Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Haare als erweiterter Sinn
BeitragVerfasst: 09.12.2011, 21:13 
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http://www.sott.net/articles/show/23478 ... -Hair-Long

Ich fand's interessant zu lesen.

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BeitragVerfasst: 09.12.2011, 21:47 
Ich hab da noch das und das und das gefunden. Und das.
Und etwas abgedrehter: Das da.


Zuletzt geändert von Jemma am 09.12.2011, 22:00, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 09.12.2011, 21:51 
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Schade, dass dafür Quellen fehlen. Wenn es solche gäbe, dann fände ich das hochinteressant.

Wobei man dann auch Fragen stellen könnte wie, woran liegt's? Genausogut könnte es psychologisch begründet sein, denn anscheinend sprechen wir von traditionell veranlagten Menschen. Oder schlicht daran, dass die Ohren anders hören, wenn offene Haare über ihnen liegen, und das Gehirn nach den veränderten Tönen nicht automatisch scannt.
Ist aber etwas fruchtlos, darüber nachzudenken, wenn es ebensogut reiner Mythos sein kann.

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For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong.
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BeitragVerfasst: 09.12.2011, 22:03 
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Ja, hab ich auch in der LHC gesehen... aber was soll man damit anfangen außer drüber schmunzeln?

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Haare sind ab ;-)


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BeitragVerfasst: 10.12.2011, 06:13 
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Ich hab davon auch schon gelesen. In der Esoterik ist das ein recht grosses Thema.
Ob wahr oder nicht, jedenfalls noch ein Grund mehr, die Haare wachsen zu lassen. Nichts Genaues weiss man ja nicht.....und wer weiss, wozu es gut ist.:D

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Und nochmal von vorn!


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BeitragVerfasst: 10.12.2011, 16:15 
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Quellen wurden leider keine genannt und ja, es gibt sehr viel Raum zu wilder Spekulation. Ob wahr oder nicht - wer kann oder will das schon entscheiden. Den Grundgedanken dahinter fand ich jedenfalls sehr spannend.

Jemma, danke für die weiteren Links. Etwas abgedreht, aber sehr interessant.

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BeitragVerfasst: 10.12.2011, 17:49 
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Ich hatte zu manchen Zeiten sehr kurze Haare (2 - 3 cm) und recht lange Haare (absolute MaximalLänge > 70 cm).

No difference.

Als Schachspieler war ich genau so gut oder schlecht, ob nun langhaarig oder kurzhaarig.

Vielleicht habe ich auch zu wenig Haare und man braucht für die Esotherik eine vollere Frisur :-). *wink*

Nachtrag: ich denke wenn eine Bevölkerungsgruppe paranormale Fähigkeiten hätte, würden die Herrschaftsverhältnisse auf der Welt ganz anders aussehen.

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die Haare sind vielleicht noch 70 cm lang und braun. Geschnitten habe ich sie nicht. Die Maximallänge war bei 90 cm, vor ein paar Jahren.


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BeitragVerfasst: 10.12.2011, 19:22 
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Zum Thema "Mit langen Haaren besser Schwingungen aufnehmen können" fällt mir spontan das hier ein:

Ich bin so gerne hier im Forum weil der Umgangston so anders ist, als in anderen Foren (ganz allgemein). Mein Eindruck war, daß die Menschen hier irgendwie sensibler auf einander reagieren. Dann habe ich mich gefragt, warum das so ist, was genau unterscheidet dieses Forum von irgendwelchen anderen?
Das einzige was mir einfiel, waren die langen Haare der Mitglieder. Scheint das einzige zu sein, was wir alle gemeinsam haben.

Dann habe ich mich gefragt, warum bei uns allen der Wunsch nach langem Haar besteht. Ist es vielleicht eine gewisse Art von Sensibilität?

Diese Gedanken hatte ich vor ca. 1/2 Jahr, bevor dieser Thread aufkam. Natürlich ist der Umgangston hier auch Gojas Regeln und der guten Arbeit der Mods zu danken. Aber ist das wirklich alles?
Mir scheint es so, daß wir doch noch irgendetwas anderes gemeinsam haben.

