Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 21.03.2016, 12:43 
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Hier setze ich mich dazu, klingt sehr spannend, was du alles ausprobierst!

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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 00:41 
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Hallo allerseits,
mal ein doch nicht ganz so kurzes Update:

Kampf Nr. 1 gebe ich verloren: Ich werde wohl doch einmal im Monat das Todayshampoo rausholen, um die Ölkur auszuwaschen. Der letzte Versuch zeigte wieder eindeutig, dass meine Haare & ich unter "ganz wenig Öl" zwei sehr unterschiedliche Mengen verstehen! Ich hatte also abends geölt mit Rizinus/ Wildrosen-Weldeda-Wasser und morgen gewaschen mit Seife (einmal) und Mehl (zweimal, alles hintereinander) und viel Apfelessig/Wasser und trotzdem waren die Haare nicht offen tragbar.
Dutt ging aber, also zumindest konnte man damit unter Leute gehen.

Abends habe ich dann lange überlegt, ob ich jetzt doch das Todayshampoo.... und mich dann für einen weiteren Mehl-/Seife-Versuch (Seife wieder nur einmal) mit viel Apfelessigrinse entschieden und das klappte auch.
Nur jetzt überlege ich, ob ich nicht Ölkuren grundsätzlich mit konventionellem Shampoo rauswasche und den Rest des Monats dann Mehl nehme, also wenn die Haare nicht sonderlich fettig werden zwischen den Waschgängen.

Auf der positiven Seite kann ich jetzt einen French Twist und bei viel Zeit und Ruhe einen Viererzopf. Der Viererzopf leider nie morgens, da wenig Zeit und Ruhe, sondern immer nur spät nachts, wenn eh alles egal ist.
Den French Twist hatte ich vorher immer versucht, vertikal mit einem Stab festzustecken, also Stab von oben nach unten reinstecken und mehrfach "nähen". Jetzt habe ich ihn oben mit der kleinen Flexi (L) festgesteckt und dort hielt er auch einen halben Tag. Ähm, neue Frisuren halten wohl allgemein erst mal maximal einen halben Tag bei mir.

Bzgl. Länge hatte hier im Forum mal jemand gepostet, man könnte auch das Maßband an der Stirn anlegen, über den Scheitel und die Schulter nach vorn legen und dann vorn messen. Das hatte ich am Anfang so gemacht, bekommt da aber zur Zeit immer 2-3 cm mehr raus. Über den Rücken zu messen ist insofern schwierig, als ich sehr unterschiedlich lange Haare habe, die sich auch noch etwas (unsichtbar) kringeln. Wenn man eines ausstreckt, kommt man auf ca. 68-69 cm, an anderer Stelle aber nur auf 67 cm oder auch 65.
Irgendwann werde ich die mal egalisieren, damit beim Dutten nicht immer so viele Spitzen rausgucken können, aber jetzt gerade noch nicht.

Bzgl. Waschen wäre eine Überlegung, langfristig auf Roggenmehl am WE und WO unter der Woche umzusteigen, falls das geht. Das wäre zwar zeitlich nicht deutlich kürzer - der größte Zeitfaktor ist sowieso das lufttrocknen lassen - aber ggf. weniger störungsanfällig (es kann nichts im Haar zurückbleiben). Eine Idee wäre dabei WO + Kamillenteerinse (einige Leute waschen wohl auch nur mit Kamillenextrakten, was aber vermutlich nicht heißem Wasser gleichkommt, in dem Kamillenteebeutel gebadet haben).

Bin mir noch nicht sicher, ob Seife nun gut für mich ist oder nicht.

Auf eine Seite, die ich jetzt nicht mehr finde, habe ich kürzlich einen Bericht von jemandem gelesen, der mehrere Monate ohne Seife lebte. Also: Sich weder mit Seife noch mit Shampoo wusch, sondern nur mit Wasser. Und der behauptete, nach einiger Zeit hätte er keinen Schweißgeruch mehr gehabt und dass miefiger Körpergeruch auch (nur) durch zu viel Waschen entstehen würde.
Da frage ich mich natürlich, warum gewisse Zeitgenossen in öffentlichen Verkehrsmitteln so stinken, vor allem solche, die aussehen, als hätten sie sich ein paar Tage nicht gewaschen...

