Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 28.05.2017, 04:44 
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Fornarina, ich fühle mich ehrlich gesagt auch manchmal wie eine Karikatur:)

Für mich ist es inzwischen einfach Zeit, etwas kürzer zu treten, der nächste Wahn kommt bestimmt, denn wenn ich etwas mache, dann voll und ganz. (Neige ich dazu, mich irgendwo reinzusteigern? Neee^^) Das ist zwar nicht schlimm, aber manchmal ein bisschen anstrengend.

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BeitragVerfasst: 28.05.2017, 09:56 
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Ich bin zwar erst 3 Monate hier, aber für mich hat es sich schon gelohnt, und ich werde bestimmt noch weiter Ausschau halten nach weiteren Ideen, wie meine Haare wieder schöner werden.
Ich war schon eine Weile unzufrieden, aber ausschlaggebend um nach Tipps zu suchen war für mich, als ich mal bei niedrigem Sonnenstand unterwegs war, und mein "Schattenbild" gesehen habe. Mir kamen dann noch ein paar Jugendliche entgegen, die sich über meine abstehende Mähne in der Sonne total amüsiert haben. :oops:
Als erstes kam mir wieder abschneiden in den Sinn, weil ich dachte, dass es für mich eh keine Pflege gibt.

Aber inzwischen habe ich hier doch einiges gefunden, was ich machen kann. Zwar funktioniert Öl bei mir nicht, aber HES, Amla, meine Gesichtscreme....
Auch das Seidenhäubchen, kämmen statt bürsten und nicht mehr fönen hilft bestimmt. Den Hinweis auf den Staub als Ursache fand ich auch richtig gut, weil trotz meiner Nichtpflege die Haare noch nie so schlimm ausgesehen haben.

Also für mich geht es auch hauptsächlich darum, was ich vermeiden sollte. Da fast alle Pflegeprodukte beduftet sind, komme ich erst gar nicht in Versuchung, die auszuprobieren. Ich bin auch viel zu undiszipliniert, um irgendwas exzessiv zu betreiben. Wenn ich trotz der Haarschäden mal schöne Haare will, trockne ich sie in 3 Bee Buns, auch wenn das Zwirbeln nicht optimal für die Haare ist, aber ein bißchen was müssen sie einfach verkraften. Mal sehen, wie es weiter geht, aber sie bleiben lang. :messen:

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BeitragVerfasst: 28.05.2017, 12:20 
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Meine Gesamtbilanz nach 8 Monaten (so lange schon???) LHN lesen und das bedeutet, mich mit Haarpflege überhaupt auseinanderzusetzen:
Ja, für mich lohnt sich das!
Hierher kam ich eigentlich wegen Pflanzenhaarfarben. Mir ist nach und nach aufgefallen, dass ich vorher doch so einige Haarprobleme hatte und habe mich immer wieder gefragt, ob das der "Community-Effekt" ist, also dass man sich in "Probleme" hineinsteigert, die man vorher nicht hatte.
Ich bin aber für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass das nicht so ist und dass ich gewisse Dinge tatsächlich verdrängt hatte, weil ich dachte, das kann ich sowieso nicht ändern.

-Die Kopfhaut ist viel besser geworden, fühlt sich sauberer an, es fallen weniger Haare aus
-Die Haare fangen endlich an, sich weich anzufühlen, sodass ich sie gern anfasse und mich deshalb auch gern mit ihnen beschäftige
-Kein Frizz mehr (oder es stört mich einfach nicht mehr) und kämmbare, glänzende Haare
-Frisuren halten nun auch ohne Haargummi am Hinterkopf und der tägliche Dutt, den ich sowieso seit Jahren mache, geht deshalb noch schneller

-Das, was man als Aufwand bezeichnen könnte (S&D, Rinse mischen, Henna mischen, sorgfältig waschen, vorsichtig frisieren), macht mir Spaß. Die Zeit, die ich nun damit verbringe, mich überhaupt um mich selber zu kümmern, tut meiner Persönlichkeit gut. Ich nehme mich wieder wahr.

