Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 23.10.2015, 11:41 
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Hallo,

der Einfachheit halber kopiere ich erst einmal meinen Beitrag aus der Notfallecke hier hinein. Ich bin zwar schon lange hier angemeldet, hatte mich aber nie getraut, hier zu schreiben bis vor einigen Tagen. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich nun kurz vor Taillenlänge bin (noch ein paar cm fehlen), was ich mir früher nie hätte träumen lassen.

Jedoch, damit das nicht alles ein Traum bleibt, muss ich dringend meine Pflegeroutine verbessern und auch überlegen, was ich zukünftig an Färben anstelle oder bleiben lasse, denn meine Haare sind sehr strapaziert und splissig und ich habe wahnsinnig viele, die einfach abgebrochen sein müssen, weil mir ca. 8 15 cm lange "Antennenhärchen" und Strähnen vom Kopf abstehen.

Hier nun der Fragebogen aus dem Notfallecken-Thread, wegen seiner Länge versteckt unter einem Spoiler:

Versteckt:Spoiler anzeigen
1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: (bitte nicht vergessen diesen Punkt auszufüllen)
Mein Haar ist sehr fein; die Kopfhaut fettet (genetisch bedingt) schnell nach. Daher muss ich mindestens 2x pro Woche waschen und zwischendurch Babypuder oder Trockenshampoo auf die Ansätze auftragen, denn ansonsten sehe ich nicht vorzeigbar aus. Ich habe einen Beruf mit Kollegen- und "Kunden"kontakt und möchte noch gepflegt aussehen.
Ich trug mein Haar im Erwachsenenalter immer lang, bis ich sie 2006 auf fast Pixie abschneiden ließ. Es gefiel mir ganz gut, aber nicht für lange. 2007 ließ ich wieder wachsen und hatte in 2009 wieder die Frisur wie meistens in meinem Erwachsenenalter: APL mit feinen blonden und bräunlichen Strähnchen (NHF dunkelaschblond).
In 2010 entdeckte ich über die Beautyjunkies dieses Forum, las mich ein und begann, mit NK zu experimentieren sowie meine Haare mit Flexis oder mal einem Stab hochzustecken statt mit Metallspangen. Das Fönen über Rundbürste ließ ich sein, ich zögerte öfters mal den Waschrhytmus von 2 auf 3 Tage usw. Auch ließ ich mir statt der blondierten Strähnchen nur noch colorierte Strähnchen machen, was die Brüchigkeit reduzierte. Ich kam so von APL auf eine Länge immer zwischen BHV und mid-back.
Letztes Jahr im März ging ich zu einer neuen Friseurin, die mir blondierte Strähnchen machte. Das Ergebnis: Strohkopf. Meine Haare brechen seitdem an den Stellen, wo die Blondierung aufhört, reihenweise ab. Vor einem Jahr beschloss ich, dass Schluss mit dem Blondieren sein müsste. Zum Mildern der harten Farbkante ließ ich mir Paints machen, die aber nicht hielten (ein anderer Friseur meinte, die Haare seien zu angegriffen, als dass die Paints-Farbe noch in der Schuppenschicht halten würde). Im März diesen Jahres bekam ich die Haare von dem anderen Friseur in einem kühlen hellen Braunton mit leichtem Rotstich intensivgetönt, da meine Haare einfach total scheckig waren und einen grausamen Farbmix aufwiesen. Von der Länge schnitt er nicht allzu viel weg. Die gleiche Prozedur ließ ich nochmal im September machen.
Die Farbe gefällt mir total gut, aber sie hält nicht optimal (darauf wurde ich hingewiesen) und ich möchte meinen Haaren nicht so viel an chemischer Prozedur zumuten. Auch möchte ich sie noch länger bekommen, aber sie sind eben total kaputt und splissig. Daher brauche ich Beratung, wie ich eine schöne Farbe hinbekomme (Elumen? `PHF?) es muss aber eine kühle Farbe sein; das übliche Hennarot lässt mich ganz grauenvoll aussehen. Außerdem möchte ich meine Pflege- und Frisurenroutine optimieren.

2. Haarlänge/Struktur:
76 cm nach SSS, 1b-c ca. Fii (ZU ~ 6 cm; müsste nochmal genauer daheim nachmessen)

3. Zielhaarlänge:
erst mal Taille, dann gesunde Kante, dann träume ich von Hüfte.

4. allg. Haarziele:
siehe unter 1.