Nicht, dass ich das ausprobieren möchte, aber eines ist ja zu bedenken: Kein Tier in der Natur wäscht sich mit Seife oder Shampoo und trotzdem stinken die wenigsten Tiere nach "ungewaschen", sondern riechen höchstens nach "Eigengeruch". Und die Tiere säubern sich im Wasser oder Sand oder mit der eigenen Zunge, ohne sich vorher die Zähne geputzt zu haben. Und ja, Hunde etc. können Mundgeruch haben, aber ja nicht so übel wie man das von menschlichen Zeitgenossen kennt. Sind wir also alle nur zu empfindlich bzgl. unserer einen Artgenossen oder entsteht womöglich übler Körpergeruch tatsächlich als Reaktion auf jahrelanges tägliches Waschen?

Ich kannte einige ältere Menschen, die irgendwann aufgehört haben, sich täglich zu waschen. Das ist mir immer noch ein großes Rätsel - wie kann man 50 bis 60 Jahre sich täglich gewaschen und mindestens zweimal wöchentlich Haare gewaschen haben, und dann einfach damit aufhören, sich nur noch einmal die Woche oder sogar einmal im Monat Haare waschen und nur noch alle zwei bis drei Tage waschen? Wie verliert man das Bedürfnis, morgens ins Bad zu gehen und sich erst mal zu waschen?
Diese Menschen allerdings stinken in den allermeisten Fällen nicht!
Meine Großmutter machte zuletzt morgens Katzenwäsche, wenn überhaupt und wusch vielleicht einmal die Woche oder alle zwei Wochen die Haare und hatte keinen unangenehmen Körpergeruch. Und die Haare sahen nicht fettig aus.

Ein letztes Wort noch zu alternativen Reinigungsmethoden:
Wenn man Berichte vom Ölziehen liest, ist man erstaunt, wie positiv sich das auswirken soll, bis hin zu weniger oder keinem Zahnstein mehr zwischen den Zahnarztbesuchen. Und dabei geht es nur um schnödes Sonnenblumenöl, es will also keiner sein Wunderprodukt verkaufen. Stattdessen haben wir jahrelang alle möglichen Zahncremes ausprobiert, von "Abschleifzahncremes" bis hin zu refluoridierenden Zahncremes und sind im Extrem viermal jährlich zur "professionellen Zahnreinung" gegangen, wo uns der Zahnstein abgeschliffen und die Zähne mit Salzwasserstrahlen behandelt wurden (Salz ist auch eher aggressiv. Möchte man das im Mund haben? Nein, das möchte man eher nicht, vor allem, weil man danach das Gefühl hat, zu verdursten...).
Und jetzt schlägt jemand schnödes Ölziehen vor und die ganze - sowieso etwas fragwürdige - Prozedur wird überflüssig, jedenfalls für viele Menschen und in dieser Häufigkeit.

Daher bin ich geneigt, erst mal Alternativen auszuprobieren, auch durchzuhalten, wenn es geht, aber nicht übermäßig verbissen - wenn es zu aufwändig wird oder die Resultate nicht stimmen, bin ich offen für Konventionelles.

Zur Zeit bin ich immer noch nicht mit meiner Haarstruktur zufrieden, die richtige Waschmethode ist noch nicht gefunden, aber es war auch schon mal schlimmer. Mitte 2015, vor Absetzen des konventionellen Conditioners, gingen mir die Haare "büschelweise" aus. Zwar nicht in Büscheln, aber nach dem Waschen und Bürsten lag immer so eine Handvoll Haare auf dem Badezimmerboden, und die sahen sehr belegt aus (nicht sauber). Von daher ist die Motivation für Alternativen hoch.


