Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 01.10.2022, 01:40 
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Hallo,
ich poste das hier, weil mein Anliegen ja schon eine etwas spezialisiertere Beratung ist. ;)
Ich würde gerne erfahrene KammbenutzerInnen um ihre Meinung bitten.
Ich gehe ja gerne analytisch an Themen heran, deshalb gibt ein Stück weiter unten eine Reihe an technischen Detailfragen. :mrgreen: :roll:

Da es nicht um ein Problem an sich geht fülle ich jetzt nicht den Fragebogen aus - ich hoffe das ist ok -, sondern sagen nur so viel zu meinen Haaren:
Die Einzelhaardicke dürfte durchschnittlich M sein. Komplett unbehandelt getrocknet ist meine Struktur ein kräftiges 2c, aber ich trage sie normalerweise ausgekämmt und meist geduttet (das glättet auch). Das heißt in der Praxis ist die Struktur meist zwischen 1c (wenn fettig) und 2b (wenn flauschig). Also so langgezogene Wellen. Die letzten 30 cm gerne mal etwas mehr aufgeplustert.
Die Länge ist aktuell ca bei Steiß.
Der ZU ist aktuell ca 8-9.

Ich suche immer noch das passende Werkzeug zum Bürsten/Kämmen.
Seit einiger Zeit habe ich eine Denman Brush verwendet, die geht ganz gut, aber ich zupfe mir damit wohl schon einiges an Haaren aus und die Zinken sind etwas zu eng gesetzt um optimal zu sein.
Vorher hatte ich so eine Paddle Brush mit Holzstiften. Die war sehr angenehm und glitt so geschmeidig durchs Haar, dass ich es gar nicht mitbekommen habe, wenn ich mir reihenweise Haare ausgerissen habe. :lol: Und fast unmöglich rein zu halten. Also auch eher kontraproduktiv.
Vor kurzem hab ich einen Tangle Teezer ausprobiert, der hat mir innerhalb von wenigen Tagen sehr viel Haarschaden verursacht (auch wenn ich deutlich weniger Haare ausgekämmt habe als vorher).
Und für die Vollständigkeit: Früher hab ich auch immer wieder eine WBB benutzt, aber die verursacht ebenfalls eher Schaden als Nutzen.

Jetzt bin ich etwas gefrustet von Bürsten und würde gerne mal der ausschließlichen Benutzung von Kämmen eine Chance geben.
Ich weiß aber nicht wirklich, wie man Kämme sinnvoll nutzt und worauf man achten muss.
Klingt doof, aber ich hatte in meinem Leben wirklich fast nie mit Kämmen zu tun, immer nur mit billigen Skelettbürsten (vorm LHN).
Ich weiß inzwischen, dass es wichtig ist, dass alles abgerundet ist und es keine scharfen Kanten oder Grate gibt. Ich weiß, dass man darauf achten muss, ob das Material Wasser verträgt oder nicht. Und natürlich, dass man von unten nach oben kämmt.
Aber das wars auch schon.

Ist die angegebene Zinkenbreite normalerweise die Breite an der Spitze oder die Breite ganz hinten oder irgendwas dazwischen?
Ich hab einen Kamm, der hat vorne 5 mm Abstand, hinten 4 mm. An sich ein toller Kamm, aber damit sehen meine Haare eher nur entwirrt aus, aber nicht wirklich ordentlich gekämmt. Das heißt, stumpf und etwas strähnig und frizzig, besonders am Ansatz.
Ich hab so einen Babykamm, da ist der Abstand ganz vorne ca 2 mm, hinten ca 0,73-1 mm. Der scheint zu eng zu sein, um wirklich meine ganzen Haare sinnvoll zu kämmen. Verursacht dadurch viele Knoten und es dauert ewig. Allerdings sehen die Haare danach auch ordentlich gekämmt aus und glänzen.

Was meint ihr, welcher Zinkenabstand (und evtl Zinkenlänge?) würde bei mir Sinn machen, damit die Haare wirklich gekämmt werden? Also den 5 mm Kamm zum Vorarbeiten und dann? 2 mm? 3 mm? 4 mm?