Versteht jemand, was ich meine? Oder verbindet uns nur das lange tote Zeug aufm Kopp? :lol:

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Bild Holding on to anger is like drinking poison and expecting the other person to die.
2a/3b F 8 cm - Henna-Asphaltmieze - Hüfte erreicht, auf zu den 4 Buchstaben!


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BeitragVerfasst: 10.12.2011, 23:57 
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Da das ausnahmslos Seiten sind, die sich mit eher pseudowissenschaftlichen und esoterischen Themen beschäftigen (wenn ich schon sowas wie "Urdeutsche" lese :heul: #-o ), würde ich sagen, das ist nur eine weiteres Geschichtlein, das den Mythos des überspirituellen amerikanischen Ureinwohners nährt. Survival und dergleichen basiert auf einer Menge an Wissen und Erfahrung und nicht auf übersinnlichen Fähigkeiten. Denjenigen, die die entsprechenden Kenntnisse nicht haben, kann es leicht übersinnlich vorkommen, wenn jemand, der das schon sein Leben lang geübt hat, jemanden oder etwas in der Wildnis aufspürt. Ich kenn mich da auch nicht im Einzelnen aus, weiß aber, dass es da auf winzige Details ankommt, die man mit Ãœbung eben erkennt und richtig zu deuten weiß - und die jedem nicht darin geübten Menschen einfach entgehen.

Außerdem, sofern diese Tests wirklich stattgefunden haben: Wenn es in deren Kultur (übrigens witzig, dass wieder mal mit keinem Wort erwähnt wird, von welchen Natives sie reden; kann mal bitte endlich jemand weitreichend publik machen, dass es "die Indianer" nicht gibt und es daher in solchen Zusammenhängen völliger Mumpitz ist, nicht von dem/der entsprechenden Stamm/Nation zu reden? :roll:) Tradition ist, lange Haare zu tragen, könnte ich mir vorstellen, dass die Männer sich nach dem Haarschnitt von ihrer Kultur abgeschnitten gefühlt haben und sie deswegen - also rein aus psychologischen Gründen - nicht mehr in der Lage waren, ihre ebenfalls traditionell erlernten Fähigkeiten richtig zu verwenden.

Genau das war übrigens auch der Grund für den Zwangshaarschnitt bei den Jungs, die früher zum Zweck der "Amerikanisierung" in Internate gesteckt wurden: Man wollte die Kinder der europäisch-amerikanischen Kultur einverleiben und tat dafür alles, um sie von ihrer eigenen Kultur abzuschneiden. Sprache, Frisuren, Kleidung, Bräuche und Verhaltensregeln, Religion - wurde den Kindern alles verboten und zwangsweise durch europäische Normen ersetzt. "Kill the Indian to save the man" war das Motto nach Richard Henry Pratt, unter dem die Zwangs-Amerikanisierung der Natives stand.

Die kulturellen Gründe für lange Haare sind wiederum bei jedem Stamm/Nation verschieden, und lange Haare sind auch nicht bei allen Tradition, mancherorts wurden die Haare auch vorher nicht lang getragen. Ob dahinter jeweils irgendwelche spirituellen Gründe stehen, müsste man schon bei Angehörigen des jeweiligen Stammes erfragen, allerdings kann es sein, dass man von denen nicht allzu freimütig Auskunft bekommt. Dinge, die mit indianischer Kultur und Spiritualität in Verbindung stehen, werden leider andauernd für irgendwelchen Esoschwurbelkram missbraucht. Deswegen sind viele Natives mit Auskünften über spirituelle Dinge sehr zurückhaltend geworden. Ich kann es ihnen nicht verdenken.