LG von
Tasha

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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 10:33 
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Ölziehen mache ich auch. Meine Zahnärztin ist regelmäßig begeistert, wie gesund meine Zähne sind.
Was den Körpergeruch angeht: Ich denke das ist abhängig von so vielen Dingen: Hormone, Waschrhythmus, Kleiderwechsel. Die Leute, die du riechend auf der Straße triffst, tragen ja auch dieselben stinkenden Klamotten, jeden Tag.
Ich glaube, wenn du zum Beispiel dein Kind von Anfang an nur mit Wasser wäscht, wird es keinen Körpergeruch entwickeln. Evtl. erst in der Pubertät, wenn die Hormone reinkicken.
Übrigens wasche ich meine Hündin nie, das Fell reinigt sich von selbst, wird höchstens mal ausgebürstet. Sie ist intakt und interessanterweise riecht sie während der Läufigkeit anders (sogar ich merke das). Innerhalb ihrer Spezies fällt das natürlich umso mehr auf. Ich glaube also schon, dass wir es einfach anders empfinden. Für einen Hund riecht ein ungewaschener Mensch ja auch nicht unbedingt schlecht, während wir ihn schon miefig finde. Übrigens, wenn ich frisch aus der Dusche komme, möchte mein Hund mit "putzen" - ich glaube der natürlich Körpergeruch ist ihr lieber, bzw. der "reinliche" Geruch stört die feine Hundenase.
Ich dusche nur einmal die Woche richtig, ansonsten Katzenwäsche mit Seife. Und ich bekomme sogar Komplimente, wie gut ich rieche (als Parfüm benutze ich nur ab und zu ätherisches Zitronenöl, sonst eigentlich kaum was). Also kann sie der Körper da schon dran gewöhnen, früher habe ich jeden zweiten Tag geduscht.

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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 14:30 
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Tasha, und auch ueber sowas wird in leben ohne shampoo gesprochen :-)

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2016 PP: Farene seift sich von bsl zu midback und noch viel viel weiter :-D


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BeitragVerfasst: 09.04.2016, 00:47 
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Der Jojoeffekt?

Aaaalso:
Am Dienstagabend nahm ich meine Mischung aus Jojobaöl, Rizinusöl und heißem Wasser und massierte sie "hängend" in die Kopfhaut ein. Die Längen bekamen auch etwas ab.
Am Mittwoch wusch ich dann zweimal mit Roggenmehl und einmal mit Seife und die Haare waren nach dem Trocknen immer noch fettig. Macht nichts, Dutt gemacht und durch den Tag gegangen. Abends sah es (offen) schon nicht mehr sooo fettig aus, also dachte ich mir, ich probiere es mal nur mit Wasser. Donnerstagmorgen - Ööööl. Also erst mal ordentlich mit Stärke durchgebürstet und noch mal Roggenmehl + wenig Seife. Nach dem Trocknen immer noch Öl. Man konnte die Haare aber dutten, also tat ich das.
Heute sah es dann so "na ja" aus. Geduttet ging es den halben Tag, aber beim Kontrollblick in den Spiegel mittags war ich doch etwas erschrocken. Dann saß ich ellenlang spätnachmittags beim Tierarzt und las eine Zeitschrift. Vogis durften auch noch nicht mit nach Hause, so dass ich nach dem TA noch mal in den Supermarkt gehen konnte und eben jene Zeitschrift kaufte. Als Bonus gab es eine Flasche Guhl Kopfhaut sensitiv obendrauf. Also dachte ich mir, was soll's, morgen früh habe ich wieder keine Zeit, also wird jetzt das restliche Öl mit der Probe ausgewaschen (nicht mit der ganzen). Obendrauf gabs trotzdem eine Essigrinse.

Okay, was habe ich gelernt?