Macht es einen nennenswerten Unterschied, ob die Zinken selbst eher breit oder dünn sind?
Wie wirkt es sich jeweils aus, wenn die Zinken gerade oder konisch sind - also wenn der Abstand hinten gleich breit oder schmäler ist als vorne?
Macht es einen Unterschied, ob Zinken und Zwischenräume richtig rund geschliffen sind, ob ob sie mehr eckig und ausgesägt aussehen und nur die Kanten etwas weichgeschliffen wurden?
Macht es viel aus, ob die Zinken vorne alle auf einer Linie sind oder zur Mitte hin kürzer werden (also einer Kopfwölbung entsprechen)?
Mich lachen ja etwas diese Frisierkämme an, ohne Griff, aber mit nur einer Art von Zinkenabstand, bloß nicht mit zwei verschiedenen *schauder*. Was meinst ihr, wie dick sollte der Kammrücken sein, damit man ihn gut in der Hand hat?
Vermute ich richtig, dass man mit so einem Kamm noch besser "in Verbindung" mit den Haaren ist, also zB kleines Ruckeln und Verknoten früher und besser spürt als bei einem Griffkamm?

Gibt es irgendwelche Techniken oder Ähnliches, die fürs reine Kämmen relevant sind? Natürlich muss man öfters durch die Haare als mit einer Bürste. Aber sonst?
Gibt es was bestimmtes zu beachten, damit man auch mit Kämmen diese "gestriegelten" Haare bekommt wie mit einer Bürste?

Ich möchte zuerst mal ausprobieren, also ein 40-€ Langhaarkamm aus Edelholz ist nichts mit dem ich starte. :mrgreen: Wenn ich mal die für mich passenden "technischen" Daten gefunden habe und mit dem Kämmen in der Praxis tatsächlich glücklich geworden bin, dann investiere ich vllt in einen richtig hochwertigen Kamm. Zum Kennenlernen suche ich aber definitiv was Günstiges, das nur gut genug verarbeitet ist um haarfreundlich zu sein.

Also, ich würde mich sehr freuen über Ratschläge, Meinungen, Erfahrungen und sonstige Weisheiten in Bezug auf Kämme. Besonders natürlich von Leuten, die selbst schon ausführliche Erfahrungen mit Kämmen haben. Aber auch jedem anderem der was beisteuern kann bin ich dankbar. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 02.10.2022, 22:24 
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Zitat:
Gibt es irgendwelche Techniken oder Ähnliches, die fürs reine Kämmen relevant sind? Natürlich muss man öfters durch die Haare als mit einer Bürste. Aber sonst?
Gibt es was bestimmtes zu beachten, damit man auch mit Kämmen diese "gestriegelten" Haare bekommt wie mit einer Bürste?



1. Kämmen ist nicht weniger effektiv als bürsten. Du müsst nicht mehr striegeln, wenn du es richtig machst.

Nicht ganz oben ansetzen, sondern an den Spitzen, und dann mit einzelnen Kämmbewegungen höher ansetzen. So kommst du die Knoten raus, bevor sie sich fest ziehen.

Ebenso ist die regelmäßige Reinigung des Kamms zwischen den Zinken wichtig, damit dieser schön durch die Haare geht. Ich Kratzer das Sebum einfach mit der Fingernagelkante raus, es gibt aber auch Reinigungsbürsten für Kämmen (z.B. von Kostkamm) zu kaufen.

Zusätzlich hilft es, die Haare in der Nacht in Seide zu verstauen, um Knoten zu vermeiden. Seitdem ich das mache, muss ich viel weniger Kämmen als bei Nachtzöpfen.

2. Der Zinkenabstand ist eine Frage des Handlungs und der Verarbeitung. Bei einem guten, gratfreien Kamm, kannst du auch engere Zinken nehmen. Je enger die Zinken, desto mehr Reibung erfahren die Haare. Ich hab daher einen Kamm mit engen Zinken zum Flechten (wo keine Knoten mehr da sein sollten) und einen größeren Lockenkamm (günstig von dm) für das Alltagskämmen, denn da reicht grobes Kämmen für den Dutt bei mir aus.

3. Bitte nie, nie, nie nass Kämmen. Das macht ja nur Haare kaputt. Daher muss ein Kamm auch nicht zwangsläufig wasserfest sein (außer, du willst ihn im Bad bei Luftfeuchtigkeit 70 und höher lagern)
Falls du dennoch einen wasserfesten Kamm bevorzugst, empfehle ich einen Kamm mit Schellacküberzug.