5. Waschfrequenz:
zwei- bis dreimal pro Woche; zwischendrin Trockenshampoo oder Babypuder in den Ansätzen

6. Waschmethode:
meist unverdünntes Shampoo auf die nasse Kopfhaut; die Längen werden nicht shampooniert

7. Shampoo:
abwechselnd ein silikonfreies KK-Shampoo (derzeit Udo Walz Color Protect) und ein NK-Shampoo (ich komme nur mit denen von Aubrey Organics oder von John Masters Organics klar; alles andere macht noch mehr Fetthaar). Haarseife funktioniert bei mir gar nicht; ich konnte nach den jeweiligen Versuchen wirklich nicht aus dem Haus!

8. Spülung:
derzeit abwechselnd John Masters Organics "Bare" oder "Lavender Avocado Intense". Ich mag auch die "Honeysuckle-Rose"-Spülung von AO sehr gern.

9. Rinse: -

10. Kuren:
meist silifreie KK-Kuren von Udo Walz Repair oder Balea Professional Oil Repair

11. Trocknen:
meist Lufttrocknen; im Winter muss ich öfters mal anfönen

12. Spitzenpflege:
derzeit keine; früher hab ich vor dem Waschen oft babylove Brustwarzensalbe in die Spitzen gegeben.

13. Sprüh-Leave-in: -

14. Öle:
Mit den meisten Ölen komme ich nicht gut klar; sie ziehen auch die Farbe. Gestern abend habe ich zum ersten Mal LOC mit Brokkolisamenöl und John Masters "Bare"-Conditioner probiert. Mal schauen, wie meine Haare das auf Dauer finden. (Das Öl war zu viel; ich muss noch mit der Menge experimentieren.)

15. Kräuter: -

16. Kopfhautpflege: -

17. Ernährung und Nahrungsergänzungen:
Ich ernähre mich pescetarisch und achte auf genügend Protein und viel frisches Zeugs. An NME nehme ich alle paar Tage Vitamin B oder einen Mulitivitaminkomplex; lange habe ich MSM genommen, aber ich habe keinen Effekt bemerkt.

18. Entwirren (nasses Haar kämen, nur trocken?):
Meist feuchtes Haar im Handtuch antrocknen, vorsichtig headbangen, mit den Fingern entwirren, fast trockenes Haar mit einem grobzinkigen Kamm.
Um Frisuren (Dutts, Zöpfe) zu machen, muss ich das Haar bürsten.

19. Frisuren:
am Waschtag ab und zu offen, ansonsten abwechselnd Holländer oder verschiedene einfache Dutts, meist mit Forke oder Flexi

20. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste):
Ich habe einen grobzinkigen Lockenkamm von Boots, der keine scharfen Kanten, Nähte etc. hat.

21. Nachtprogramm:
meist entweder lockerer Zopf oder lockerer "Dutt"

22. Färben:
Siehe unter 1.

23. Strukturveränderungen (Glätten, Locken):
keine; außer vor einem Date drehe ich mir die frisch gewaschenen und gefönten Haare zu einem Dutt, den ich ein paar Stunden später öffne --> macht bei mir schöne Wellen



Meine bisherige Haargeschichte:

Versteckt:Spoiler anzeigen
als Kind hatte ich immer einen selbstgeschnittenen (von meiner Mutter) Rundschnittbob, da meine Haare ja angeblich viel zu dünn sind für Länge. Mit 14 ließ ich mir dann einen damals sehr angesagten Pagenschnitt schneiden - mit ausrasiertem Nacken sowie einer strubbeligen Ponypartie, die ich mit viel Schaumfestiger toupierte und hochstellte. Ich muss zu meiner Entschuldigung sagen, dass wir das Jahr 1988 schrieben und eine solche Frisur - nebst Dauerwellen - bei uns in der Schule dernier cri war. ;-)

Dann begann ich mit ca. 17 mit dem Wachsenlassen. Das ganze Studium über hatte ich einfach langes glattes Haar, das alle zwei Tage gewaschen und abwechselnd offen getragen und hochgesteckt wurde. Meine Naturhaarfarbe dunkelblond war zwar nicht sooo trendy, aber mir fehlte einfach das Geld für den Friseur, weswegen ich auch nie eine der angesagten Gothic-Haarfarben wie dunkelrotschwarz ausprobierte (auch wenn ich es noch so schön fand). Einmal im Jahr ließ ich mir die Spitzen bei einem Friseur schneiden, der Studenten für 10 DM (!) die Haare schnitt.

