Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 06.03.2022, 13:59 
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Hallo ihr lieben!
Ich bin schon länger stille Mitleserin hier im Forum. Gestern entschloss ich mich dann, mich doch auch einfach mal hier anzumelden und euch meine Haargeschichte zu erzählen. (Achtung! Romanlänge) Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps für mich in puncto Haare züchten und Haarpflege.

Angefangen hat alles mit 14. Ich wollte statt meinem Straßenköterblond unbedingt braune Haare. Nach monatelangem überreden meiner Eltern durfte ich sie endlich tönen und fortan wurden meine Haare regelmäßig der Chemiekeule ausgesetzt. Irgendwann fing ich dann an richtig zu färben, alles natürlich immer schön mit den günstigsten Drogerieprodukten. Von hellbraun bis fast schwarz war alles dabei. Noch dazu kannte ich mich nicht wirklich mit Haarpflege aus und nutzte so viel zu viele Produkte auf einmal, hatte überall viel zu viele Silis drin usw. Mit 15 entschied ich mich dann wieder für blond und da kein Frisör eine 15-jährige blondiert, geschah auch dies mit Drogerieprodukten. Bis auf eine kleine wunde Stelle vorn an der Schläfe und ein ziemliches Brennen meiner Kopfhaut ging das zum Glück noch gut. Aber natürlich muss man ja die Ansätze auch immer schön nachblondieren. Bei meiner dritten Blondierung passierte das, wovor mich meine Mutter immer gewarnt hatte. Ich verätzte mir meine gesamte Kopfhaut und hatte überall nässende juckende Wunden und Pusteln auf dem Kopf. Ein Wunder, dass meine Haare nicht abbrachen. Die nächsten Monate kam nur Babyshampoo an meine Kopfhaut. Doch kaum war alles verheilt, griff ich wieder zur Farbe, ich wollte wieder braun werden. Blöderweise erwischte ich zum ersten Mal eine Farbe mit Ammoniak und seitdem waren meine Haare endgültig verloren. Ich brauchte immer beim duschen eine Kur, stand morgens eine Stunde mit dem Tangle Teezer vor dem Spiegel, um das Stroh einigermaßen zu entwirren und es sah auch wirklich nicht mehr schön aus. Mit 16 mussten also meine mittlerweile 70cm langen Haare weichen und es entstand ein kinnlanger Bob. Dumm wie ich war, blondierte ich auch diesen wieder. Bis zu meinem Abschluss 14 Monate nach dem Radikalschnitt wuchsen die Haare übrigens nur bis zu den Schultern, obwohl ich normalerweise ein sehr gutes Haarwachstum von um die 2cm im Monat habe. Allein daran hätte ich merken müssen, wie schlecht es meiner Kopfhaut und meinen Haaren ging. Ich vertrug zu dieser Zeit auch keinerlei Pflegeprodukte mehr auf dem Kopf, außer Babyshampoo. Im Sommer 2020 kam dann die erste Kurzhaarfrisur, weil mich das nicht vorhandene Wachstum so nervte. Doch auch da war mir scheinbar immernoch nicht bewusst, dass ich mit der Chemie auf dem Kopf aufhören musste. Ich färbte meine Haare mehrmals rot (bzw. orange oder rotblond). Dann kam die Zeit, in der alle Friseure zu hatten oder man an keinen Termin rankam. Meine Haare wurden wieder länger und hingen mir im Gesicht. Da kam dann der nächste Radikalschnitt - ein Buzzcut. Auch hier hatte ich meine Lektion noch nicht gelernt und färbte die Stoppeln blau. Erst danach kam die Einsicht. Ich rasierte erneut, sodass ich nun meine NHF und gesunde Stoppeln auf dem Kopf hatte. Ich achtete auf Silifreie Produkte und nutzte erstmal sowieso nur Shampoo, da die Haare ja so kurz waren. Als die Stoppeln dann langsam wieder zu Haaren wurden, entschied ich mich für einen Undercut, Seiten und Hinterkopf auf 5mm, oben etwas Länge, ich meine 5-7cm waren es.
Diesen trug ich bis zum Januar diesen Jahres, da ich ihn immer ganz gut fand und selbst nachschneiden konnte. Am 17.01. war mein letzter Schnitt, am 23.01. entschied ich mich dafür, die Haare jetzt endlich wieder wachsen zu lassen. Mein Traum von polangen Haaren, den ich seit dem Kindergarten hegte, soll endlich in Erfüllung gehen.
Stand heute sind meine Haare nach SSS etwa 22cm lang. Natürlich nur das Deckhaar, die rasierten sind noch deutlich kürzer (4-5cm).
Ich pflege sie abwechselnd mit Shampoo und Spülung von Plantur 21 lange Haare und dem Fructis Banana Hairfood. Beides verträgt auch meine Kopfhaut super. Zusätzlich kommt bei Bedarf auch die Kur von Hairfood zum Einsatz und täglich der Booster von Plantur.
Gekämmt wird ausschließlich im trockenen Haar mit einer Wildschweinborstenbürste.
Hitze lasse ich nicht mehr an meinen Kopf, ebenso wenig wie Silis.
Zusätzlich nehme ich ein paar NEMs, nämlich Biotin, MSM, OPC, Fischöl und einen A-Z Vitaminkomplex.
Zur Zeit erreiche ich damit ein recht gutes Wachstum von etwa einem cm pro Woche, also um die 4cm im Monat.
Auch habe ich damit angefangen Silent Subliminals für schnelleres Haarwachstum anzuhören, mehr als dass es nichts bringt wird ja wohl hoffentlich nicht passieren und da ich sehr ungeduldig bin hilft mir die Vorstellung, mein Hasrwachstum so beschleunigen zu können.
Auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass ich mit meinen natürlichen 2cm im Monat eigentlich schon sehr gesegnet bin. Das habe ich übrigens von meiner Mutter :)
Ich habe mir auch schon eine Duschhaube zugelegt, sodass ich täglich duschen, aber meine Haare nur einmal die Woche waschen kann. Glücklicherweise fetten meine Haare so gut wie nie und ich brauche kein Trockenshampoo mehr, seit ich einmal für 2 Monate nicht fähig war sie zu waschen.
Eine Haarschere gehört nun ebenfalls zu meinem Inventar, um irgendwann die Längen anzugleichen, wenn die rasierten Haare auch etwas länger sind.

