Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Haarfeindliche Frisuren?
BeitragVerfasst: 05.04.2007, 20:08 
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Wußte nicht, wo ich posten sollte. Aber in den Frisurenthread paßt es nicht wirklich.
Seit gestern kann ich meine Haare endlich auch aufstecken. Ich zwirbele die Deckhaare zusammen, klappe sie nach oben und befestige sie mit einer Kralle. Wenn ich die abends löse, stehen die Haare total ab und es ist eindeutig ein Knick im Deckhaar zu erkennen. Kann das dem Haar auf Dauer schaden? Können sie abbrechen? Nach dem Öffnen knete ich Neobio Balsam ein. Ihr flechtet eure Haare ja auch täglich - aber da knicken sie ja nicht, ist also unschädlich.

Vielleicht gibt es ja Frisuren, bei denen man bestimmte Dinge beachten muß, um das Haar zu schonen? :?

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1aFii - Der Avatar ist vorerst wieder mein Ziel


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BeitragVerfasst: 05.04.2007, 21:16 
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Vielleicht könntest du ja vorher schon etwas Balsam in die Haare geben? Dann sind sie eventuell etwas widerstandsfähiger und knicken/brechen nicht so schnell ab.
Ansonsten kann ich mir aber zumindest nicht vorstellen, dass die von dir erwähnte Frisur zu schädlich ist. Deine Haare sind noch recht kurz, Locken würden bei kürzeren Haaren ja auch abstehen. Sind es denn wirklich Knicke oder könnten es auch einfach nur Wellen durch das Einzwirbeln sein?

Schädlich(er) sind auf jeden Fall Frisuren, bei denen man viel toupieren bzw. mit Haarspray etc. hantieren muss (Iro z.B.).
Auch kommt es vielleicht darauf an, was man für Gegenstände ins Haar macht, ob diese scharfkantig (einige Metallhaarspangen z.B.) sind, die Haare sich darin verheddern und ggf. ausreißen können und und und.


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BeitragVerfasst: 05.04.2007, 22:52 
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Ich "schaff" es immer wieder, dass mir beim "Haare in den Dutt-Zwirbeln" die Spitzen verknicken.. Oder dass irgendwas fies an der Kopfhaut ziept, wenn ich Haarstaebchen benutze.. Das kann beides ja auch nicht wirklich gut sein..

Tipps & Tricks wie man das vermeiden kann, sind herzlich willkommen.

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[x] 75cm [x] 80cm [ ] 85cm(?) - zzt 79/80cm nach S³
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Chuck Norris nimmt ne Mega-Flexi für die Zopfquaste.


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BeitragVerfasst: 06.04.2007, 09:21 
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Bei einem Zopf schaff ich es auch regelmäßig das ich das Gummi so ungeschickt am Ende um die Haarspitzen chlinge oder gar zu fest rauf gebe so das manche Haare einen Knick erleiden.
Und das ist gar nicht gut.
Aber ich denke zu 100% kann man das warscheinlich nicht vermeiden, oder?

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1a M i-ii, dunkelblond
Juli 2012 von klassisch auf ultrakurz!
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BeitragVerfasst: 06.04.2007, 17:29 
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Mit dem Dutt und dem Zopf hab ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Den Dutt zwirbel ich nur noch ganz locker, die letzten Zentimeter lass ich nun immer rausschauen oder klemme sie vorsichtig mit einer kleinen Krallenklammer weg.

Fürs Zopfende verwende ich keine Gummis mehr, nur noch Bänder. Obs tatsächlich Haarschonender ist, weiß ich nicht. Für weitere Tipps wär ich auch dankbar.

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BeitragVerfasst: 08.04.2007, 23:08 
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Das Problem mit dem Zopf hab ich so gelöst: Ich nehme nahezu immer erstmal etwas vom Kokosöl und verreibe es in meinen Händen. So, dass ein leichter Film darauf ensteht. Dann flechte ich meine Haare ganz normal bis unten hin. Wobei ich immer wieder die einzelnen Flechtstähnen glatt streiche. Dabei kommt das Öl auch immer wieder gut in die Spitzen. Wenn ich unten angekommen bin, nehm ich einen kleinen Haargummi (ohne Metall versteht sich) und mach ihn ca. 5 cm weiter oben rein, als ich ihn eigentlich später haben will. Also da, wo meine Haare ja noch ganz normal geflochten sind. Unten, wo ich den Gummi später haben will, halte ich vorsichtig fest. Wenn der Gummi so fest, wie ich es will um die Haare geschlungen ist, zieh ich ihn nach unten zu seiner eigentlichen Position. Das hat 2 gravierende Vorteile: 1. ) Der Gummi kann nicht zu fest sitzten, da der Zopf weiter oben normalerweise ja dicker ist. 2.) Die verzogenen einzelnen Häärchen zieht man automatisch glatt und sie werden nicht geknickt.