Ich darf meine Haare wirklich NUR mit Roggenmehl waschen, weil sonst jede Menge Zeugs in ihnen hängen bleibt, denn nach der Superwäsche fühlten sich die Haare 5 Kilo leichter an! :shock:
Habe dann eine Liste gefunden, die sagt, dass dieses Shampoo offiziell "keine Silikone" enthält, laut Forum aber trotzdem jede Menge zweifelhafter Inhaltsstoffe (wollte gerade "Zutaten" schreiben #-o ).
Okay, Fazit für mich: Jegliches ÖL wird definitiv mit Shampoo ausgewaschen, sorry, Vorsätze! :(

Ich bin jetzt unsicher, wie oft ich das machen soll, also wie oft dann die Inversion Method im Monat zum Zug kommt. Jede Woche wäre ja vielleicht etwas viel für die Haare. Ich nehme aber nicht an, dass ich die Mini(st)menge Öl finden kann, die noch wirkt und meinen Ansatz nicht fettig hinterlässt.

Versuchsweise wäre ja vielleicht mal folgendes interessant :?: :

Öl"kur" -> Shampoowäsche -> Wasserwäsche -> Mehlwäsche (5 mal) -> Öl"kur" -> Shampoo usw.

Wäre das sinnvoll oder völliger Mist, also Kompromiss zwischen "eigentlich kein Shampoo benutzen wollen" & "Öl aber trozdem sicher beim ersten Versuch auswaschen können"?

Die Seife ist dabei auch eher unzuverlässig bis jetzt, entweder es ist noch deutlich Öl im Haar oder das Haar ist sehr strähnig (Öl/ Seife?).

Übrigens: Interessanter Effekt des Shampoos: Die Haare waren trocken schwieriger kämmbar! :!:
Ist das eine beabsichtigte Wirkung des Shampoos, damit man den Conditioner dazu kauft?
Denn mit Mehl + Apfelessig waren sie extrem gut kämmbar, da war praktisch gar kein Bürstenwiderstand!

Ein fröhliches Wochenende wünscht Euch
Tasha

PS
OT
Der arme Vogel muss noch bis Montag beim TA behandelt werden. Sie hat allerdings Gesellschaft vom "Ehemann". Hellblauer Wellensittich mit weißem Kopf und das Antibiotikum, das sie bekommt, ist rot. Man kann sich vorstellen, wie der Vogel aussieht. #-o Der TA sagte mir, ich sollte "den Partner" doch mitbringen, damit der Vogel nicht alleine ist, solange er behandelt wird. Meine beiden Männchen lieben sich innig vom ersten Tag, obwohl das zweite erst 2 Jahre später einzog als das erste, und die Weibchen laufen so nenbenher. Ich sagte also, ich müsste mal sehen, wen ich da mitbringe, weil ich nicht wüsste, wer der Partner wäre. Als ich nach Hause kam schrie Finn ununterbrochen das ganze Hause zusammen, bis spät in die Nacht. (Die Nachbarn sind tolerant!) Tja, jetzt weiß ich, wer der Partner ist (Fiete war nämlich ruhig und fing erst an zu rufen, als ich dann Finn entführte)!

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BeitragVerfasst: 09.04.2016, 12:41 
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Huhu, bevor du tatsächlich wieder komplett zu KK zurückkehrst, um deine Ölkuren rauszuwaschen, wollte ich dir nochmal folgendene Tipps dalassen (ich hoffe, ich habe nicht überlesen, dass du das schon probiert hast?):

1. Hast du schon mal versucht deine Ölkuren mit Condi auszuwaschen? Das klappt bei mir und vielen anderen im Forum super und viel besser als nur mit Shampoo. Ich nehme dafür z.B. gerne den Alterra Feuchtigkeitscondi, der ist günstig und einfach zu beschaffen (bei Rossmann). Aber du kannst auch andere Condis (sowohl NK als auch KK) benutzen, solange sie nicht zu pflegend sind. In Condis sind i.d.R. ja auch waschakttive Substanzen enthalten (nur nicht so konzentriert wie in Shampoo plus zusätzlich pflegende Stoffe, die das Haar z.B. besser kämmbar machen). Alternativ könntest du in deine Ölkur auch direkt etwas Condi reinmischen.