So, das zu meiner Haargeschichte. Jetzt zu meinem momentanen Anliegen:
Ich hätte gern ein paar Tipps, was ich an meiner Haarroutine vielleicht noch verbessern/ändern kann/muss. Außerdem würde es mich freuen, von anderen, die auch kurz auf lang haben wachsen lassen zu hören, wie sie diese blöde Übergangszeit geschafft haben. Momentan bekomme ich die meisten langen Haare noch in einen Zopf und kann den Rest mit Bobby Pins bändigen, aber spätestens, wenn die rasierten Haare länger werden wird auch das nicht mehr so einfach. Leider bin ich so jemand, der schnell aufgibt und dazu neigt die Haare einfach abzuschneiden. Wie habt ihr das durchgehalten?
Und vielleicht gibt es ja sogar jemanden hier, der auch Erfahrungen mit Silent Subliminals hat und mir sagen kann, ob sowas wirklich wirkt.

Entschuldigt bitte meinen langen Text, ich hoffe dass euch das nicht vom Lesen und antworten abhält.
Herzliche Grüße von PrinzessinLillifee


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BeitragVerfasst: 06.03.2022, 16:52 
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Hallo und Willkommen, PrinzessinLilifee da hast du ja einiges durch

zum durchhalten noch ist doch zum Teil Mütze angesagt und sonnst bei bis zu 22cm müsstest du die doch halbwegs in Form kämmen können ?
oder wie Kurz ist das Jetzt real gesehen .

gibt Viele die auch erstmal bis sie eine Länge haben nur den Nacken trimmen oder ganz ohne alles Wachsen lassen
schau mal bei Caroletta hat bisher immer getrimmt oder AnniWierd hat einfach wachsen lassen rein.

