Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 10:24 
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Hallo und liebe Grüße aus Österreich!

Ich war vor ein paar Jahren schon mal im LHN unterwegs, nach längerer Inaktivität wusste ich aber meinen Benutzernamen nicht mehr und habe jetzt einen neuen Account eröffnet.

Wie dem Titel zu entnehmen ist verliere ich seit etwa 4-5 Monaten extrem viele Haare, es wird immer schlimmer statt besser und weder Haus- noch Hautarzt konnten mir wirklich helfen. Das einzige was festgestellt wurde war ein grenzwertiger Eisenspiegel, laut Hausarzt nicht behandlungsbedürftig, ich nehme jetzt aber trotzdem etwas. Mein Haarvolumen hat sich mittlerweile fast halbiert und ich habe nun schon 2x 10cm abgeschnitten.

Mein Freund verdächtigt Elumen und langsam bin ich auch schon am Überlegen ob es das sein könnte.. ich habe vor etwa einem halben Jahr das erste Mal damit gefärbt aber nur ab Schulterlänge und vor ca. 3 Monaten dann noch mal alle Haare (RR/VV Gemisch). Vor etwa 6 Wochen habe ich dann wieder mit meiner üblichen Farbe von Schwarzkopf gefärbt weil ich verunsichert war und jetzt würde vom Ansatz her auch wieder eine Färbung nötig werden, ich traue mir aber schon gar nichts mehr mit meinen Haaren zu machen weil ich sie büschelweise verliere. Bei jedem Bürsten (morgens und abends) um die 100 Haare (nachgezählt) und bei jeder Haarwäsche geschätzt sicher 300-400.

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: coloriert, leicht fettender Ansatz, trockene und leicht verklettende Längen
2. Haarlänge/Struktur: vor dem Haarausfall Höhe Bauchnabel, jetzt etwas über die Brust, relativ feine und eher glatte Haare
3. Zielhaarlänge: Hüfte
4. allg. Haarziele: Haarausfall bekämpfen, gesündere Spitzen
5. Waschfrequenz: alle 2-4 Tage
6. Waschmethode: Normal in der Dusche, erst Shampoo, dann Condi, 1x pro Woche Kur - Shampoo immer silikonfrei, bei anderen Produkten benutze ich schon Silikone
7. Shampoo: verschiedene, derzeit Alterra Koffein-Shampoo
8. Spülung: verschiedene, Goldwell Rich Repair, Balea Spülungen, Rituals
9. Rinse: -
10. Kuren: verschiedene, Goldwell Rich Repair, Garnier Wahre Schätze, Wella Nutri Enrich, Aussie 3 Minute Miracle
11. Trocknen: meistens lufttrocken, manchmal kalt föhnen
12. Spitzenpflege: Garnier Wunderöl, Balea Haarmilch, Petritsch Color Leave In
13. Sprüh-Leave-in: manchmal Gliss Kur
14. Öle: ab und zu Mandel- oder Kokosölkur
15. Kräuter: -
16. Kopfhautpflege: -
17. Entwirren: Nass bzw. falls ich doch mal föhne leicht mit den Fingern entwirren, bürsten nur trocken
18. Frisuren: meistens offen, manchmal Zopf, Dutts würde ich gerne öfter tragen werden aber irgendwie nie was
19. Haarwerkzeug: Bambusbürste (meistens), eine Wildschweinbürste habe ich auch noch aber mein Haar kommt mir immer sehr aufgeraut vor wenn ich sie benutzt habe
20. Nachtprogramm: meistens offen, manchmal Flechtzopf
21. Färben: normalerweise Schwarzkopf Brillance Burgunder, seit neuestem (siehe oben) Elumen
22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken): -
23. Veränderung der Lebensumstände: Im Mai die Pille abgesetzt, seit etwa einem Monat nehme ich jetzt Nahrungsergänzungsmittel

Danke fürs Durchlesen, ich bin wirklich schon verzweifelt und um jeden Rat dankbar!

Hauptsächlich sind es übrigens lange Haare aber teilweise sind auch kürzere dabei und fast alle haben ein weißes Ende, fallen also komplett aus und brechen nicht.


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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 10:54 
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Ich vermute das Eisen.

Vorausgesetzt er hat die Eisenreserven aka Ferritin bestimmt und nicht "Eisen im Serum", was man als Einzelwert komplett vergessen kann.

