Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 23.06.2020, 19:08 
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Ein Protein-Overload kann sehr wohl zu Haarbruch führen, weil die Haare trocken und spröde und bruchanfällig werden können. Hab ich selbst schon erlebt. Im Grunde muss die Protein-Feuchtigkeitszufuhr gut ausgewogen sein wie https://natuerlich-lockig.de/proteine-vs-feuchtigkeit/#:~:text=hier erklärt. Ist wie ich finde, nicht immer ganz einfach da die richtigen Produkte zu kombinieren.
Und den Produkt-Cast kenn ich und hab den fast bei allen Produkten egal ob Proteine drin sind oder nicht. Das ist der einzige Grund, warum ich noch das Curl Revive von Iles Formula trotz Silikon gerne als letztes Produkt in der Routine nutze. Da kann ich den Cast einfach loswerden indem ich die Haare wie bei einem Zopf kurz zusammennehme, also quasi den Cast nur rausstreiche.

Und was ich mit die Haare zum Locken zwingen meine, sieht man gut in den Youtube Videos von Plunderstückchen oder Swavy Curly Courtney. Da werden mit Conditioner, Leave-In, Gel usw. künstlich Locken versucht ins Haar zu kneten, die meiner Meinung nach nicht da sind. Die Haare mögen vielleicht nicht richtig glatt sein von Natur aus (gibt es wohl eh sehr selten), aber curly sind die, find ich, nicht solang die nicht wie verrückt gescruncht werden.
Deswegen halte ich auch nicht viel von dem Hype um die CGM, weil offenbar auch gern von Mädels angewendet, deren Haare von Natur aus sich gar nicht curlen wollen. Ich muss ja auch damit leben, dass sich meine Haare zwar im hinteren Bereich sogar von allein wie verrückt locken, aber vorne selbst mit scrunchen keine haltbaren Locken/Wellen bei rum kommen :nixweiss:


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 23.06.2020, 22:43 
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Ich habe nicht gemeint, daß es ein Zuviel an Proteinen nicht geben kann, ich wollte sagen, daß meiner Meinung nach ein paar mal dieses balea-Zeug mit seiner Proteinmischung nicht dazu führen dürfte, weil sonst jedermann, der balea regelmäßig benutzt, Haarbruch hätte/ bekäme, zumal Proteine in Shampoos, Condis oder Kuren bei der nächsten Wäsche normalerweise wieder ausgewaschen und nachgelegt werden müssen. Soweit ich die Produkte übersehe, handelt es sich um die Standardproteinkombi, die mittlerweile irgendwie fast überall drin ist. Trotzdem brauchen angegriffene Haare mehr bzw. eher Proteine als nicht angegriffene. Ansonsten würde ich deinen Beitrag unterschreiben, mein Eindruck ist, daß CGM versucht. Locken zu zaubern, aber Dauerwelle, Lockenstab, Schaumfestiger usw. zu umgehen.

Noch'n Nachtrag: Den Artikel hatte ich auch schon ein paarmal verlinkt, weil er insgesamt wohl in die richtige Richtung geht, was man aber nicht vergessen darf: Feuchtigkeit, insbesonders die zusätzlich eingebrachte, soll die Haare formbar machen, trockene Haare, also zwischen den Wäschen abgetrocknet, ohne Nebel oder Sauna, lassen sich schlichtweg nicht (ver)formen, sondern nehmen mit Pech sofort Schaden. Deshalb wird das Haar auch nach der Wäsche mit dem Lockenstab oder dem Glätteisen traktiert und nicht erst am nächsten Morgen.

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU 4,0-4,6 (chron. HA), Ringelhaare
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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 24.06.2020, 08:53 
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Den Link zu der Website kannte ich noch nicht, die erklärt das wirklich ganz gut finde ich... Also scheint das eine oder andere Extrem nicht wirklich gut zu sein für die Haare (was ja auch logisch ist).
Aber das würde im Endeffekt auch bedeuten, dass man immer erst mal schauen muss, was die Haare aktuell brauchen und dann die entsprechende Pflege anpassen (Erkenntnis des Tages) #-o ... also doch kein Wundermittel für alles, sondern man braucht schon mehr als zwei Sachen im Bad :D