Im Jahr 2000 begann ich dann mit Stufenschnitt à la Rachel - ich war ins Berufsleben eingetreten und wollte etwas "Moderneres" auf dem Kopf haben. Strähnchen kamen dazu. Meine Haare wurden immer kaputter; ich "pflegte" erfolglos mit Pantene Pro V usw.
In 2006 gab es bei mir gesundheitliche Probleme und persönliche Veränderungen. Ich ließ meine Haare von APL/BSL auf fast Pixie abschneiden. Das gefiel mir eine Weile lang gut, aber in 2007 merkte ich, dass mir mein Traum, laaange Haare zu haben, immer noch nachhing. Ich ließ wieder wachsen und auch wieder blonde und mehrfarbige feine Strähnchen machen.

In 2010 entdeckte ich - inzwischen wieder bei APL bis BSL - über die Beautyjunkies dieses Forum. Ich begann, mit NK zu experimentieren (was bei mir meist nicht funktioniert, hoher Alkoholgehalt und Coco-Glucoside mögen meine Haare nicht), stellte auf weitgehend silikonfrei um und erreichte bald Midback. Immer noch ließ ich strähnen, jedoch nicht mehr mit Blondierung, sondern mit zwei verschiedenen Farben. Das verkrafteten meine Haare weitgehend gut. Ich hatte sie im Frühjahr 2013 schon mal ein gutes Stück weit rausgewachsen, ließ mich dann jedoch im Frühjahr 2014 wieder zu Strähnchen überreden...

Im März 2014 musste ich zu einer neuen Friseurin gehen, die mir entgegen meines ausdrücklichen Wunschs die Strähnchen mit Blondierung machte. Das Ergebnis könnt Ihr Euch denken. Meine superfeinen Haare waren ruiniert. Ich ließ sie dennoch wachsen und im November des letzten Jahres dunklere Paints machen, um die harte Farbkante zu mildern. Da meine Haare so kaputt waren, hielten die Paints nicht. Ich hatte mittlerweile massiven Haarbruch, an den Enden mit weißen "Pünktchen" und auch oben bei ca. mittlerweile 8 - 15 cm, wo mir die Blondierleichen abgebrochen sind und nun feine Strähnen wie Antennen abstehen.

Im März diesen Jahres hielt ich das Gescheckte nicht mehr aus und ging verzweifelt zu einem Friseur, der sagte, selbst wenn ich nochmal Strähnchen wollte, würde er sich schlichtweg weigern. Er machte eine Intensivtönung in einem sehr dunklen Dunkelblond mit leichtem Rotstich, um das Scheckige zu mildern, und schnitt ein paar cm weg. Das Gleiche ließ ich nochmal im September 2015 machen. Die Farbe hält leider nicht sooo gut (darauf wurde ich hingewiesen), aber immerhin sind die Längen und Spitzen nicht mehr weißblond.

Von Strähnchen habe ich aber erstmal genug und möchte meine Haare länger und gesünder bekommen.


Mein erstes Zwischenziel ist Taille - dazu fehlen mir noch ein paar cm. Dann wäre Hüfte mein nächstes Ziel - und eine gesunde Kante. Weitere Ziele: Haarbruch und Spliss minimieren, Frisuren lernen und machen, Haarschmucksammlung erweitern, sortieren und alles regelmäßig benutzen.

Längenfoto November 2015 (leicht feucht und mit Öl im unteren Drittel) hier

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Zuletzt geändert von daughty am 25.11.2015, 16:32, insgesamt 5-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.10.2015, 11:43 
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Meine Haarschmucksammlung (nicht vollständig):


Flexis:

Größe M:


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Fairy (Clear)
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Celtic Knot

Größe L:

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Charlotte's Web
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Emerald Dream
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Swirl
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Thistle



Forken und Stäbe:

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Oben: 60 Street "Jeni" in Fuchsia
Unten: Ursa Minor aus Camo

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Ursa Minor in "Mulberry"

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Good Village Woodcraft in "Indigo Royalwood"

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Ed Stick "Purple" in 5"

Senza Limiti:

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Senza Limiti "Marmo"

Bild

Senza Limiti "Canoa" aus Nussholz mit türkisfarbener folierter Kugel

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Rückschnitt auf CBL im April 2019


Zuletzt geändert von daughty am 28.10.2016, 10:27, insgesamt 13-mal geändert.