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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 11:31 
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Danke für die Antwort. Es wurden Ferritin (35 - normal 20-200), Eisen (62 - normal 60-140) und Transferrin-Sättigung (14,9 - normal 15-55) bestimmt, laut Hausarzt unterer Normbereich und ich muss nichts nehmen, mache ich jetzt aber trotzdem. Früher hatte ich mal einen richtig argen Eisenmangel mit bleierner Müdigkeit und ebenfalls Haarausfall aber nicht so heftig wie jetzt. Von dem her glaube ich dass es vlt. auch mit Schuld sein könnte aber nicht der alleinige Grund ist.

Gibt es Erfahrungswerte ob Elumen auch für Haarausfall verantwortlich sein kann? Die Farbe gefällt mir sehr gut und ich habe gleich 4 Flaschen sowie Lock und Prepare gekauft, bin aber echt schon verunsichert ob es nicht auch Schuld an meinem Haarausfall haben könnte oder ob es Zufall ist. Eigentlich sollte Elumen ja schonender sein als normale Drogeriehaarfarbe was man so liest aber es ist halt schon ein zeitlicher Zusammenhang da..


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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 11:35 
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Wir dürfen leider nix konkretes zu Grenzwerten erklären hier.

Mit Elumen kenn ich mich nicht aus.

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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 15:24 
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Sehr niedriger Eisenwert und Kombination Pille absetzen
Elumen halte ich dementgegen für weitaus unwahrscheinlicher.


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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 17:05 
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Laut Hausarzt ist es gerade noch Normbereich. Als ich mit der Pille aufgehört habe war der Haarausfall schon in vollem Gange aber kann schon sein dass das meinen Haaren den letzten Rest gegeben hat..

Ist es also unbedenklich weiter mit Elumen zu färben? Über weitere Erfahrungen mit Elumen (in Kombination mit Haarausfall) wäre ich sehr dankbar!


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BeitragVerfasst: 07.07.2021, 18:00 
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Gerade noch im Normbereich ist für Haare zu wenig.

Meine persönliche Meinung ist, dass man Haare, wenn sie eh auf dem letzten Loch pfeifen, stylingmäßig möglichst in Ruhe lassen sollte.

Andererseits... wenn die Ursache schon in Arbeit ist, muss man sich vielleicht nicht mit HA und Ansatz quälen... :gruebel:

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BeitragVerfasst: 16.07.2021, 18:13 
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Huhu, es ist zwar schon ein paar Tage her aber ich muss Silberfischchen da absolut recht geben, "gerade so in Normbereich" ist für Haare meistens schon zu wenig. Der Normbereich wird ja im als Durchschnittswert ermittelt, es kann aber sein, dass dein Körper einen etwas höher liegenden Bedarf hat.

Ich weiß nicht wann du die Pille abgesetzt hast, aber jeder Körper reagiert ja anders, das heißt du kannst auch gut noch ein oder 1,5 Jahre von der Hormonumstellung zehren.
Ich habe drei mal die Pille genommen und dreimal abgesetzt und jedes Mal sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Das letzte Mal hat es mich total geschafft, ich habe so viele Haare auch noch nach einem Jahr verloren.
Ich färbe selber mit Elumen meine Haare (allerdings sehr stark verdünnt, weil ich nur einen Hauch der Farbe möchte) und ich konnte keinen Haarausfall bei mir feststellen.
Mein Freund färbt sich seit über einem Jahr alle zwei Monate die Haare, kaum verdünnt, und auch bei ihm ist nichts festzustellen.

Könnte es sonst sein, das deine Haare vom Elumen abbrechen?

Und den Punkt, dass man die Haare am besten in Ruhe lässt, wenn sie schon aus dem letzten Loch pfeifen, wie Silberfischchen schreibt - sehe ich genau so. Zumindest bis du weißt wo die Ursache herrührt. Sei dir auch bewusst, dass deine Eisenaufnahme, bis sie richtig greift auch da wieder von deinem Körper abhängig ist. Das kann gut und gerne mal ein paar Wochen/Monate dauern - und bis sich dann die neuen Haare zeigen auch.

Ich kann dir einen kleinen Tipp geben, der mir geholfen hat:
VIEL dunkelgrünes (und generell) Gemüse essen. Wegen Eisen und Folsäure.

Ich mixe mir, in meinem Mixer, am liebsten immer Spinat (ich empfehle frischen Spinat oder den aus der Tiefkühltheke ohne Blubb ;)) mit einer halben Banane.
Und wenn du dazu auf dein Vitamin C achtest, zum Beispiel durch einen Spritzer Zitrone oder einfach Orangensaft trinkst, dann tust du auch auf natürlichem Weg etwas für deine Eisenaufnahme.
Das trinke ich gerne mehrere Tage hintereinander als Kur, oder 1-2 Mal in der Woche.
Das hat mir so einen Haarschub gegeben!

