
Hallo zusammen,
in der Hoffnung auf eine Rettung in der Not, wende ich mich an euch. Da ich keine Ahnung habe, welche Infos evtl. relevant sind, schreibe ich einfach mal ein bisschen was zu meiner „Haargeschichte“.

Meine Haare sind (vermutlich durch jahrelanges Selbst Färben) total kaputt gewesen, doch seit mein Friseur beim Färben Olaplex verwendet, ist eine Besserung in Sicht. Die kaputten Haare werden nicht gesund, aber die nachwachsenden Haare am Ansatz gehen durch das Färben nicht so sehr kaputt. Nun bin ich inzwischen an dem Punkt, dass alle ursprünglich kaputten Haare abgeschnitten wurden (durch das Spitzen schneiden beim Friseur) und eigentlich nur noch gesunde, „neue“ Haare auf meinem Kopf sein dürften. Aussehen und Haptik sind zwar wesentlich gesünder als vorher, aber immer noch nicht richtig gesund.

Ich verwende bisher ausschließlich Shampoos mit Mikroplastik, Silikon und was weiß ich nicht alles an „ungesunden“ Zusatzstoffen. Nachdem ich erfolglos Shampoos von Alverde und Laverra ausprobiert habe (meine Haare fühlen sich danach noch strohiger an), habe ich mich nun an Haarseife mit Rinse herangetraut. Leider ist das Ergebnis furchtbar. Ich habe zum einen nach dem Waschen immer einen „Film“ auf den Haaren - als wären diese nicht richtig sauber oder Rückstände nicht richtig ausgespült wurden. Allerdings wasche ich sie super gründlich (obwohl das Schäumen mit Seife eine Herausforderung ist), rinse sie gut, spüle sowohl Rinse als auch Spülung gründlich aus – und es wird nicht besser.
Zum anderen fühlen sich meine Haare nach der Wäsche mit Haarseife wesentlich strohiger an als bisher.
Dann habe ich hier von einem sogenannten Glycerin Build Up gelesen und daraufhin eine Essigreinigung durchgeführt (50:50 heißes Wasser und Apfelessig). Das hat rein gar nix gebracht.
Seit 2 Tagen bin ich nun wieder zurück auf Laverra Shampoo umgestiegen – und mit einem Mal sind meine Haare wieder so wie vorher – nicht gesund, aber gesünder. Und sie vertragen auch das Laverra-Shampoo auf einmal deutlich besser. Ich verstehe die Welt nicht mehr…

Nun meine konkreten Fragen:
1. Hat jemand eine Idee, warum mit der Haarseifen-/Rinsen-Variante meine Haare scheinbar nicht richtig sauber werden? Ich würde aus Umweltschutzgründen die Haarseife ohne Plastikverpackung vorziehen und daher eigentlich gern darauf umsteigen. Aber schmierige Haare sind für mich keine Alternative :/
2. Hat jemand einen Tipp, wie ich meine trotz aller Mühen immer noch strohigen, kaputten Haare in den Griff bekomme? (Ich würde ungern auf das Färben verzichten – meine Naturhaarfarbe ist alles andere als schön…)

