Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 25.06.2022, 13:20 
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Ich verstehe den Thread folgendermaßen:

Mama30 ölt seit 3-4 Monaten die Kopfhaut, hatte keinen HA, der setzte vor 4 Wochen ein. Mama30 forscht nach Ursachen, stößt auf den verlinkten Artikel.

Ihr Fazit: Sie ölt die Kopfhaut nicht mehr und fragt ausdrücklich, nach den Erfahrungen der User.
Damit könnte man fast argumentieren, dass Studien hier OT wären, und es nur um eigene Erfahrungen geht.
Außerdem, wie Lacrima schrieb, jeder Interessierte kann sich auch selbst auf Studiensuche begeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 25.06.2022, 13:34 
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"Fast OT" heißt eben "Nicht OT" und damit legitim.

Und da die TE sich selbst auf Artikel bezieht, finde ich, gehört es zu einer Diskussion auf Augenhöhe, auch andere Artikel und Studien als Argumente der Diskussion zuzulassen, auch wenn danach nicht explizit gefragt wurde.

Wenn keine allgemeine Diskussion gewünscht wäre, hätte die Frage ja auch in der Notfall-Ecke gepostet werden können. Und da er dort eben nicht steht, sollte auch Raum für kritischen Diskurs fernab der TE, allgemein zur Frage Öl als Auslöser für HA ermöglicht werden.

Und um nochmal dahin zurück zu kommen: Die TE behauptet, über Lavendelöl und Wirkungen auf den Hormonhaushalt gelesen zu haben. Da würde mich auch mal interessieren, was sie da gelesen hat. Kriegen wir da auch mal einen Link zu?

Edit: Habe mich zu meiner Frage selbst mal auf die Suche begeben: Die angedeutete Studie gibt es zwar, doch ist sie kaum aussagekräftig, da die Fallstudie auf zu wenig Fällen besteht, die Kosmetika in wesentlichen höheren Konzentrationen in vitro getestet wurden, als sie in vivo den Menschen berühren würden und da weder Lavendelöl noch Teebaumöl durch den Hautschztzschild kommen, könnten auch andere Bestandteile der Kosmetika, die von den betroffenen Kindern genutzt wurden, für die beschriebenen Symptome verantwortlich sein, was durch die Studie auch nicht ausgeschlossen werden kann.

Wer es detaillierter nachlesen möchte, hier eine Zusammenfassung durch die Deutsche Apotheker-Zeitung (besonders die Zusammenfassung von Dr. Jenett-Siems ist gut nachvollziehbar und wertneutral verfasst): https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... onhaushalt

Was mich wieder zu meinem allerersten Satz zurückbringt: Die Dosis macht das Gift. Wenn in vitro ein Öl in Konzentrationen getestet wird, die im Alltag garnicht erreicht werden, hat die Studie in meinen Augen zu wenig Aussagekraft, um die benutzten Kosmetika als hormonwirksames Kosmetikum zu proklamieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 25.06.2022, 16:42 
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Ich habe überhaupt nichts gegen Studien hier im Thread. Das "fast OT" war nicht ernst gemeint. Ich finde es aber nicht ok, wenn schon fast nach Studien geschrien wird, ohne sich selbst auf die Suche zu begeben. Ja, hab ich gelesen, hast du jetzt gemacht.

Bei den ätherischen Ölen macht sicher die Dosis das Gift, aber auch normale Öle vertrage ich auf der Kopfhaut nur kurz, da vermute ich, dass es am Öl im Allgemeinen liegt, nicht an einem Schadstoff, Inhaltsstoff etc. des Öls.

Ich habe über sehr viele Jahre sehr vieles ausprobiert und getestet, an Ölen so ziemlich alles, was der Markt hergibt.
Ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung, kann bei jedem anders sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 25.06.2022, 19:45 
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"Ich finde es aber nicht ok, wenn schon fast nach Studien geschrien wird, ohne sich selbst auf die Suche zu begeben."

Ich finde diese Darstellung nicht ok.
Es wurde nicht nach Studien geschrien, sonst bräuchte es auch nicht das Wort "fast". Wobei ich die Ansicht auch grundlegend nicht teile. Es wurde von Alichino gefragt, ob es neben der einen zitierten auch andere gibt, da sich a) auf andere bezogen wurde und b) sich die zitierte selbst widerspricht (was ich auch aufgeführt habe). Die Frage wurde von mir nochmal hervorgehoben, nachdem nicht drauf reagiert wurde.
Generell finde ich die Frage auch in Ordnung, wenn die TE schreibt, sie habe im Internet recherchiert. Da sie ja auch auf mehrere Quellen Bezug nimmt, ohne diese zu nennen.