4. Bezüglich der Kosten: Meinen feinen Kamm habe ich von lebaolong, mit Schellacküberzug und einen groben habe ich von dm. Es muss also kein teurer Kamm sein, er muss nur ohne harte Kanten gesägt sein.
Auch Kostkamm (in vielen Bioladen kaufbar) wird gerne als haarschonende kostengünstige Variante genutzt.

5. Kein Kamm ist gut, wenn er blöd in der Hand liegt und für dich ergonomisch Mist ist. Wenn du also einen Kamm kaufst, nimm ihn im Laden in die Hand und mache Kämmbewegungen an deinem Kopf damit. Dann merkst du, ob du den Kamm gut führen kannst oder nicht. Nur, weil ein Kamm für jemand anderen gut zu führen ist, muss das nicht für dich gelten.

6. Die Zinkenbreite und Abstand ist als Wert meist gemittelt, also in der Mitte der Zinke gemessen. Für mich ist eher die Gesamtdicke des Kamms relevant, dann einen zu dicken Kamm kriege ich nur schwer zwischen den Zinken gereinigt, ebenso sind dicke Kämmen schwerer, was grade bei dünnen Haaren hinderlich ist.
Ob runde oder eckige Zinken, ich denke, solangedie Kanten glatt sind und du die Haare nicht im 90 Gradwinkel zum Kamm über die Ecken ziehst, wird das kaum Auswirkungen haben. Bei scharfen Kanten hättest du sonst wohl einen Geschenkband-Effekt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 03.10.2022, 09:04 
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Ich finde es schwer, im Einzelnen auf deine Fragen einzugehen.

Zuerst mal: Diesen gestriegelt-Look, den man mit der Bürste hat, bekomme ich nur mit sehr feinzinkigen Kämmen hin.

Ich würde dir auch empfehlen, erstmal rumzuprobieren, was gut in der Hand liegt. Ich persönlich komme bspw. mit so Taschenkämmen weniger gut zurecht, aber mit Griffkämmen auch nicht. Ich habe einen Kostkamm Frisierkamm. Die gibts jeweils auch mit nur einer Zinkenabstandsbreite. Ich kann die zum Testen sehr empfehlen, meiner begleitet mich jetzt schon einige Jahre.

Aus welchem Grund möchtest du keine verschiedenen Zinkenweiten? Ich wechsle das oft ab, je nach Situation.

Was die Feuchtigkeitsbeständigkeit angeht, bin ich nicht ganz bei Yunasama: Ich benutze nämlich auch gern einen grobzinkigen Kamm, um Kuren (Öl, fertige Haarkur, Aloegel, etc.) einzukämmen. Dafür hab ich einen Hercules Sägemann, der mich jedoch nicht ganz glücklich macht. Irgendwie gleitet der nicht so gut durchs Haar, woran das liegt, weiß ich nicht. Ich finde den auch auf der Kopfhaut nicht so angenehm.

Eine Kopfwölbung stelle ich mir sehr angenehm vor. Muss halt passen.

Hast du ggf. mal die Möglichkeit, zu einem Treffen zu gehen, um Kämme auszuprobieren?

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 03.10.2022, 10:34 
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Ich kann nur beisteuern, dass Du keine eierlegende Wollmilchsau finden wirst und schon gar nicht günstig.

Ebenso gibt es sicher keine Norm wie der Zinkenabstand angegeben wird. Ob das also der Abstand von Spitze zu Spitze ist oder der Raum zwischen den Zinken und wenn letzterer dann wo gemessen.....

Zusätzlich wollte ich anmerken, dass die 40 € für den Langhaarkamm spottbillig sind. Andere, deutlich schlechterer Holzkämme kosten mindestens so viel und sind meistens aus irgendwelchen Hölzern, die durch strengen Blick rauh werden.

Ich hatte nach dem Einmotten der Paddle-Brush mit einem aus Buche (!) von Marlies Möller gestartet. War faserig und nach 2x anschauen rauh.

Dann auf Kunststoff gewechselt, soweit zufrieden bis auf die statische Aufladung.
Nach erfolglosen Experimenten mit "antistatischem Carbon"-weißderkuckuck voller Pressnähte und dem Versuch mit dem katzenkamm von Gimpet (gut, aber zu enge Zinken) dann beim großen Langhaarkamm angekommen und geblieben, aber alle in meinem Besitz noch mal nachbearbeitet, weil man für 40 Euro auch bei chinesischer was-weiß-ich-Arbeit keine High-End-Verarbeitung erwarten kann.

