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BeitragVerfasst: 06.08.2013, 02:34 
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Hallo,

dies soll ein Tagebuch zu meinem Versuch werden, die Haarsünden der letzten Monate auszubügeln und schöne lange (glänzende :oops: ) Locken zu züchten :D

Fotos muss ich leider zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen, da ich momentan keine Kamera zur Verfügung habe und die Handyfotos immer unscharf sind.
Edit: Ein Handyfoto unter Borstinos eingefügt.
Ich bitte zu entschuldigen, dass ich keine Kindheits- und Jugendfotos einstelle, das ist mir zu privat. Ihr müsst mit meinen Beschreibungen vorlieb nehmen.

Wie ich ins Forum gefunden habe, findet ihr hier: http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB3/viewtopic.php?f=23&t=13&start=7260#p1812894
und erste Beschreibungen des Zustands der Borstinos vor LHN findet ihr hier: http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB3/viewtopic.php?f=20&t=21209

Die Borstinos - das Ausgangsmaterial

Bild
2013

Bild
2015

Meine Haare sind mal stärker mal weniger stark naturgelockt und seit vielen Jahren ihrer eigenen Farbgebung ohne Eingriff meinerseits überlassen.
Die Grundfarbe ist ein Dunkelblond,welches je nach Lichteinfall auch rötlich wirken kann. Ein paar sonnengebleichten Strähnen und Silberhaare kommen noch dazu.
Die Haarstruktur habe ich nach der Fia-Methode als 3aMiii, mit einem Zopfumfang von 11-12cm bestimmt, werde die Struktur aber noch in dem jeweiligen Thread zur Diskussion stellen.
Die derzeitige Länge ist optisch BSL (SSS 75cm), wobei es eine sehr deutliche Stufe und sichtbare Längenunterschiede gibt.

Kurze Haarbiographie

Kindheit: Seit Unfall mit einem Mixer und einseitigem Haarverlust durch Ausreißen/Abschneiden der restlichen Strempel immer kurze Haare

Jugend: Diverse Experimente mit Farbe und Länge, nach jeder 'langen' Phase wieder eine Verrücktheit, wie z.B. nur eine Seite komplett rasiert oder zwei Minizöpfe lang gelassen, den Rest rasiert, später wilde Farbexperimente. Erkenntnis aus dieser Zeit:
1) Haare wachsen irgendwann immer wieder nach, aber will ich so lange mit dem Ergebnis meiner Experimente leben?
2) Meine Borstinos lassen sich ohne Bleichen mit diesen bunten Töpfchen aus England (musste man sich damals mitbringen, später gab's die auch hier, die Marke ist mir entfallen) richtig bunt machen.

Erwachsen?: Wachsen lassen, keine Farbe, zwischendurch drastisch kürzen. Standardfrisur ist der Pferdeschwanz, selten ein Franzose. Die Borstinos werden von mir entweder in Ruhe gelassen, oder gehasst. Die Struktur gefällt mir nicht, aber mit dem Ergebnis von Glätteisen und co bin ich auch nicht zufrieden. Es folgen Jahre der zähneknirschenden Akzeptanz, es wird weder gefönt, noch geschnitten, noch gefärbt und hauptsächlich NK verwendet. Alles nicht so doll, aber auch nicht wirklich schlimm.
Dann folgt das nächste Kapitel: Haarsünden.

Haarsünden

Einmal wollte ich es noch wissen: werden meine Haare so schön wie in der Werbung, wenn ich die Produkte aus der Werbung verwende? Also habe ich Shampoos und Pflegezeug mit viel Silikon verwendet, aber die Haare wurden nicht wirklich toll.

Nächster Schritt war der Gang zum Friseur mit der Ansage meinerseits, ich wolle einfach mal eine richtige Frisur und bräuchte Beratung bei der Pflege.
Nach Friseurin Nr. 1 war die Frisur fast unverändert (danke Vivien, dass du die Haare drangelassen hast und für die Frisurentips), aber ich konnte meine Silikonprodukte um ein paar Fläschchen erweitern.
Friseurin Nr. 2 machte Nägel mit Köpfen und schnitt eine "lebendige" Riesenstufe und ich konnte auch sonst Länge lassen, die Silikonsammlung vergrößerte sich...
Die letzte Sünde ist dann wieder ganz allein auf meinem Mist gewachsen, weil ich mich erinnerte, dass sogenannte Tönungen früher (Teenagerzeit) meine Haare so schön weich gemacht haben... Also ab zum Friseur-Bedarf und eine Profi-Tönung (L'oréal chromative clear) gekauft und angewendet.
Das Ergebnis all dieser 'Beauty-Ausraster' könnt ihr im Notfall-Thread (oben verlinkt) nachlesen...