2. Wieviel Öl nimmst du für eine Ölkur? Die Mengenangaben "viel" und "wenig" sind ja relativ und ich weiß noch, dass ich bei meiner ersten Olivenölkur (noch lange vor LHN) auch "eher wenig" genommen habe (ich schätze eine Handvoll) und dann 2x (natürlich mit KK-Shampoo) waschen musste, bis das wieder einigermaßen draußen war :D
Aktuell nehme ich vor der Wäsche mit indischen Kräutern ca. 15 Tropfen Khadi Amla Öl (für den gesamten Kopf, also ein bisschen massiere ich in die Kopfhaut ein, ein bisschen kommt in die Längen und Spitzen und der Rest dann nochmal in alle Haare). Wieviel das in TL ist, weiß ich grad nicht, aber es ist doch deutlich weniger als die Handvoll Olivenöl damals ;) Von anderen weiß ich, dass sie als Prewash-Kur noch viel weniger Öl benötigen (z.B. 3-5 Tropfen). Ich würde also zunächst mal etwas an der Ölmenge schrauben und auch an der Einwirkzeit. Also am besten immer über Nacht kuren (machst du vielleicht sogar schon?) oder sogar mehrere Tage, damit die Haare das Öl gut aufnehmen können. Dann lassen sich die Reste auch besser wieder auswaschen.

Ich drücke dir die Daumen für deine weitere Haarreise und bin mir sicher, dass du das mit Ölkuren auch noch hinbekommen wirst :)

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Adventskalender 2022: Mitmachen? Es gibt noch leere Türchen!


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BeitragVerfasst: 09.04.2016, 22:41 
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Hallo Estrella,
lieb, dass Du vorbeischaust! :)

Ich weiß nicht, was ihr immer genau mit Condi meint.
Ich habe lange die "Today Cremespülung Glanz" benutzt - egal, ob die Haare getönt waren oder nicht.
Also das Pendant zum Today-Color-Shampoo.

Diese hat meine Haare mMn zum Schluss richtig kaputt gemacht; ich habe zu der Zeit das Zeug aber auch händeweise verwendet, in der Annahme, dass die Haare dann wieder "gescheidiger" wurden - das Gegenteil war der Fall, am Ende standen sie steif ab und hatten ein Plastikgefühl beim Anfassen; auch war das Ausspülen wohl schwer weil ich oft nach dem Fönen das Gefühl hatte, noch massig "Shampoo" im Haar zu haben.
Es hat dann auch ein halbes Jahr gedauert, bis der Effekt - nur mit einfachem Todayshampoo, diesmal ohne "Color-" - wieder verschwunden war.
Daher würde ich "Conditioner" dieser Art soweit möglich komplett meiden.

Wie viel Öl:
Ich nehme einen dicken Klecks - halber TL oder TL - Rizinusöl, da das sehr schwer zu portionieren ist und ca. noch mal 1/2 TL Jojobaöl oder Kokosöl und mische das mit ca. 4 -6 EL heißem Wasser. Von der Mischung verbrauche ich aber dann für die Haare (Längen) nur so viel, wie nach Verteilen auf der restlichen Haut an der Hand bleibt, also nur Reste. Bei der Kopfhaut ist das anders, da ich ja etwas von der Mischung auf die Kopfhaut verteilen möchte und das nicht geht, wenn vorher alles an den Haaren hängen bleibt, daher bekommt die Kopfhaut so viel, dass sie gefühlt auch benetzt wird.

KK-Produkte:

Grundsätzlich habe ich ja mit Nopoo angefangen, weil das Jahr ohne Conditioner so gut gelaufen war. Ich las immer "die Haare werden nach der Übergangsphase ganz toll, weich, glänzend". Das ist bei mir leider gar nicht passiert, sie waren zwar sauber, aber eigentlich nur mit "Roggenmehl solo" und das je nach Verschmutzungsgrad auch nicht sehr zuverlässig.
Jetzt ärgere ich mich natürlich, dass ich mit dem Guhlshampoo bessere Ergebnisse oder gleich gute Ergebnisse wie mit Roggenmehl bekommen sollte, nur zuverlässiger. Ich könnte ohne Schaden wieder zu dem Billigshampoo - Today eben - zurückkehren, und das irritiert mich, weil doch angeblich die Haare ohne Shampoo "besser" werden sollen und man dafür online auch viele Beweise sieht.

