Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 10.06.2019, 00:40 
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Bei mir riecht es nur beim Lauge anrühren nach Ammoniak, danach nicht mehr. Grade in der Seife merkt man da nix mehr von

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94 cm SSS | ZU 6,3 cm ohne Pony | 1b-F-ii | Das erste Mal den Meter geknackt: August 2018
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BeitragVerfasst: 10.06.2019, 01:17 
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Achso, rührst du nicht mit gefrorener Milch an?

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BeitragVerfasst: 10.06.2019, 11:25 
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Oh, doch. Voll vergessen zu erwähnen :D

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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 11:09 
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Meine erste (Körper-)Seifen-Aktion war auch ein ziemlicher Erfolg. Fotos folgen. Hatte während der Gelphase schon etwas Angst, dass da was schief gelaufen sein könnte, weil die so komisch aussah - aber sie hat sämtliche Tests bestanden und sieht inzwischen einfach nach einem gelben Block aus. Und ich weiß jetzt, wie eine Gelphase aussieht :lol:

Zutaten waren, wie von solaine vorgeschlagen, etwa 65% Olive, 25% Kokos, 10% Rizinus auf 1000g Gesamtfettmenge. Nächstes Mal probiere ich die Haarseife "Schaumkrönchen" von Rafunzel aus, bin schon ganz gespannt! Allerdings werde ich wohl das Jojobaöl austauschen, weiß aber noch nicht, gegen was.

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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 12:28 
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Milch in der Lauge hab ich mich auch noch nicht getraut... wahrscheinlich wegen meiner Erfahrung mit der Butterfett-Seife, die hinterher leider komisch roch (nicht beim Sieden selber), da hätte ich vermutlich entweder Parfumöl reintun oder die Gelphase verhindern müssen...

@DanaDikay: Glückwunsch zur ersten Seife :) Bin ja schon ein bisschen "gerührt" dass du vielleicht mal mein Rezept probieren möchtest :) Wo es doch hier so viele gibt, die viel öfter sieden als ich. Aber die letzte ist wirklich nicht so schlecht geworden denk ich. Das Jojobaöl könnte man bestimmt gut durch ein Nussöl oder Mandelöl ersetzen. Oder Sesamöl vielleicht. Kann mir auch gut vorstellen, dass man etwas weniger Kakaobutter und Kokosöl nimmt und stattdessen noch etwas Sheabutter reingibt. Bin sicher, dass sich das Rezept noch verfeinern lässt ;) Ich versuche ja meistens mit Ölen und Fetten auszukommen, die es hier im Supermarkt oder zumindest im Bio-/Naturkosmetikladen gibt. Obwohl ich ja immer noch wirklich gern mal Babassuöl verseifen möchte...

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Bild 2a C (ZU 8,5) Seifenwäscher - noch ohne Heiligen Gral


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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 12:49 
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@Rafunzel: Bei der unvollständigen Umsetzung von Butter mit Natronlauge wird Buttersäure freigesetzt und die stinkt schon in kleinsten Mengen - da hilft auch kein Parfüm. Erst bei vollständiger Umsetzung (0% Unterlaugung) reagiert die Buttersäure mit der Lauge vollständig zu geruchlosem Butyrat oder Butyronat.
Wird Milch als Laugenflüssikeit verwendet, kommt es zur Bildung von Ammoniak - das stinkt auch, aber anders und ist im Gegensatz zur Buttersäure leicht flüchtig und deshalb in der gut gereiften Seife nicht mehr vorhanden bzw. zu riechen. 8)

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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 12:59 
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@Sepia officinalis: Ah, vielen Dank für die Erklärung :) Ja genau, Buttersäure wars... das was wir mit der Seife eigentlich ja loswerden wollen :ugly: Ne, Seife mit 0% Unterlauge hab ich nicht vor zu sieden. Dann fällt Butterfett leider komplett raus...

Edit zu oben: Wobei mir gerade einfällt, dass Jojobaöl ja eigentlich ein Wachs ist, also wäre als "Ersatz" vielleicht Reisöl (aus der Kleie) interessant, das enthält auch Wachs, aber wohl nur recht wenig, und reines Reiswachs hab ich noch nirgends im Laden gesehen :-k
Hat eigentlich mal jemand von euch Bienenwachs in einer Haarseife eingesetzt? Wollwachs/Lanolin wird ja hier manchmal in kleinen Anteilen mit verseift, im Sebum sind auch Wachse enthalten...
Überhaupt finde ich die Überlegung spannend, sich bei den Ölen für die Seife am Hauttalg zu orientieren, so wie manche hier Haarcremes zusammenstellen, aber da sich durch die Verseifung ja auch vieles wieder ändert, wüsste ich jetzt nicht, ob und wie das Sinn ergibt...