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2aMii - ZU: 9 cm (200420) - Start -> 64 cm SSS (170524); Aktuell -> 100 cm SSS (200420); Ziel -> 110 cm SSS (optisch Klassik)
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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 24.06.2020, 22:52 
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Es gibt halt eine entscheidende Einschränkung, bezogen auf diesen Artikel, aber auch generell:
"Feuchtigkeit", sprich Wasser, kann man nicht bewußt ins Haar "einschließen" bzw. das Wasser, das von außen kommt, ist nicht vergleichbar mit dem Wasser, das von Natur aus im Haar enthalten ist. Denn: Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gebundenem und freiem Wasser. gebundenes Wasser ist dem Haar inhärent, also aufgrund der Struktur, die das Haar von Natur aus besitzt, darin gebunden, eingeschlossen. das Wasser, das durch Wäsche, Einsprühen oder wie auch immer auf die Haaroberfläche oder auch uns Haarinnere kommt, ist freies Wasser, d.h. es diffundiert ins Haar hinein und diffundiert wieder heraus, ohne dort eine dauerhafte Bindung woran auch immer einzugehen. Dieses freie Wasser sorgt für das Aufquellen des Haarschafts, wohingegen das gebundene Wasser für Geschmeidigkeit sorgt, da das freie Wasser aber nie dorthin gelangen wird, wo das gebundene Wasser sitzt, wird es auch nie seine Funktion übernehmen können, im Gegenteil: Durch das ständige Aufquellen wird des Haarschaft nachhaltig geschädigt, sodaß er irgendwann bricht. Das gebundene Wasser hingegen war bereits im Haar und verbleibt eigentlich auch darin, bis es durch äußere Faktoren zerstört wird, insbesondere Glätten bei hohen Temperaturen, charakteristisch sind dann etwa diese "bubbles", die entstehen, wenn gebundenes Wasser die Proteinstrukturen quasi aufsprengt, wenn es verdampft.
Generell kann der meßbare Wasserantel von haaren sehr stark schwanken, je nachdem, wie lange die letzte Wäsche zurückliegt, wie feucht die Umgebungsluift ist usw., von 3%, manchmal findet man auch nur 1%, bis rauf zu etwa einem Drittel ist alles drin.
Eine trockene, strohige Haptik beruht nicht auf einem Mangel an "Feuchtigkeit", sondern vielmehr auf dem Verlust des Lipidmantels, der das Haar ursprünglich mal schützend umhüllt hat. Wenn der runter ist, setzt das eine Kaskade an Schädigungen ein, an deren Ende dann auch wieder Bruch steht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 16.09.2020, 13:05 
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Aber das würde dann ja bedeuten, dass sämtliche Feuchtigkeitspflege total umsonst ist, oder? :shock: Oder meinst du damit, dass Feuchtigkeitspflege nicht grundlegend reparieren sondern nur von außen zugefügtes Wasser vorübergehend festhalten kann?

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 16.09.2020, 13:13 
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Wenn man mit Feuchtigkeitspflege das Zuführen von externem Wasser meint, dann ist das tatsächlich ziemlich sinnlos. Wenn man mit Feuchtigkeitspfle eine "feuchtigkeitserhaltende Pflege" meint - also die von Silberelfe angesprochende Lipidfilme zu erhalten und zu ersetzen - dann würde ich das nicht als sinnlos bezeichnen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 16.09.2020, 16:00 
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Also ich verstehe das so, dass eine Wäsche den Lipidmantel möglichst nicht vollständig abwaschen darf. Sondern nur so weit, dass es nicht mehr fettig aussieht. Den Rest kann man dann etwas durch ölhaltige Pflege ersetzen. Conditioner, Kur, LI, reines Öl, je nach Gusto und Haar.
Demnach entstehen trockene Haare entweder durch zu scharfe Reinigung oder sie halten Lipide generell nicht gut. Bei lockigen Haaren können Lipide für mein Verständnis nicht so gut haften wie an glatten, da mehr Kurven und Kanten. Und bei kaputten ist eben die Oberfläche nicht mehr eben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 16.09.2020, 23:05 
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Chaoswolle, ja, ich würde sogar soweit gehen, daß "echte" Feuchtigkeitspflege, also das, wodurch mehr Wasser im/ auf dem Haar gehalten wird, als sich dort natürlicherweise aufhält, über kurz oder lang schädlich ist.
Zur Zerstörung des Lipidmantels findet man als Hauptursachen i.d.R. die üblichen Verdächtigen, nämlichen Kämmen/ Bürsten, also mechanische Belastung, aber auch UV-Strahlen usw., sprich naturbedingtes "Weathering", vor allem aber chemische Behandlungen wie Färben. Inwieweit man den Lipidmantel "abwaschen" kann, dazu sind die Meinungen anscheinend uneinheitlich, die einen meinen, daß man ihn eigentlich nicht mit Tensiden entfernen kann, andere aber doch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 17.09.2020, 10:08 
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Vielen Dank für eure Rückmeldung!
Ich muss gestehen, immer wenn ich denke, ich habe jetzt den Dreh raus, wird es doch wieder komplizierter. Das mit dem Lipidmantel leuchtet mir ein. Ich wasche meine Haare (lockig, fein und dummerweise mit rauswachsenden brüchigen Blondierschäden) nur noch mit mildem Lockenshampoo am Ansatz, danach ertränke ich sie in Haarmasken (abwechselnd entweder Feuchtigkeit oder Feuchtigkeit mit Proteinen) und dann kommen ein paar Tropfen Arganöl und Gel drauf - was Pflege ja angeblich als Schutzfilm drin halten sollte.
Alternativ könnte man nun bekanntlich auch vor dem Waschen Öl drauf tun, aber dazu gibt es zwei völlig gegensätzliche Meinungen:
a) Unbedingt, vollsaugen mit Wasser ist schlecht, weil die Haare aufquellen
b) Auf keinen Fall, weil die Haare dann ausschließlich mit Öl vollgepumpt sind und keine Condis/Masken mit weiterer Pflege mehr aufnehmen können
Bisher schien mir Variante b logischer und sie fühlen sich durch die Haarmasken auch wirklich geschmeidiger an. Aber das klingt jetzt wieder eher nach dem Gegenteil... :? oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 17.09.2020, 22:09 
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Haare können sich auch durch Proteine oder kationische Tenside etc. geschmeidig anfühlen.