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Ein paar Fotos:

Kurzhaarschnitt Herbst 2006

Bild
Meine NHF im Ansatz, April 2013

http://smg.photobucket.com/user/daughty ... 6.jpg.html

Längenbild April 2013

http://smg.photobucket.com/user/daughty ... 9.jpg.html

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Zuletzt geändert von elen am 30.10.2015, 02:42, insgesamt 1-mal geändert.
Bilder zu groß


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Gestern habe ich es gewagt und mir die Haare mit einer direktziehenden Tönung (Wella Color Fresh 6/7 dunkelblond/ braun) getönt. Die Dunklerfärbung hält nicht so wie erhofft und somit wollte ich diesen scheckigen Ton etwas angleichen.

Leider scheint auch die direktziehende Tönung nicht soooo super zu halten. Allerdings macht sie einen beeindruckenden Glanz!

Gepflegt habe ich danach mit "Weizenkeim Nähr-Balsam" von Rausch. Dann habe ich alles gemacht, was man nicht machen soll: Schaum benutzt (immerhin alkohol- und silikonfrei; "Densimorphose" von Kerastase), mit dem Tangle Teezer ausgekämmt und gefönt. Es "musste" sein; ich hatte eine Verabredung und wollte hübsch aussehen. ;-)

Als ich nach Hause kam, habe ich noch "Huile Soyeuse" von Phytojoba in die Längen und Spitzen gegeben. Das Zeug scheint gut zu sein. Meine Haare haben es förmlich aufgesogen.

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BeitragVerfasst: 25.10.2015, 15:58 
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Hier bleibe ich doch gleichmal. Schon nur wel du auch die rausch Weizenkeim Kur verwendest und offensichtlich auch Produkte von Phyto Paris - wo ich gerade angefeixt wurde von einer Freundin.... Das wird bestimmt sehr interessant hier :gut:

*sitzsack reinzerr* Hab auch Kekse dabei :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 25.10.2015, 18:48 
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Danke für die Kekse! *mampf*

Ich wechsele meist KK und NK ab, weil reine NK mir gar nicht gut bekommt. Und die übliche NK mit viel Alkohol und Glycerin mögen meine Kopfhaut und meine Haare auch nicht. Sind schon ziemliche Zicken. ;-)

Ich weiß gar nicht, ob Phyto zertifizierte NK ist, aber auf jeden Fall sind die INCI nicht übel. Das "Huile Soyeuse" habe ich aus so einem kleinen Reiseset mit Phytojoba Shampoo und Phytojoba-Haarmaske noch dazu.

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BeitragVerfasst: 26.10.2015, 10:27 
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Ich glaube nicht, dass sie es sind. Müsste mich aber mal genauer über die Marke informieren. Laut Code Check gibts es rein Inci Technisch wohl auch bessere produkte aber besonders schädlich wirken die Stoffe auch nicht. Und den Spitzenbalsam den ich bei einer Freundin testen konnte hat mich ganz schön umgehaun. Beim Shampoo (das für ölige Haare) war ich auch ziemlich zufrieden. Hab aber noch so viel anderes, das aufgebraucht werden muss :mrgreen:

Bin froh, macht meine KH fast alles mit und vergibt mir sehr viel.Trocknet deine KH besonders schnell aus? Sonst wäre veleicht der Sebum Mix oder der Kopfhautbalsametwas für dich?

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BeitragVerfasst: 26.10.2015, 10:41 
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Im Gegenteil; meine KH fettet sehr schnell nach. Das ist genetisch und hormonell bedingt. Durch die meisten NK-Shampoos wurde das noch viel schlimmer. Aubrey Organics ging eine ganze Zeitlang gut, allerdings haben die jetzt mein Lieblingsprodukt reformuliert - den Honeysuckle-Rose-Conditioner. Da ist jetzt Alkohol weit vorne drin, das Zeug macht mir nun Strohhaare. Im Moment nehme ich John Masters Organics, und zwar das Zinc & Sage-Shampoo.

Wenn ich zu lange den Waschrhythmus rauszögern wollte, hab ich auch schon mal fettig schuppende, klebende Juckstellen bekommen; vermutlich seborrhoisches Ezkem oder Pilz oder so. Dann musste ich Ketoconazol (Terzolin) nehmen, was die Haare leider sehr angegriffen hat. Mittlerweile mixe ich mir ab und zu ein paar Tropfen Teebaumöl ins Shampoo. Das wirkt auch anti-fungizid. Ich habe damals auch sämtliches Haarwerkzeug mit dem Terzolin gewaschen, um das Ekzem wieder loszuwerden.

