Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 12:15 
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Registriert: 08.02.2017, 11:49
Beiträge: 1285
ich schließe mich bunny einfach mal an und gehe stark davon aus, dass die schmerzen vom sebum kommen, das verteilt/entfernt werden möchte. mir geht es nämlich jedes mal so, wenn ich über den intervall hinausbin, den meine haare gerne gewaschen werden möchten. das kann ich persönlich ab einem gewissen punkt (meistens tag8) auch nicht mit massage oder kamm verhindern. nach der wäsche ist dann alles wieder gut.

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Hallo ich habe Haare

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Wocki will Wohlfühlhaar


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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 22:34 
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Registriert: 01.10.2016, 16:41
Beiträge: 2207
Daß die Schweißdrüsen "verstopfen", habe ich so nicht nicht gelesen, wohl aber, daß die Schweißablagerungen mit der Zeit die Haare austrocknen und auch die Haut reizen können. in der Tat "verstopfen" können aber die Talgdrüsen, wenn Ablagerungen an der Hautoberfläche den Sebumabfluß behindern, was aber auch durch nicht gelöste Hornschüppchen passieren kann. Das geschieht gerne bei auch bei Verhornungsstörungen, die recht weit verbreitet sind und eigentlich harmlos, sie zeigen sich in einem Hang zu Mitessern und Pickelchen. Eher unschön ist es, wenn sich dadurch dann der Haarfollikel entzündet (die Talgdrüsen entleeren sich in den Haarfollikel hinein, das Sebum gerät zusammen mit dem Haarschaft durch dieselbe Öffnung nach draußen, ergo ein zusammenhängendes Gebilde): Der nicht abgeflossene Talg kann verhärten und kristallin werden, wenn Bakterien hinzulommen/ sich mehren, kann sich der Follikel entzünden. Das Sebum bezieht seine Fließeigenschaften aus der Vermischung mit Schweiß, die produzierten Mengen hängen von der Zahl der vorhandenen Drüsen ab, primär auch vom Hormonstatus beim Sebum, beim Schweiß natürlich auch körperliche Aktivität usw., die Mengen schwanken ggf. nach Jahreszeit. Wenn beides gleichermaßen stark produziert wird, kann das Sebum sich ausreichend vermischen und dadurch sehr gut fließen, ist geschmeidig, fehlt es an Schweiß, ist das Sebum eher zäh, die Haut wird nicht versorgt, bleibt eher trocken usw. (letzteres ist typisch für die sog. trockene Fetthaut).
Je öfter man die Haare wäscht, desto öfter werden Ablagerungen aus Talg, Schweiß usw., logischerweise von der Kopfhaut entfernt, aber auch Bürsten z.B. erleichtert das Abschilfern von abgestorbenen Hautzellen, die u.U. den Talgabfluß behindern könnten.
Mich würde nicht wundern, wenn eine Ölkur genauso wirken würde wie irgendwelche Ablagerungen, sofern sie eine bestimmte Menge überschreiten und länger auf der Haut verbleiben.

Schnell noch ein Nachtrag: Wenn mehr Sebum in den Haaren hängt, werden die Haare dadurch auch ein wenig schwerer, was vielleicht ein anderes, "gestörtes" Empfinden erklären Könnte?

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,4 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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