Klar kann jeder selbst suchen. Nur die Wissensdatenbank, die das Forum hier sein soll, erweitert sich ja nicht, wenn man das Wissen nicht mitteilt. Und ob die TE auch noch seriöse Quellen gelesen hat, beantwortet sich für mich nicht, indem ich selbst suche. Und da ich selbst außer der zitierten Quelle keine andere zu dem Thema mit den Aussagen finden konnte, habe ich nachgefragt. Zu behaupten, ich hätte nicht gesucht, ist da leider eine unzutreffende Unterstellung.

Edit: Bezogen auf die ursprüngliche Fragestellung konnte ich nur eine Studie finden, die den zitierten Aussagen der TE widersprechen. Vor dem Hintergrund wäre ich wirklich sehr interessiert daran, auf welcher Grundlage die Auflistungen des Artikels, auf den sich die TE bezieht, erstellt wurden.
Die von mir gefundene Studie:
https://www.epistemonikos.org/de/docume ... oc_lang=en

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 25.06.2022, 21:11 
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die Quellen für den verlinkten Artikel stehen in selbigem mit dabei!
Über mehrere Quellenangaben (ärzteblatt -> Ippen) kommt man schließlich zu dem Buch „ Physiology and Biochemistry of the Skin“ von 1954 von S. Rothman. Anscheinend ist das die ursprüngliche Quelle zu der oft zitierten Liste aber leider ist es ziemlich teuer. Das ist wirklich schade, ist das Thema doch so interessant! :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 26.06.2022, 01:27 
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Ja leider gibt es keine Studien für die langfristige Wirkung von Pflanzenölen auf der Kopfhaut, ob es jetzt durch die Purinsäure, die Ölsäure oder der Verdacht, dass die Haarwurzeln durch das Öl nicht "atmen" können. -Müssen die überhaupt Luft von Außen bekommen oder bekommen sie den Sauerstoff ausschließlich von innen? Das ist wahrscheinlich leider nicht bekannt aber es wäre interessant das zu wissen.
Dass die Haare ausfallen die irgendwann sowieso ausfallen würden, ist bei mir nicht der Fall, da es 100-200 Stück sind und vor den 5 Wochen waren es nur 30-50 am Tag.

Es gibt Studien die gezeigt haben, dass Ätherische Öle die Haardichte erhöhen, die kann man selbst bei google suchen, das hormonelle ist sehr oft im Internet aufgeführt, ob es dazu Studien gibt, weiß ich nicht.

Ich mache mir das Öl weiterhin in die Längen, auf der Kopfhaut habe ich es eigentlich auch gut vertragen im Bezug auf Schuppen oder Juckreiz, das war nicht der Fall, es war sogar weniger als vor dem Beginn des Ölens

Falls ihr Studien oder wissenschaftliche Erkenntnisse dazu findet, wäre klasse, eigentlich wollte ich ja nur die Erfahrungen von euch lesen, aber beides ist natürlich noch besser:-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 26.06.2022, 11:25 
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@Mallory: Danke für den Hinweis! Ich bin es gewöhnt, dass Literaturquellen direkt unter dem Artikel stehen. Dass sie unten hinter einem Link auf einer neuen Seite versteckt werden, ist aus meiner bisherigen Erfahrung sehr unüblich.
In meinen wissenschaftlichen Arbeiten musste ich die Unterscheidung von Primär- und Sekundärquelle deutlich machen. Bzw. durften wir uns eigentlich nur auf Primärliteratur berufen. Dass die Quelle für die Auflistung zu den chemischen Ursachen von 1954 ist, lässt die Vermutung zu, dass es sich auch damals nur im In vitro Untersuchungen mit Reinsubstanz gehandelt haben könnte, oder Tierversuche, deren Übertragbarkeit auf Menschen auch nicht zwangsläufig gegeben ist.. Das lässt sich aber ohne Quelle natürlich nicht mehr nachvollziehen. Schade daher, dass alle Zitierenden leider keine Angaben dazu machen, in welchen Kontext-Dosierungen die Wirkung eintrat. So out of context ist ist die Liste leider kaum aussagekräftig.