So wie das Klingt wäre auf lange Sicht vllt. ein Persönliches Projekt für dich das richtige (musst in den Einstellungen den Zugang zur Gruppe beantragen damit du da selber ein Thema aufmachen kannst - Grundvoraussetzung ist ein kurzer Post hier )
Es gibt auch Gruppen die sich gegenseitig beim wachsenlassen zu einem bestimmten Zwischenziel motivieren und unterstützen.
z.B. vom pixi zum langen GESUNDEN HAAR

evtl. füllst du den Fragebogen noch aus wenn du ein weiteres akutes Problem hast da kann man dir spezifischer Helfen

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aktuell nach einigem hin & her mit Haarverlängerung (vorher ZU 5,5 +Pony ~APL)


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BeitragVerfasst: 06.03.2022, 20:41 
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Danke für deine Antwort und deine Vorschläge Technikzopf!
Meine Haare gehen jetzt ungefähr bis zu den Ohren, teils etwas über diese. Zurechtkämmen klappt an sich auch ganz gut, nur steht mir das so überhaupt gar nicht.
Deshalb sind die Längen bei mir momentan solange es noch geht im Zopf, bis dann halt der Rest zu lang wird, als dass es schön aussehen würde.
Mit einer Mütze liebäugle ich auch schon länger, habe aber gehört, dass diese den Haaren schaden würden, da sie mit der Reibung Spliss und Frizz verursachen und nicht wirklich luftdurchlässig sein sollen.
Man merkt leider - ich bin super unerfahren was den richtigen Umgang mit Haaren angeht.


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BeitragVerfasst: 07.03.2022, 18:18 
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Hallo PrinzessinLillifee!

Es gibt durchaus auch Mützen mit Seideninnenfutter. Die könnte man nehmen, um das zu vermeiden. Ich habe bei mir allerdings durch Mützen im Winter nie nennenswert Spliss gekriegt. Frizz hab ich immer, daher kann ich da nicht wirklich was zu sagen, aber schlimmer wurde es nicht.
Nur eine Sache: Bei der Wildschweinborstenbürste würd ich vorsichtig sein. Bei manchen verursacht die gerade Haarbruch/Spliss. Ich hab damit auch keine gute Erfahrung, weil ich damit bei mir keine Knoten gelöst kriege. (Ok, manche kriegen Haarbruch auch vom Tangleteezer, habe ich zB nie. Es gilt eigentlich immer: Was deinen Haaren hilft, ist richtig. Da hilft nur ausprobieren)

LG
Setsuna

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Trinity in Haarhausen :)


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BeitragVerfasst: 08.03.2022, 15:50 
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Hallo PrinzessinLillifee :)

Ich weiß ja nicht, ob der Unterschied zwischen längeren und kürzeren Haaren bei dir in der Übergangslänge unvorteilhaft aussieht oder nicht stört. Falls es allgemein unvorteilhaft aussieht, zB immer zerzaust, dann würde ich auch sagen Mütze oder Kopftuch oder sowas. Das hängt u.A. auch von deiner Struktur ab (glatt, lockig usw). Falls es ok aussieht brauchst du dir nur überlegen, wie du es für dich praktisch machst, zB Haare aus dem Gesicht.
Als ich die Haare nach einem Kurzschnitt wachsen ließ trug ich einen Seitenscheitel und hab auf der anderen Seite mit 1-2 Spangen die Haare zurückgeklipst. Wie es in den 30er und 40er Jahren so in war. Keine Haare im Gesicht, Haare fixiert und es sah auch nach Frisur aus.
Als sie länger wurden hab ich dann oft beiden Seiten zurückgeklipst - manchmal auch mit Spangen mit Deko drauf.
Wenn einem das zu abgeleckt aussieht kann man die Strähnen auch etwas zwirbeln/kordeln.
Ansonsten fällt mir auch noch Stirnband bzw Haarband ein (nicht Haargummi, sondern dieses Band das um den ganzen Kopf geht) oder Haarreifen. Je nachdem was dir gefällt und mit was du anatomisch klarkommst. ;)

