Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 25.03.2018, 10:42 
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Oh, danke Mithgarthsormr :oops: Ich habe mir auch viel Zeit gelassen mit dem Wachsen (7-8 Jahre seit Schulterlänge) und schneide sehr regelmäßig nach. Da war die Kante plötzlich irgendwann dicht :D

Letzte Woche habe ich Classics geflochten. Links habe ich zwei Anläufe gebraucht, aber mit dem eingeflochtenen Teil bin ich sehr zufrieden. An einigen Stellen ist gleich alles locker geworden, aber dadurch sehen die Zöpfe aufgeflufft und größer aus :) Die Rattenschwänzchen würde ich so nicht tragen wollen, aber im Dutt finde ich sie sehr hübsch. Das ist eine Frisur, die ich für besondere Anlässe ins Repertoire aufnehme.
Erstaunlich zu beobachten war, wie der Ansatz durch das viele Angriffeln vor meinen Augen fettig wurde. Obwohl ich vor dem Flechten frisch gewaschen hatte, war am Tag danach sofort wieder Waschen angesagt.

Bild Bild

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BeitragVerfasst: 25.03.2018, 10:58 
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Darf ich mich dazusetzen? :-)
Die Classics sind ja megschön! :-D Wenn ich die auch so symmetrisch hinbekommen würde :mrgreen:

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2b-c/F/ii/cbl


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BeitragVerfasst: 25.03.2018, 20:19 
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Hallo würde bei dir auch gerne mitlesen! Du hast tolle Rezepte und Experimente :-D Ich hab aufgrund meiner Blondierleichen im moment auch ziemlich knirschige Spitzen.

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2aCii, NHF dunkelbraun - ca. Taille
Längen dzt. blondiert mit PHF an NHF angeglichen
Ziellänge Steiß :-)


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BeitragVerfasst: 26.03.2018, 00:10 
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Die Classics sind ja schön ordentlich geworden! Steht dir!

Übrigens habe ich dank dir bei Lidl noch Öl ergattert! Haselnuss, Pistazie, Walnuss und Avocado :D... Macadamia hast du nicht bekommen, weil die das von vornherein nicht hatten!

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2aF/Mii Dicke 0,04-0,05mm, Umfang: 6,6cm
Farbe: Warmes Dunkelblond
Haarlänge: Start (15.01.2010): 62cm nach SSS Aktuell: 91,5cm nach SSS (Hüfte)
Ziel: min. 105cm mit Kante Mein PP


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BeitragVerfasst: 11.04.2018, 12:37 
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Hallo zusammen, schön das ihr mitlesen wollt! Tut mir Leid, dass es nun gerade nach euren Beiträgen so ruhig wurde :D

Ich bin erfolgreich umgezogen! Neben weichem Wasser habe ich nun auch wieder Zeit für Haarexperimente, sodass es bald wieder etwas von mir zu lesen geben wird.

In der letzten Zeit habe ich mit Seife gewaschen und als Pflege ab und zu Mandelöl, Babylove-Creme und Sprüh-Leave In reingemacht. Das hatte aber weder System noch Durchhaltevermögen, dementsprechend sind meine Haare etwas mitgenommen :? Ganz schön trocken und ich entdecke mal wieder Spliss ohne Ende. Flechtzopf mag ich gar nicht mehr tragen, weil ich immer so auf die rausblitzenden kaputten Spitzen gucken muss. Wahrscheinlich werde ich mir bald mal eine hochwertigere Haarschere kaufen, bis jetzt schnippel ich mit einer von dm herum. Auch wenn ich sehr sorgfältig suche und Spliss herausschneide, kommt er nach ein paar Tagen (Wochen?) schlimm wieder. Da hilft dann nur ab zum Friseur und mindestens 5cm ab. Da der letzte Schnitt erst im Januar war, will ich das aber noch vermeiden. Und jede Woche in den Spitzen herumschneiden ist auch blöd, dann sieht die Kante sehr schnell angefressen aus.

Zum Waschrhythmus kann ich Positives berichten: Bin jetzt mittlerweile wieder bei 4 Tagen. Alle 2 Tage waschen war mir zu blöd, ich habe dann die Seife gewechselt (von Simply the Best zu Sweet Feelings), also 20% ÜF zu 8% ÜF und jetzt ist besser :D

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BeitragVerfasst: 17.04.2018, 17:44 
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Obwohl es mir unter den Fingern brennt, endlich mit dem schönen weichen Wasser neue Seifen auszuprobieren, muss ich doch erst mal die saure Rinse anpassen.

