Langhaarnetzwerk

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 07.11.2014, 10:12 
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Ich habs jetzt ca. 3 Mal nacheinander erfolgreich ausprobiert. Die Haare waren sehr schön und die Kopfhaut hat sich gut angefühlt, was jetzt zur Beginn der Heizperiode nicht selbstverständlich ist. Allerdings musste ich etwas häufiger waschen (normalerweise schaffe ich eine Woche, mit Roggenmehl etwa 5 Tage) und der Dreck, der in meiner Bürste landete war unglaublich. Schon beim Haarbürsten ca. 1. Tag nach dem Waschen wurde mein TT von einem gräulichen Puder verklebt. Das Zeug geht nur mit Shampoo vom TT und bleibt auch den Händen kleben. Ich habe etwas Angst gekriegt, dass ich diesen Kleister nie mehr aus den Haaren kriege und bin daher wieder auf Shampoo zurück gekrebst.

Kennt ihr das und was macht ihr dagegen? Die Haare sehen lustigerweise gut aus und verfilzen auch nicht. Aber was ich beim Bürsten rausziehe ist echt: :shock: :wuerg:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 07.11.2014, 10:56 
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Das war bei mir genauso, deswegen hab ichs wieder eingestellt. Auf dauer ist mir das zu umständlich und dreckíg. Erst krümelts im Bad, dann beim Haaretrocknen auf dem Sofa und dann wieder im Bad.

Bin auch wieder bei Seife gelandet. Vorher schrieb jemand vom Proteingehalt von Linsen. Ich erinnere mich, dass mir mal ne Haarkur angerührt wurde, die Bestand aus roten Linsen, Kokosöl und Ei. Die Haare fühlten sich ganz toll an danach.

Das ist schon 10 Jahre her, aber jetzt mit meinem LHN-wissen werde ich das wohl mal reproduzieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 07.11.2014, 17:15 
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Also ich habs jetzt auch ausprobiert, allerdings mit Maismahl, das müsste meiner Logik nach auch gehen.
Joar, also ein bisschen mehr Waschkraft hätte schon da sien können. Gekrümmelt oder so hat aber echt nix und ich hatte auch keine Problem mit dem auswaschen.
Also meine Haare sind wie nach einer mega erfolgreichen WO (so wie die sonst eig nicht bei mir werden^^) flausche Haare, gut durchfeuchtet nur noch weng Strähnig.
und das mit der bürste va dem TT kenn ich von WO. Das schockt mich also nicht und kann ich auch nicht berurteilen ;)
aber das Zeugs geht eig mit ner normalen Wäsche wieder ganz gut raus - sogar bei mir ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 07.11.2014, 17:36 
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Ich habs vor einer Weile mit Dinkelmehl probiert. Das Ergebnis war okay, aber die Sauerei war gigantisch... Hab dann doch lieber zu Ultrasensitvshampoo gegriffen, um die Kopfhaut zu entstressen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 07.11.2014, 23:46 
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Und ich dachte schon, ich sei der einzige Drecksspatz hier :oops: . Ich geh mich mal im WO thread umschauen, was die gegen den Schmutz machen. Vielleicht bessert sich das ja irgendwann? Weil die Kopfhaut fühlt sich schon sehr angenehm an mit dem Mehl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 08.11.2014, 00:26 
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Nur so nebenbei bemerkt: Im Sommer wenn man viel draussen ist, wird das Haar viel weniger schmutzig als im Winter wo man direkt den Staub von der Luftkonditionierumg mit durchsiebt. Ich merke da schon viel Unterschied. Ich merke das jetzt schon, wo ich weniger draussen bin als vor einem Monat (hier schneits gerade nasskalt) Da nehm ich manchmal im Winter dollere Waschmethoden als im Sommer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 08.11.2014, 12:43 
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Kämmen :P
Also so schlimm ist das wohl nur in der Umstellungsphase und bessert sich dann :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 10.11.2014, 14:01 
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Hallo!
Ich habe heut experimentiert und mir die Haare das 1. Mal mit Sojamehl und Honig gewaschen.
Mein Rezept war:
3 EL Sojamehl
1 EL Honig
heißes Wasser, soviel, bis es leicht flüssig war
Verrühren war kein Problem, es war schnell eine klumpenfreie, gleichmäßige "Matsche". Der Geruch war nicht wirklich toll, aber auch nicht intensiv -> also aushaltbar.
Das habe ich dann etwas stehen lassen (ca. 30min) und dann auf die nassen Haare gegeben.
Hier der Schock: es haben sich kleine, harte Klümpchen gebildet.
Ich habe es trotzdem einmassiert und nur recht kurz (ca 1min) einwirken lassen, weil es doch sehr getropft hat.
Rausspülen ging eigentlich schnell, so hatte ich den Eindruck. Aber mehr wäre wohl besser gewesen, weil jetzt habe ich das Gefühl, immer noch den kebrigen Honig auf dem Kopf zu haben.
Ergebnis ist ganz in Ordnung. Die Haaransätze sind nicht mehr fettig. Die Spitzen leicht trocken - wie immer. Die Längen dafür aber schön geschmeidig, damit bin ich wirklich glücklich.
Mein Fazit: das nächste Mal den Honig weglassen und kalt anrühren. Ich werde jetzt schauen, wie lange es dauert, bis die nächste Wäsche nötig ist (mit verdünnten Shampoo komme ich bis auf 7 Tage) und dann probiere ich es noch einmal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 10.11.2014, 21:39 
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Das war zu erwarten, der Honig kann Klumpen erzeugen wenn er nicht gut verrührt ist. Zusammen mit dem Mehl kann das sicher passieren.

