Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 02.07.2018, 20:44 
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Ich benutze Regaine (allerdings die Lösung für Frauen) auch seit ca. 5 Jahren, aber aufgrund zweier Schwangerschaften nicht durchgängig. Trockenheit konnte ich nicht feststellen. Lustigerweise allerdings eine Farbveränderung am behandelten Ansatz zum dunkleren hin. Berichten auch andere im Netz. Da in dem Schaum ja auch Alkohol drin ist, kann es aber durchaus trocken werden. Steht auch in den Nebenwirkungen: „Wenn Sie das Arzneimittel wiederholt auf das Haar statt auf die Kopfhaut auftragen, könnte dies aufgrund der Inhaltsstoffe zu verstärkter Trockenheit und/oder Steifheit der Haare führen.“ Ist es bei dem Schaum schwierig, dass nur auf Kopfhaut aufzubringen statt auf die Haare?

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 03.07.2018, 18:44 
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Danke für deine Antwort, Namaste.

Ich hatte damals ja auch mit der Lösung angefangen und da waren die Haare immer sehr verklebt/steif und trocken natürlich auch. Als ich dann wegen Kopfhautirritationen zum Schaum gewechselt bin, war das mit dem Verkleben deutlich besser und die Kopfhaut ruhig, so dass ich beim Schaum geblieben bin. Eigentlich lässt er sich ganz gut auftragen, wenn man weiß wie. Ich ziehe insgesamt 5 Scheitel am Oberkopf und trage dort den Schaum mit dem Finger auf. Das geht ganz gut.
Ich denke, dass das Regaine (bzw. der darin enthaltene Alkohol) das letzte bisschen Sebum, das meine Kopfhaut noch produziert sofort vernichtet, so dass nichts mehr davon an die Haare gelangt.

In 2016 hatte ich versucht, das Regaine langsam über viele Wochen auszuschleichen. Zum Schluss trug ich nur noch eine haselnussgroße Portion alle zwei Tage auf und die Haare wurden wieder geschmeidig und glänzend. Da mein ZU infolge dessen aber um 1,3 cm abnahm, habe ich wieder angefangen, die volle Dosis zu verwenden.
Mittlerweile denke ich, dass der ZU-Verlust auch vom verbesserten Pflegezustand (angelegte Schuppenschicht, mehr Sebumproduktion) herrühren konnte.
Aber ehrlich gesagt habe ich lieber etwas weniger ZU und dafür kein Stroh mehr auf dem Kopf. Ich denke, ich werde anfangen, das Regaine wieder auszuschleichen.

Lustig, dass deine Haare davon am Ansatz dunkler werden. Bei mir bleibt alles silbern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 18.07.2018, 14:44 
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Ich habe Minoxidil 2 % auch jahrelang mehr oder weniger erfolgreich angewendet.

Ich habe damit aufgehört weil meine Kopfhaut irgendwann allergisch darauf reagiert hat. Zudem war der Erfolg eher mässig, vor allem dann, wenn es nicht konsequent angewendet wurde. Auch meine Haare wurden wirr und strohig. Die strohigen Haare waren auch der Grund für die Keratinbehandlungen.

Ende 2017 habe ich mit Minoxidil und den Keratinbehandlungen aufgehört.

2018 will ich versuchen herauszufinden, ob es allenfalls möglich ist, auf andere Weise den androgenetischen Haarausfall zu verhindern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 18.07.2018, 21:04 
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@snowbird: Hattest du nach Absetzen des Minoxidils vermehrt Haarausfall/Shedding?

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 20.07.2018, 08:30 
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@ Cholena, nein das hatte ich nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 20.07.2018, 12:50 
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Interessant, das macht mir Hoffnung. :)
Ja, die AGA mit natürlichen Mitteln einzudämmen will ich auch versuchen. Wobei bei mir ja niemals eindeutig AGA diagnostiziert wurde. Aber es deutet vieles darauf hin.

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 31.07.2018, 15:31 
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Nach Absetzen von Minoxidil bei androgenetischer Alpoezie "AGA" wird sich nach einer gewissen Zeit im besten Fall wieder der Zustand vor Gebrauch des Medis einstellen, wenn keine anderen Massnahmen getroffen werden. AGA hat die Tendenz sich mit dem Alter zu verschlimmern.
Das Absetzen des Medikamentes bewirkt keinen Haarausfall, weil AGA eine schleichende Veränderung (Miniaturisierung) der Haarfollikel bedeutet. Die Haare werden immer dünner und fallen vorzeitig aus. Oft wird deshalb die Bezeichnung androgenetischer Haarverlust verwendet. Bei diffusem Haarverlust, ohne Mangel oder Schilddrüsenprobleme, soll es sich in 80 bis 90 % um AGA handeln.

Laut Statistik sind 10 % der Frauen im Alter von 20 Jahren betroffen, im Alter von über 60 Jahren über 30 %. Viele bemerken das erst spät, weil kein Haarausfall im eigentlichen Sinne stattfindet. Zudem gibt es viele Ärzte, die den Patienten weismachen wollen, dass es ganz normal ist, wenn die Haare im oberen Kopfbereich mit dem Älterwerden ausdünnen.

Ob diese Statistik den Tatsachen entspricht weiss ich nicht, ist für die Betroffenen auch nicht von Bedeutung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Regaine
BeitragVerfasst: 08.08.2018, 10:18 
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Ich wollte mal meine Erfahrungen mit Regaine, das ich momentan ausschleiche, in einem Post zusammen fassen. Vielleicht hilft es ja jemandem.