Ich denke mir, solange die Haare noch nicht Schulterlänge erreicht haben kannst du du nicht besonders viel machen um sie zu schonen oder in Frisuren zu fassen. Aber die Haare liegen auch noch nicht auf der Kleidung auf, werden eingeklemmt usw, also sind sie weniger Belastung ausgesetzt.
Für mich klingt es, als wolltest du jetzt von Anfang an die Haare möglichst perfekt züchten, deshalb schreib ich dir das jetzt dazu.
Du kannst eine gute (individuell passende) Pflege haben und versuchen, Schäden zu vermeiden: Wolle und Strickkleidung sofern deine Haare daran reiben würden (zB Kragen), Frottee (zB mit T-Shirt Trocknen statt Frottehandtuch), Seidentuch übers Kopfkissen (scheuert weniger), möglichst nicht föhnen oder nur kalt, natürlich nicht färben o.Ä., möglichst sanft kämmen und auch möglichst wenig verknoten lassen (durch zu lange nicht kämmen, Wind, Staub, bestimmte Stoffe usw. Da musst du selbst rausfinden was deine Haare verknotet, jeder ist da unterschiedlich.)

Und viiiiel Geduld. Haare züchten ist ein Marathon, ein Langzeitprojekt.
Die größte Gefahr für lange Haare ist es, dass man aus Ungeduld und Langeweile in Veränderungswut verfällt und in einen Haar-zerstörerischen Kreislauf aus kaputtferäben oder verschiedene Schnitte gerät. :mrgreen:
Verpulver nicht deine ganze Motivation am Anfang, indem du massenhaft Zeug anschaffst und dir komplizierte Haarpflegeroutinen zurechtlegst. Du wirst vermutlich auch in einem Jahr noch keine "Wallemähne" haben. ;)
Nutz die Zeit jetzt, wo deine Haare kurz und pflegeleicht sind, sie etwas kennenzulernen. Einfach nebenbei immer wieder ein bisschen Aufmerksamkeit darauf legen. Auf welche äußere Umstände reagieren sie wie (Wind, Sommer, Winter, Staub, Hitze, Kälte, Trockenheit, Staub, bestimmte Stoffe usw.)? Wie geht es dir mit regelmäßigen Kopfhautmassagen? Welche Pflege mögen sie und deine Kopfhaut und was nicht?
Du kannst du ja ganz entspannt von Zeit zu Zeit etwas anderes ausprobieren. Wenn du dich durchs Forum liest stolperst du über verschiedenste Experimente. Von nur mit Wasser waschen, gar nicht waschen, mit Seife waschen, nur mit Spülung waschen, verschiedene Schwerpunkte bei der Pflege...und dann noch den ganzen Kuren und Zeug das man sich in die Haare schmieren kann, verschiedenste Öle usw. Nimm dir ruhig Zeit dafür und teste dich in kleinen Schritten und ohne planlos große Geldsummen auszugeben durch verschiedene Möglichkeiten. ;)

Ich selbst bin mit längeren aber ziemlich ungepflegten Haaqren ins Forum gekommen, ich hatte 0 Plan von Haarpflege, ich kannte nur waschen und bürsten. Meine Haare sind aber eher schon lockig und brauchen viel mehr Pflege, sie waren supertrocken und struppig. Ich hab dann zB zuerst mal in Ruhe die richtige Dosierung und Anwendung von Ölen mit schlichten Küchenölen gelernt und beobachtet, welche unterschiedlichen Effekte verschiedene Öle haben können, wie man es aufträgt, vor der Wäsche, nach der Wäsche, auf nasses oder trockenes Haar usw. Und erst dann, nach ca einem Jahr hab ich angefangen, ein paar spziellere Öle zu kaufen und auszuprobieren.
Genauso mit verschiedenen Wasschtechniken, Wascherde/Shampoo/Seife und Conditioner und Kur. Ich persönlich hab da auch viel im DIY-Bereich ausrpobiert, weil ich günstig mit dem Zeug das ich ohnehin im Haus hatte herausfinden wollte, was/wie meine Haare alles sein können. Und weil ich keine Sammlung von nur 1-2 mal verwendten Produkten im Badezimmer stehen haben wollte, weil ich kreuz und quer kaufe ohne zu wissen was ich eigentlich brauche.
Das ist aber auch mein persönlicher Zugang. =)

Gewöhn dir vielleicht nebenbei ein paar haarschonenende Routinen an, wie zB bei Neuanschaffungen bei Kleidung, Bettzeug usw darauf achten, dass du filzende Materialen vermeidest, sanftes Trocknen nach dem Waschen, sanftes und langsames kämmen. Je länger die Haare werden um so wichtiger wird es, und um so besser wenn du es dir schon von Anfang an angewöhnst.