-Mehrkosten - ja, ein wenig. Aber es hält sich in Grenzen. An Handwerkszeug habe ich eine Flexi, eine Holzborstenbürste, eine Ziegenhaarbürste und eine Haarschere gekauft seitdem. Dafür spare ich das Geld für Haargummis, Klammern, Spangen, Haarklemmen, Plastikbürsten. Da mir das Zeug nicht viel bedeutet hatte, verschwand es auch immer in irgendwelchen Untiefen und ich durfte ständig nachkaufen. Auf meine jetzigen Sachen passe ich besser auf.
Die Kosten für die Pflege - Essig, Mineralwasser, ein paar Tropfen Öl und alle halbe Jahr ein Stück Seife - sind ein Bruchteil dessen, was ich vorher für Shampoo, Spülung, Haarspray ausgegeben habe. Diese Sachen hatte ich oft auch nachgekauft, bevor das vorige leer war, weil es auch immer irgendwo verschwunden war und erst später wieder auftauchte.
Das Henna allerdings kostet schon wesentlich mehr als die Billig-Colorationen, da muss ich mich zusammenreißen.

-Endlich schäme ich mich nicht mehr, auch mal mit leicht fettigem Haar aus dem Haus zu gehen. Das habe ich zwar vorher auch gemacht, fühlte mich aber hässlich dabei.

-Ich bin zwar ein Frisuren-Ausprobier-Muffel, hab mir aber schon ein paar Neue angeeignet und kann jetzt mehr variieren. Spannend zu sehen, wie die Frisur das Aussehen verändern kann. Vor allem ist der Cinnamon-Dutt (der mich vor LHN über Jahre begleitet hat, obwohl ich ihn nicht hübsch fand) jetzt längst nicht mehr die einzige Hochsteckfrisur, die nicht gleich auseinanderfällt.

Von außen habe ich noch keine Kommentare zu irgendwelchen Veränderungen bekommen. Wie bei den meisten hier fällt es mir selbst auch eher auf als meinen Mitmenschen.

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Yetifaktor 68 bei SSS 124 cm (Sept. '19)
*Rafunzels Haartagebuch*
Bild 2a Cii (ZU 8,5) Seifenwäscher - noch ohne Heiligen Gral


Zuletzt geändert von Rafunzel am 28.05.2017, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28.05.2017, 13:51 
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Beiträge: 3690
Wohnort: Da, wo man im Fluss schwimmt
Für mich lohnt es sich deifnitiv, ja.

Wirklich "schöne" Haare hatte ich als Kind, aber in em Alter sind die Haare ja meistens noch recht schön.
Mit der Pubertät fing dann das gegrusel an. Während ich als Kind alle Woche gewaschen ahte, fetteten die Haare viel schneller und ich find an fast täglich zu waschen. Durch einen Friseurunfall kamen sie dann noch ab (ich sagte mit knapp BSL-langen Haaren "ein bisschen Spitzeschneiden" und das Geschäft verliess ich mit einem Pilzkopf). Von da an ging es los: Meine Haare waren nur noch eine trocene, störrische Filzkugel ohne irgendwelche Struktur. Ich wusch da nur mit Shampoo ich kann mich an keinen einzogen positiven Kommentar aus der Zeit erinnern, meine Haar wurden nur als "komisch" und "filzig" von anderen beschrieben.
etwa mit 14 fing ich dann an zu "pflegen", also mit Fructis & Co. Unmengen Siliöl, Sili-Leave In und co machten das Problem aber nur noch schlimmer... Da bekamen meine Haare sogar das Attribut "extrem ungepflegt", obwohl ich ja täglich sicher eine Stunde inverstierte...
erst seit ich jetzt meine Haare natürlich Pflege, auch wenn das teilweise etwas aufwändiger ist, gefallen sie mir selber und ich bekomme auch Mal Komplimente dafür :)

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Startlänge: freiwillige Glatze am 29.01.2015, aktuell 92cm (Hosenbund, 09/19)
2a C iii, ZU 13 (aktuell 10cm durch HA), NHF mittelrot.
Ziel: trimmen auf Hosenbund, auf zu Klassik im 2020.
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BeitragVerfasst: 28.05.2017, 17:25 
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Beiträge: 2350
Wohnort: München
Seit ca. einem Jahr pflege ich nun meine Haare nach LHN und ja, es lohnt sich. Was sich bei mir verbessert hat:

- keine trockene KH mehr
- keine Schuppen
- keine juckende KH
- keine strohigen Haarlängen (was musste ich sie auch vor 2 Jahren blondieren)
- die Haare kletten kaum noch
- sie glänzen definitiv mehr

Mit Spliss war ich noch nie geplagt und bin es zum Glück auch jetzt nicht.