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BeitragVerfasst: 26.10.2015, 10:47 
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Huhu! Dein Avatar hat mich hierher gelockt. Tanzt Du Tribal? Ich kann es zwar nicht, finde es aber super und mein Kleidungsstil ist oft davon inspririert. ;)

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Kitty, schön, dass Du hergefunden hast. :) Ich tanze leider kein Tribal, sondern "nur" klassisch ägyptisch. Ich habe mal ein paar Tribal-Workshops besucht; zuletzt bei Patricia Zarnovican. Das war schon toll. Aber in meiner Nähe gibt es keinen Tribalunterricht. Und mit einmal pro Woche klassischem Bauchtanz (plus andere Hobbies) bin ich auch ausgelastet. ;-)

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BeitragVerfasst: 27.10.2015, 20:46 
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Vieleicht ist hier etwas hilfreiches für dich dabei - der Thread für jene, die viel Waschen müssen und wollen :D. Und bezüglich dem Ekzem gibt es hier auch sehr viele hilfreiche Threads.

Hab einen schönen Abend :winkewinke:

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BeitragVerfasst: 27.10.2015, 22:10 
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Heute war wieder Haarwasch-Tag. Ich wechsele ja immer KK und NK ab, und eigentlich wäre NK dran gewesen, aber ich musste das Reiseset von Phytojoba doch testen.

Erst habe ich mir mit dem Shampoo 2x die Haare gewaschen; ich habe es verdünnt (zwei haselnussgroße Kleckse auf ca. 60 ml Wasser und mit 4 Tropfen Teebaumöl in einer Mischflasche - diese Mischung hat für 2x Kopfhaut shampoonieren gereicht).
Dann habe ich die Phytojoba-Maske ausprobiert. Ich habe sie, während ich in der Badewanne lag, 20 Minuten einwirken lassen. Ich wollte doch mal den Proteintest machen und habe einige Tropfen Seidenprotein zu der Maske gemischt, die (weit hinten bei den INCI) eh schon Protein enthält.

Ich glaube, das mochten meine Haare nicht so besonders. Schon beim Ausspülen habe ich gemerkt, dass sie sich knirschig anfühlen und wie "aufgeplustert". Volumen ist ja schön, aber einen Frizzball will ich bitte nicht haben. Jetzt trocknen sie ein wenig unter einem Handtuch vor, und dann werde ich das Huile Soyeuse verteilen, bevor mir wieder alles wegbricht und splisst. Ich habe das Gefühl, dass die Haare Feuchtigkeit noch dringender brauchen als Protein.
EDIT: es wurde als Leave-in nun doch der Lavender & Avocado Intensive Conditioner von John Masters Organics. Ich habe ein Probedöschen für die liebe Yuna abgefüllt, dabei ist ein bisschen viel rausgekommen und auch auf meine Hand gekleckert. Da ich das nicht in ein Döschen für sie noch reinmatschen wollte, habe ich es kurzerhand als Leave-in ab Kinnhöhe abwärts verteilt. Mir schwant Klätsch, da das Zeug SEHR reichhaltig ist.


NB: Die Flasche von dem Phytojoba-Shampoo ist super! Die werde ich aufheben, wenn sie leer ist: sie ist aus Metall, fast 50 ml, hat einen dichten Klappverschluss und eine große Öffnung. Toll fürs Mischen des verdünnten Shampoos!

Vor dem Waschen habe ich geübt, Classics zu flechten. Oh mei, was habe ich für zwei dünne Rattenzöpfchen. Die kann ich wirklich nur hochgetüddelt tragen.

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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 16:06 
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So, jetzt setzte ich mich hier auch mal dazu :) NK & KK betreibe ich auch grad, genauso wie das häufige Haarewaschen :D

Über die Rezepturänderungen bei Aubrey Organics war ich auch schon sehr frustriert. Beim Condi hab ich jetzt den Manuka-Honey Conditioner von Dr. Organics, der ist wirklich super bei mir.