Am liebsten würde ich ja Roggenmehl nehmen und Seife für den Notfall/ Öl, aber das scheint schwierig zu sein, weil Seife (nur eine Probe bisher) bei mir sehr unzuverlässig ist, sowohl bzgl. Öl-Auswaschen als auch bzgl. Klätsch, oder es fällt mir schwer, überhaupt zwischen Ölrückständen, nicht ganz ausgewaschener Seife und Klätsch zu unterscheiden. :cry:

Ein Punkt, der mich bei Haarseife speziell noch stört, ist, dass ich sie wieder speziell online ordern müsste - also wieder abhängiger von Anbietern bin. Selber sieden wäre noch in weiter Ferne, wenn überhaupt. Und eigentlich ist ja ein Hintergedanke von Nopoo, für mich jedenfalls, nicht mehr so abhängig von Anbietern zu sein. Schön wäre es z.B. wenn man einfach irgendeine normale Seife nehmen könnte. Shamboobar und Haarseife sind doch sehr spezielle Produkte, vor allem von DaWanda. Wenn die irgendwann nicht mehr angeboten werden und man selbst noch keine Ahnung von deren Herstellung hat, ist man wieder aufgeschmissen (während Roggenvollkornmehl und Apfelessig wohl auch in 100 Jahren noch angeboten werden).

Kürzlich las ich einen Blog einer Frau, die ihre Haarwäsche vereinfachen wollte und dann ernsthaft aufzählte, wie die vereinfachte Version aussah: Shampoo, Spülung, Stylinggel, Spray. Das ist genau die Produktabhängigkeit, die mich stören würde (und viel zu aufwändig und es bleibt jeden Tag etwas vom Gel und Spray im Haar zurück).

Natürlich könnte ich o.g. Haarpflegeroutine aufnahmen und würde dann eine Shampooflasche pro Jahr verbrauchen oder alle zwei Jahre eine, falls die so lange hält (eine Shampoowäsche im Monat). Mein Problem ist zur Zeit die subjektive Erfahrung, dass Shampoo für mein Haar "besser" sein soll als die mühevoll ausgehaltene Alternative und dass der Wow-Effekt bei Nopoo, abgesehen von gelegentlichen, aber nicht sicher repoduzierbaren Mehlwäscheergebnissen, nicht eingetreten ist, sondern im Gegenteil, nach Ölexperimenten die Haare eher "dreckiger" waren als vorher, auf jeden Fall schwerer, weniger "fluffig".

Das bisher beste Ergebnis hatte ich mit "nur Roggenmehl" kurz nach dem Weglassen des Todayshampoos im Dezember und mit Öl + Shampoo/Auswaschen + wenig Öl über Nacht im Zopf. Also mit sehr gegenteiligen Methoden.

Werde jetzt mal schauen, wie die Woche aussieht mit Wasser/ Montag, Mehl/ Mittwoch oder Donnerstag und Mehl/ Samstag oder Sonntag ohne weitere Zusätze außer Apfelessig.

LG von
Tasha

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BeitragVerfasst: 09.04.2016, 23:17 
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Ich setz mich auch dazu. Du schreibst total toll. Werde mir Dein Projekt in Ruhe durchlesen (kann gesundheitlich im Moment nicht so viel am Stück am Tablet seij)

Die Pipetten Flaschen kann ich nur empfehlen. Öl dosiere ich nur in Tropfen.

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Liebe Grüße
Samti

Mein Tagebuch - Vom frizzigen Albtraum zur Traummähne
Sparen & Aufbrauchen Projekt


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BeitragVerfasst: 11.04.2016, 00:18 
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Hallo Samti,
ja, Pipetten werde ich sicherlich mal probieren.