Ziele
Mein Ziel ist es, die jetzige Haarlänge gesund zu erhalten und mehr Länge zu züchten.
Die Monster-Stufe muss rauswachsen.
Keine schneidefreudigen Profis mehr an meine Haare lassen.
Mit NK die richtige Pflegeroutine finden.
Viele haarfreundliche Frisuren ausprobieren.

Zu meiner Pflege-Routine und Frisuren werde ich in den nächsten Tagen etwas schreiben, wobei die Pflege natürlich zur Zeit eher Trial&Error als Routine ist :wink:

Soviel erstmal zu den Borstinos, Fotos folgen.
Liebe Grüße,
Undine

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Zuletzt geändert von UndineOmega am 06.12.2015, 12:46, insgesamt 6-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 06.08.2013, 21:54 
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Hallo ins Forum,

wie versprochen nun etwas zur Pflege, wobei dazu gesagt werden muss, dass seit dem letzten Silikon-Zwischenfall erst drei Wäschen anstanden.

Waschrhythmus variiert bei mir etwas, aber nie mehr als zwei Wäschen pro Woche, häufig auch weniger.

Die ersten zwei Wäschen nach LHN habe ich mit geborgtem Sili-freiem Shampoo absolviert (keine NK, Alpecin :oops: ). Das Shampoo war für meine Haarstruktur nicht wirklich geeignet, aber das einzige ohne Silikon, das zur Hand war.

Bei einer Wäsche habe ich mit Olivenöl eine Öl-Rinse gemacht, das hat den Borstinos sehr gut getan und superschöne Locken gezaubert (die enger gedreht waren als sonst), allerdings hatte ich das Gefühl, dass über den Tag Öl vom Haar abgegeben wurde (Film auf den Haaren ohne fettig auszusehen). Fazit: Öl-Rinse als Notfallrettung ist erstmal gut, ich sollte aber auf die Dosierung des Öls besser achten.

Bei beiden Wäschen habe ich eine saure Rinse mit Apfelessig in Eiswürfelwasser gemacht, ob das Resultate gebracht hat, kann ich noch nicht beurteilen.

Ab jetzt wieder nur noch NK

Die dritte Wäsche wurde mit Aloe Vera Solid Shampoo der Uckermärker Seifenmanufaktur gemacht (klick hier).
Danach wieder saure Rinse, Walnussöl und Aloe Vera Gel als LI (Walnuss in die Längen und Spitzen, Aloe nur in die Spitzen).
Die Borstinos waren nach dieser Wäsche haptisch schön weich und hatten weniger Borstigkeit, nach zwei Tagen musste ich aber die Spitzen nachölen, da sie strohig wurden (vor dem Ölen noch S&D gemacht, es bot sich einfach an :mrgreen: )

Etwas Ähnliches mit Variation der Öle und Shampoos soll es auf Dauer werden, da muss ich noch probieren, was sich gut anfühlt.

Was ich in Zukunft nicht möchte, sind Conditioner, auch wenn viele Lockenköpfe hier gute Erfahrungen damit gemacht haben. Bei mir konnte ich nie einen positiven Effekt feststellen (vor der "ich-bewerfe-meine-Haare-mit-Silikon-Zeit") und bin vom Nutzen nicht überzeugt.

Falls die Zeit reicht steht morgen wieder eine Wäsche an, ich werde berichten...

Liebe Grüße,
Undine

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 08.08.2013, 01:33 
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So, nach heutiger Wäsche und einem langen Arbeitstag, werde ich hier noch kurz die ersten Ergebnisse beschreiben.