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BeitragVerfasst: 11.12.2011, 12:54 
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Wind in her hair: Deinen Ausführungen stimme ich voll und ganz zu. Sowohl was diesem unsäglichen Begriff des Ur... (ich mag das nicht in den Mund nehmen, darum hast du es wohl auch so klein geschrieben) angeht, als auch die Massenbeschreibung der Native Americans. Da liegen die Unterschiede tatsächlich himmelweit auseinander. Vermutlich waren die "Forscher", sofern es welche waren, diesen Menschen gegenüber in allen Bereichen genau so ignorant, wie sie sich ihnen gegenüber sonst gezeigt haben...

Ich hab die Tage ein bisschen rumüberlegt weshalb ich den Artikel dennoch spannend fand. So richtig bin ich noch nicht drauf gekommen, es hängt aber damit zusammen, wie jemand auf die Idee kommen könnte, dass die Haarlänge etwas mit Sensibilität und Empathie zu tun haben könnte.

Wie Wolfgang aus eigener Erfahrung schrieb, glaube auch nicht, dass meine "Empfänglichkeit" oder Aufmerksamkeit für mein Umfeld von meiner Haarlänge abhängig ist. Wäre das auch so, wenn die kulturellen Wurzeln vorhanden wären, in denen Langhaarigkeit einfach "dazugehört"? Ich drücke das jetzt mal bewusst so vereinfacht aus.

Das Abschneiden der Haare war ja in früheren Zeiten oft auch als "Schandfleck" und Brandmarkung zu verstehen. Könnte es daher nicht gut sein, dass ein Mensch, der aus einer "Langhaarkultur" kommt (ganz gleich, welcher Zeit, welcher Nation, welcher Glaubensrichtung etc er angehört), sich nach einem solch aufgezwungenen Haarschnitt derart entwurzelt fühlt, dass sich normale Sinnesfähigkeiten aus persönlichem "Beschnittenheitsgefühl" = "Ich bin begrenzt und beraubt" heraus nicht mehr einsetzen lassen? Es hätte dann mehr mit Psychologie zu tun, die Haarlänge bzw. deren Kürzung wäre dann aber der Auslöser gewesen.

Versteht ihr ungefähr, was ich meine?

Tante Edit erweitert:

Wie ginge es mir persönlich, wenn ich jetzt aufgezwungen die Haare abschneiden müsste. Ich fühle mich kurzhaarig nicht wohl. Ich finde, es steht mir nicht. Das bin nicht ich, ich stehe gefühlt neben mir. Ja, da könnte ich mir gut vorstellen, dass ich mich aus diesem Unwohlsein heraus nicht mehr so verhalten und so geben oder auf mein Umfeld reagieren könnte, wie sonst ....

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BeitragVerfasst: 11.12.2011, 14:11 
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Mal abgesehen davon, dass ich den Begriff Urdeutsch wohl übersehen habe, kann ich nicht behaupten, dass ich gerne meine Kultur verleugnen oder kleinschreiben möchte, nur weil irgendwelche machthungrigen, psychotischen Drogenabhängigen mal aufgrund dessen und einigen esoterischen Theorien einen Weltenbrand ausgelöst haben. Genau deswegen läuft in unserer Gesellschaft auch so e-i-n-i-g-e-s schief.
Im übrigen ist das nicht nur der deutschen Kultur passiert, wir sind nur die einzigen die damit idiotisch umgehen.

Wieso sollten wir weniger recht auf eine Kultur haben, als alle anderen Völker?

Damit rechtfertige ich im übrigen auch keine begangenen Fehler. (weitere Ausführungen dann auch gerne per PM)/OT

Nunja, sagen wir mal, dass lange Haare mit Sicherheit nicht jedem gleich magische Fähigkeiten bescheren, besondere sensibilität oder gar esoterische Macht *lacht*. So exoterisch unsere Gesellschaft momentan geprägt ist, fällt den wenigstens überhaupt auf, worum es sich gerade eigentlich bei diversen 'Zufällen' handelt, wenn es demjenigen Klavierartig auf den Kopf fällt.