Mama30: Ich bezweifle, dass Haare atmen. Die Kopfhaut braucht den Sauerstoff. Wenn zu viel Öl die Kopfhaut versiegelt, kommt kein Sauerstoff mehr an die Haut. Zudem ist das Öl ja eben kein reines Produkt. Das Gemisch aus unterschiedlichen Bestandteilen wirkt auf die Baktetien und Pilze, die den natürlichen Schutzschild der Haut bilden. Bei einem Ungleichgewicht kommt es dann zu Schuppen, Ekzeme und ggf. Haarausfall. Ich würde da aber eben keinen medizinischen monokausalen Zusammenhang nehmen sondern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 26.06.2022, 21:19 
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Das heißt dass auf der Haut immer "gute" Bakterien und Pilze sind, die die Haut braucht?
Das wusste ich garnicht, ich dachte dass nur schädliche Bakterien und Pilze außerhalb des Körpers vorkommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 26.06.2022, 22:41 
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So wie der Thread und die Fragestellung beginnt, müssen wir die Informationen, die Mama30 gefunden hat, hinterfragen und in den richtigen Kontext bringen.

Es wurde ja nicht nur eine reine Vermutung geäußert und nach den Erfahrungen anderer gefragt, sondern eine Quelle gefunden und angegeben, die aufgrund einer bloßen Auflistung von Substanzen mutmaßen lässt, dass Öle und eben auch im Sebum enthaltene Lipide für HA verantwortlich sind.

Das kann man doch nicht einfach abnicken: "Ja, Öle verursachen Haarausfall. Weiß doch jeder...?"
Ich war doch sicher nicht die einige, die sich darüber gewundert hat. :|
Wenn wir solche Diskussionen einfach abnicken, dann sind hier bald dutzende Threads mit Behauptungen wie: Shampoo oder Seife, feste Shampoos, Stoff xy, Water only, NW/SO, Bürsten/ nicht-Bürsten, nicht-belebtes Wasser, W-Lan usw. sind schädlich und führen zu Haarausfall oder sonstigen Problemen, weil es auf der und der Seite so oder so ähnlich angedeutet wird.

Das könnte doch manche verunsichern. Gerade die, die gerade mit HA konfrontiert sind.

Mama30 hat geschrieben:
Jetzt habe ich recherchiert und habe gelesen, dass Haarausfall durch Ölsäure und Linolsäure entstehen kann. Ich bin geschockt-denn überall liest man dass Öl gehen Haarausfall sein soll.
[...]
Ich lasse es nun mit dem Ölen auf der Kopfhaut.

Klang von dir nämlich auch sehr verunsichert. Daher sollten wir das genauer ergründen, wieso es so auf der Seite von allum steht.


Ich habe leider aktuell wegen RL nicht so viel Zeit auf Recherche zu gehen.
Ich habe aber auf die Schnelle nichts gefunden, also keine Humanstudien mit Ölen.
Es gibt aber Studien, die im Tiermodell :!: offenbar einen Haarverlust bei Mäusen durch Applikation verschiedener ungesättigter Verbindungen (ebendiese, die aufgelistet werden) und auch von humanem Sebum festgestellt haben.
Der Zusammenhang wird auch näher erklärt durch die Aktivität der C-C - Doppelbindungen.

Würde man das Ergebnis auf den Menschen übertragen, würde das bedeuten, dass unser Sebum selbst bei uns Haarausfall verursachen würde.
Tiermodelle sind jedoch nicht 100%ig auf den Menschen übertragbar.
Und in keiner Studie - soweit ich das auf dem Handy überblicken konnte - wird behauptet, dass Ölsäure, Linolsäure, Squalene oder eben Humansebum am Menschen selbst diesen Effekt hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 26.06.2022, 22:52 
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@Mama30: Ich würde garnicht in gut und böse unterteilen. Sondern in zu wenig, zu viel und in Ordnung.
Die angesprochen Sebhorrischen Ekzeme werden z.B. durch ein zu viel an Pilzen verursacht, wenn diese durch zu viel Nahrung angefüttert werden. Dementsprechend sind Shampoos dagegen oft auch gegen Pilzstämme.
Trockene und rissige Haut kann nährstoffmangel bedeuten. Auch dann gerät das Gleichgewicht auf der Haut ins Wanken. Gesunde Kopfhaut hat also weder zu viel, noch zu wenig. Sie ist also auch nicht komplett "keimfrei" sondern es besteht eine Balance.