Also bei zu scharfem Shampoo sehen meine Haare trocken und heller aus und fangen an zu schweben und zu plustern und sind nur noch glatt undefiniert. Mein Lipidmantel ist also abwaschbar. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 18.09.2020, 01:15 
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Ganz grundsätzlich nehmen intakte Haare abgesehen von Wasser nichts auf, höchstens an, d.h. Proteine, kationische Tenside oder auch Rückfetter haften oberflächlig an, werden aber durch kämmen usw. wieder abgeschrammelt, Proteine lagern sich bei defekten Haaren ein, werden aber wieder ausgewaschen, man müßte sie also regelmäßig nachlegen.
Öle pur verteilen sich auf den Haaren sowieso nicht gleichmäßig, sondern in einer wie auch immer gearteten Tröpfchenstruktur, für eine gleichmäßige Verteilung bräuchte es eine ausbalancierte Emulsion, also ein Mischmasch mit weiteren Substanzen.
Haare vor dem Waschen zu ölen ist nur bedingt hilfreich, weil sie durchs Shampoo, alternativ die Seife eh gereinigt werden, das öl entfernt wird, das Wasser also spätestens danach direkt ins Haar eindringt, außerdem dringt das Wasser primär über die Kopfhaut ins Haar ein, und generell wohl umso mehr, je mehr Wasser man auf den Kopf draufkippt.
"Schutzfilm" ist wohl auch irgendwo illusorisch, weil der Kopf/ die Haare nicht im luftleeren Raum sind, man die Haare kämmt/ bürstet, den Kopf im Schlaf auf dem Kissen oder wo auch immer reibt/ liegen hat, die Sonne scheint, des heiß und/ oder feucht draußen ist, ewnn man vor die Tür muß usw. usf.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 18.09.2020, 07:17 
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Hm, Silberelfe, würdest du denn dann sagen, Pflege hilft eh nichts? Oder meinst du, mit einer Haarcreme als LI beispielsweise könnte man dennoch dem Spliss und Bruch entgegenwirken?
Wegen des Ölens oder meinetwegen auch Cremens vor der Wäsche: Ich habe schon den Eindruck, dass meine Seife/mein Shampoo es nicht schaffen, die Mengen, die ich vorher in die Längen klatsche, ganz abzuwaschen, es bleibt wohl doch etwas auf den Längen zurück – und das müsste dann ja diese Stellen schon vor zu starkem Lipidverlust durch Wäsche schützen können, oder? Es fühlt sich jedenfalls meistens so an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 18.09.2020, 12:12 
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Also sollte eine Kur mit Ölen (die darin ja Teil einer Emulsion sind) und Proteinen nach dem Waschen bei kaputten Haaren ja eigentlich Sinn machen. Danke! So langsam sehe ich klarer :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 18.09.2020, 22:26 
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Nutcase, ich weiß jetzt natürlich nicht, wer sich wieviel an Öl etc. vorher auf den Kopf tut..... Denkbar ist schon, daß einmaliges, "normales" Waschen nicht ausreicht, um alles restlos zu entfernen. Die Frage ist halt, was das Zeug, das dann noch in den Haaren ist, bringt. Sorgt es dafür, daß die Haare kämmbarer sind als ohne das Zeug, dann wahrscheinlich ja doch, fühlen sich die Haare einfach nur besser an, bringt es wenigsten dem/derjenigen etwas, die eigenen Haare schöner zu finden - was auch auch etwas wert ist! Denn wofür macht man denn das ganze?
Nein, ich glaube nicht, daß Pflege mittels Substanzen etwas umkehren kann, sondern bestenfalls verzögern, außerdem - ich finde das Bild recht treffend - halte ich sie für eine "Krücke", die z.B. kaputte Enden noch eine Weile erhalten. Eigentliche Pflege besteht für mich im Vermeiden von Schäden, also zu versuchen, die Dinge zu umgehen, die Haare langfristig schädigen. das berühmt-berüchtigte Überdehnen, das auch immer gerne durchs Forum geistert, ist beispielsweise erst ab einem bestimmten Punkt haarschrottend, in geringerem Umfang ist es spätestens bei der nächsten Wäsche reversibel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarbruch-Strang
BeitragVerfasst: 19.09.2020, 08:53 
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Verstehe, was du meinst.
Ich habe feine, sehr schnell verknotende und klettende Haare, bei mir hilft also z.B. Pflege, dass ich die Haare leichter kämmen kann bzw. sie eben nicht gar so oft kämmen muss. Das wiederum verhindert weitere Schäden durch Zerren und Knicke. Daher denke ich, dass Pflege von außen auch zum haarschonenden Verhalten dazu gehören kann, nicht nur zum Übertünchen von Schäden oder dem Erhalt von schon eigentlich kaputten Spitzen.

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