Mein erster Versuch gestern:

Pre-Wash: ordentlich babylove Creme über Nacht
Waschmethode: Komplett 1x eingeschäumt
Seife: Sweet Feelings
Saure Rinse (ausgespült): 3 EL Himbeeressig (5% Säure) auf 1 L Wasser
Pflegerinse: 4 Tropfen Seidenproteine auf 0,5 L Wasser
Trocknen: Luftrocknen
Leave-In: 3 Tropfen Mandelöl ins handtuchtrockene Haar

Ich habe auch die Längen mit eingeschäumt, weil ich am Morgen vor dem Waschen plötzlich doch Sorge hatte, dass die Creme nicht komplett mit Wasser rausgeht. Bis jetzt war das zwar immer der Fall, aber ich hatte besonders viel erwischt. Diesen Versuch mache ich ein andermal :D
Die Essigmenge hat auf jeden Fall ausgereicht (keine Kalkseife), da werde ich beim nächsten Mal noch mit runter gehen. Vergleiche früher (andere Wasserhärte): 6EL auf 1 L Wasser waren noch nicht genug! Ich werde aber mehr machen (1,5 L Rinse), da ich einfach das Gefühl mag, mir einen Wasserfall über den Kopf zu kippen :D Mit Schwung und ohne sparsam zu sein.

Insgesamt sind die Haare sehr glatt, gut kämmbar und ohne irgendwelches hergezaubertes Volumen gewesen. Die Längen waren wegens des Einseifens etwas trocken (Knirsch), da hätte ich mit dem Öl großzügiger sein können.

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BeitragVerfasst: 20.04.2018, 15:31 
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Pre-Wash: etwas babylove Creme, darüber 1 Pumpstoß Avocadoöl
Waschmethode: Nur den Ansatz eingeschäumt, Schaum über die Längen laufen lassen
Seife: Sweet Feelings
Saure Rinse (ausgespült): 3 EL Himbeeressig (5% Säure) auf 1,5 L Wasser
Pflegerinse: 3 Tropfen Seidenproteine + 3 Tropfen Aloe Vera Gel auf 0,5 L Wasser
Trocknen: Luftrocknen
Leave-In: 4 Tropfen Mandelöl ins handtuchtrockene Haar

Die Längen waren nach dem Trocknen fettig, hat einen Tag zum Einziehen gebraucht. Kalkseife habe ich keine beobachten können, das heißt noch weniger Säure wäre möglich :D Vielleicht probiere ich auch mal, eine leichte saure Rinse drinzulassen.

Generell bin ich momentan nicht so glücklich mit meinen Haaren. Nachdem ich eine Phase hatte, wo überhaupt keine Zeit war, sich mit dem Hobby "Haare" zu beschäftigen, fällt es mir jetzt schwer wieder reinzukommen. Ich habe nicht so Lust herumzuprobieren und mir fehlt eine Routine, die zuverlässig ein schönes Haargefühl produziert. Momentan schwanken die Längen zwischen "zu trocken" und "zu viel Öl reingeschmiert". So macht das keinen Spaß :cry:

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BeitragVerfasst: 21.04.2018, 10:40 
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Das könnte aber auch am Wetterumschwung liegen. Ich wasch grad jeden Tag und bin ganz schön genervt. In die Sonne setzen und das offene Haar ins Gesicht wehen lassen hilft bei mir :)

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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 10:40 
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Das kann auch gut sein! Von Schnee auf plötzlich 30° müssen sich sowohl Haut als auch Haare wahrscheinlich erstmal umstellen. Ich habe am Wochenenden Zutaten zum Haarcreme-Rühren bestellt. Solche Werkeleien machen mir immer Spaß und ich hoffe so zur Experimentierlust zurückzufinden.

Gestern war ich mutig und habe nur mit Seife gewaschen. Sonst nix. Keine Rinse, kein Gecreme, nur zwei Tropfen Mandelöl in die nassen Haare. Das hat erstaunlich gut geklappt, der Ansatz ist topp. Die Längen fühlen sich ein klitzekleines bisschen belegt an (obwohl da das Seifenwasser nur duchgelaufen ist). Gestern waren sie noch strähnig, aber nachdem sie angefeuchtet und mit Mandelöl versehen eine Nacht im Dutt verbracht haben, sind sie flauschig und schön.
Ich werde die nächste Wäsche also wieder so wagen :) Ich könnte mir vorstellen, dass sich mit der Zeit der Kalk um die Haare legt und ab und zu eine klärende Rinse notwendig ist. Das Wasser ist jetzt zwar weich (6,7 dH), aber schließlich nicht komplett enthärtet.