Wem der Haargummi wegen zu glatten Haaren bei meiner Methode raus fällt, der kann auch alternativ Pferdehaargummis nehmen. Klingt jetzt etwas abenteuerlich, aber ich hab mal den Test gemacht und welche meiner Stute geklaut. Dadurch, dass es der reine Gummi ist, verrutscht er nicht. Aber VORSICHT!!! Niemals zu fest rein machen. Sonst quetscht man sich die Haare. Nur locker rum legen. Der hält bombig.

Ansonsten sollte man die Frisur immer wieder wechseln. Ich schau, dass ich jeden Tag was anderes mach. Damit nicht immer wieder die selbe Belastung auf die selbe Stelle kommt.

Mit den beschriebenen Sachen fahr ich eigentlich bislang ganz gut.

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BeitragVerfasst: 09.04.2007, 08:00 
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Ich mache das ähnlich, wie Frau Isis - nur, daß ich vor dem Flechten meine Hände mit der Phyto 7 Haarspitzencreme einreibe. Zwischendurch muß ich immer wieder nachlegen, denn bis ganz unten reicht einmal Hände einreiben leider nicht. Zum Schließen von Zöpfen verwende ich Silikon-Haargummis, der Schlafzopf wird mit Frottee bestückt.

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2bmii / tiefer Steiss / Redwine


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BeitragVerfasst: 09.04.2007, 10:26 
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@ Frau Barcabelle :wink:

Kenn diese Haarsspiztencreme gar nicht. Hab sie bei den Produktbewertungen auch nicht gefunden. Was ist denn da drin? Vielleicht kannst dus ja mal bei den Bewertungen einstellen.
Hast dus schonmal mit dem Kokosöl versucht? Das ist bei mir sehr viel ergiebiger, als anderes Öl. Also zumindest beim Flechten. Liegt vielleicht daran, dass es erst nach und nach in den Händen richtig flüssig wird. Anderes Öl gibt bei mir immer oben zu viel und in den Spitzen zu wenig.

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2aMii, Länge: Mitte Rücken


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BeitragVerfasst: 01.03.2009, 21:27 
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Wohnort: Landkreis Northeim
Soweit ich weiß, kenne ich diese ewig ziependen und rausrutschenden Patentspangen. Ohne Silikonspiralen reißen sie beim rausmachen etliche Haare mit aus - deswegen benutze ich für meinen Teil keine Patentspangen mehr, bis ich endlich diese Silikonspiralen gefunden habe.

_________________
Früher mußte man selbstbewußt sein, als Frau kurze Haare zu tragen.
Heutzutage muß man selbstbewußt sein, wenn man wieder als Frau lange Haare trägt.
(meine eigene Feststellung)


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BeitragVerfasst: 06.06.2009, 09:26 
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Beiträge: 7
Ohhh jaa...ich entwickle langsam auch ernsthafte Aggressionen gegen alle Werkzeuge die man zum Zusammenbinden oder hochstecken von Haaren verwendet. Ich war eigentlich (bis auf nachts) immer überzeugte Offenhaarträgerin. Hab aber immer wieder gelesen, dass das ne gut sein soll, also versuchte ich andere Varianten. Und was kam dabei heraus? Haufenweise abgerissene oder geschädigte Haare, weil Kalmmern und co sich im Haar verheddern und außerdem nicht halten, so dass sie Schritt für Schritt an den Haaren herunterrutschen, was ja nun auch nich soo gut sein kann, einzelne Strähnen bleiben aber trotzdem so an der Spange hängen, dass es an der Kopfhaut reisst. Mit Haargummis gibts das selbe Problem, damit die halten muss ich sie so oft um den Zopf machen, das es bei der letzten Schlinge so ein ganz schlimme Geräusch gibt, so ein komisches Knacken. Aber selbst dann rutscht der Haargummi im Laufe des Tages raus. Habe dann , weil das so schonend sein soll mir Haargummis aus ner Strumpfhose geschnitten, aber da haben sich einige Haare irgendwie so in dem Gewebe verfangen, dass ich sie nur noch mit grober Gewalt vom Haargummi reissen konnte (sie waren ja regelrecht eins mit dem Teil).
Kann es nicht sein, dass es Haare gibt, die einfach "frei" sein wollen und bei denen Dutten und co. mehr Schaden anrichtet als zu helfen....?


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BeitragVerfasst: 06.06.2009, 10:02 
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Beiträge: 2180
Hast du es schon mit Haarstäben versucht?

Bei Spangen gibt es auch so eine Art Hülsen, die man überziehen kann, damit es keine scharfen Kanten gibt. Ich weiß jetzt gerade nicht, wie die heißen.

Prinzipiell würde ich darauf achten, dass die "Werkzeuge" oder der Haarschmuck frei von scharfen Graten und Kanten sind.

Erzähl doch mal mehr von deinen Haaren, sind sie trocken oder eher fettig, sind die Spitzen strapaziert usw.
Dann kann vielleicht jemand mit einem ähnlichen Haartyp noch ein paar Tipps geben.

Und wenn alle Stricke reißen und deinen Haaren das Offentragen bisher bekommen ist, gibt es auch keinen Grund, das zu ändern.