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: schnell fettend (Haarwäsche alle 2 Tage notwendig), wenn mit einem Haargummi o.ä. zusammengebunden fühlen sie sich schön weich und glatt an und glänzen, wenn offen getragen strohig und mähnenartig, unterer Teil fühlt sich immer kaputt an selbst direkt nach dem Schneiden der kaputten Spitzen
2. Haarlänge/Struktur: Länge: über schulterlang bzw. enden kurz über BH-Verschluss // Struktur: glatt, allerdings mit leichten und unschönen Wellen (daher die Mähne beim Offen tragen)
3. Zielhaarlänge: so lang es geht :)
4. allg. Haarziele: schönere, gesündere Haare
5. Waschfrequenz: alle 2 Tage
6. Waschmethode: Haarseife – Ausspülen - Rinse (kurz einwirken lassen) – Ausspülen – Spülung in die Längen (kurz einwirken lassen) – Ausspülen, ab und an mit kaltem Wasser
7. Shampoo: Haarseife vom Eulenhof mit 3% Rückfettung
8. Spülung: Argan Oil Repairing Conditioner
9. Rinse: Wasser (ca. 1,25 l) mit 3 EL Apfelessig
10. Kuren: ca. 1x alle 14 Tage, Alverde Repair Haarmaske
11. Trocknen: an der Luft
12. Spitzenpflege: -
13. Sprüh-Leave-in: -
14. Öle: Elvital Öl Magique für trockenes Haar nach jeder Wäsche
15. Kräuter: -
16. Kopfhautpflege: -
17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?): nasses Haar vorsichtig (erst die Spitzen, dann hoch arbeiten) kämmen, da sie sich beim Waschen total verheddern und im trockenen Zustand nicht mehr ohne Bruch auseinander zu bekommen sind. Versuche ohne nasses Kämmen mit Ploppen im Mikrofaser-Handtuchturban sind gescheitert – die Haare sind danach zwar lockiger, aber beim anschließenden Kämmen im trocknen Zustand explodiert meine Mähne (z.T. Frizz) und sie fühlen sich wahnsinnig strohig an.
18. Frisuren: am liebsten offen, aber im Alltag oft hoher/tiefer Pferdeschwanz mit Papanga Haargummis, Hochstecken mit großer Haarklammer
19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste): Tangle Teezer
20. Nachtprogramm: -
21. Färben: beim Friseur mit Olaplex (brünett)
22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken): -
23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität: -

Ein großes Dankeschön vorab an alle, die es bis hierhin geschafft haben zu lesen und natürlich für alle hilfreichen Tipps :)
Liebe Grüße
Saltwatertaffy


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BeitragVerfasst: 29.01.2019, 19:27 
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Beiträge: 515
Hallo, weißt du, wie hart euer Wasser ist? Der Belag könnte evtl. Kalkseife sein. Zum Thema strohig würde ich empfehlen mit der Essigart und -menge zu experimentieren. Ich nehme z.B. 2EL Apfelessig auf einen Liter Wasser, wenn ich etwas zu viel erwische, sind meine Spitzen Stroh vom Feinsten.
Empfehlenswert wäre es auch eine Seife mit höherer Überfettung zu testen, vielleicht hilft auch das bei deinen trockenen Spitzen.
Ach ja: nach dem Ploppen ist es besser die Haare nicht mehr zu kämmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da bei irgendjemandem, der nicht gerade schnurgerade oder superdicke Haare hat, etwas anderes als ein explodierter Schopf rauskommt.

_________________
SSS:92cm (Dez. 18); ZU:6,5cm; 2b/c fii

auf dem Weg zum Hosenbund -> BSL [x] -> Taille [x] -> Hüfte [x] -> Hosenbund []

Mein PP: http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB3/viewtopic.php?f=21&t=29565


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BeitragVerfasst: 30.01.2019, 08:21 
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Beiträge: 767
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Hallo Saltwatertaffy,

manche Haare brauchen etwas Zeit, bis sie sich an Seife "gewöhnt" haben bzw. es kann ein bisschen dauern, bis man die passende Seife, die passende Waschroutine und die passende Anschlusspflege für sich gefunden hat.

Neben den Ideen von bambina 2.0 (mit der Rinse experimentieren und höhere Überfettung) hab ich auch ein paar Anregungen:

(1) Die Wassertemperatur wäre etwas, das du variieren könntest. Zu meiner Seifenwaschzeit hat es bei mir besser geklappt mit recht heißem Wasser zu waschen. Natürlich sollte man es mit der Temperatur nicht übertreiben.

(2) Du könntest nur den Ansatz mit Seife reinigen und die Längen und Spitzen nur mit Condi waschen.

(3) Jedes Köpflein hat andere Ölvorlieben, daher könntest du auch verschiedene Zusammensetzungen von Seifen testen. Zum Beispiel Seifen ohne Kokosöl, Seife mit Zitronensäure drin, Seife mit besonderen Fetten...

Du kannst ja auch mal im Gemeinsam Seifetesten und Steckbriefe anlegen Thread stöbern und dir Inspiration holen. Hier im Forum gibt es ja recht viel Infomaterial :wink:

Ansonsten wären vielleicht auch Shampoobars etwas für dich, falls es mit der Seife doch nicht klappt. Da hättest du den gleichen "kaum Verpackung"-Vorteil aber eben "nur" ein Shampoo in Form eines Seifenstücks. Das ist im Moment zumindest meine Lösung für meine Feen im Moment, da ich irgendwann nicht mehr mit Seife zurecht kam. (mist jetzt juckt es mich wieder in den Fingern mal wieder Seife zu testen....)

Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß beim ausprobieren!

_________________
2b/cF ZU 6 cm, 67,5 nach SSS (Stand 08-12-18)


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BeitragVerfasst: 30.01.2019, 09:53 
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Beiträge: 1304
Am wichtigsten bei der Seifennutzung finde ich die Anwendung. Man muss wirklich sehr viel Schaum produzieren. Also SEHR viel. Das kann je nach Seife, Haar, Wasserhärte auch mal gut und gerne 5 Minuten und länger dauernd. Am besten ist der Schaum, wenn er dir quasi die Dusche "einsaut" ^^ und wenn du denkst du hast genug Schaum, schäume noch 1 Minute weiter.
Bei sowieso schon angegriffenen und dadurch empfindlicheren Haaren ist es außerdem wichtig, dass du nicht wild am Kopf alles durcheinanderwuschelst beim Schäumen, sondern immer der Haarwuchsrichtung entlang. Also von der Stirn bis zum Nacken. Wechsel dabei die freie Hand und die Han mit dem Seifenstück ab und nehm zwischendurch immer wieder ein bisschen Wasser hinzu. Ich lass zb. den Wasserstrahl tröpfchenweise laufen und geh alle paar Striche mal mit Seife und freier Hand darunter.
Das Wasser sollte bei der Seifenwäsche warm sein. Heißes Wasser ist generell eher nicht so gut für Haut und Haar.

Die Essigrinsenkonzentration könnte zusätzlich zum Austrocknen beitragen, da nimm lieber wie schon erwähnt 1-2EL auf 1L Wasser und taste dich dann vorsichtig runter.

Hier ein beispielvideo zur Seifenwäsche, das mir sehr geholfen hat. Schau mal ab Minute 17 rein https://www.youtube.com/watch?v=SPxKqfukXW8

Und da du zuvor immer Produkte mit Silikon genutzt hast, ist es normal, dass sie sich nun mit Seife strohiger anfühlen. Deine Haare sind wahrscheinlich durch die genutzten Produkte und das Färben recht angegeriffen. Wird nun das Silikon mit einer Wäsche ohne Silikon "runtergespült" kommen deine Haare ohne Schutzmantel zum Vorschein, wie sie eben sind. Ich denke aber einiges davon lässt sich durch gute Pflege kitten, aber dazu findest du hier in diesem Forum wirklich sehr viele Informationen, also bist du an der richtigen Adresse :)

Ich hatte/habe auch gefärbte Haare und wasche mit Seife. Am Anfang ging es mir genauso wie dir jetzt und klick gemacht hat es tatsächlich bei der Schaummenge. Seitdem kann ich fast jede Seife nutzen. Nur die gekauften Seifen aus Drogerie und Bioladen würde ich persönlich meiden, die sind einfach nicht gut meiner Meinung nach. Wir haben hier viele Quellen für schöne Seifen - auch extra für die Haarwäsche.

http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB3/viewtopic.php?f=26&t=9429
https://www.bonsai-seifen.de/

_________________
Hallo ich habe Haare

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Wocki will Wohlfühlhaar


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BeitragVerfasst: 30.01.2019, 10:05 
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Beiträge: 75
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Wie sieht es denn aus, wenn du keine/ eine andere Rinse machst? Apfelessig-Rinse mag mein Kopp irgendwie auch nicht. Habe damit auch immer nur dieses Rumgeschmiere gehabt. Vor Allem meine Blondierleichen haben das gar nicht gern gemocht.

_________________
2b F/M ii
Erkenntnis im September: gesunde Darmflora, wenig Haarausfall


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BeitragVerfasst: 30.01.2019, 11:58 
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Beiträge: 61
Wohnort: in der Nähe von Halle und Leipzig
Hallo Saltwatertaffy,

es wurden hier ja schon einige gute Tipps zum Thema Seife genannt. Die möchte ich nicht wiederholen.
Vielleicht liegt es auch einfach an der Seife. Ich habe überfärbte Blondierleichen in den Längen und die Seifen vom Eulenhof haben bei mir überhaupt nicht funktioniert. Trotz mehr als genügend Schaum hatte ich damit immer Klätsch in den Längen.