Es sind mir zwar auch hier zunächst ein paar Haare ausgefallen, wegen der neuen Haare, aber nach einem Monat hatte ich irre viele Babyhaare.
Mittlerweile habe ich die verlorenen 2,5 cm, von meinem Zu, wiedererlangt.

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NHF raus wachsen lassen:1--2--3--4--5--6--7--8--9--10--11--12-- Monate (stand 20.06.21)


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BeitragVerfasst: 16.07.2021, 19:22 
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Also ohne zu medizinisch werden zu wollen kann ich mich dem anschließen.

Der Rat meiner Hausärztin (gleiche Baustelle) war immer, dass der untere Normbereich bedeutet, dass der Körper gerade genug hat dass er nicht aus den Latschen kippt. Optimal funktioniert er damit jedoch nicht. Das heißt umgemünzt auf Körperfunktionen dass eben unwichtige eben wegselektiert werden können (wenn der Körper schon Schwierigkeiten hat genug Blut zu bilden wird der den Geier tun sich um ne Wallawallamähne zu kümmern, ganz plakativ, nein das funktioniert so auch nicht 100% aber so grob...).

Daher hat meine HA immer versucht mit mich Supplementen in den mittleren Normbereich zu pushen. Und auch wenn der da war hat sie nicht schlagartig alle 4e gerade sein lassen sondern die Dosen langsam ausgeschlichen und auch danach weiter kontrolliert.

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Länge aktuell (SSS): ca. 82 cm, färbefrei seit März 2021


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BeitragVerfasst: 25.07.2021, 22:03 
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Ich färbe seit 9 Monaten regelmäßig mit elumen und hatte noch nie Haarausfall in der Zeit. Denke nicht, dass es daran liegt. Medizinisch kann ich nicht mitreden..ALLES GUTE!!!

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1c, M/C, ii/iii
Vampirschwarz getönt^^ (elumen/Indigo)

Wegen hastiger Handytipperei werden Tippfehler bzw. Groß- u. Kleinschreibung grundsätzlich ignoriert :lol:

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BeitragVerfasst: 22.08.2021, 15:07 
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Ich habe auch eine Zeit lang mit Elumen gefärbt - ich habe schon recht viele Haare in der Zeit verloren. Das lag aber tatsächlich an der Kombination mit niedrigen Eisenwerten (wie du, unterwr Normbereich), kaum Haarpflege und dann natürlich das Färben! Die roten Haare hat man zusätzlich noch sehr gut gesehen. Also es lag definitiv nicht nur an Elumen!

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Finnapple – Mit NHF Taille + züchten


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BeitragVerfasst: 19.09.2021, 12:09 
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Versuche mal, einen Termin bei einem Endokrinologen zu ergattern. Bei mir wurde dadurch Zink, Eisen und Vitamin D-Mangel festgestellt. Ich war jetzt seit letztem Jahr nicht mehr dort, weil er in einem anderen Bundesland ist und ich reisen vermeide. Jedenfalls nehme ich jetzt aktiv nichts mehr ein gegen den Mangel außer ein Mittel, was dem Immunsystem hilft. Laut meinem Hausarzt sind die Werte in Ordnung. (Was ja eigentlich nicht sein kann, weil ich nicht wirklich was dagegen tue), während beim Endokrinologen bei jeder Untersuchung noch der Mangel festgestellt wurde. Was ich damit sagen möchte: Ich denke, dass ein Endokrinologe da genauer hinschaut vor allem, wenn du mit Haarausfall hingehst. Wie oben schon gesagt wurde, „gerade noch so“ ist wahrscheinlich nicht ausreichend.
Als ich Haarausfall hatte, fing ich an, meine Haare über Nacht meistens zu Flechten. Ich denke, das schont am meisten.

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Haartyp: 1b F ii (6,3cm)
Länge: Startlänge 61cm, letzter Trimm (05.09.21) --> 61 cm SSS
Ziel: Länge 65cm [ ], 70cm [ ], 75cm [ ], 80cm [ ], weniger Frizz und Spliss


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BeitragVerfasst: 19.09.2021, 21:10 
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Kleine Ergänzung zu Eisensupplementen: Nicht zusammen mit Calcium, Magnesium und Zink einnehmen. Die Mineralien hemmen die Eisenaufnahme. Insbesondere bei Nahrungsergänzungsmittel ist oft Calcium oder Magnesium als Füllstoff drin. (Packungsbeilage lesen)

Folglich: Spinat z.B. nicht mit Banane kombinieren - hoher Magnesiumgehalt. Besser: Apfel, Birne oder Pfirsich.