Außerdem bin ich jetzt Besitzerin einer vernünftigen Haarschere. Nach ausführlicher Recherche im Forum habe ich eine Jaguar Satin Plus ausgesucht - wohl das teuerste, was ich jemals für die Haare gekauft habe :shock: Aber ich will ja viele Jahre Freude daran haben. Selbst wenn ich auf lange Haare und Spitzengeschnippel irgendwann keine Lust mehr habe, Haare müssen immer geschnitten werden.
Mit S+D habe ich schon ordentlich losgelegt und eine Menge Spliss entfernt. Dabei ist mir noch mal bewusst geworden, wie dünn meine Haare sind. Ohne das richtige Licht, kann ich die einzelnen Haare kaum erkennen. Erstaunlich, dass zusammengenommen trotzdem ein Zopf rauskommt 8-[

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BeitragVerfasst: 26.04.2018, 10:52 
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Hallo Rabenvogel :winkewinke:
Ich gesell mich auch mal dazu. Was du so über deine Haare schreibst, das erinnert mich doch in vielen Punkten an meine eigenen. Auf jeden Fall ganz interessant für mich :lol:

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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 09:18 
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Hallo Binchen! Oh ja, wenn ich dein Profilfoto so anschaue (ich nehme an du bist die Linke? :D ), dann glaube ich auch unsere Haare sind recht ähnlich. Ist das deine Naturhaarfarbe?

Ich schreibe heute etwas mehr, weil ich eine Menge Beobachtungen und unzusammenhängenden Haargedanken habe, die mir in der letzten Zeit durch den Kopf gegangen sind.

Erstens, der Waschrhythmus hängt bei mir stark von der Seife ab. Kein anderer Faktor hat bis jetzt so stark und so eindeutig das Nachfetten beeinflusst. Mit Sweet Feelings wasche ich alle vier Tage (der vierte Tag ist manchmal kritisch, geht aber meistens), mit Gold von Marokko alle zwei Tage. Ich nehme an, der Unterschied liegt sowohl an der Überfettung (8% vs 12%) als auch an den enthaltenen nicht verseiften Stoffen.

Dann ist festzuhalten, dass Seifenwäsche ganz ohne saure Rinse entgegen meinem letzten Post auch hier nicht für mich in Frage kommt. Die Haare sahen zwar in Ordnung aus, aber das belegte Gefühl entwickelte sich in folgenden Tagen zu fiesem Klett. Auch etwas helle Partikel waren im schwarzen Tangle Teezer gut zu erkennen - eindeutig Kalkseife.

Daher habe ich weiter mit der sauren Rinse experimentiert, diesmal mit Nicht ausspülen der Essigrinse. Ich habe zweimal gewaschen, einmal komplett ohne Pflegerinse, einmal mit etwas Proteinzusatz in der sauren Rinse. Weiterhin habe ich einmal Öl als Leave In benutzt, einmal nicht.

Waschmethode: Nur den Ansatz eingeschäumt, Schaum über die Längen laufen lassen
Seife: Gold von Marokko
Saure Rinse (dringelassen): 3 EL Himbeeressig (5% Säure) auf 1,5 L Wasser
Trocknen: Luftrocknen
Leave-In: 4 Tropfen Mandelöl ins handtuchtrockene Haar

Waschmethode: Nur den Ansatz eingeschäumt, Schaum über die Längen laufen lassen
Seife: Gold von Marokko
Saure Rinse (dringelassen): 3 EL Himbeeressig (5% Säure) und 5 Tropfen Seidenproteine auf 1,5 L Wasser
Trocknen: Luftrocknen

Das Ergebnis war ziemlich gut, besonders bei der ersten Wäsche. Die Haare haben sich besonders glatt angefühlt (mir fällt gerade ein, besondere Glätte war auch eine Eigenschaft, die ich der Seife Gold von Marokko zugeordnet habe. War vielleicht nicht besonders clever, auch noch die Seife zu wechseln :P ) und waren nach dem Trocknen erstaunlich schnell zu kämmen. Ein Austrocknen durch die verbliebende Säure konnte ich nicht beobachten. Außerdem ist der Himbeergeruch in den Haaren total toll :D Erinnert mich an die Grundschulzeiten, wo nach dem Schulschwimmen im Schwimmbad verglichen wurde, welches Shampoo am besten riecht und die mit dem Erdbeershampoo von allen beneidet wurde :D

EDIT: Das mit dem Nicht-Ausspülen mache ich nicht mehr, weil mir der Geruch doch irgendwann auf die Nerven ging.