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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 16:18 
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Hey,

meine Haare splissen in letzter Zeit auch wie blöd, allerdings erst so seit 2 Monaten und ich frage mich ständig, woher das plötzlich kommt. Bei mir steht jetzt auf dem Programm, eine Nachmütze mit Seiden/Satin-Innenstoff zu nähen und ich werde mal ausprobieren, ob eine (damit hoffentlich) schonendere Nachtroutine was bringt, um dem Problem entgegenzuwirken.

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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 21:55 
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Willkommen hier! :) Nehmt Euch was zu trinken; Kekse und Rohkost sind auch da. ;-)


Gestern abend habe ich die Heymountain-Mandarine-Haarcreme probiert, die ich von der lieben Yunasama zum Testen bekommen habe. Den Duft mag ich. Die Wirkung war in meinen Längen ähnlich wie Öl. Da ich heute einen Masara hatte, war es eh egal. Ein Zopf sieht leicht geölt auch gut aus.

Der Rest leider nicht.... in den Ansätzen hatte ich feinsten Klätsch de la Klätsch. Ich hatte einen Tag frei, ansonsten hätte ich heute morgen eine Trockenshampoo-Orgie starten müssen. Brrrr! Ich nehme an, es liegt am Zyklus. Währen der Ovulation fetten meine Haut und Haare stärker nach. Wie gesagt, ich war eh daheim. Nur dass ich dem niedlichen Schornsteinfeger so die Tür öffnen musste... :shock:

Gerade gab es dann eine Wäsche, und zwar mit Proben von apeiron Keshawa Shampoo und Conditioner für strapaziertes Haar. Das Shampoo riecht nach Patchouli pur. So viel Patchouli hab ich zuletzt beim Amphi-Festival bei den Parfümständen gerochen. :lol: Der zugehörige Conditioner roch nicht so nach purer Gruft, aber hat geschäumt wie sonstwas - viele Tenside enthalten. Somit wurden meine Haare gerade unfreiwillig in den Längen gewaschen (sonst schäume ich nur die Ansätze ein; der Rest kriegt beim Ausspülen genug ab).

Todesmutig habe ich gerade für das LOC Olivenöl genommen - bei meinen feinen Haaren könnte das riskant sein. ;-) Egal. Dazu noch Bare-Conditioner von John Masters Organics. Mal schauen, wie die Haare morgen so sind.


Thema Spliss und Haarbruch: bisher habe ich abgesehen vom Färben noch viel Mist gemacht: oft nass gekämmt, eine billige Paddle-Brush zum Auskämmen benutzt usw. Das will ich jetzt alles abstellen.

Vorgestern war ich dann erstmals mit Seidentuch um den Kopp schlafen. Ich hatte noch keine Zeit, mich um einen Seidenkissenbezug zu kümmern.
Schön langsam denke ich eh, dass ich bekloppt werde. Gestern abend habe ich vor dem Einmassieren der HM Creme noch eine gute halbe Stunde mit S+D verbracht. Dann das Seidenhäubchen ("gut", dass ich grad Single bin...).

Dann hab ich einen Anfall von Haar-Anorexie bekommen und mir übers Abschneiden Gedanken gemacht. Mit meinen 41 Lenzen lasse ich mich dann doch des öfteren von "typgerecht macht jünger"-Kommentaren verunsichern. Mist. Und mit meiner Haarfarbe war ich auch unzufrieden... habe alte Blutengel-Videos geguckt und fand mein Mischmasch neben dem Vampirrot so langweilig.

Bitte sagt mir, dass das nur eine Phase ist! [-o< Mein Plan, um diese durchzuhalten: Im Winter trage ich die Haare eh so gut wie nie offen, da ich dafür die Haare morgens gewaschen haben muss und ich mich mit frisch gefönten Haaren sehr schnell erkälte (habe kein Auto und muss morgens ein Stück durch die Kälte gehen). Daher wäre es Quatsch, jetzt viel Geld für einen "Schnitt" auszugeben. Also heißt es durchhalten, über den Winter pflegen und S+D machen. In vier oder fünf Monaten, so im März, werde ich überlegen, ob ich 2-3 cm abschneiden lasse für die Kante oder doch wieder kürzer gehe. Bis dahin werde ich bestimmt Taille geknackt haben (ich glaube, es fehlen wirklich nur noch wenige cm bzw wenn ich von der schmalsten Stelle ausgehe, die leider eine hochgewanderte Speckfalte ist, hätte ich die Taillenlänge sogar schon erreicht).


Und am Wochenende lasse ich meine Schwester mal ein Längenfoto machen!

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