Dass die 'Natives' also irgendwelche besonderen Fähigkeiten haben, würde ich auch gerne auch die vorherrschende Kultur/Erziehung/Leben/ Naturglauben zurück führen und nicht auf ihre Haare beschränken. Dass sie angeblich weniger gut mit kurzen Haaren arbeiten, lässt sich auf vielfältigen Weisen begründen- zB Stress durch Folter- meint: Haare abschneiden, gleichbedeutend mit Folter, Schaffung einer ungewohnten Situation, anderem Körpergefühl etc. pp..

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2cMii/7/62cm.
Ziel: back again

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Wyrd bið ful aræd!


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BeitragVerfasst: 11.12.2011, 23:08 
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iHola! 8)

Den Satz, in dem das mit den andernorts so bezeichneten "Urdeutschen" vorkam, habe ich nicht wegen dieses Wortes klein geschrieben, sondern nur, weil es ein Einwurf ist, den ich der besseren Lesbarkeit halber nicht nur eingeklammert, sondern auch kleiner geschrieben habe. Habe ich ja an anderer Stelle in meinem Beitrag nochmal gemacht, ich mach das öfter. ;)

Ain, ich denke mitnichten, dass wir in Deutschland weniger Recht auf eine eigene Kultur haben als andere - um Himmels Willen! Aber der Begriff "Urdeutsch" ist nun mal völlig hanebüchen und entstammt aus genau den machthungrigen, psychotischen und zum Teil esoterisch angehauchten Kreisen, die du ja genau so ablehnst wie ich und alle anderen halbwegs vernünftigen Leute.

Germanien und Deutschland sind zwei Begriffe, die nur sehr wenig miteinander zu tun haben. Als erstes wäre da, dass Germanien der Name ist, den die Römer übergreifend dem nicht römisch besetzten Gebiet östlich des Rheins gegeben haben - womit sie gleichzeitig den dort lebenden Völkern den übergreifenden Namen "Germanen" gegeben haben. (Neben "den Kelten", ebenfalls verallgemeinert, westlich und den Skythen östlich davon.) Die germanischen Stämme empfanden sich dabei aber nie als politische Einheit.
Dagegen ist Deutschland halt eine große, zusammenhängende Nation - etwas, das den alten Germanen völlig fremd war.

Es gab also jede Menge germanische Stämme (Langobarden, Alemannen, Burgunden, Franken, Goten u.s.w.), aber die lebten jeweils völlig autark in kleinen Gruppen. Die hatten keinen Begriff von etwas, das man Germanien oder eben Deutschland nennen könnte.

Von daher geht Germanen und deutsch schon mal nicht zusammen.

Weiter ist da das Problem, wie man den Begriff "urdeutsch" überhaupt betrachten soll.

Kulturell? Ja dann möcht ich doch mal sehen, was an uns heutigen Deutschen kulturell noch eindeutig auf die ollen Germanen zurückzuführen ist. Nicht mehr viel, denn die germanischen Kulturen gibt es schlicht nicht mehr. Unsere heutige Kultur in Deutschland ist (und war auch schon Jahrhunderte bevor wir ein Einwanderungsland wurden) ein Mix aus verschiedensten Einflüssen, und die Germanen - gemeinsam mit Kelten, Slawen und Römern, wenn schon - spielen dabei nur eine sehr kleine Rolle. Und müssen sich die auch noch mit eben genannten Völkern teilen.

Ethnisch? Dann kann man die Germanen als Titelträger des "Urdeutschen" getrost in den Wind schreiben, denn das Gebiet des heutigen Deutschland wurde damals außer durch germanische Stämme maßgeblich durch Kelten, Römer (deren Armee an sich schon äußerst multikulturell war), Slawen und natürlich durch den Einfall der Hunnen geprägt. "Urdeutsch" ist also höchstens ein wilder Mix aus so ziemlich allem, was Europa damals hergab. :P