Ein bisschen ratlos bin ich aber, was das Mandelöl als Leave In angeht. Generell ist Mandelöl die zuverlässigste Methode gegen Knirsch und das beste Mittel für meine Haare, was ich in meiner Langhaarnetzwerkzeit gefunden habe. Meine normale abendliche Routine ist, die Haare ab Schlüsselblatt mit destilliertem Wasser einzusprühen bis sie leicht feucht sind (nicht klätschnass!), 3-4 Tropfen Mandelöl zu verteilen mit besonderem Augenmerk auf die Spitzen, und dann meinen Nachtdutt auf dem Kopf zu wickeln. Es kommen also tatsächlich die feuchten Haare in den Dutt. So zieht das Öl sehr zuverlässig ein (morgens ist nichts mehr sichtbar) und die Haare werden merklich weicher. Das Trocknen im Dutt sorgt dazu für eine gewisse Flauschigkeit und Volumen, was mir gut gefällt. Manchmal ist es aber auch zu viel Volumen und ich arbeite mit etwas Creme oder Sprüh Leave In nach, um sie wieder zu bändigen.
Also kurz gesagt: Mandelöl im feuchten Haar ist erprobt und tut meinen Haaren gut.
Jetzt zum Problem: Die ersten 12 Stunden nach der Wäsche sind meine Längen nicht schön. Oft sind sie strähnig, als hätte ich zu viel Öl genommen. Bis jetzt habe ich mir das so erklärt, dass das Öl einfach noch keine Zeit zum Einziehen hatte. Nach einer Runde im normalen Nachtprogramm ist dann auch alles ok. Jetzt habe ich das Öl nach der Wäsche komplett weggelassen und :shock: *schock*, genau die gleiche Strähnigkeit. Ab Schulter sind die Längen einfach fettig. Wie kann das sein? Seife kommt da gar nicht dran (nur beim Ausspülen), kein zusätzliches Fett in Sicht und Kalkseife ist es sicher auch nicht (da weiß ich mittlerweile wie sich das anfühlt). Also muss es das Ausspülwasser sein, was meint ihr? Ironischerweise werden die Längen, wenn ich sie mit einseife, sehr trocken.

Außerdem habe ich ja noch gar nicht berichtet, dass ich Haarcreme gemacht habe! Nach diesem Rezept habe ich eine leichte Haarceme mit Lysolecithin gerührt. Als Öl habe ich Walnussöl verwendet. Bei mir ist es eher ein klebriges Gel geworden, das ich aber natürlich trotzdem in den Haaren ausprobiere. Nach ersten Versuchen scheint auch bei mir diese Haarcreme besonders für Kämmbarkeit zu sorgen. Als alleinige Haarpflege über Nacht ist sie mir wahrscheinlich nicht reichhaltig genug (muss aber noch weiter getestet werden), was aber schon mal super war, ist nach dem üblichen Sprühwasser und Mandelöl noch etwas Haarcreme darüberzugeben, also echtes LOC. Am morgen ließ sich die Nachtfrisur dann besonders gut auskämmen.

Als ich die Zutaten für die Haarcreme bestellt habe, sind noch zwei weitere Öle zum Ausprobieren ins Paket gehüpft: Rizinusöl und Babassufett. Beide kommen als Bestandteile für Haarseife in Frage, ich die auch irgenwann mal selbst machen möchte. Bevor ich in großen Mengen kaufe und Seife herstelle, will ich aber vorher testen, ob meine Haare grundsätzlich damit klarkommen. Macadamianussöl wollte ich ja auch unbedingt ausprobieren, aber da habe ich schon wieder vergessen :x

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Zuletzt geändert von Rabenvogel am 19.08.2018, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 22:35 
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Ja, das ist meine Naturhaarfarbe.

Das mit den fettigen bzw. strähnigen Längen hatte ich nach der Seifenwäsche auch. Ich habe die Seifenwäsche zwar bisher nur zwei mal ausprobiert (8% Überfettung), und auch nur den Kopf eingeseift, aber es war genau so, wie du es beschreibst. Am Tag nach der Wäsche sah es zunehmend besser aus. Ich hatte allerdings trotzdem Kalkseife (meine Rinse war wohl zu schwach :oops: ), was sich nach ein paar Tagen im Kamm bemerkbar gemacht hat. Ich dachte, dieses Strähnige wäre dann eben auf die Kalkseife zurückzuführen. :nixweiss:
Vielleicht ist es ja aber auch das Öl, das aus der Seife zurückbleibt?