Eine Rinse nutze ich überhaupt nicht, weil die meine Haare nur austrocknet. Ich habe aber auch sehr weiches Wasser.
Vielleicht kannst du auch höher überfettete Seifen ausprobieren, mit einer so niedrigen Überfettung gäb´s bei mir Strohalarm.

Ich benutze auch keine Seife mehr in den Längen, sondern nur noch am Ansatz. Durch die Seife wurden meine Spitzen immer trockener. Die Längen schütze ich mit Conditioner. Das funktioniert gut und meine Kopfhaut sowie die nicht-aufgehellten Haare sind mit Seife sehr zufrieden.

Ich wechsle momentan zwischen Seife und Shampoobars. Conditioner gibt es übrigens auch in der festen Form ohne Plastikverpackung.

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Liebe Grüße von InTheColdLightOfMorning :fahrrad:
1b Mii (ZU 9cm) APL+ (62 cm nach SSS)


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BeitragVerfasst: 30.01.2019, 13:09 
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Beiträge: 747
Ich würde Dir grundsätzlich die selben Tipps wie Wocki geben.
Vor allem: Haare vor dem Waschen vorsichtig kämmen, beim Waschen nicht verwurschteln, sondern nur in Haarwuchsrichtung arbeiten und erst wieder kämmen, wenn sie völlig trocken sind. Nach dem Ploppen gar nicht kämmen.
Ausserdem würde ich mal versuchen, den TT gegen einen guten, gratfreien Holzkamm auszutauschen. Der ist schonender zum Haar.

Wenn Deine Haare nach Seife ständig belegt sind: wie trocknest Du sie?
Seifenhaare mögen es nicht, im Dutt Pferdeschwanz oder wie auch immer zusammengebunden getrocknet zu werden. Das gibt fast zwangsläufig Klätsch.

Erwägen würde ich auch mal eine richtige Reinigungswäsche zu machen, bei der alle Rückstände entfernt werden und dann mit Seife einen Neustart zu machen. Die Seifen vom Eulenhof kenne ich nicht. Viele hier kommen aber mit Seifen aus Steffis Hexenküche gut zurecht. Die bieten auch Probepäckchen mit verschiedenen, kleinen Seifenstücken zum Testen an.

Wenn Deine Haare durch das Färben allerdings sehr geschädigt sind und Du darauf nicht verzichten willst, kann es allerdings sein, dass Du mit Seife und NK nicht glücklich wirst. Dann hilft evtl. wirklich nur, wieder Pflege mit Silikonen zu verwenden.

_________________
1b - 2a, Fii, ZU 7 cm, SSS 100 cm
dunkelaschirgendwieblond, stark versilbert
FTEs gonna be
************
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

(Heinrich Heine)