Wie hier schon oft gesagt wurde: jeder Schopf ist anders. :wink:

_________________
1 b M ii 9
64 cm nach SSS (09.05.2009)
78,5 cm nach SSS (16.04.2010)
94 cm nach SSS (15.12.2013)
97 cm nach SSS 23.11.2014


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BeitragVerfasst: 06.06.2009, 10:32 
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Beiträge: 7028
Wohnort: zwischen Berg und Meer
Diese Silikonspiralen heißen Paddies, ich habe sie auf Kupferzopfs Seite gesehen aber noch nie in einem Laden - leider. Wenn man eine Patentspange innig liebt, kann man sich auch aus Filz eine Art Verhüterli für die Spange basteln - oder versuchen, sie glatt zu schleifen und zu lackieren.

Ich benutze zum Abbinden von Zöpfen entweder sehr weiche Haargummis (schmales Frotteeband in der Farbe meiner Haare hat sich als das beste herausgestellt) oder winzige Silikongummis in schwarz oder durchsichtig. Letztere rutschen leider aus geöltem Haar leicht raus. Aber in ungeöltem Haar halten sie sehr gut. Ich flechte auch immer bis zu einem anderen Punkt - mal lasse ich mehr Haare im Puschel, mal weniger, damit die "Abschnürung" nicht immer am selben Punkt geschieht (genauso mache ich es bei meinen Töchtern).

Beim Dutten streiche ich mehrmals in Wuchsrichtung über die letzten Haarzipfel, bevor ich sie unter dem Dutt verstecke, damit sie schön glatt bleiben. Ich zwirble sanft und wünschte, ich könnte auch mal in die andere Richtung zwirbeln - leider bin ich zu doofhändig dafür.

Aber wenn man offene Haare vor Wind, Gurten, kratzigen Rückenlehnen und ähnlichen Haarmördern schützt, ist Offentragen bestimmt weniger schädlich als immer dieselbe fiese Patentspange oder der täglich strammgezogene Pferdeschwanz an derselben Stelle oder ähnliche Angewohnheiten. Wenn sich Hexen bilden, muß man die eben entsprechend behutsam entwirren und Öl oder Conditioner dabei benutzen. Man muß ja nicht im offenen Cabrio die Haare flattern lassen und sie hinterher hastig mit der Drahtbürste schruppen.

Die Devise lautet ja: Haare wie alte Spitze behandeln - und auch alte Spitzenkragen trägt man ja und hat sie nicht immer verstaut. Ich trage die Haare auch gern offen, aber sobald ich sie offen habe, nerven sie mich, und ich steck sie wieder hoch - nur um mich sofort wieder danach zu sehen, sie offen zu tragen :-P

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Haartyp: 1b F i
75,5 cm (September 2020)


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BeitragVerfasst: 06.06.2009, 12:15 
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Registriert: 03.02.2009, 11:57
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Diese Paddies gibt es bei Karstadt und Kaufhof. Ich habe mir vor etlichen Jahren mal eine Packung gekauft, da waren zwei Stück drin. Ich denke, da sollte es die immer noch geben. Meine sind von solida.

Ich bin beim Zopfende inzwischen von Silikongummis wieder auf richtige Gummis umgestiegen. Die Silikonsgummis rutschen nämlich sehr leicht, nicht nur bei geöltem Haar. Ich habe mir Rasta-Zopf-Gummis aus Gummi gekauft. Wenn man die vorsichtig drumwickelt und ebenso vorsichtig wieder abwickelt (also nicht einfach runterzieht!!!) halte ich die nicht für schädlich. Auch weil man sie nie zwischendurch hochschieben muß, was ich bei den Silikongummis mehrmals täglich machen mußte.


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BeitragVerfasst: 06.06.2009, 12:42 
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Wohnort: Berlin
Ich mach auch immer mal wieder andere Frisuren, damit nicht immer die gleichen Stellen beansprucht werden.
Offen, Zopf, Dutt, hochgesteckt..
Dabei immer auf die Werkzeuge und die Handhabung achten, dann sollte sich die Schädigung durchaus in Grenzen halten.

Für mein Zopfende nehme ich nur Frottee-Gummis und mach sie auch immer auf anderer Höhe.

Klar, bei kurzen Haaren gibt es noch nicht soo viele Möglichkeiten, aber doch schon einige: Zöpfe, hochstecken, zwirbeln, offen tragen..

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1aFii auf etwa 170 cm nach SSS


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BeitragVerfasst: 07.06.2009, 08:41 
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Beiträge: 352
Wohnort: Lübeck
Papilloten...
da sind mir neulich die Spitezen nach dem rauslösen teilweise abgebrochen.
Empfehle daher sich Spitzenpapier aus dem Friseurhandel zu besorgen, ist wesentlich besser und die Spitzen werden geschont.

_________________
2aMii , 71cm nach SSS
Haarfarbe: dunkelblond
Zopfumfang 9,5 cm

Mein Haar Tagebuch:
http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB2/v ... php?t=7134


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