Langhaarnetzwerk

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 22.04.2020, 11:15 
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Kupferacetat hat geschrieben:
Habs jetzt auch mal probiert, meine Haare sind zwar sauber geworden, aber auch elektrisch, außerdem habe ich trotz langer Ausspülzeit immernoch Mehl in der Bürste gefunden :/ Cool dass es an sich funktioniert, scheint aber für mich nicht das Wahre zu sein.


Ging mir leider genau so...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 28.04.2020, 06:35 
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Habe gestern das erste mal Reismehl ausprobiert zum Haare waschen. Es hat super geklappt Haare und vorallem Kopfhaut sind null trocken sondern im Gegenteil total schön glänzend, lassen sich gut kämmen und frisieren und sind gut durchfeuchtet aber kein bisschen fettig und ich hab normal echt fettige und Feuchtigkeitsarme Kopfhaut. Bin sehr happy über das Ergebnis und werde erstmal dabei bleiben. Es lässt sich meiner Meinung nach auch besser als Roggenmehl auswaschen und ist auch nicht so klebrig wie Roggenmehl.

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1b-2a bei Luftfeuchtigkeit, Cii(ZU 10cm), Mai 2020 65 nach SSS


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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 15.08.2020, 16:56 
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Beiträge: 14
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Ich wasche fast ausschließlich mit Roggenmehl und etwas Seifenkraut. Bei mir werden die Haare trotz Ölkur (Argan- und Kokosöl) auch immer sauber. Nur Olivenöl geht bei mir leider nicht damit raus, das ist zu schwer.

Das Klümpchenproblem habe ich gelöst, indem ich mein Mehl (Typ 1150) vorher immer noch durch ein sehr feines Teesieb siebe. Dann nehme ich 3 leicht gehäufte EL und gebe diese mit 150 ml Wasser in ein kleines Glas mit Schraubdeckel. Außerdem kommt noch eine Edelstahl-Mischkugel mit dazu, dadurch wird die Mischung wirklich klümpchenfrei. Nachdem ich alles gut geschüttelt habe, fülle ich es in eine alte Gesichtwasserflasche ab und kann es damit problemlos auf das trockene Haar auftragen.
Meine Mischung ist relativ flüssig und lässt sich daher schneller ausspülen als eine breiartige Konsistenz. Wenn ich noch Seifenkrautwasser verwende, nehme ich nur 2 EL Roggenmehl. Klappt aber beides.

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dunkelblond mit kupferfarbenen Reflexen ~ 2b M ii ~ SSS 75 cm (Taille) ~ 1. Ziel: Hüftlänge


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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 24.09.2020, 10:40 
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Beiträge: 436
Nachdem mein erster Versuch Anfang des Jahres nicht so gut gelaufen ist, dachte ich, ich probiers nach meinem großen Schnitt nochmal, vielleicht funktioniert es ja auf halbwegs gesunden Haaren.
Und siehe da! Es klappt wirklich :D Ich habe jetzt zweimal mit nur Roggenmehl gewaschen (direkt nach dem anrühren verwendet) und einmal mit einer Kombination aus Roggenmehl und Eigelb (habe Roggenmehl und Wasser eine halbe Stunde stehen gelassen, ehe ich das Gemisch in die Haare gematscht habe)
Die Kombination aus Ei (von freilaufenden Hühnern) und Mehl hat meine Haare glänzend und weich gemacht, während die Haare von Roggenmehl alleine zwar sauber, aber ein wenig stumpf wurden und sie auch bisschen schneller nachgefettet sind.
Ich werde auf jeden Fall weiter mit Roggenmehl experimentieren und berichten! :) Obwohl ich Ei vielleicht einmal die Woche als Kur dazu geben werde, ich will das nicht jedes Mal verwenden, da ich das kalte ausspülen überhaupt nicht leiden kann und ich hatte schon ein paar Mal Eierspeis in den Haaren, war auch nicht ganz so lustig. :ugly: :mrgreen:

Noch eine Frage: Ich liebe die Pflegewirkung von Ei in meinen Haaren, aber hasse den Geruch, die nächsten paar Tage riechen sie sofort nach nasser Hund, wenn sie nur ein bisschen feucht werden. Als ich jetzt nur das Eigelb hinzugefügt habe, war es bisschen besser, als wenn ich Eiklar mit ins Haar schmiere. (Das Eiweiss hab ich einfach zum Muffins backen verwendet, hab mir so ein "ultra gesundes" Rezept mit Haferflocken, Eiweiss und Bananen rausgesucht, aber dann beschlossen mit Walnüssen, Vanillezucker und ordentlich Rum im Teig schmecken sie wahrscheinlich doch besser, aber man kann ja versuchen gesund zu backen, ne? 8) )
Ich habe schon überlegt, ob ich einfach ein ÄÖ in die Mischung kippe, hab ja vom Seife sieden hier einige stehen, muss mich aber erst informieren welche davon pur wirklich so hautverträglich sind. Meine Befürchtung ist dann nur, dass ich nach nassem Hund, der sich in Lavendel gewälzt hat, rieche. Das ist dann auch wieder nicht so toll. Also, hat wer Tipps? :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 28.09.2020, 07:37 
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Beiträge: 436
Achja, ich hab noch eine Frage, hat jemand von denen die schon länger mit Roggenmehl waschen nach einiger Zeit irgendwie Probleme mit dem Abfluss bekommen? Das möchte ich abchecken, bevor ich langfristig auf die Waschmethode umsteige :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 15.10.2020, 20:34 
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Registriert: 08.11.2013, 06:17
Beiträge: 5428
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Ich war heute in Experimentierlaune (... oder einfach bekloppt...)
Angeregt durch diesen Faden und dem „Fermentiertes Reiswasser“-Thread habe ich mir die Haare heute mit Anstellgut, also Sauerteigansatz, gewaschen. Das ist ja auch irgendwie fermentiert :ugly:
Ich hatte einen Rest über (ca. 3 EL). Das habe ich mit ca einem Liter Wasser verdünnt und mir damit die Haare gewaschen. Anschließend 10 Minuten einwirken lassen und gut ausgespült. Zum Schluss noch eine kalte Rinse. Fertig.

Die feuchten Haare waren etwas frizzig. Das hat sich aber gelegt, beim Trocknen. Jetzt sind die Haare glatt und sehr glänzend. Sie haben Volumen und Schwung. Keine Ahnung, ob das Zufall war? Ich werde das weiter verfolgen. Vielleicht habe ich jetzt eine Verwendung für überschüssiges Anstellgut...?

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1c bis 1cFi, 5.5 cm, 61 cm SSS - auf dem Weg zur NHF Ziel erreicht
Projekt: Das Ziel ist im Weg. Ein chaotisches Tagebuch...


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