Aber das größere Problem hierbei wäre, dass ethnische Begriffe den Germanen wiederum fremd waren. Angehöriger eines germanischen Stammes war man aus kulturellen, nicht ethnischen Gründen. Jeder konnte sich einem germanischen Stamm anschließen - dafür war es völlig Wumpe, woher der vorher kam. Wichtig war, dass du ein brauchbares Mitglied deiner Gruppe sein konntest und bereit warst, deren Kultur zu teilen. Und damit wird klar, dass sich die ganzen germanentümelnden Nazis so dermaßen selber ins Knie schießen, weil die im Grunde nämlich so un-germanisch sind wie's nur geht.... Aber leider ist das noch nicht allzu weitreichend bekannt. Es wäre ein Quell der Heiterkeit, wenn's nur nicht so ekelhaft wäre.

Insofern geht die Verwendung des Begriffs "Urdeutsche" eindeutig auf die historisch völlig verquere Germanentümelei der Nazis zurück. Denn es gibt kein Ur-Deutschland, die Germanen waren keine Deutschen und die Deutschen sind und waren von Anfang an ethnisch wie kulturell ein bunter Mischmasch.
Und ich weiß, dass das hier völlig OT ist, aber ich wollte es erklären, da ich (anscheinend zu Recht) befürchtete, dass der Begriff nicht jedem als das ins Auge springt, was er ist. Und ich finde, in solchen Dingen besteht Klärungsbedarf. 8)


ON TOPIC:

Ich weise nicht sofort von der Hand, dass an der Theorie von langen Haaren als "Sinnesorganen" in irgendeiner Form was dran sein könnte. Ich denke aber, das ist nicht verallgemeinerbar und auch weniger durch tatsächliche Sinneseigenschaften erklärbar als durch die Bedeutung, die eine Person den eigenen Haaren beimisst - oder eben nicht.

Andererseits fungieren die Follikel ja auch als Tast"organe", ähnlich wie Schnurrhaare, nur weniger stark ausgeprägt. Schnurrhaare haben an den Follikel ein Blutgefäß, das sogar feinste Luftbewegungen etc. als Reiz weiterleiten kann. Das haben normale Haare natürlich nicht, aber eine gewisse Tastfunktion der Follikel ist trotzdem da. Keine Ahnung, vielleicht wird das durch längere Haare verstärkt?


Edit: Follikel. Nicht Kapillaren.

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Zuletzt geändert von Wind In Her Hair am 12.12.2011, 00:18, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11.12.2011, 23:21 
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Ich, als lebenslang Pixietragende, merke jetzt mit nur kinnlangen Haaren einen Unterschied. Mit offenen Haaren nehme ich das Wetter besser wahr - klingt seltsam, fuer mich auch, ist aber was dran. Wind, Feuchtigkeit, Kaelte, Waerme usw. Ist mir letztens, noch bevors das Thema gab, aufgefallen.
Und ich merke eher, wenn jemand nah hinter mir steht.
Vielleicht wirklich Schnurrhaareffekt?

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BeitragVerfasst: 11.12.2011, 23:27 
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Ich erinnere mich leider gar nicht mehr dran, wie es bei mir war, als ich sie von richtig kurz wieder hab wachsen lassen. :-k

Aber es geht definitiv nichts über das Gefühl von Wind im offenen Haar. :D

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BeitragVerfasst: 17.12.2011, 00:45 
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abgesehen von verlängerten Sinneszellen iS von "autsch, ich hab eine Ritze im Stuhl gefunden *haareausfädel* halte ich das auch eher für Humbug :lol:

zur Sensibilität hier im Forum kann ich nur sagen, dass mir das eher negativ auffällt. Klar, höflicher Umgang und so, aber zum Teil herrscht mir das "wenn ich nichts positives sagen kann, sag ich lieber nichts" zu sehr vor. Das halte ich weniger für sensibel als viel mehr für versteckt (hinter den Haaaaren?^^)

und wer fühlt sich schon wohl, wenn er irgendwas machen/anziehen/tragen muss, das er nicht will, dass sich da was negatives entwickelt ist ja eigentlich klar.

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