Eisen sollte vorsichtig dosiert werden. Lass den Ferritinwert regelmäßig ärztlich kontrollieren, wenn du es supplemierst! Auch die Dosis sollte ärztlich abgestimmt sein. Eisen supplemieren ist für die Verdauung nicht ohne...

Vorsicht auch bei der Interpretation von Laborwerten: Die Rahmenwerte werden vom Labor vorgegeben, sind also von Labor zu Labor verschieden!. Relevant ist also vorwiegend die Interpretation des Arztes, nicht die Range des Labors. Weshalb auch verschiedene Fach-Ärzte unterschiedliche Meinungen dazu haben können, ob ein Wert in Ordnung ist oder nicht.

Von daher bringt es hier auch nix, Blutwerte zu posten, da wir hier weder die medizinischen Rahmenbedingungen, noch die der Blutentnahme beurteilen können.

Folglich: Keine Eisenpräparate eigenmächtig ohne ärztliche Empfehlung einnehmen!

Beim Haarausfall würde ich auf Färben verzichten, solange die Haare ausgehen und die Haare fetten und kletten. Gibt auch der Kopfhaut die Möglichkeit, sich zu regenerieren.

_________________
1cFii - ZU 6,8, SSS 132 cm
[x] Taille - [x] Hüfte - [x] Steiß - [x] Klassik - [x] Knie
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BeitragVerfasst: 19.09.2021, 21:57 
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Haarefärben kann sehr wohl Haarausfall auslösen.

Hier sieht man mal den ganzen Post-Färbe-Neuwuchs bei mir.

Es muss natürlich nicht ursächlich sein. Es wurden ja schon einige Dinge genannt die ebenfalls ein Problem darstellen können. Du hattest ja Mängel und Hormone erwähnt, das würde ich für wahrscheinlicher halten.

In meinem Fall deckt sich der Neuwuchs aber tatsächlich sehr gut mit der Farbkante, so dass ein Zusammenhang wahrscheinlich ist. Zumal ich tatsächlich schon vor dem Wuchs dieser neuen Haare diverse Mängel beseitigt hatte, also so weit davor dass es zeitlich sich nicht im passenden Rahmen befindet.

Man sagt ja immer dass Haarausfall ca 3 Monate nach Abstellen der Ursache abklingt und man mehr Neuwuchs als Ausfall hat. Und dann muss der Neuwuchs natürlich auch noch entsprechend an Länge gewinnen dass er merklich im Zopfumfang ankommt.

Gerade wenn man sehr lange gefärbt hat nimmt man das vielleicht schon gar nicht mehr als unnormal wahr. Mir war nicht bewusst dass ich derartig viel Neuwuchs bekommen würde wenn ich aufhören zu färben. Wobei ich 2020 nochmal gefärbt habe, einmalig, da ist nicht alles ausgegangen. Also die Schädigung tritt auch erst mit der Zeit ein.

Dass irgendeine Chemikalie sofort zu Haarausfall führt ist eher unwahrscheinlich. Also kann schon vorkommen, aber das dürfte mit erheblichen Reaktionen der Kopfhaut verbunden sein. Beispiel: alle Farben mit Blondierung haben auf meiner Kopfhaut immer etwas geprickelt um nicht zu sagen gebrannt.

Also außer du hättest jetzt mit Enthaarungscreme gefärbt, die soll natürlich die Haut nicht angreifen. Aber ansonsten fällt mir so nix ein was einfach so nach einmaliger Anwendung mega Haarausfall auslösen wurde und gleichzeitig die Kopfhaut nicht angreift.

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BeitragVerfasst: 20.09.2021, 01:39 
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Ergänzend zu Yuna sei noch gesagt, dass die "Normwerte" in den allermeisten Fällen statistische Normwerte sind, die für das Individuum aber unterschiedliche Gültigkeit haben. Wenn man diese Unterschiede in Bezug auf die spezifische Fragestellung nicht kennt, kann man den Wert nicht interpretieren. Genauso wenig, wenn man die Limitationen der Methode bzw der Aussagekraft des Wertes an sich nicht kennt.

Plakatives Beispiel: beidseits oberschenkelamputiert hat der übliche BMI für Dich keine Aussagekraft mehr.

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