Gewaschen wurde wieder mit Aloe Vera Shampoo, nachdem die Borstinos vorher eine Traubenkernölkur gemacht hatten.
Das Shampoo macht die Haare wirklich quietschend sauber, der für NK doch recht aufdringliche Duft verfliegt zum Glück schnell, Strohigkeit im nassen Zustand (was bei mir bei Shampoos schonmal vorkommt) habe ich mit diesem Shampoo bisher nicht.
Nach der Wäsche wurde mit eiskalter saurer Rinse gespült, als LI diente Aloe Vera Gel (diesmal gesamtes Haar) und Jojobaöl für die Spitzen.

Leider verlief die Trockenphase nicht optimal wegen Zeitdruck (erst Fahrtwind, dann noch feucht geduttet), sodass ich zur Auswirkung auf die Locken nichts sagen kann.

Jetzt abends (oder besser mitten in der Nacht) fühlen sich die Borstinos sehr weich und ein wenig 'flüchtig' an, Frizz lässt sich nicht an den Kopf klatschen, schöner Glanz, überhaupt nicht fettig, Spitzen aber noch nicht trocken/strohig.

Die optimale Pflege ist das sicher noch nicht, in ein paar Tagen geht's mit neuer Mischung weiter...

Falls sich jemand fragt, warum ich momentan ständig die Öle/Anwendungsformen wechsele: ich habe die Hoffnung, absolute No-Gos so frühzeitig herauszufinden. Alles was keine Totalkatastrophe verursacht, wird später wieder ausprobiert und neu gemischt, bis sich die beste Pflege herauskristallisiert.

Nächtliche Grüße,
Undine

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 08.08.2013, 07:51 
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Erster! :D

Ich lass mich hier mal häuslich nieder. Wunderschöne Locken hast du, wie schön, dass du sie noch länger wachsen lassen möchtest!
Deine Haare sehen jetzt schon total toll aus.

Falls du weiterhin bemerken solltest, dass deine Haare trocken wirken, schau mal, ob es an der sauren Rinse liegen kann. Bei mir war es der Fall - und seitdem ich die Rinse mit kaltem Wasser wieder ausspüle, ist es nicht mehr aufgetreten.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele. :winkewinke:

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Klassische Länge geschafft


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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 08.08.2013, 09:17 
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He, noch eon Projekt das gerade anfängt zu entstehen. Wäre gerne dabei. Finde deine Locken und Haarfarbe super.

Ich persöhnlich hab gute Erfahrungen mit Ei-Honig-Zitrone-Olivenölkur gemacht was Glanz und Feuchtigkeit im Haar betrifft.

Viel erfolg Dir und sei gewiss, ich schaue öfter mahl vorbei. :kniep:

Liebe Grüße
Faraday

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Faraday - Langhaarig und Gesund zur Frau Doktor


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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 09.08.2013, 20:34 
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Oh wie schön, die ersten Besucher :D

Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, hier vorbei zu schauen!

Eure Tips werde ich natürlich ausprobieren und hinterher berichten, wie es ausgegangen ist. Momentan wird wegen der vielen neuen Eindrücke hier meine Geduld arg auf die Probe gestellt, am liebsten würde ich dreimal am Tag Haare waschen, um alles umzusetzen, was ich hier lerne, und bis zur nächsten Wäsche ist es immer noch sooo lange hin :shock:

@Noangel: Die saure Rinse mache ich wegen des kalkhaltigen Wassers hier, gibt es dazu Alternativen?

@Faradayll: Kannst du mir zu deiner Kur ein Rezept geben oder mischst du die Zutaten 'frei Schnauze'?

Noch kurz zu den Borstinos: Habe gestern nochmal etwas nachgeölt (Jojobaöl in die Spitzen, Traubenkernöl in die Längen) und mit Aloe Vera Gel 'eingeschlossen'. Frizz hält sich jetzt in Grenzen, 'Flüchtigkeit' ist weg, Glanz und Geschmeidigkeit sind okay aber da geht bestimmt noch mehr :wink:

Liebe Grüße,
Undine

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BeitragVerfasst: 09.08.2013, 20:47 
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Hast DU aber tolle Locken! Die Farbe finde ich auch superschick. Ich würde gern ab und an hier reinlesen, wenn ich willkommen bin :).