Abgesehen davon: Versucht die Haare zu ignorieren. Steck sie aus dem Gesicht und vergiss sie. Viele hier haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Haare um so besser wachsen, je mehr man sie ignoriert - dann lässt man sie nämlich in Ruhe. :lol: Und es hilft gegen Ungeduld und Veränderungswut. :mrgreen:

_________________
Steiß erreicht :)
*~ Ich lerne meine Haare kennen - auf gute Zusammenarbeit (>>TB) ~*


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BeitragVerfasst: 08.03.2022, 22:04 
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Ich danke auch euch beiden für die lieben Texte und die vielen Tipps, Setsuna und Feuertänzerin!
Das mit der Seidenmütze und der Wildschweinbürste war mir so tatsächlich noch gar nicht bekannt/bewusst.
Mit der Bürste kommen meine Haare allerdings zum Glück sehr gut zurecht.
Wie es mit Mützen ist, muss ich dann wohl einfach mal ausprobieren. :)
Meine momentane Haarlänge ist an sich gar nicht mal so schlimm, der Übergang mittlerweile auch nicht mehr, weil er kaum noch sichtbar ist. Aber es steht mir einfach nicht, egal wie ich die Haare style.
Diese Länge passt nicht zu mir und lässt mich auch noch dicker wirken; finde ich.
Die Haare sozusagen aus dem Kopf zu bekommen wird bei mir leider super schwer, ich bin so jemand, der sich total auf die Sache fixiert, wenn ich ein Ziel habe. Ich bin dabei leider auch furchtbar ungeduldig und hoffe sehr, dass ich bis zu meinem Geburtstag im Oktober zumindest bei schulterlangen Haaren angekommen bin. Dass das unrealistisch ist, ist mir ja eigentlich klar, aber ich will einfach nicht länger warten müssen.
Meine Gedanken drehen sich zur Zeit nur noch um meine Haare, Tag und Nacht.
Ich stehe ständig vor dem Spiegel und kämme oder messe meine Haare.
Am liebsten würde ich schnipsen und hätte sofort Haare bis zur Hüfte oder zumindest täglich messbares Wachstum, z.B. sowas wie 1cm am Tag.
Dabei bin ich ja schon gesegnet mit 2cm im Monat, die ich mit NEMs und Koffeinshampoo sogar teilweise auf 4cm im Monat bekomme.
Habt ihr eventuell auch Tipps wie ich mich von dem Thema ablenken und mich mehr in Geduld üben kann? :lol:


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BeitragVerfasst: 09.03.2022, 10:34 
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Moinmoin! Ich hab von 6mm (Farbe weg) gezüchtet mit Haarband, Hut, Tuch... und Wuschelkopf.

Rückblickend würde ich heute anders machen: nach Maschinen-Buzzcut einmal bei Pixielänge mit einer guten Schere ggfs heißen Schere die Spitzen anfrischen (Maschine fleddert eher). Ich würde NICHT angleichen, sondern einfach als Fairies wachsen lassen (vergleiche auch das Projekt von Annie weird). Angleichen bei Wunsch nach Kante frühestens, wenn die Schulterlänge auch vom Deckhaar sicher überstanden ist.

Und ad ablenken... puh, sich generell nicht so viel mit sich selber bzw dem Äußeren beschäftigen... :nixweiss:

Das ist mir jedenfals in meiner Vergangenheit aufgefallen, dass sich meine Zufriedenheit mit mir selbst fortlaufend verbessert hat, je weniger ich an mir rumgemacht hab. Sei es bei Haaren, Schminke, blabla. Don't mess too much with your hair (and body) or by the time you are fourty it will look eighty-five.