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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 19:04 
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2-5 % Bienenwachs geht problemlos, noch mehr würde ich nicht machen, wird wohl eher zu wachsig.

In Haarseife hatte ich auch schon Bienenwachs, ich erinnere mich z.B. an eine Kürbiskernölseife, in der ich es als Härtner hatte. Funktioniert, aber für meine Haare funktioniert eh fast alles bei Seife ^^

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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 10:51 
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Ich habe mal eine Frage zum NaOH. Kann das eigentlich "alt" werden? Meine letzten 3 Seifen sind alle mehr oder weniger in die Hose gegangen. Die ersten 2 waren Experimente, wo ich hinterher dachte, dass es evtl an den Zutaten lag.
Vor einer Woche habe ich allerdings eine 0815 25er Seife gemacht, die auch nichts wurde.

Das Problem : die Seife wird nicht fest!

Zutaten der letzten Seife :
Je 25% Kokosöl, Avocadoöl, Kakaobutter, Schweineschmalz
UL 20%
Flüssigkeit für Lauge : 120g Wasser

Diese puristische Seife habe ich schon einmal gesiedet und sie war absolut problemlos.
Ob man die Zusammensetzung mag steht auf einem anderen Blatt. Ich mochte sie damals, weshalb ich sie jetzt nachgesiedet habe.
Der Seifenleim hat sich auch völlig normal verhalten.
Problemloses Puddingstadium, abfüllen in die Form, abdecken, einpacken und wegstellen.
Nach 24 Stunden habe ich die Seife ausgepackt um sie auszuformen und was war: komplett flüssig!
Nicht dass sich der Seifenleim getrennt hätte. Es war einfach nur flüssig :shock:

Ich muß sagen, dass ich mein NaOH schon ziemlich lange habe. Es sind ein zwei kleine Klümpchen drin gewesen, die ich entfernt habe und habe nur den normal erscheinenden Teil verwendet.
Keine Ahnung was da los ist...

Jemand eine Idee?

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2c, Mii, ZU 7-8cm, Yeti engagée (Yf: 44,19)
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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 11:24 
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In meinem Seifenkurs hat die Vortragende von einem ähnlichen Problem berichtet. Ihrer Meinung nach, ist Feuchtigkeit ins NaOH reingekommen und somit hat es nimmer richtig verseift. (Ob du den Rest allerdings einfach im Hausmüll entsorgen kannst, müsstest du noch recherchieren.)

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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 11:26 
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Wurde sie gar nicht fest, blieb sie richtig flüssig? Ich hatte ja eine 2jährige Siedepause und dementsprechend alt war das NaOH (ich hatte noch 1/2 und eine ganze Packung). Die halbe ließ sie problemlos verarbeiten, die ganze Packung hatte (obwohl original verschlossen) Klumpen und die Seife wurde nicht richtig fest. Ich hatte damals auch den Verdacht, dass das NaOH zu alt ist. Ich muss dazusagen, dass die Seife nach längerer Reifezeit dann doch noch fest geworden ist.

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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 11:31 
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Ja, NaOH reagiert mit dem CO2 in der Luft zu Na2CO3

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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 11:32 
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Ich habe meinen 2 Jahre alten NaoH-Rest problemlos verseifen können, obwohl er sogar schon geklumpt hat. Der Seifenleim und die reifende Seife haben sich verhalten wie immer. Ist auch normal schnell fest geworden.
War vielleicht eins der Öle/Fette nicht in Ordnung? Oder irgendwelche Rückstände am Zubehör (Spüli, etc.)?

Kurz zum Thema "Entsorgen": wie und wo entsorgt ihr NaoH, das ich nicht mehr verwendet?

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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 11:35 
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Kann natürlich sein, dass mein NaoH totzdem noch gut im Sinne von MHD (sofern es sowas beim NaoH gibt) war, obwohl es zwei Jahre im Schrank stand. :gruebel:

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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 11:47 
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An den restlichen Zutaten lag es sicher nicht. Die Öle waren frisch gekauft.
Dann vermute ich mal, dass das NaOH nicht mehr richtig funktioniert. Komisch nur, dass der Seifenleim anfangs gut angedickt ist. Was solls, ich besorge mir Neues.
Von dem alten ist sowieso nicht mehr viel da.

Entsorgen : Ich denke, ich werde es noch zum Abfluss reinigen in Bad und Küche nehmen.
"Rohrfrei" ist eigentlich nichts anderes, nur zusätzlich mit Aluminiumkügelchen versetzt für eine stärkere Reaktion.

Danke euch!

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