Wenn ich mich erinnere an diese Kämme, die GrahToe damals zum kämmen (also nicht Steckkamm) hergestellt hatten in Grahtoe-Qualität, also abgerundet, aber lackiert, die haben für so ein Teil 200 Euro haben wollen.

Und wenn ich mich hier in D zu Mindestlohn hinsetzen würde und sowas wie den Langhaarkamm herstellen, würde ich rein von der Arbeitszeit sicher auch in diesem Bereich rauskommen, den ganzen Gerätepark und Umsatzsteuer noch gar nicht eingerechnet. Oder das Holz. Palo Santo ist aufgrund seines enormen Harzgehaltes (Guaiacum deutlich mehr als die Bulnesia, die in den Langhaarkämmen verarbeitet wird) unglaublich schwer und langwierig zu trocknen, egal ob natürlich oder künstlich getrocknet.

von daher: wenn Du was nicht statisch aufladendes haben willst, kauf Dir ein faires rostfreies Stahlblech ausreichender Stärke, und lass Dir vom Schlosser die Zinken reinsägen. Setz Dich einen Urlaub lang hin und schleif das ganze haarschonend. Wirst Du auch mit 40 Euro nicht weit kommen, aber das Teil ist dann jedenfalls für die Ewigkeit.

Wenn Du gestriegelt aussehen willst: nimm die Hände.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 03.10.2022, 17:38 
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Danke für eure Antworten. =)

Ah, ich glaube, ich hab da ein Missverständnis verursacht. :oops:
Ich suche nicht nach einem einzigen Kamm, der alles kann, sondern ich stelle mir vor, dass ich dann zwei oder sogar drei haben würde. Einen groberen Entwirrkamm und einen feineren, zum glattstriegeln. Und falls nötig, noch einen dritten zum feucht kämmen oder als Zwischenstufe.
Ich mag nur keinen von diesen Frisierkämmen, die auf der einen Seite schmalere und auf der anderen Seite etwas breitere Zinkenabstände haben. Weil ich mich mit solchen Kämmen immer in den Haaren verhakt habe. Also ich will, dass auf einem Kamm jeweils nur ein einziger Zinkenabstand ist.
Aber sehr viele Anbieter bieten großteils solche zweigeteilten Kämme an, zB Herkules Sägemann. Auch KostKamm haben viele solche.

Meine Ursprungsidee war, in möglichst billig mal (gratfreie) Kämme mit feinem Zinkenabstand zu kaufen, um zu gucken, ob das überhaupt klappt. Und wenn ich damit eine Weile gut zurecht komme und etwas gelernt habe, einen Kamm richtig zu behandeln, dann einen hochwertigeren mit diesen Maßen. Weil, wenn ich zB etwas mit 1,8 oder 2 mm Abstand habe, aber damit komme ich nicht richtig durch meine Haare, dann wäre es blöd, wenn ich dafür eine Stange Geld ausgegeben hätte. Oder wenn ich 3 mm Abstand kaufe, aber da ist der Effekt ähnlich wie mit dem 5 mm Kamm und ich brauche noch einen feineren. :nixweiss:
Ich hab halt nicht das Budget, da auf gut Glück mal 50-100€ zu investieren (mehrere Kämme mit verschiedenen Abständen + Versand nach Österreich) für Dinge, die im Falle eine Fehlkaufes nur in der Schublade liegen. Deshalb forsche ich ja vorher so sorgfältig nach, um die Fehlkaufquote möglichst gering zu halten.^^ Aber vielleicht denke ich da auch viel zu kompliziert und der Unterschied zwischen zB 1,8 - 2 - 2,5 mm Abstand ist vernachlässigbar.
Ladenkauf ist aktuell aus praktischen Gründen (lebe in einem kleinen Dorf) nicht wirklich ein Option und selbst wenn wäre die Auswahl auch wieder sehr beschränkt.

Aber Yunasama hat da einen sehr interessanten Punkt gebracht, danke dafür! Nämlich, dass eher die Verarbeitung entscheidend ist als der Abstand, ob der Kamm gut gleitet.
Dann macht meine geplante "Testreihe" wenig Sinn, weil ein billigerer 2 mm Kamm evtl das Ergebnis bringt "klappt nicht, zu fein", aber in hochwertig würde er perfekt klappen.^^
Ich dachte bisher, die Qualitätsaspekte sind ungefähr: schlecht gearbeitet, Grate und Kanten - alles gut abgeschliffen und rund - stabile Verarbeitung, Material das nicht fasert und evtl etwas Feuchtigkeit aushält. Aber es scheint, als würde es noch ziemliche Unterschiede und deren Auswirkungen geben in dem Bereich "gut abgeschliffen und rund".