Die unreine Haut ist verschwunden, als ich sie nicht mehr zugekleistert hab, die Locken wurden schön als ich sie in Ruhe gelassen hab etc.
Gut, die Fingernägel sind am Arsch, aber das hat internistische und handwerkliche Gründe.... :ugly:

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BeitragVerfasst: 09.03.2022, 10:57 
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Ich musste ja auch radikal schneiden....bei einem Monatesachstun von 0,5-max. 1 cm wird das ewig dauern im Vergleich zu dir.....ich versuche einfach, jeden Tag meinen Haaren etwas positives abzugewinnen.....Da ich außer Haus auch mein Haar stets bedecke, geht es sogar..

LG von Waikiki

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BeitragVerfasst: 10.03.2022, 18:11 
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So, eine Mütze mit Seide innen ist besorgt! ^^
Angleichen will ich auch erst, wenn nach dem angleichen noch ungefähr schulterlang überbleibt.
Bis dahin werd ich mich wohl einfach gedulden müssen.
Waschen tue ich meine Haare ja eh nur einmal die Woche und kämmen morgens und abends nach Möglichkeit.
Für den Tag versuche ich sie jetzt immer hochzustecken, um nicht zu viel dran rumzufummeln.
Meine NEMs und mein Koffeinserum bekommen sie aber weiterhin täglich, weil ich den Eindruck habe, dass es das Wachstum wirklich nochmal unterstützt und steigert.


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BeitragVerfasst: 11.03.2022, 13:26 
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Ich würde dringend zu *über*schulterlang raten. 8-[

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BeitragVerfasst: 12.03.2022, 00:15 
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Stimmt, ist besser in puncto spliss etc. oder?


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BeitragVerfasst: 12.03.2022, 09:15 
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Jap.
Schulterlänge ist schlecht für die Spitzen. Also wenn man offen trägt oder tiefen Pferdeschwanz. Die Haare die am unteren Hinterkopf wachsen sind aber "jünger" = robuster, wenn sie die Schulter überschreiten und damit ein guter Schutz für die Deckhaare, die auf der gleichen länge ein (bis zwei) Jahre älter sind. Und zusätzlich mehr UV, mehr Bürstenstriche, mehr Mützenstoff... abgekriegt haben.
Unterhalb der Schulter hängen die Spitzen wieder (halbwegs) frei und schubbern nicht mehr über Klamotten mit Schultergedöns.

Abhängig davon, wie freakig man ist, kann man natürlich auch immer Seide drunter legen, wenn die Haare offen sind.
Ich trag die Haare nur über Seide oder Leder offen, weil ich es hasse, irgendwelche Textil- oder Katzenunterwollefusseln aus den Haaren fummeln zu müssen.

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BeitragVerfasst: 19.03.2022, 15:29 
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Ich merke gerade, ich habe falsch gemessen. :oops:
Nach SSS habe ich eine Länge von 37cm.
Ich hatte es falsch verstanden und vom Scheitel aus seitlich runtergemessen, anstatt vom Ansatz vorn an der Stirn runter in den Nacken. #-o
Mittlerweile bin ich nach meiner falschen Messung bei einer Länge von 24cm und meine längste Strähne misst etwa 18cm.
Es passen auch wieder mehr Haare in mein immer dicker werdendes Mini-Zöpfchen, dafür werden die Seiten natürlich auch länger und stören die Ästhetik immer mehr.
Wobei meine Seiten jetzt gerade mal 3-3,5cm messen und damit scheinbar nicht so schnell wachsen, wie der Großteil meines Deckhaares.
Vorgestern ist mein letzter Schnitt genau zwei Monate her gewesen und dafür hat sich schon echt was getan, wie ich finde. Selbst meine Mutter ist ganz neidisch auf mein schnelles Haarwachstum, dabei sind ihre mindestens genauso schnell und sie ist auch schon bei über schulterlang. Wir beide haben die Hüfte als Ziel und motivieren uns gegenseitig zum durchhalten.
Plantur habe ich mittlerweile übrigens fast komplett aufgehört zu nutzen, ich werde nur noch die Reste aufbrauchen. Das Banana Hairfood mögen meine Haare einfach viel mehr.
Ich würde euch gern ein paar Bilder meiner Haare präsentieren, nur leider bekomme ich es nicht hin, hier welche hochzuladen.