Negativ ist einzig für mich die PHF, das war dann noch nicht so gut wie erhofft. Das ist ein Punkt, wo ich für mich sage, hier lohnt sich der Aufwand für mich nicht, weil mich das Ergebnis auf lange Sicht nicht vom Hocker haut und dafür stundenlang mit der Paste auf dem Kopf zu sitzen, rechnet sich einfach nicht. Die grauen Haaren werden einfach nicht richtig abgedeckt, da kann ich machen was ich möchte, der Ansatz wird orange. Nun färbe ich wieder mit Chemie (Sanotint sensitiv) und bin glücklich und zufrieden.

Fazit: Ich finde, dass sich der Mehraufwand schon lohnt und es macht mir auch nichts aus, da ich ja das Ergebnis sehe. Wobei ich finde, dass es gar nicht so viel mehr Aufwand ist. Wenn ich z. B. vor dem Waschen eine Pre-Wash-Kur mache, muss ich mich ja nicht mehr darum kümmern, die zieht ja von selbst ein. So viel Mehrkosten sind es auch nicht (bis auf den Haarschmuck, darüber möchte ich nicht sprechen :lol:). Wenn ich daran denke, wie oft ich früher ständig Shampoo, Spülung oder Kuren gekauft habe, um schönere Haare zu bekommen und nichts hat geholfen. Außerdem war ich nun seit 2 Jahren nicht mehr beim Frisör und früher ging ich alle 4 Wochen. Die Öle, die ich zum Seifen machen verwende, nehme ich auch für die Haarkuren, also sind hier auch nicht so viel Mehrkosten.

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2b C ii ZU 8,7 cm - SSS aktuell: 108 cm - Ziel GS: 121 cm
LillyE - Mit Seife und Kräuter zum 2. GS


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BeitragVerfasst: 28.05.2017, 18:19 
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Beiträge: 10444
Ich finde eh, man sollte die Haarpflege nicht sklavisch betreiben sondern das eher als einen Teil von, ich tu was gutes für mich selbst damit ich mich wohlfühle ansehen.

Fühlt man sich nicht wohl ... Lassen. So einfach.

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Bild (Quelle: http://www.smilies.4-user.de/ )
Ziel: (PP) Lang & Länger mit NHF
Länge aktuell (SSS): ca. 65 cm, färbefrei seit August 2016


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BeitragVerfasst: 29.05.2017, 08:13 
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Beiträge: 291
Das was ich mache lohnt sich, ja.
Den Waschrhythmus von etwa alle 3 Tage auf 4-5 herausgezögert zu haben spart abgesehen von der Schonung Zeit und Shampoo. Einen noch größeren Waschabstand strebe ich nicht an.
Die Entdeckung von LOC finde ich hervorragend, ich glaube ansonsten könnte ich meine ehemals blondierten Spitzen vergessen. Nach einigem Einlesen hier hätte ich am liebsten jedes Öl rauf und runter getestet, aber letztendlich bin ich gleich beim Hanföl hängengeblieben und habe es mir dann vorerst gespart, noch viele andere teuren Öle zu besorgen. Haarkuren selbst zu mischen ist kein extra Kostenaufwand, im Gegenteil, und nur ein sehr kleiner zusätzlicher Zeitaufwand.
Ob das Seidenkissen etwas bring weiß ich nicht. Was solls.