Pilze und Bakterien brauchen Nahrung, um sich zu vermehren. Diese Nahrung finden sie u.a. im Kopfhautsebum, das entsprechend abgebaut wird. Die Bakterien und Pilze haben also - im richtigen Verhältnis- durchaus auch "gute" Eigenschaften für unsere Kopfhaut. Nur, wenn die Balance kippt, verliert sich dieser Effekt natürlich.

Die ursprünglichen Quellen, auf die sich allum bezieht, sind älter als ich. An diesem Punkt frage ich mich, ab wann solche Quellen in der Medizin als veraltet gelten?

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 27.06.2022, 10:08 
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@Alichino, da unser Sebum HA begünstigen könnte, raten viele indische Hautärzte, wie in meinem verlinkten Artikel, zu häufigerem Haarewaschen. Ich habe auch nicht soviel Zeit, um intensiv zu recherchieren, ich habe nur sehr viele indische Ärzte gefunden, warum auch immer. Vielfach wird geraten, die Haare alle 2-3 Tage zu waschen.
Irgendwo habe ich auch gelesen, dass sich DHT auf der Kopfhaut anlagert, was dann zu HA führen kann, vielleicht wird es den Wurzeln bei fettiger Kopfhaut schneller zugeführt. Auch da fehlt mir leider die Zeit, Quellen anzugeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 08.07.2022, 23:17 
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Hey, soweit ich weiß soll man das Öl nicht zu lange drauf lassen weil es staub sammelt und das die poren verstopfen kann und zu haarausfall führen soll.
Ich persönlich habe gemerkt dass mir mehr haare ausfallen wenn ich es mit der menge an öl übertreibe aber wenn ich mich zurückhalte und mit einer pipette meine kopfhaut einöle ist alles gut. Ätherisches rosmarin öl gemischt mit argan oder Olivenöl hat mir sogar bei meinem haarausfall geholfen. 3% ätherisches rosmarin öl und der rest ein natürliches öl deiner wahl :shock: :D

Edit: fast vergessen zu erwähnen, ich lasse es immer so 4std drauf


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 10.07.2022, 01:13 
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Das mit dem Staub ist meiner Meinung nach nicht möglich denn der Staub kann nicht an die Kopfhaut gelangen, denn da sind die Haare im Weg. Der Staub würde sich dann nur auf die Haare setzen.
Ich habe das Öl immer mit ätherischen Ölen gemischt, wenn das bei Haarausfall helfen würde, hätte ich keinen bekommen.
Kürzlich habe ich gelesen, dass äußerlich angewendete Mittel die Haarwurzel nie erreichen, da sie nicht so tief in die Haut eindringen können, das können nur Mittel die apothekenpflichtig sind, wie zum Beispiel Minoxidil, was wissenschaftlich das einzigste Mittel ist, das Haarausfall stoppen kann.

Ob das nun stimmt, dass kein Öl oder Haarwasser oder Shampoo die außerhalb einer Apotheke erhältlich sind die Haarwurzel beeinflussen, ist eine weitere Frage....

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 10.07.2022, 14:21 
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Ob Staub auch auf die Kopfhaut gelangen kann, hängt sich auch von der Dichte / ZU ab. Vorne rund um den Haaransatz kann ich meine Kopfhaut gut sehen, das setzt sich sicher auch Staub ohne Öl ab. Zudem spielt bestimmt auch die Feinheit des Staubes eine Rolle.

Es gibt eine Studie, nach der Rosmarinöl ähnlich wirksam wie Minoxidil ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall durch Öle
BeitragVerfasst: 14.07.2022, 09:37 
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Diese Studien sind leider nicht sehr aussagekräftig, zu kurze Dauer, zu wenig Probanden, oft keine Kontrollgruppe usw.
Oft auch nur an Mäusen durchgeführt, die eventuell die Wirkstoffe auch ablecken, und sie so in den Körper gelangen, was die Wirkung vielleicht erhöht.
Was sich bei Mäusen als wirksam zeigt, muss nicht bei Menschen wirken.

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