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BeitragVerfasst: 23.03.2022, 13:54 
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Das geht nur über einen Drittanbieter Deiner Wahl (im "über das Forum" gibt's dazu einen Thread).

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BeitragVerfasst: 28.03.2022, 15:37 
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Danke für die Info, dann fuchse ich mich da die Tage mal rein.
Kleines Update - (ich hoffe das ist ok, da es ja eigentlich kein Tagebuchthread ist)

Ich habe gestern Schuppen auf meinem Kopf entdeckt - viele. Habe das durch meine dichten Haare mehr so zufällig bemerkt, weil ich nach dem Kämmen plötzlich eine Menge Schuppen im Nacken hatte. Meine Kopfhaut mag das Banana Hairfood also doch nicht so sehr. Ich verdächtige da den enthaltenen (Benzyl) Alkohol und die Coco Betaine und -Glucoside, da ich von Shampoos ohne diese drei Stoffe (in meinem Fall Bübchen) keine Schuppen bekomme.
Auch mein Kopfhautjucken ist zwischendurch doch wieder stärker vorhanden.
Meine Kopfhaut ist allerdings auch sehr kaputt, reizbar, empfindlich und anspruchsvoll, seit sie damals nach der Blondierung quasi komplett neu wachsen musste.

Da Bübchen also nun das einzige ist, was meine Kopfhaut wirklich zu 100% verträgt, habe ich mir nun die Shampoo&Spülung 2in1 Produkte gekauft.
Denn die mit Duschgel drin mögen meine Haare da wiederum nicht und werden ganz komisch.
Jetzt habe ich hier Bibi&Tina, Prinzessin Rosalea und Prinzessin Annabella stehen.
Prinzessin Rosalea kenne ich noch von früher, habe ich als Kind geliebt. Sowohl den Duft, als auch die Wirkung. Bibi&Tina habe ich aufgrund des Geruchs mitgenommen und weil ich ein großer Fan der beiden bin. Annabella durfte auch wegen des Geruchs mit.
Mal schauen, welches der drei am Ende am besten für meinen Kopf ist. Wenn alle gut sind, Wechsel ich einfach je nachdem; welchen Geruch ich gerade mehr mag.
Ich hatte vor zwei drei Jahren schonmal auf Rosalea umgestellt, da gab es die anderen beiden noch nicht (sind beide dieses Jahr erst erschienen). Ich kam super damit klar, wollte aber kein Kindershampoo im Bad stehen haben, so als 16 jährige und habe es deshalb wieder ersetzt.
Jetzt will ich nur noch das beste für meine Haare und Kopfhaut, sodass ich mein „Schicksal“ akzeptiere und ganz auf Bübchen umstelle.
Hitze und Stylingprodukte kommen mir ja eh schon nicht mehr auf den Kopf, ebenso wie Farbe.
Reichhaltige Pflegeprodukte mögen meine Haare absolut nicht, daher reicht Bübchen 2in1 für mich völlig.
Meine NEMs nehme ich übrigens nicht mehr, werde noch nach und nach die Reste aufbrauchen und es dann wieder lassen. Meine Haare wachsen auch ohne sehr schnell und gut nach, deshalb ist mir das auf Dauer zu teuer.
Plantur werde ich nicht mehr aufbrauchen können und Hairfood werd ich dann wohl meiner besten Freundin überlassen, da sie es super verträgt. Von ihr kam auch die Empfehlung, weshalb ich mir Banana Hairfood überhaupt zugelegt hatte.
Schade um den schönen Fruchtzwergduft, aber lieber habe ich eine gesunde Kopfhaut.

Hat vielleicht sonst noch jemand einen Tipp für extrem anspruchsvolle Kopfhaut?
Meine ist eben leider sehr trocken, aber reichhaltige Pflege kann ich aufgrund meiner Haare nicht verwenden, die verkleben dann immer, werden fettig und störrisch/verknotet.


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