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Ziele: Öfter auch mal Länge zeigen und voluminöse Frisuren finden


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BeitragVerfasst: 09.08.2013, 21:05 
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Hallo Lydia,

natürlich bist du willkommen!
Und vielen Dank für das Kompliment :oops:

Lieben Gruß,
Undine

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BeitragVerfasst: 10.08.2013, 11:35 
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Rezept plus Erfahrungsbericht: viewtopic.php?f=21&t=21285

Grüße Faraday

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BeitragVerfasst: 10.08.2013, 21:11 
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Danke Faraday!
Dann gehe ich dich jetzt mal besuchen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 11.08.2013, 09:47 
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Hallo UndineOmega, was für schöne Locken und eine tolle Farbe hast du auch. :augenreib: Deine Borstinos sehen auf dem Bild richtig gut und kein wenig borstig aus. :P Aber ich kann mir gut vorstellen, was du meinst. :kniep:

Du hast dir Alpecin geborgt nur wegen dem Sili? :o Silis sind nicht das beste, aber so gefährlich ist das Zeug nun auch wieder nicht für die Haare. Immer dieses Panikgeschiebe wegen den Silis. :roll: Da finde ich scharfe Tenside im Shampoo viel gefährlicher und viel austrocknender. Also lass dich wegen ein paar Silis nicht verrückt machen. Vor allem wenn es nur mal um eine Wäsche oder so geht. Die Silis haben auch Vorteile, weil sie dem Haar einen gewissen Schutz bieten.

Auf deine Erfahrung ohne Conditioner bin ich besonders gespannt. Dieses Thema interessiert mich immer wieder, gerade weil ich das Gefühl habe, dass ich total auf Condis angewiesen bin und mich frage, was wäre, wenn ich keine zur Hand hätte (warum auch immer)? Hast du die Ölrinse dann auch ohne Conditioner gemacht?

Mir geht es bezüglich saurer Rinsen auch so wie Noangel274. Ich habe es schon mit ganz schwacher Rinse und mit ausspülen probiert. Das Trockenheitsgefühl wurde vielleicht gemindert, aber es war immer da nach so einer Säurerinse (egal ob mit Essing oder Zitrone). Sämtliche Essigsorten habe ich aber nicht ausprobiert. Da soll es ja auch unterschiedliche Wirkungen geben.
Wenn ich den Zitronensaft aber in einen Conditioner gebe, habe ich gar keine Probleme. Womit ich aber schon wieder beim Condi gelandet bin. :roll:

Also dann viel Spaß bei deinem Projekt und liebe Grüße von mir!

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 11.08.2013, 10:10 
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Hallo curlywurly,

danke dass du dir die Zeit genommen hast, mein TB zu lesen, ich freue mich über deinen Besuch.

Bezüglich der Nicht-Borstigkeit des Fotos: das war mal ein Good-Hair-Day, ein Foto vom nächsten Tag gibt es bewusst nicht :mrgreen:

Die Oil-Rinse hatte ich beim ersten Mal mit einer Condi-Probe von L'occitane rausgewaschen, beim nächsten Versuch einfach mit dem Aloe Vera Shampoo (hat vom Gefühl her besser geklappt).
Irgendwie macht mir Conditioner schon beim auftragen so ein Ekelgefühl, da arbeite ich lieber mit Leave-Ins.

Werde demnächst mal die saure Rinse weglassen und nur eiskalt rinsen und schauen, ob es einen Unterschied macht, wobei die Trockenheit nach der letzten Wäsche nicht mehr aufgetreten ist (im Gegenteil, nach dem nachölen und nachgelen fühlen sich die Borstinos so schön an, dass ich am liebsten garnicht mehr waschen möchte :wink: )

Liebe Grüße,
Undine

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 11.08.2013, 12:19 
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Rein chemisch ist die Anwendung von saurer Rinse besonders bei Seifenwäsche angesagt, da Seife ja basisch ist und es ganz sinnvoll da den PH anschließend auszugleichen. Bei Schampoowäsche ist das aber nicht so krass der Fall, die meisten Schampoos sind von sich aus leicht sauer, so dass da zusätzliche Säure nicht zwingend notwendig ist. Muss dazusagen, hier spricht der Naturwissenschaftler in mir, das ganze beruht nicht auf besonders viel persöhnlicher erfahrng. Rinse selbst erst seit 'nem knappen Monat. Meiner Erfahrung nach tuts ne eiskalte Rinse im Anschluss an die Schampoowäsche auch sehr gut.