Ganz ohne nass kämmen verursacht bei mir leider eher mehr Haarschäden als nass zu kämmen. Wenn ich nass/feucht (also während dem Trocknen) kämme, dann glätte ich meine Haare zu relativ braven Wellen. Wenn ich da nicht kämme habe ich danach stärkere Lockensträhnen (die verknoten wenn ich sie ein paar Tage nicht auskämme) oder ausgekämmt viel aufgeplusterten Flausch, der ebenfalls sehr viel verknotet und klettet. Daher versuche ich, die Struktur meist schon beim Trocknen etwas zu glätten.

Nehme ich richtig an, dass sowohl Horn als auch sowas wie Hartholz oder Pfirsichholz (laut LeBaoLong-Webseite halten die ja "etwas" Wasser aus) dieses feuchte Kämmen nicht gut vertragen würden?
Die Schellackkämme gibt es dort ja nur mit sehr feinem Abstand, das wäre für die nassen Haare wohl zu extrem.

Danke auch für deine Erfahrungen und Gedanken zur Verarbeitung von Kämmen, Yunasama. (Breite, Gewicht, Kanten etc.)

Mein Grund warum ich eher gegen Griffkamm und mehr für einen Frisierkamm (oder großen Taschenkamm, kA was da wirklich der Unterschied ist) wäre ist von Bürsten abgeleitet. Ich hatte immer welche mit Griff und welche ohne kamen mit total komisch vor. Jetzt kürzlich hatte ich aber den Tangle Teezer und festgestellt, dass der eigentlich besser und feinmotorischer zu führen ist als eine Bürste mit Griff. Also meine Schlussfolgerung, wenn ich möglichst sanft und nahe am Haar kämmen will, dann wäre ohne Griff für mich geeigneter. Ich neige nämlich ohnehin generell dazu, zu wenig feinfühlig mit meinem Körper umzugehen und zu viel Kraft aufzuwenden. Also ist jede Bremse da vorteilhaft. :mrgreen:

Die Idee, mal zu einem Treffen zu gehen und da vorher eine Kamm-Aufruf in die Runde zu schicken ist toll, MammaMia97. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Das wird zwar so schnell nicht möglich sein, aber nächstes Jahr schaffe ich ja vielleicht mal zu einem Treffen in Wien, da sollten schon ein paar Leute zusammenkommen. :)

Oh, danke für die Erklärung, dass die Zinkenabstänmde eher willkürlich gemessen werden, Silberfischchen. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass es da eine einheitliche Norm gibt. :lol: Macht jetzt natürlich einiges leichter und manche komplizierter. :mrgreen:

Welcher Preis wofür angemessen ist oder man bereit ist auszugeben etc ist natürlich irgendwo auch eine Grundsatzdiskussion.^^
Und dass es Dinge in relativ schlechter Qualität gibt, die teuer angeboten werden ist selbstverständlich auch verbreitet. Genauso wie es Dinge in guter Qualität gibt, die _relativ_ günstig sind, auch wenn sie dann vielleicht nicht die Spitze der möglichen Qualität haben.
Mir ist auch klar, dass ein angemessener Preis für hochwertige Handarbeit in unseren Breiten deutlich höher ist, als wir es gewohnt sind, weil meistens von billigeren Herstellerländern importiert wird (was auch ein Grund ist, warum einheimische Preise so hoch sein müssen - weil der gesamte Lebensstandard so viel höher ist, der Geldwert ist ein anderer). Diese Preise sind sicher angemessen, das will ich nicht bestreiten. Aber es ist halt auch gewissermaßen ein Luxusartikel, den man sich leisten können muss/will. Ich finde, das sollte man auch anerkennen. :)