Ich verwende Honig (oder auch Agavesirup) als Geliermittel in meine Hennapampe, damit sie nicht tropft. Dabei rühre ich heftig eine Minute oder so, bis es dick wird und Faden zieht. Ist man sich nicht bewusst das es dickmacht dann kann es sicher unerwartet verklumpen, allerdings ist Honig voll wasserlöslich also kein Riesenproblem es heraus zu bekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 16.11.2014, 15:19 
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Mhm also meine 2. Wäsche mit Maismehl war so ähnlich wie die erst. Auch wenn ich die Pampe länger auf dem Kopf gelassen hatte..
Nur diesmal sind die Haare eher weniger sauber gweroden, dafür waren die Längen (und sogar die Spitzen) die ersten Tage nach der Wäsche ein absoluter Traum :shock:
Aber das mit dem Ansatz ist td doof.. Bin echt am Überlegen mir Roggenmehl zu kaufen.. Hoffe das des besser reinigt. gibt es da irgendwelche unterschiede welches Roggenmehl man nimmt oder ist das egal?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 18.11.2014, 00:29 
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Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, das Mais zum Haarwaschen taugt. Da ich es aber genau wissen wollte, habe ich das etwas recherchiert. Cornell University z.B. vergleichen sogar die Saponine in Mais und Birke miteinander. Birkenlaubextrakte sind ja bekanntlich für Haarwäsche geeignet. Ich hatte keine Ahnung das die Saponingehalte in Mais sich hier bewähren konnten. Mal wieder was dazugelernt.

Der genaue Gehalt an Saponine ist für Mais ist in wissenschaftlichen Hinsicht schon lange bekannt, u.A. aus nahrungswischenschaftlichen Grund. Eine Quelle* nennt 0.0024 ± 0.0004mg/g in gelben Mais und 1/8 davon in weissen Mais (in Popcorn übrigends 0.0014 ± 0.0001 mg/g!). Eine andere Quelle meint 1% in den Mais-Fiberhaaren (viel mehr als in den Körnern).

Diese Werte erscheinen mir recht niedrig, denn beispielsweise Soyamehl enthält 16 mal soviel und Waschnüsse enthalten im Vergleich dazu bis zu 67%**. Birkenlaub 3%, Veilchen 2%, Gelbe Primel 5-10%, das Gewöhnliche Seifenkraut 5% (in Wurzel), Schachtelhalm 5% usw. Hier erst kann man von Waschkraft reden.

Ich schätze mal, deine Haarwäsche mit Mais, Fjosi, hat das Haar nicht aussreichend gereinigt. Wahrscheinlich wurde nur eine begrenzte Menge Haartalg und Schmutz absorbiert und vom Wasser weggetragen. Jetzt beim zweiten Mal haben sich die nicht Wasserlöslichen Schmutzpartikel angelagert. Die Waschlösung vom Mais beinhaltet einfach viel zu wenig Saponine. Sie müssen bei so geringe Gehalte wie in Mais herausgekocht werden um wirklich ihre Wirkung entfalten zu können. Man muss allerdings auch damit rechnen das beim Herauskochen etwa 1/3 vom Gesamtinhalt verlorengeht. Daraus schliesse ich das es andere Haarwaschmittel mit besserer Waschwirkung gibt, z.B. Soyamehl, das fast 20 mal so effizient wirkt.

Quellen:

* International Journal of Pharma Medicine and Biological Sciences, herausgegeben in Hyderabad, India, Vol. 2, No. 2, April 2013, ISSN 2278 - 5221. Anti-Nutrients Survey of Three Maize Varieties Consumed in Abakaliki, Metropolis Nigeria.
Drei nicht gentechnisch modifizierte Sorten Mais wurden hier getestet.

** Ruan & Huang, 2006. Wobei man ½ - 1/3 davon als brauchbare Saponine extrahieren kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 18.11.2014, 11:23 
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Wow danke für die Antwort Christinag! ;)
Das erklärt natürlich einiges und macht mir gerade echt Hoffnung das es an dem Mehl und nicht an meinen Haaren lag!
Dann werd ich heute mal zum Real fahren und schauen ob ich da nicht so ein Soyamehl finde :)
Danke! :))

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 18.11.2014, 14:49 
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Ich werde das Roggenmehl in Zukunft nur in meinen Längen verwenden - dann, wenn ich jene mal wieder gewaschen brauche (so gut wie nie der Fall) und besonders viel Glanz und Weichheit möchte :-) Dafür find ich das Mehl super.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 22.11.2014, 11:12 
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Ich verwende das Roggenmehl nur mehr als Trockenshampoo und bin sehr zufrieden. Habs mir in so ein Sprossenglas gegeben. Das hat ja oben so ein Sieb und man kanns so gut aufstreuen. Habe helle Haare, ich weiss nicht wie gut sich das bei dunklen Haaren ausbürsten lässt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mehl statt/als Shampoo?
BeitragVerfasst: 22.11.2014, 11:41 
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Da kann man sonst auch gut Kakao-Pulver nehmen ;)

ich wollte mir ja eigntlich für die letzte Woche am Mittwoch Soyamehl kaufen, das gabs natürlich nicht, dabei bin ihc extra zum Real gefahren.. War der Meinung die hätten ne große Auswahl an Mehl.. :/
Also hab ich mir dann Roggenmehl gekauft und damit gewaschen. Und leider sind die Haare davon wieder nicht richtig sauber geworden..
Ob ich vllr doch mal ne Shampoo-Wäsche dazwischen machen sollte? Ach keine Ahnung..

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