Kurzer Erfahrungsbericht zum Guhlshampoo:
Gestern, Tag 1: Supervolumen!!! :D
Heute morgen, Tag 2: Auch noch ganz tolles Volumen, Haare sahen noch genauso frisch gewaschen aus wie Freitag. :D
Dann heute Franzosen mit Cinnomon-Braid am Ende gemacht, Haare sahen darin auch noch sehr gut aus, abends Dutt geöffnet, Haare wie frisch gewaschen, dann doch noch mal geduttet und gebadet "ohne Haare". Haare geöffnet und alles in Ordnung. Dann kam ich auf die Idee, noch mal einen Viererzopf zu üben, habe das zweimal hintereinander gemacht und plötzlich sahen meine zürückgeseckten Haare nur vorne wieder belegt aus, wie nach der Seifenwäsche! Als wäre da ein Rückstand drin! :shock:
Vor dem Baden/ Hochstecken war aber alles okay?! :?:

Habe dann noch mal mit etwas Stärke + Wildschweinbürste ausgekämmt, aber Haare sehen vorne immer noch belegt aus. Das ist blöde, weil ich morgen früh in die Uni muss - Betonung auf "früh" - und abends noch zum Tierarzt und dazwischen nicht die Haare waschen kann. Werde sie gleich noch mal mit Stärke auskämmen und morgen noch mal intensiv kämmen und hoffen, dass man es nicht so stark sieht oder es im Laufe des Tages "verschwindet".
Morgen Abend dann noch mal Pre-Wash Stärkeauskämmen und dann nur mit Wasser waschen.

Auf der positiven Seite hat der französische Cinnamonbraid den ganzen Tag gehalten und auch Gartenarbeit (viel Bücken + Aufrichten) überstanden dank Flexi! (Emerald Green :mrgreen: ).

LG von
Tasha

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BeitragVerfasst: 11.04.2016, 23:12 
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Ich setze mich auch mal dazu. Du schreibst wirklich toll und ich drücke dir die Daumen, dass du bald eine gute Routine für dich findest.

Zu der Seifenwäsche: meine Haare sehen im nassen Zustand immer seltsam belegt aus, aber wenn sie trocknen werden sie richtig schön. Mit meiner momentanen Seife (4% ÜF) wasche ich problemlos die exzessiven Ölkuren aus. Ich muss eben zweimal aufschäumen und ausspülen (mit Öl in den Haaren ist es knifflig, weil es dann nicht so einfach schäumt). Am besten klappt es, wenn ich die Seife über die Haare streiche.
Vielleicht wäre das auch mal eine Möglichkeit, um die Ölkur rauszubekommen, ohne gleich auf Shampoo zurückgreifen zu müssen?

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BeitragVerfasst: 12.04.2016, 13:26 
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Tasha , mich erschrickt immernoch die Menge an Öl die du beim Kuren verwendest .
wie bereits gesagt , 15 Tropfen (Pipette) ohne auswaschen, is bei mir schon fast zuviel und du nutzt weit mehr.
Teste mich seit längerem durch verschiedene Seifen und habe keine Probleme ÖlTunke aus den Haaren zu bekommen.
Bei den Seifensiedern ist es eher unwahrscheinlich, dass sie ihre Produkte aus dem Sortiment nehmen. sollte es so sein, könntest du immernoch eine Charge für dich bestellen .

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BeitragVerfasst: 12.04.2016, 21:04 
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Farene hat geschrieben:
Tasha , mich erschrickt immernoch die Menge an Öl die du beim Kuren verwendest .
wie bereits gesagt , 15 Tropfen (Pipette) ohne auswaschen, is bei mir schon fast zuviel und du nutzt weit mehr.



Dein Eindruck wird schon stimmen. Ich dachte anfangs halt, wie soll man wenige Tropfen Öl im Haare verteilen, die werden an einer Stelle aufgesaugt und dann bleibt für die anderen Stellen nichts mehr.