Die LHN-Dutts sind super! Ohne Stäbe und Forken hätten mich allerspätestens ab Taille meine Haare zu sehr genervt. Jetzt kann ich sie mit wenigen Handgriffen praktisch, hübsch und schonend wegpacken. Klar, da hätte es auch was günstigeres getan, die Blogs und Foren fixen einen schon etwas an und prompt bin ich bei Senza Limiti gelandet. Aber ich mag Schmuck eben , früher habe ich mir häufiger mal Ketten oder Ohrringe gekauft, das ist jetzt mehr auf Haarschmuck umgeschwenkt.

Innerhalb des letzten Jahres habe ich öfter Komplimente für meine Haare bekommen, die Veränderung scheint also auch objektiv zu sein.
Auf die Suche nach meinem "heiligen Gral" mit DER perfekten Pflegemischung bin ich nicht, vielleicht gibt es tatsächlich sehr kompliziertes Haar bei dem das nötig wäre, bei mir wäre es allerdings eher Verschwendung an Produkten, Zeit und Nerven. Wenn ich mich hier einlese bestätigt sich mein Gedanke dazu.

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2aMii (~8.5), über Taille hinaus
zurück zur NHF
Traumziel: bis zu den Fingerspitzen


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BeitragVerfasst: 29.05.2017, 08:34 
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Wenn ich an meine Haare denke, kurz bevor ich das LHN fand und sie jetzt betrachte, dann kann ich eindeutig sagen - ja, es hat sich gelohnt.

Allerdings hätte ich mir auch vieles, was ich hier gelesen und ausprobiert habe, sparen können. Das viele Ausprobieren wirkte sich auf meine Haare sehr nachteilig aus und es dauerte mindestens 5 Jahre, bis sie einigermaßen gepflegt aussahen. Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich mir aufwendige Pflegeprozeduren sparen kann. Bei mir ist weniger tatsächlich mehr. :)

Mein größtes Problem - den Haarausfall - konnte ich leider mit LHN-konformer Pflege und sensibilisiertem Gesundheitsbewusstsein (sämtliche in Frage kommenden Ursachen sind ärztlich abgeklärt) nicht in den Griff bekommen. Ich bin letztendlich bei Regaine gelandet, obwohl ich das immer vermeiden wollte und trotzdem habe ich immer wieder Phasen mit vermehrtem Haarverlust.

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2b M-Cii - ZU: 6,5 cm
84 cm SSS
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BeitragVerfasst: 29.05.2017, 14:59 
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@Lieschen :gut: : ich habe beim lesen Deines Beitrags auch ganz oft genickt. Besonders das mit der hässlichen NHF mit der ich mich aus Gesundheitsüberlegungen abfinde, und das mit den Dutts, die eigtl. alle ziemlich gleich aussehen, kann ich voll unterschreiben. Ich sitze oft vor Bildern die verschiedene Dutts an verschiedenen Tagen zeigen, und sehe keinen Unterschied. Vielleicht ein Grund, warum ich nur den LWB kann... :kicher:
Das einzige was ich mich beim lesen gefragt habe war; warum hast Du 6 Std. geploppt? Ich mache das, wenn ich die Haare abends wasche, damit sie einigermaßen ordentlich über die Nacht kommen, habe aber dann morgens noch feuchte Haare. Ich ploppe immer nach dem waschen, aber eigtl. nur ein paar Minuten, damit die Haare nicht mehr tropfen

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Pheline 2c-3a M II 7/90
5-4-8-4-1-2-1


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BeitragVerfasst: 29.05.2017, 17:12 
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Ich weiss auch nicht so genau, warum ich das sechs Stunden lang gemacht habe. Irgendwie habe ich mir eingebildet, dass die Haare in genau dieser Position trocken werden müssen.

Ich weiss nicht genau, was ich für eine Haarstruktur habe, aber ich habe manchmal einzelne Korkenzieher in den Spitzen. Diese wollte ich ein bisschen herauskitzeln.

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BeitragVerfasst: 29.05.2017, 20:49 
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Ja ich frage mich das - immer mal wieder.