Haarstatus vor Regaine:
Seit ca. Mitte 20 jährlich wiederkehrender, starker saisonaler HA von Ende April bis Ende September. Einmal hab ich während einer HA-Phase gezählt. Bei 400 hab ich aufgehört. Hat mich zwar ziemlich erschreckt aber ich hab es verdrängt und nichts dagegen unternommen. Auf alten Fotos sieht man über die Jahre, dass die Haare mal füllig, dann wieder dünn wirkten. Neuwuchs in allen Längen hatte ich immer.

2009 kam ich in die Wechseljahre und der HA wurde immer schlimmer. Die Phasen, in denen die Haare fielen, wurden immer länger und der HA wurde sehr, sehr heftig. Eine erfolglose Ärzteodyssee begann. Ich habe auch ein Trichogramm machen lassen. Es konnte mir keiner sagen, woran es lag. AGA wurde nicht eindeutig diagnostiziert. Mir wurde nur einhellig von allen Ärzten Regaine nahegelegt/verschrieben. Ich weigerte mich zunächst, es zu verwenden und versuchte jahrelang selbst mit NEMs, Haarwässern, Ernährungsumstellung, Umstieg von chemischen Haarfarben zu PHF usw. dagegen zu wirken. Erfolglos.
2009 stieß ich im Zuge meiner Recherchen zum Thema HA auf das LHN und hab es trotz HA geschafft, die Haare von knapp BSL auf Steiss wachsen zu lassen.

2013 war ich dann (schon ziemlich am Ende der Wechseljahre und am Ende mit den Nerven) soweit, dass ich mit Regaine begann. Zunächst die 2%ige Lösung für Frauen 2x täglich. Nach mehrwöchigem Anfangsshedding stoppte der HA und bald darauf konnte ich eine Haarverdichtung feststellen. Der erste, stressfreie, entspannte Sommer nach Jahren verging und die Haare sprießten nur so.

2014 konnte ich beim Betrachten von Fotos sehen, dass mir im Vergleich zu früher eine richtige Matte gewachsen war. Ich war mega-happy.

2015 begann meine Kopfhaut dann zu jucken. Zunächst nur leicht und ich hab es dank dem Kopfhautbalsam aus dem LHN wieder in den Griff bekommen. Leider nur vorübergehend. Das Jucken kam wieder und ließ sich nicht mehr beruhigen. Es wurde unerträglich und Kopfhaut und Haare wurden immer trockener. Schuld war das in der Regaine-Lösung enthaltene Propylenglykol. Deshalb bin ich von der Regaine-Lösung auf den 5%igen Regaine-Schaum für Männer umgestiegen (nur 1x täglich). Den hab ich zum Glück vertragen. Will heissen, das Jucken blieb aus, Trockenheit blieb.

2016 nervte mich zunehmend, dass die Haare und die Kopfhaut immer trockener wurden, vor allem am Oberkopf, wo ich das Regaine auftrage, waren die Haare nur noch strohig und wirkten schlapp und wie tot. Ich habe im April begonnen, das Regaine zu reduzieren, bis ich im September nur noch bei einer haselnussgroßen Menge alle zwei Tage war. Haarverlust war nur ein bisschen erhöht aber mein ZU schrumpfte von 8 cm auf 6,7 cm. Daraufhin bin ich zur vollen Dosis zurückgekehrt.

2017 quälte ich mich und meine arme Kopfhaut weiter mit der täglichen, vollen Dosis Regaine. Der ZU ging zwar wieder etwas hoch auf 7,3 cm aber die Haarqualität nahm, wegen der trockenen Kopfhaut weiter ab.

Ende Juni 2018 hatte ich es dann satt und beschloss, das Regaine endgültig auszuschleichen. Bestärkt wurde ich darin von meinem Hausarzt, seiner Meinung nach bräuchte ich das Regaine nicht. Momentan bin ich wieder bei einer haselnussgroßen Menge alle zwei Tage angelangt. Bis Ende August möchte ich es dann ganz weglassen. Haarverlust ist wieder etwas erhöht aber richtiger HA ist es zum Glück (noch) nicht. Ich habe heute im Badezimmerspiegel mit Hilfe des Handspiegels meinen Oberkopf betrachtet und bilde mir ein, dass er nicht mehr so dicht bewachsen ist, wie zu Volldosis-Regaine-Zeit.
Habe es meinem Mann gezeigt, der meint es sähe normal aus. ZU habe ich noch nicht wieder gemessen aber auch da könnte es weniger geworden sein. Zumindest der Flechtzopf wirkt recht mickerig. Damit hab ich gerechnet und falls die Haare noch mehr ausdünnen sollten, werde ich einen größeren Schnitt machen lassen. Lieber etwas dünnere, kürzere Haare und gesunde Kopfhaut als lange Haare um jeden Preis. Damit könnte ich leben. Ich hoffe nur, dass der (jährliche) HA nicht zurückkommt.

Edit: Hier noch Vergleichsbilder einkopiert:
Bild Bild Bild Bild

Bild 1: 13.02.10 (vor Regaine, noch mit Extrem-Stufenschnitt und nach immer wiederkehrenden HA-Phasen)
Bild 2: 01.01.12 (vor Regaine, nach starken HA-Phasen von 2010-2012)
Bild 3: 13.12.15 (nach 2 Jahren und 10 Monaten kontinuierlicher Regaine-Anwendung; die letzten ausgedünnten 10 cm sind immer noch HA-Schäden)
Bild 4: 08.08.18 (seit Ende Juni allmähliches Ausschleichen von Regaine)

So wie auf dem letzten Bild sind sie jetzt schon seit ca. 2016. Deutlich ausgedünnte Längen. Den Zustand von Bild 3 konnte ich auch unter Volldosis Regaine nicht mehr erreichen.

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