Gestern wollte ich ja eigentlich WO machen, aber erstaunlicherweise waren die Haare noch kein bisschen dreckig und sahen immer noch aus wie frisch gewaschen. Darum konnte ich heute problemlos noch mal mit Dutt los und hatte eigentlich vor, die Haarwäsche auf morgen zu verschieben, werden aber jetzt doch gleich noch mal mit wenig Mehl waschen.
Der Eindruck, dass das Haar vorne belegt ist, kam morgens nicht mehr zustande, lag also vielleicht nur am Lichteinfall.

Immerhin habe ich jetzt mit Shampoo schon mal problemlos drei bis vier Tage durchgehalten, ohne aufgrund von fettigen Haaren zum Trockenshampoo greifen zu müssen. Nächstes Ziel ist also, das dann auch mit Mehl zu schaffen.

Hier mal ein Bild von heute mit meinem Versuch eines weiter vorne sitzenden "Braided Cinnamonbun" - oder jedenfalls in eine Schnecke gelegten Engländers:

Bild

Und ein Bild von der Turquiose Tranquility-Flexi in L im aufgesteckten Franzosen (also Zopfende einfach flach an den Kopf gehalten, umgeklappt und festgesteckt):

Bild

Ja, und man sieht vermutlich hier ein bisschen, dass ich die Flexi "falsch herum" eingesteckt habe. :P Linkshänderschicksal....

Auf beiden Bildern ist der Dutt schon ein paar Stunden alt, daher vermutlich die "herausragenden Härchen" an den Seiten...

LG von
Tasha

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Ui dein Tagebuch ist ja super spannend, ich probiere auch gerne aus...
Hier lese ich gerne mit !

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Hallo prinzessin,
ich finde es ja toll, dass Ihr sagt "es ist interessant zu lesen", statt "meine Fresse, kann sie nicht mal eine Routine finden, die auch funktioniert?!" :P


Kennt Ihr das, wenn der Alkoholiker seine Hausbar vorzeigt? :wink:

Meine Hausbar:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?fi ... 494996.jpg

("Fotoshochladen.net" mag mich gerade nicht und sagt "keine Datei ausgewählt", daher jetzt mal der Alternativdienst.)

Oben rechts die neue Forke von Holzschmuckunikate/ DaWanda. Man sieht sehr schön den Vergleich mit den Alpenlandkunstforken Mitte links.

Unten links habe ich die Tütchen von Lillarose reingestopft...

2 Flexis, Lucky und Dreamcatcher, hatte ich noch günstig von ebay-Kleinanzeigen geschossen....


LG von
Tasha

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Tasha hat geschrieben:
Hallo prinzessin,
ich finde es ja toll, dass Ihr sagt "es ist interessant zu lesen", statt "meine Fresse, kann sie nicht mal eine Routine finden, die auch funktioniert?!" :P


Kennt Ihr das, wenn der Alkoholiker seine Hausbar vorzeigt? :wink:


mit no poo hast du ja schon mal nen guten schritt gemacht. nun gilt es nur noch die feinheiten einzustellen ( wieviel Öl von welchem , mehl wie lange winwirken lassen etc) du kannst die waschwirkung von der mehlwäsche verstärken indem du natron hinzu gibst. bekommt man in der apotheke oder im supermarkt in der backabteilung . als pflege kannst du auch eine honig-essigrinse nehmen =) haben schon viele davon geschwärmt =)

ja, kennt man zu gut ^,^ man sollte eig keine mehr kaufen, aber sie sind so toll, dass man doch leider welche holt. und es geht so schnell ^,^ vor kurzem hatte man noch gar keine und auf einmal sind es 10 stck O.O
welche magst du dir noch zu legen ? hast du vor welche zu vertauschen ?

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aschblonder Haarzwilling gesucht 2a M ii Herbst 2019 Steißlang
2016 PP: Farene seift sich von bsl zu midback und noch viel viel weiter :-D


Zuletzt geändert von Farene am 17.04.2016, 21:33, insgesamt 2-mal geändert.

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