Grüße Faraday

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 11.08.2013, 13:41 
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@Undine, meinst du das Conditionerseealgenschleimgefühl, wenn die Haare richtig im Condi schwimmen? :lol: Ich liebe das. :P

@Faraday, tja rein vom chemischen her, hat die saure Rinse in Kalkgebieten natürlich ihre Berechtigung. Trotzdem gibt es viele, die auch ohne saure Rinse mit Seife gut klar kommen und nicht mal was von Kalkseife gehört haben. Und das in Kalkgebieten! :gruebel: Verstehen kann ich es allerdings nicht.
Rein chemisch ist Basisches außerdem gar nicht gut für die Haare. Und die Haare erst mit einer Base aufweichen und dann mit einer Säure begießen, erscheint mir rein chemisch auch nicht besonders sinnvoll und schonend für die Haare. Und doch sind viele total happy damit. :nixweiss: Bei mir jedenfalls klappt die Seifenwäsche in den Haaren überhaupt nicht. Weder mit noch ohne saurer Rinse. Naja, zumindest entspricht mein Haarverhalten in diesem Punkt meiner chemischen Logik. Basen sind nämlich (rein theoretisch) insbesondere für Lockenköpfe gar nicht gut, weil sie die Schuppenschicht aufweichen und öffnen, was eher kontraproduktiv ist, wenn man bedenkt, dass Lockenhaare durch die "Haarkrümmungen" sowieso schon zu einer ständig leicht geöffneten Schuppenschicht neigen, was ja unter anderem auch dafür verantwortlich ist, dass Locken weniger glänzen. Aber bei vielen Lockenköpfen passt diese Lockenlogik wieder gar nicht und die basische Seifenwäsche klappt wunderbar (und z. T. sogar ohne Rinse). :-k
Aber wie gesagt, rein theoretisch und praktisch sind halt doch 2 Paar Schuhe, zumal auch die Leute und ihre Köpfe so unterschiedlich sind. Tja, und so bleibt einem nur, es durch Experimente selbst herauszufinden, wenn man genaueres wissen will. Probieren geht über studieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Undines Borstinos - ein Tagebuch
BeitragVerfasst: 11.08.2013, 16:25 
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Hallo Undine :)

Ein neues Locken-PP :) Yaaay, da freu ich mich.
Auch wenn ich nicht ganz so lockig bin wie du, ist es immer noch interessant.
Und du hast sooooo eine tolle NHF, wunderschönes Goldblond! Bitte nicht mehr färben!! ;)

Ich bin wie curly auch super gespannt, wie die Pflege ohne Condi funktioniert.
Früher, also als Kind, habe ich nie Condi benutzt und meine Haare wurden nur ein mal die Woche mit Kindershampoo gewaschen.
Und ich hatte wirklich traumhaft schöne Haare als Kind (allerdings viel weniger lockig als jetzt).
Ich schaffe es aber nicht, wieder auf Condi zu verzichten. Jedes Mal, wenn ich das mache, sind meine Haare total strohig und trocken..

Ich würde an deiner Stelle auch vor allem darauf achten, dass du keine scharfen Tenside benutzt! Zumindest bei mir war das absolutes Gift für die Haare.
Ich wasche meistens CO (was für dich ja nicht in Frage kommt) und manchmal mit Babyshampoo von babylove.
Das hat nur sehr milde Tenside und trocknet die Haare nicht so aus.
Dein Shampoobar enthält SLSA, das ist nicht so sehr scharf. Mich würde es nur abschrecken, dass es bei den Zutaten an erster Stelle steht. Aber ich denke mal, dass das bei Shampoobars normal ist. Habe noch nie welche benutzt, daher ist meine Meinung eigentlich eh egal :D
Wichtig ist ja, dass du es verträgst.

Ich finde übrigens auch Kokosöl super, das ist das Öl, das bei mir am besten einzieht. Da kann man dann auch ruhig mal etwas mehr verwenden.
Teuer ist es auch nicht, kann man im Asialaden oder im Bioladen kaufen.
Allerdings gibt es viele, die mit Kokosöl nicht klar kommen.. muss man eben ausprobieren. Notfalls nimmt mans halt zum Kochen ;)

Also, ich werde hier ganz bestimmt weiter mitlesen :)

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