Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 10.10.2018, 21:19 
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Ich hab auch schon Seifenschnipsel in einer Auflaufform bei 80-100 Grad geschmolzen. Bzw sie wurden nicht ganz flüssig, eher cremig, aber so dass man sie gleichmäßig mit Farbe verrühren konnte.

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Rafunzels Haartagebuch *** Weihnachtswichteln 2018
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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 10:32 
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Hallo ihr Lieben,
ich möchte nachher mein zweites Seifchen sieden.
In den Seifenleim möchte ich Milchpulver und Honigpulver einrühren (also je 2 EL pro Kilo Seife aufgelöst in Flüssigkeit, die ich vorher von der für die Lauge abnehme). Nun liest man ja überall, dass der Seifenleim dadurch aufgeheizt wird und sich im schlimmsten Fall wieder trennen kann. Aber auch, dass einige deshalb das Pulver in den Seifenleim rühren, weil die Gefahr deswegen geringer wird.
Darf ich die abgefüllte Seife dann isolieren?
Ich nutze Muffinformen aus Silikon, die Seife kommt in meine unbeheizte Speisekammer.

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 11:18 
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"pro Kilo Seife"
:shock: wie viel Seife willst du denn sieden?
Vor allem am Anfang würde ich eher bescheidenere Mengen empfehlen, wenn du noch am Ausprobieren bist, wie man Rezepte zusammenstellt, welche Zusätze dir gefallen und wie diese zu verarbeiten sind ...
So +-400 g lassen sich auch gut händeln und ergeben auch schon +-6 Stücke Seife - also wenn man noch am testen ist, schon reichlich!

Ich weiß jetzt nicht, wie man Honigpulver in Honig "umrechnet". Ich hatte bei 10 % Honig keine Probleme. Bei 20 % Honig hatte ich mal eine Seife erst in den Kühlschrank und dann sogar kurz in den Gefrierschrank gestellt, weil sie ordentlich warm wurde. Alles in nicht isolierten Einzelformen.

Lass die Isolierung weg, dann riskiert du weniger, und Seife wird es eh. Und geh vielleicht die ersten 1-2 Stunden gelegentlich mal schauen, wie die Wärmeentwicklung ist.

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 11:34 
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Na ja, insgesamt wird es 1100 g Seife. Ich hatte gelesen, dass man anfangs solche Mengen machen soll wegen Rechenfehlern :oops: Ansonsten habe ich das Rezept anhand Seifen und Zutaten zusammengestellt, die meine Haut und meine Haare mögen. Habe den Seifenrechner auf Katrins Handmade genutzt, damit Festigkeit, Schaumbildung usw. passen. Und meine Haut findet i.d.R. alles in Ordnung.
Ich gucke nochmal, wie viel Honig etwa das entspricht, dazu habe ich nämlich auch nix gefunden. Ich schätze aber, etwa 1 EL.
Danke für die Tipps wegen der Überhitzung.

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 11:50 
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Rechenfehler? Rezept bzw. Eingaben in den Seifenrechner doppelt prüfen ...
Wiegefehler schon eher ...
Ich habe noch nie (in über 2 Jahren) mit mehr als 300 g GFM gearbeitet, allerdings von Anfang an immer das NaOH auf der Feinwaage abgewogen.
Aber auch ohne Feinwaage würde ich behaupten 400-500 g GFM sind kein Problem. Man wählt halt den Laugenunterschuss nicht zu niedrig und rundet die NaOH-Menge ab. Man kann auch einmal nachrechnen, wie viel Puffer man hat bis 0 % LU.
Also wenn du mit 400 g Fetten siedest und zB für 12 % LU ausgerechnet hast, du brauchst 50 g NaOH und für 0 % braucht man 58 g, dann müsste deine Waage schon 8 g daneben liegen, damit es "riskant" wird ... Einer modernen digitalen Küchenwaage würde ich höchstens +-3 g zugestehen ... oder hast du ein uraltes Modell?
Feinwaage bekommt man davon ab auch schon ab 10€. Mir persönlich wären ein paar Euro für ne brauchbare Waage lieber als mit 1 kg Seife rumzusitzen ...
Aber wenn du dir sicher bist, dass das Rezept stimmt und du in den nächsten 6-12 Monaten nix anderes mehr ausprobieren willst, ist das natürlich unnötig :ugly:

Steht auf dem Pulver nicht drauf, mit wie viel Wasser man es anrühren soll? Aus 2 EL Pulver 1 EL Honig zu machen, kommt mir seltsam vor, hast du dich verschrieben. Ich hatte eher geraten, man gibt auf 2 EL Pulver vielleicht 4 EL Wasser und hat dann entsprechend ca. 5 EL Honig?
Ich würde das immer in % der GFM umrechnen, sonst lässt sich das irre schwer abschätzen und vergleichen. Klingt aber eher nach ziemlich wenig Honig auf die große Menge, da wird nix passieren.

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Zuletzt geändert von Shaina am 20.10.2018, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
*** Tipper wie gewünscht korrigiert ***


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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 12:18 
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Ich hab mir sogar eine Feinwaage gekauft :) Und lasse zur Sicherheit meinen Freund alles nochmal per Hand nachrechnen. Da ich es mit höheren LU mache, kann ja eigentlich nicht viel schief gehen. Dann versuche ich es mal mit einer geringeren Menge. Du hast natürlich Recht, man will ja nicht nur eine Seife ausprobieren :mrgreen:
Bei meinem Honigpulver steht leider nichts dabei :nixweiss: Es ist aber noch Maltrodextin dabei, daher ist es ja nicht reiner Honig... hier habe ich es her https://www.naturkosmetik-werkstatt.at/produkt/honig-pulver-50g/

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 12:24 
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du kannst der Doris Reisenbichler (aus der Naturkosmetikwerkstatt) ein Mail schreiben und nachfragen, die ist super lieb und beantwortet deine Frage sicher gern.

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 17:43 
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Danke für den Tipp. Ich hab die Seife jetzt schon fertig, werde aber für's nächste mal auf jeden Fall mal nachfragen.

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 20:21 
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Ich habe mal noch eine Frage :oops:
Ich habe meine Seifen mit Tee angesetzt. Zwei Seifen sind dadurch hellbraun geworden (eine Seife mit Tee aus Johanniskraut, Ringelblume, Lavendel, Rosmarin; eine mit Hagebutte, Kamille, Lavendel, Ringelblume). Der Tee mit Hagebutte sah vorher so schön rot aus und ich dachte, die Seife würde dadurch hellrosa. Aber zusammen mit dem NaOh wurde es halt eher braun :o
Die Seife mit dem Johanniskraut liegt jetzt seit knapp einer Woche zum reifen da, mittlerweile ist sie heller geworden (beige).
Die andere Seife hat die Farbe nicht verändert (Lavendel, Ringelblume, Kamille).
Ich hab nur eine Erklärung - der Hagebuttentee enthält doch Gerbsäure - liegt wahrscheinlich daran? Das wiederum würde aber doch heißen, dass bereits ein kleiner Teil der Lauge neutralisiert wurde. Oder ist das totaler Quatsch?
Habt ihr so eine Erfahrung auch schon gemacht?

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BeitragVerfasst: 20.10.2018, 20:50 
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Also wegen der Gerbsäure kann ich nichts sagen (hab nur auf die Schnelle was mit Holzrestauration gefunden :ugly: ), aber wie mir hier beigebracht wurde, überstehen viele Farbstoffe die Lauge nicht..zumindest sowas wie rote Beete.

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BeitragVerfasst: 21.10.2018, 10:13 
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Mmh... vielleicht verändert sich wirklich nur die Farbe :nixweiss:

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