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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 00:18 
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Beiträge: 1500
Hallo Saltwatertaffy,
ich habe mir damals noch über Dawanda von zwei Anbietern mehere kleine Probestücke bestellt (Seifenmanufaktur Mehlhose und "Die Lilie - feine Seifen"), später kam noch "Villa Schaumberg" dazu. Das waren alles handgemachte Seifen weitgehend ohne künstliche Parfüms und man konnte teilweise Probepakte mit verschiedenen Ministücken bestellen. Vielleicht könntest du mal danach Ausschau halten (bei verschiedenen Anbietern).
Ich würde dir aus eigener Erfahrung mal Roggenmehl empfehlen. Das hat bei mir immer super geklappt, teilweise musste ich etwas die Spitzen nachölen, wenn ich zu viel Mehl ins Wasser gegeben hatte und die Waschkraft größer war. Zur Roggenmehlwäsche gibt es diverse Youtubevideos; die Mehl-Wasser-Mischung darf ruhig flüssig sein und muss nicht "matschig" sein.
Bei Mehlwäsche werden die Haare sehr "leicht", es gibt meines Wissens nie Klätsch oder andere Probleme, man darf aber keine großen Ölkuren vorher machen. Wenn überhaupt Hände einölen, Körper damit einölen und erst dann mit den recht trocknen Händen einmal durch die Haare knetn, angefangen von den Spitzen und das ggf. sogar anfangs über Nacht einwirken lassen und dann mit Roggenmehl waschen. Man kann die Waschkraft erhöhen, indem man nach dem Einmassieren des Mehls (Mehl-Wasser-Mischung) für 15 min eine Duschhaube aufsetzt und erst dann gründlich ausspült. Die Methode erfordert etwas Zeit, aber nichts außer Mehl und Wasser und es gibt meines Wissens keinen Buildup. Anfangs hatte ich mal eine Phase, in der meine Haare sehr klätschig-fettig waren und da half bei mir (16°dH Wasserhärte) tatsächlich die intensive Essigrinse (Apfelessig - einmalig). (Habe allerdings auch 2 Monate No-Poo mit weitgehend Water-only-Wäsche und viel Bürsten/ Waschrythmus verlängern gemacht, so dass der Buildup auch daher rühren konnte. Roggenmehl habe ich in der Zeit nur ca. dreimal benutzt.)
Wichtig ist nur das sehr gründliche Ausspülen und wenn man es über der Wanne/ Dusche macht, auch zu kontrollieren, ob nirgendwo mehr Mehl ist, sonst geht man mit einer trockenen Mehlschicht auf der Haut raus und sieht aus, als hätte man eine derbe Schuppenflechte im Gesicht/ am Hals! :P

LG von
Tasha

_________________
86 cm SSS, Ziel ca. 110-120 cm. Wasche mit Roggenmehl + Seife.

Bild Kaufstopp 2019!


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BeitragVerfasst: 02.02.2019, 09:38 
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Registriert: 10.01.2008, 15:50
Beiträge: 1457
Wohnort: Duisburg, linke Rheinseite ;-) Das ist ein Ulmensamen und nicht das, was ihr vielleicht denkt!
Was ist denn in der Seife drin? Viele kommen mit einem bestimmten Inhaltsstoff nicht klar, ich zum Beispiel mit Palmöl (das ist in vielen handgesiedeten Seifen aber gar nicht drin), viele haben mit Kokosöl Probleme, manche mit Olivenöl... Bei mir machen auch Kakaobutter und Sheabutter gern Klätsch. Leider ist man da schnell 20 Euro oder mehr los, wenn man sich querbeet Teststückchen bestellt, aber man kann die ja auch noch so zum Duschen verwenden.

Wie war das mit dem Schaum? Daß Seifen nicht sofort schäumen, ist normal, aber am Ende sollte man reichlich Schaum haben. Mich erinnert der Schaum etwas an Schlagsahne, ganz anders als Shampoo-Schaum!

Wie war das mit der Rinse? Nach dem Ausspülen des Seifenschaums fühlen sich die Haare ja etwas rauh und stoppig an, da sollte die Rinse eine sofortige fühlbare Glättung herbeiführen, am besten, ohne die Spitzen trocken und knirschig zu machen. Das ist von der richtigen Konzentration natürlich schwer hinzukriegen. Ob die Spitzen knirschig werden, liegt auch an der Seife oder der Art der Rinse ... Wie stark die Rinse ist, ob man sie wieder ausspült, ob man überhaupt eine braucht, ist für mich das "Feintuning". Wie du das aber beschrieben hast, tippe ich darauf, daß schon vorher mit der Seifenwäsche was nicht richtig geklappt hat.

_________________
einsel
2a F ii (~8cm) - 68cm SSS (IV/2018)- dunkelbraun+Henna
... Seifensuchti!


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BeitragVerfasst: 05.02.2019, 10:11 
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Registriert: 05.01.2017, 14:44
Beiträge: 41
Ich würde Shampoo Bars ausprobieren. Ich hab auch Seife verwendet (verschiedenste Hersteller und ÜF + Rinse, obwohl wir weiches Wasser haben), leider kam ich auf Dauer nicht damit klar.

Shampoo Bars dagegen liebe ich, z.b. von der Naturseifenmanufaktur Uckermark, oder von Heymountain. Die von Sauberkunst sollen auch toll sein.

:)

_________________
2a/b, M/C ii-iii (ZU:10-10,5 cm), dunkelblond (aschig) m. goldenen Highlights (gefärbt) Aktuelle Länge: BSL, Ziel: Taille


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