Eben weil man durchaus schöne Haare sieht und die nie und nimmer alle Haarkult betreiben, ich frage mich das an Tagen, an denen das Waschergebnis nicht so ausfällt wie erhofft (und ich Klätsch auf dem Kopf in der Arbeit halbwegs versteckt bekommen muss und weiß, dass ich mit einem schlichten Shampoo das immer gleiche Ergebnis auf dem Kopf hätte) oder wenn ich höre, dass sich beim Wachstum ja nicht sooo viel getan hätte (was mir meine Tochter recht regelmäßig sagt).

ABER: wenn ich sehe wie toll die Haare glänzen können, wie unglaublich weich und seidig sie sich immer wieder anfühlen und mich freue, weil ich eine neue Frisur gelernt habe - dann finde ich, dass sich das alles lohnt :)

LG
Liese

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Haarlänge Hosenbund +
1c ii - Ziel: Steiß


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BeitragVerfasst: 30.05.2017, 09:57 
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Beiträge: 7283
Wohnort: Hennigsdorf /Brandenburg
Meine Haarlänge steht jetzt schon 1 Jahr(?) und die Spitzen brechen.
Gut,es ist die Chemiefront.
Aber ich habe weder Bock noch das Handling einen Kult aus meinen Haaren zu machen.
Wenn die Naturfarbe unten ankommt habe ich noch Hoffnung,die Haare länger zu kriegen.
Bis dahin -so what!

_________________
SSS 93,95,88 .. 93-> zur Überlänge ZU 9cm. 2b NHF:silberfuchs
seit August 2014 färbefrei,schnittfrei seit 21.12.2018
Kante wird überbewertet!
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BeitragVerfasst: 30.05.2017, 17:48 
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Beiträge: 82
Sehr interessante Frage...
...für mich kann ich sagen: ja es lohnt sich
Obwohl meine schlimmste Haarzeit lange hinter mir liegt. Aber das Forum hat mir geholfen mich endgültig von gesellschaftlichen Zwängen und Normen zu befreien, was Haare angeht. Ich fühle mich nicht mehr exotisch mit 44 fast weißhaarig zu sein und habe mit dem Färben aufgehört, da es einfach nicht mehr zu mir passt (gut vertragen hab ich es auch nicht mehr, nur noch ertragen), ich mich so wohler fühle (obwohl ich nun gern die rote Farbe komplett los wäre :taptaptap: ). Aber die Aussicht, dass es irgendwann so weit sein wird, und die vielen tollen Silberlingfotos motivieren mich unglaublich. Die Qualität der gefärbten Haarlängen und die "neuen" Silberlinge gilt es aber zu verbessern oder wenigstens zu erhalten, dafür suche ich mir hier sehr gern Tips heraus und probiere aber ohne zu übertreiben, dazu bin ich viel zu faul, eher puristisch...
Leider habe ich zu wenig Zeit hier regelmäßig zu schreiben oder gar TB /PP zu führen, mitlesen geht aber GsD immer, Dank Smartfon :kafcomp:
Und ich hoffe dass ich hier noch viel lernen kann, über mich, über Haare und letztendlich aber auch über das Leben an sich...

_________________
HT:1b/Mii/ZU:9cm
Ziel:von Rot auf Silber mit NK,
Längenziel: zwischen Taille und Steiß?

aktuell Midback


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BeitragVerfasst: 31.05.2017, 20:12 
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Beiträge: 4049
Wohnort: In der Nord Hasenhöhle
Ich bin sehr froh noch so viele positive Erfahrungen zu lesen, mich hat das ein bissi traurig und zum nachdenken gebracht.
Ich gebe einen Großteil meiner Rente für meine frechen Locken aus und habe einfach nicht so die Möglichkeit jede Woche alles nachzukaufen.
Aber Dank Fischli habe ich zumindest schon mal das heilige Mira Öl gefunden.
Das ist schon mal viel Wert wenn man hier nun 17 Öle hat und die eigendlich alle für die Tonne sind, zumindest für die Haare.