Natürlich kann man einen Kamm um 300€ kaufen, genauso wie man eine Handtasche um 300€ kaufen kann. Oder Haarschmuck um 300€.
Da geht es dann aber auch eher um die Frage, ob der Gegenstand den ideellen Wert für einen selbst hat (zB eine Marke wie Prada, oder regional handgefertigt) bzw ob man so viel Wert darauf legt, dass es zB echtes Gold ist und kein Messing.^^
Dass zB Palo Santo wegen dem anspruchsvollen Holz als Material teurer ist, ist verständlich. Deshalb würde ich das auch nicht als Anfangskamm kaufen, wenn ich noch gar nicht so genau weiß, wie man Kämme richtig händelt und was ich genau brauche/will. Genauso wie ich einem Führerscheinneuling lieber einen 10 Jahre alten Gebrauchtwagen geben würde als einen nagelneuen Ferrari. :mrgreen:

Wenn ich dafür einen guten aber nicht ganz perfekten Kamm bekomme und ihn etwas nachschleife - an dieser Stelle danke für deine Video dafür, es hat mir gestern schon geholfen, meinen Buchenkamm wieder nachzuglätten - dann ist das für mich voll okay.

Dass zB Buche häufig für Kämme verwendet wird, aber eigentlich nicht so optimal ist und auf Nässe ganz schlecht reagiert habe ich mit der Recherche der letzten Tage auch festgestellt. (Ratet mal, was mein breitzinkiger Holzkamm ist. XD )

Ich verstehe, dass du von dem Thema auch persönlich betroffen bist, als Herstellerin von hochwertigem Haarschmuck, Silberfischchen. :)
Ich möchte dich trotzdem bitten, den Sarkasmus etwas zurückzufahren. Meine Perspektive ist eben vielleicht eine andere als deine und mein Fokus ist auf Sparsamkeit und Minimalismus. Das heißt auch, ich überlege immer sehr genau und ausführlich bevor ich etwas kaufe, um keine ungebrauchten Dinge anzusammeln. Ich versuche, da für mich die beste Balance aus günstig, aber meinen Qualitätsansprüchen genügend zu finden. Haare züchten hat bei mir nicht die Idee eines kostspieligen Hobbys, sondern im Gegenteil eines ziemlich günstigen.
Für mich war bisher die Denman Brush um 11€ klar die teuerste Bürste oder Kamm die ich je gekauft habe. (Oh, und vor Jahren eine WBB um 30€, die mir damals als Heiliger Gral verkauft wurde.) Dann zu hören, dass Kämme um knapp 20€ - von denen ich 2-3 Stück brauche - als "sehr günstig" gelten lässt mich etwas schlucken. An diese Preiskategorien muss ich meinen Kopf erst mal gewöhnen. Also sorry, wenn meine Annahmen da zu weit von der Realität abgedriftet waren. :nixweiss:

Wenn ich also dumme Fragen stelle oder Fehlannahmen oder Gedankenfehler in meinen Fragen oder Überlegungen habe, dann darfst du sie mir gerne aufzeigen und erklären. Es ist aber leichter zu verstehen, wenn du das klar tust, anstatt mit Sarkasmus. Aus Sarkasmus kann ich vor allem ableiten: Du findest meine Überlegungen doof. Dann schäme ich mich zwar vielleicht dafür, dass ich doofe Dinge sagen, aber das hilft mir aber nicht wirklich weiter, um des Thema besser zu verstehen. :wink:
Ich glaube nämlich, dass du sehr umfangreiches Wissen über das Thema hast und deshalb meine Aussagen doof findest.^^ Ich würde mich über Erhellung echt freuen. Wenn ich mich nämlich mal ernsthaft mit einem Thema beschäftige, dann mag ich es gerne, es von Grund auf zu erforschen und zu verstehen und die Zusammenhänge zu erkennen.

Danke übrigens hier für die Info, dass Palo Santo als Holz so schwierig zu bearbeiten ist und soo lange Lagerzeit hat, das wusste ich nicht und erklärt auch wiederum mit, warum es teurer ist als "einfachere" Hölzer. :)

Übrigens hab ich keine Ahnung, wie ich mit den Händen meine Haare ordentlich und schön hinkriegen sollte. Damit kann ich sie entwirren, aber sie sind dann auch aufgeplustert und verwirren sich schnell wieder. Das wäre also wenn dann eher der Schritt VOR dem 5 mm Kamm, nicht der danach. :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 03.10.2022, 21:18 
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Ich hab auch n Video zum Haare entwirren, und welchen Stellenwert die Finger dabei haben, gemacht. Leider eines von denen mit beschissener Klangqualität, was das ganze ätzend anstrengend macht, aber man muss auch nur einmal dabei zuhören, um das wichtigste mitzukriegen.

