Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 17.07.2010, 01:29 
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In Trockenshampoo ist ja Reisstärke drin. Meint ihr, ich kann auch eine andere Stärke nehmen und diese pur (wie Babypuder) in den Ansatz massieren, damit das Fett aufgesaugt wird?
Das Babypuder lädt meine Haare nämlich sehr stark elektrisch auf.

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Liebe Grüße
Sarah

Mein Blog: Die Selsbtrührerei - Kosmetika selbst herstellen


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BeitragVerfasst: 17.07.2010, 10:22 
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Ui, also nach dem, was ich hier gelesen habe, würde ich das lassen.
Ich befürchte, dass dann dieser Filz-Effekt eintreten würde! *schauder*

Ich habe mal gelesen, dass Kakao (also der richtige, nicht der "Kaba" ;)) bei fettigen Haaren hilft, sie also unfettig aussehen lässt.
Hab ich nur drübergelesen, weiß nichts genaues darüber. Ist das ein Ansatz für Dich?


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BeitragVerfasst: 17.07.2010, 11:27 
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Tabea Dawn B. hat geschrieben:
Ui, also nach dem, was ich hier gelesen habe, würde ich das lassen.
Ich befürchte, dass dann dieser Filz-Effekt eintreten würde! *schauder*

Ich habe mal gelesen, dass Kakao (also der richtige, nicht der "Kaba" ;)) bei fettigen Haaren hilft, sie also unfettig aussehen lässt.
Hab ich nur drübergelesen, weiß nichts genaues darüber. Ist das ein Ansatz für Dich?


Mh, filzig? Das ist jedenfalls der Wirkstoff im Trockenshampoo, soviel weiß ich (stärke).
Kakao wird zum entfetten bei dunkleren Haaren benutzt, aber Babypuder ist für mich da die bisher bessere Alternative - wenn das mit dem aufladen nicht wäre... Kakao im haar fänd ich irgendwie seltsam :D .

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Liebe Grüße
Sarah

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BeitragVerfasst: 17.07.2010, 16:10 
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Soulvampire hat geschrieben:
Die schlechte Ãœberraschung habe ich leider jetzt gemerkt: Ein so riesieger Knoten da hat weder Detangler noch sondt wie lange känneb und Bürsten gesnutzt, musste die Strähne rausschneiden, heul :cry: :cry: :cry: l


Das meinte ich *brr*

Ja, finde ich auch seltsam, darum habe ich es noch nicht aufprobiert :lol:


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BeitragVerfasst: 18.01.2015, 13:27 
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Hat jemand vielleicht Langzeiterfahrungen? Macht es wirklich griffiger oder trocknet es die Haare auf Dauer aus?

Meine Feen fliegen nur so im Winter. Bei zu viel Pflege hält kein Haarschmuck mehr. Von daher wäre die Entdeckung von Mata eine tolle Alternative.


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BeitragVerfasst: 23.04.2015, 18:12 
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Mann, müsst ihr mich immer gerade dann anfixen, wenn ich mir gerade die Haare gewaschen habe? :shock: :mrgreen: Beim nächsten Mal probiere ich es aus! Und mich würde es auch erfahren, was die Testerin von vor fünf Jahren jetzt dazu zu sagen haben.

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BeitragVerfasst: 13.01.2020, 19:15 
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Dann buddele ich den Fred doch weitere 5 Jahre später nochmal aus. :lol:

Bin hier reingestolpert, weil ich rausbekommen wollt, ob ich richtig liege.

Hab gestern eine Haarkur mit einem Kräutermix von Radico gemacht, erst zu dick, dann zu flüssig, also mit Maisstärke angedickt - nicht an die entfettende Wirkung gedacht ... alles gutgegangen!

So gebündelte fixierte und vor allem haltbare Locken wie noch nie. :shock: :)

Ob Dutten fürs Baden gestern, die Luftfeuchtigkeit beim Baden oder Dutten fürs Schlafen - normal zieht all das Locken raus.