Das motiviert mich dann doch weiter, wollte nur mal meinen Dank an euch aussprechen. :winkewinke:

_________________
3b F ii,
74cm SSS 15.06.

Wüstenlocken PP / Insta :tumbleweed:


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BeitragVerfasst: 01.06.2017, 09:39 
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Wohnort: Rohrschacht
Ich tendiere auch eher zu den Gedanken, die Liesschen da ausgesprochen hat.
Bin nun seit etwa 4 Jahren dabei, mich in LHN-Manier um meine Haare zu kümmern und stehe mit schlechteren und dünneren Haaren da als je zuvor. Mir hat das Experimentieren eine Weile Spaß gemacht (und manchmal packt mich dieser Spaß auch noch) und ich habe auch viel Zeit, Mühe und Gedanken in all das investiert, nur um inzwischen relativ sicher zu sein, dass Pflege zwar nicht nichts bringt, aber doch weitaus weniger, als einem hier oft suggeriert wird.

Man hat halt "gute" Haare oder nicht. Wenn sie eh gut sind (ideal: einigermaßen viele und vor allem (!) ohne Hang zum Ausfallen. Was für den Einzelnen darüber hinaus "gut" ist, ist natürlich unterschiedlich.), lassen sich mit optimaler Pflege hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn sie aber eher nicht so gut sind, bringt auch tolle Pflege eher wenig, außer die absurde Hoffnung, dass die Haare mit Produkt xy dann doch mal besser werden/aussehen...
Ob sie das dann tun, ist - bei mir - absolute Glückssache, hängt vom Wetter ab, oder die Verbesserung ist so marginal, dass sie vor allem subjektiv wahrnehmbar ist. Von daher wird aus dieser anfänglichen Hoffnung irgendwann Frust. Aller Stress bzgl. der Pflege hat doch nur verschleiert, dass die beste Methode zum Wohlzufühlen die ist, sich mit dem Status Quo anzufreunden/ihn nicht zu beachten.
Zugegeben, das wird hier ja oft genug betont... aber da muss man erst mal individuell ankommen. Die Hoffnung, dass es besser werden kann, ist definitiv angenehmer zu tragen und der Weg hin zu "tja, wird halt doch nicht besser" (unterschiedlich) lang und mühsam.

Ob das LHN dabei hilft, diesen Weg zu gehen, oder die Reise dahin eher verkompliziert, kann ich für mich gar nicht klar beantworten. Bei mir persönlich ist es so, dass sich der Fokus durch das LHN mehr auf meine Haare verschoben hat, die halt eine sehr durchwachsene Erfreulichkeit bieten. Und letzlich haben sich sämtliche Tipps der "Haarmuggel" im Wesentlichen bewahrheitet: "Mach dir nicht so nen Kopf, man sieht eh keinen Unterschied."
Gerade bei Usern, die in meinen Augen tolle Haare haben und trotzdem unzufrieden sind, frage ich mich dann, in wie weit das LHN da den Eindruck vom eigenen Haar nicht ungünstig verschiebt, wenn man rein oberflächlich vergleichend zu dem Schluss kommen müsste, dass man (überdurchschnittlich) gutes/gut aussehendes Haar hat. Irgendwie wird immer davon ausgegangen, dass da noch was zu verbessern sein müsse. Und: Wie viele kommen hier an und schreiben, dass sie das erstmalige Messen ihres ZUs erschüttert und die Eigenwahrnehmung völlig verändert hat.

Zwei Tipps sind aber auch nach aller Desillusionierung noch wichtig geblieben und die könnte ich als lohnend für mich bezeichnen: Passende Öle als LI und/oder Kur zu verwenden (das macht mein Haar tatsächlich etwas weicher und frizzfreier - wenn die Luftfeuchtigkeit keinen Strich durch die Rechnung macht) und mechanische Belastung zu vermeiden. So verschlechtere ich die eher ungünstigen Haarvoraussetzungen wenigstens nicht noch. Aber eine tolle Mähne bringt mir das nicht. Hätte ich die, hätte ich die auch ohne LHN.

Edit: Was vielleicht noch wichtig ist: Ich habe auch vor dem LHN praktisch keine "Haarsünden" begangen. Wenn man hier mit Blondierung und täglichem Glätten ankommt, erlebt man womöglich ne andere Art der Offenbarung.

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2b|F-M i-ii|halslang
ad infimum


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