Die Idee mit dem Stahlblech war übrigens keineswegs sarkastisch. Ich hab schon öfter drüber nachgedacht, dass eigentlich rostfreier Stahl, was Haltbarkeit und Antistatik betrifft, dem Holz noch überlegen sein müsste. (Weil Holz halt leider immer auch reißen oder sich verziehen kann, was der Stahl nicht tut). Ich hab nur schlicht nicht die Zeit es auszuprobieren und repariere daher lieber öfter mal meine LeBaoLongs wenn sie mal wieder gerissen sind.
Mein Buchs-Kamm von LBL ist nicht wasserfest und von den anderen Harthölzern kenn ich Bubinga und Amaranth als außerordentlich empfindlich was Feuchtigkeit betrifft, Katalox dagegen, wenn es gut alt ist, als ziemlich unempfindlich.

Horn ist IMHO ein statisches Desaster, da Horn = Keratin und damit genauso anfällig für statische Elektrizität wie Haar, Wolle und alles andere aus Keratin.

Ob stabilisierte Hölzer am Ende statisch günstig wären oder durch das Acryl auch wieder ungünstig, weiß ich nicht, kenne niemanden, der das verwendet.

Wenn ich den Marlis-Möller-Kamm mal wiederfinde kann ich ihn vielleicht ins Acryl schmeißen und schauen, was passiert, wenn ich ihn dann wieder glätte und aufpoliere. Aber ich wüsste nicht wo der ist. Bleibt aber im Hinterkopf für den Fall...

Übrigens noch ein Aspekt was Elektrizität und Plustern betrifft: die Klamotten die man trägt, wenn man kämmt.
Meine Erfahrung: am besten gar keine Klamotte, danach kommt Seide, dann Baumwolle oder Leinen. Käse ist alles, was fusselt und/oder sich statisch auflädt. Wenn ich also sicher scheitern will beim Kämmen: Wollpulli!

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 06.10.2022, 21:28 
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Oje, meine ganze lange Antwort heute Nachmittag wurde wohl nicht gespeichert. :?

Meinst du das Video "Feine Haare schonend entwirren und kämmen"? Da erklärst du einiges darüber, wie man Knoten mit den Fingern löst - davon hab ich auch schon eine Menge gelernt. :)
Aber wie man die Haare nur mit den Fingern dazu bekommt, möglichst parallel zu liegen ist kein Thema dieses Videos. Oder meinst du ein anderes Video und ich hab es nur nicht gefunden?

Okay, dann muss ich mich da entschuldigen. Ich dachte bei Stahlblech direkt an diese großen, biegsamen Blechplatten die manchmal auf Dächer genagelt werden oder an Regenrinnen. Beides stelle ich mir zu instabil und zu scharfkantig für einen Kamm vor und kann außerdem rosten. Also hab ich es sofort ausgeschlossen.
Vermutlich hast du aber an eine andere und dickere Art von Blech gedacht.^^
Ich fühle mich dieser handwerklichen Herausforderung aber ehrlich gesagt nicht gewachsen. Ich hab mich schon hart gefeiert, als ich bei einer ALK-Forke die Zinken 0,5-1 cm gekürzt und begradigt habe. :lol:

Mit statischen Haaren habe ich selten Probleme. Das liegt vielleicht einerseits an meinem langen Waschrythmus, weil dann meisten etwas Fett in den Haaren ist. Und andererseits daran, dass ich fast ausschließlich Baumwolle (oder so Baumwoll-Elasthan-Jersey, klassischer T-Shirt-Stoff) trage. Kunstfasern und unregelmäßige Oberflächen mag ich gar nicht. Einerseits finde ich sie total unpraktisch und andererseits finde ich die sensorisch sehr unangenehm. Solche Stoffe machen mich ganz kirre, deshalb hab ich auch kaum welche. Zufälligerweise trifft sich das ausgezeichnet mit Langhaarzucht. :mrgreen:

Ich hatte mich aber gefragt, ob (Schafs- oder Ziegen-)Hornkämme vielleicht stabiler sind, weil das Material weicher ist, und deshalb weniger leicht bricht. Und manche berichten davon, dass Horn noch weicher als Holz durch die Haare gleitet. Das würde durchaus Sinn ergeben, eben weil das Material so gleich ist. Aber dieser Materialvorteil realistisch betrachtet vermutlich auch wieder ziemlich klein und auch hier wird wohl die Verarbeitung der entscheidende Faktor sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 06.10.2022, 22:26 
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Ach, immerhin bin ich nicht der einzige Kämm-Legastheniker :)
Wenn ich unter schönen Bildern "nur kurz mit den Fingern entwirrt" lese, frage ich mich auch immer: "Hui, das' ja fesch, aber wie nur, sagt mir wiiiiiie?"
Liegt's vielleicht an meinen Borsten? Ich weiß es nicht. ALLEIN mit den Fingern kriege ich da jedenfalls gar nix hin. Da wird eher alles noch viel schlimmer.
Nach dem Kämmen mit dem Kamm kann man aber nochmal mit den Händen drüber streifen und dann sieht alles ziemlich fesch aus. Vielleicht war es so gemeint?

Ich habe den viel zitierten LebaoLong in einer feineren und in der Langhaarvariante. Beide aus Palo Santo und sowohl haptisch als auch optisch totale Schönheiten. Insbesondere mit letzterem geht das Kämmen wirklich phantastisch, obwohl ich echt ein bescheidener Hand-Haarentwirrer bin und ewig brauche --totaler Entwirrlegastheniker, was aber selbst verschuldet ist :ugly:
Trotzdem funktioniert der Langhaarkamm von LBL für mich richtig gut und ich nutze ihn am liebsten, wenn ich mir mal etwas Gutes tun möchte.
Wenn ich mit dem feineren Kamm dann nochmal nachkämme, empfinde ich die Haare danach schon als gut gestriegelt (sofern wir darunter das Gleiche verstehen... :) )

Warum aber erzähle ich dir das, wo du mit so teurem Bums eigentlich nix am Hut haben willst? Naja: Ich hab beide Kämme gebraucht für umme 20€ erstanden. Bin ich mega happy mit, schon allein des Holzes wegen :)
Daher würde ich auch sagen: Nimm ein Treffen mit, und probier' einfach aus, ob Handling und Optik für dich stimmen. Das ist wirklich schon ganz anders, als mit der Bürste zu arbeiten und da würde ich auch nicht viel investieren, nur um dann doch vom Aufwand entnervt zu sein. Solltest du dem jedoch eine Chance geben wollen, dann könntest du dich ja ggf. auf die Lauer nach einem gebrauchten Kamm deiner Wahl legen.^^

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The problem with the world is that the intelligent people are full of doubt, while the stupid people are full of confidence. ~Bukowski


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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 07.10.2022, 09:52 
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ZU: 7
Doch das parallel liegen kommt im Video auch, das ist das zwischen beiden flachen Händen durch die Haare streichen.

Klappt bei mir leider nicht mehr, weil die Arme zu kurz geworden sind. Ich muss immer die Spitzen mit um den Hals gewickelten Haaren entwirren und dann die Längen und dabei verkletten die Spitzen wieder. Luxusproblem... -.-

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 13.10.2022, 19:34 
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SSS in cm: 99
Haartyp: 2c M
ZU: 8 cm
Ich hab noch ganz vergessen, hier zu antworten. Ich wollte mich nochmal bedanken.

Das waren echt gute Infos und Hinweise. :)
Danke auch für deine Erfahrungen, LacrimaPhoenix. :) Dein Tipp, nach gebrauchten Kämmen Ausschau zu halten ist auch super. Bei Haarschmuck mache ich das ja auch. :lol:

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Steiß erreicht :)
*~ Ich lerne meine Haare kennen - auf gute Zusammenarbeit (>>TB) ~*


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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung zu Kämmen
BeitragVerfasst: 15.10.2022, 19:24 
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Ich habe einfach einen sog. Afrokamm für feucht (nur Scheitel einkämmen) und einen Stielkamm für trocken. Mir ist wichtig, dass die einen Stil haben und komplett waschbar sind. Holz geht daher nicht und Horn finde ich unschön.
Meine Kämme hatten und haben immer den gleichen Zinkenabstand, kenne ich gar nicht, dass das schmaler wird. Solche Kämme nehme ich nicht. Durch die leichten Wellen kann man die Haare bei mir sowieso nicht so glatt striegeln.

Ich habe daher immer Cellulose-Acetat, handgemacht. Ob sich die Haare aufladen oder nicht, hängt meiner Erfahrung nach eher mit Pflege und Kleidung zusammen.

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SLD APL BSL Taille Hüfte und Schluss
1c/2a F i 4,5cm
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