Heute Morgen sahen die Locken nahezu so üppig aus wie nachm Trocknen, wie sonst nur die ersten paar Stunden nach der Wäsche! :shock:

BOGEN ZUM THEMA STÄRKE:
Ich glaube nicht, dass die Kräuterkur dafür gesorgt hat, die gab Glanz. Die gute Fixierung schreibe ich eher der Stärke zu.

Krass, dass Kopfhaut & Ansatz nicht ausgetrocknet sind, total vergessen, dass Stärke Fett zieht. :lol:

HAT JEMAND NE IDEE?
Wie bekommt man DAS bitte in der Haarpflege unter, ohne jedesmal 1,5h lang zu kuren? :lol:
Als Rinse???

Ich wasche mit Haarseife & seit geraumer Zeit ohne Rinse.


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BeitragVerfasst: 02.03.2020, 11:11 
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So wie ich soll man es auf jeden Fall nicht machen: :lol:
Auf der Suche nach einer möglichen Alternative zu Leinsamengel für die Locken, habe ich Stärke mit Wasser aufgekocht, einmal richtig dicker Pudding, einmal sehr flüssig. Beides kalt auf verschiedene trockene Haarsträhnen aufgetragen. Nach dem Trocknen waren diese weiß verklebt.

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2a/b M ii, 8cm, hennarot


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BeitragVerfasst: 25.08.2022, 18:16 
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Uffz, ich war ja echt lange nicht hier und bin bei der Suche nach der Wirkbreite von Stärke in Haarkosmetik wieder hier gelandet. :)

Ich mag grad mal meinen Senf zu zwei Punkten abgeben, da die Tipps hier ja für alle lesbar für „immer“ stehen - zur Stärke & den eingangs erwähnten Beigaben von Nelke und Zimt, da es bei beidem sinnvoll ist, drauf zu achten.

Bitte echt nicht Natur pauschal mit harmlos gleichsetzen - ich bin Fan von Natürlichem im Allgemeinen & möglichst naturbelassenen statt ursprünglich natürlichen arg verarbeiteten Produkten - aber eben mit Bedacht. :-)

Man gibt die Masse ja auf den Kopf = die Kopfhaut & massiert es ein, Reste der Mischung verbleiben also fixiert von der Stärke dort.

Ich habe früher selbst mal ne zeitlang Trockenshampoo aus Kaolin, Stärke (Lebensmittel), schwach entöltem Kakao (Lebensmittel) & etwas Ceylonzimt angemischt (= wenig Eugenol, wenig Cumarin), aber Leave On von geringen Mengen (mit nem semi-dichten Kabuki aufgetragen). Das mochte meine sehr pflegeleichte Kopfhaut oft nicht wirklich gern. Kurzzeitig wirkte es prima, dann folgte enormes, teils echt schmerzhaftes Spannen der Kopfhaut (nicht Jucken) und stärkeres Nachfetten = Kompensationsversuche der Kopfhaut. :|

Ich nehme an, dass die Meisten hier Speisestärke = aus dem Lebensmittelbereich nutzen?
Die ist wesentlich gröber als kosmetische / pharmazeutische Stärke & auch anfälliger für Verkeimung, was durchs Auswaschen zumindest nicht so viel Gewicht haben dürfte wie bei auf der Haut verbleibender Anwendung (z.B. Deocreme). Die Wirkung von beiden Varianten ist ähnlich(!), die Speisestärke hat neben Verkeimung einen weiteren entscheidenden Nachteil: sie verstopft durchs Aufquellen die Poren.

Modifizierte Stärke hat diverse Vorteile, siehe auch die Produktbeschreibung im Olionatura-Shop. Ja, es ist ein Shop. Frau Käser (Olionatura) stellt auf ihrer Webseite tonnenweise kostenlos sehr informative & versierte Informationen zur Verfügung, nur eben nix über Stärke.

Modifizierte Stärke vs Speisestärke:
Zitat:
In naturkosmetischen Pudern wird diese aus Mais erzeugte, modifizierte, quervernetzte Spezialstärke bevorzugt durch ihre Fähigkeit eingesetzt, Hautfette und Feuchtigkeit zu absorbieren. Der niedrige Wassergehalt und die veränderte Struktur bewirken jedoch, dass diese Maisstärke (im Gegensatz zu
Speisestärken) für Mikroorganismen keinen guten Nährboden darstellt. Dies ist insbesondere bei unreiner, entzündlicher und sensibler Haut wichtig.

Da Maisstärke selbst einen sehr niedrigen Wassergehalt aufweist, kann sie größere Mengen an Schweiß und Feuchtigkeit absorbieren und bleibt dennoch, im Gegensatz zur aufquellbaren Speisestärke, rieselfähig und trocken.


Bei dem (ja, optionalen) Tipp im Ausgangspost, Nelken und Zimt (welchen?) mit auf den Kopf zu geben, stellen sich mir die Nackenhaare auf: Wenn davon die Kopfhaut juckt oder man andere Reizungen bekommt, nicht wundern.

Sehr wahrscheinlich getrocknet = erhöhter Gehalt im Vergleich zur Frischpflanze.
Pulver oder ganze Knospen bzw. Stangen oder Blätter?
Bei Pulver wäre denke ich der höchste Gehalt an löslichen Wirk- und eben auch Reizstoffen zu erwarten.

Nelken sind stark eugenolhaltig, 85% des Ölanteils. Eugenol (nelkiger Geruch) ist ein potentes Kontaktallergen & potenzieller Auslöser(!) von Allergien.

Bei Zimt kommt es drauf an, welcher verwendet wird:
Der echte Zimt = Ceylonzimt (Cinnamomum verum, C. zeylanicum) enthält ebenso Eugenol, die Stangen „nur“ 10%, dazu geringe Mengen an Cumarin, Zimtblätter allerdings um die 85%.

Der leider weit verbreitete, handelsübliche, schärfere Cassiazimt (Cinnamomum Cassia, C. Aromaticum) enthält kaum / kein Eugenol, dafür weit mehr Cumarin - ein weiterer Reizstoff, der dazu recht gut über die Haut aufgenommen wird, erst recht, wenn potenziell weitere aufnahmefördernde Inhaltsstoffe (hier aus Shampoo & Condi) dazu kommen.

Cumarin ist z.B. auch in Waldmeister, bei dem immer wieder geraten wird, ihn möglichst frisch & nicht getrocknet zu verzehren:
Zitat:
In welkem und trockenem Zustand setzen die Pflanzen Cumarin frei, das den charakteristischen Waldmeistergeruch verursacht.


Und wir reden bei Cumarin wirklich von Minimengen, die Nebenwirkungen haben können:
Zitat:
Hauptwirkstoffe des Waldmeisters sind die zu 0,28 % im frischen Kraut enthaltenen Cumaringlykoside. Beim Welken wird daraus Cumarin freigesetzt, das Benommenheit und Kopfschmerzen sowie bei häufigem Verzehr Leberschäden hervorrufen kann. Geht man davon aus, dass frisches Waldmeisterkraut im Schnitt 1,06 % Cumarin in der Trockenmasse freisetzt und dass es eine durchschnittliche Trockenmasse von 14,5 % aufweist, sollte deshalb zum Ansatz von 1 Liter Bowle nicht mehr als etwa 3 g frisches Kraut verwendet werden.

Cassiazimt enthält 0,3% Cumarin (soviel wie Waldmeister an der Vorstufe C.glykosiden).

Eugenol & Cumarin müssen laut dem Bundesamt für q (EU-Recht) auf Kosmetika deklariert werden,
Zitat:
in Produkten, die nach der Benutzung wieder abgewaschen werden (Duschgel, Haarwaschmittel, Seife), 0,01 % übersteigt
in Produkten, die auf der Haut oder den Haaren verbleiben (Creme, Parfüm, Haarfestiger) 0,001 % übersteigt.


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BeitragVerfasst: 25.08.2022, 18:17 
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„Bundesamt für Verbraucherschutz“ müsste es unten natürlich heißen, nicht „für q“ :lol:


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