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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 10:32 
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Kalkseife war bei mir auch schon für Strähnigkeit verantwortlich. Da jetzt die Bürste ziemlich sauber ist, dachte ich, ich könnte das ausschließen. Aber ganz sicher kann man ja nie sein, vielleicht probiere ich es noch mal mit richtig heftiger saurer Rinse.

Ich sehe ein paar mögliche Experimente, um das ein bisschen weiter einzugrenzen:
- Seife wechseln und genauso noch mal waschen
- Waschmethode ändern (Längen kräftig einschäumen) und genauso noch mal waschen
- Rinse ändern (stärker und danach ausspülen) und genauso noch mal waschen

Mal schauen, was ich davon mache. Auf alle Kombinationen werde ich garantiert keine Lust haben (zwei Wochen später...), aber ich hätte so gerne wieder eine verlässliche Waschmethode die immer die gleichen Ergebnisse bringt. Und das soll natürlich die eierlegende Wollmilchsau sein: Wenig Seifenverbrauch, gute Kämmbarkeit, nicht zu trocken, nicht zu ölig, schon am ersten Tag schön, auch noch am letzten Tag schön, langer Waschrhythmus und natürlich auch noch möglichst einfach mit wenig unterschiedlichem Zeug [-o<

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BeitragVerfasst: 01.05.2018, 13:07 
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Hmmpf, vielleicht war es doch Kalkseife?! Nach drei Tagen haben sich weiß-gräuliche Fussel in der Bürste gesammelt...

Rizinusöl als Leave In
Gestern habe ich mit meiner üblichen Leave In Methode (angefeuchtet mit destilliertem Wasser, dann ölen und zum Nachtdutt rollen) 4 Tropfen Rizinusöl in den Haaren verteilt. Hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen - es ist nicht so gut weggezogen wie Mandelöl (mein Lieblingsöl :verliebt: ), ein paar ölige Strähnen sind zurückgeblieben. Besonders schlecht ist es auch nicht, Öl halt. Trotz seiner Klebrigkeit ließt es sich auf die angefeuchteten Haare übrigens erstaunlich gut auftragen. Also: darf in meine Seife, muss aber als alleine Pflege nicht sein :) Hier noch ein Bild, sagt ja mehr als tausend Worte:

Bild

Als Waschexperiment habe ich mich für komplettes Einseifen entschieden, weil ich gern die letzten Ölreste raushaben wollte. Ansonsten genau die gleiche Methode wie letztes Mal, die zu sehr öligen, strähnigen Längen geführt hat:

Waschmethode: Komplett eingeschäumt
Seife: Gold von Marokko
Saure Rinse (dringelassen): 3 EL Himbeeressig (5% Säure) und 5 Tropfen Seidenproteine auf 1,5 L Wasser
Trocknen: Luftrocknen

Und siehe da, hat gut funktioniert:

Bild

Wegen des Verdachts auf Kalkseife habe ich noch besonders gründlich gespült, vielleicht war das auch noch ein positives Extra. Die Haare fallen schön, fühlen sich glatt an, sind aber bereits an der Grenze zu zu trocken. Das bekannte Knirschgefühl deutet sich an :| Diese leichte Trockenheit habe ich aber genutzt und geschnitten wie eine Weltmeisterin (also, nur den Spliss, versteht sich :D). Dadurch, dass nichts zusammen klebt, kann ich die splissigen Enden besonders gut sehen. Ich hoffe, bald habe ich sie auch alle erwischt. Momentan muss ich zwanghaft zur Schere greifen, wenn mir wieder was ins Auge springt.

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BeitragVerfasst: 09.05.2018, 10:01 
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Grrrr, ich könnte den Kopf auf die Tastatur hauen. Ich habe eben eine halbe Stunde lange einen ausführlichen Beitrag formuliert und dann den falschen Button erwischt und alles ist weg ](*,)

Also, jetzt noch mal in Kurzversion (tut mir Leid :( )

Haarseife My Angel

Ich habe die sehr minimalistische Haarseife "My Angel" von pflegeseifen ausprobiert. Die Inhaltsstoffe (Verseiftes Avocadoöl grün, Olivenöl, Rizinusöl 8 % überfettet) sind mir sympathisch.
Ich habe zweimal gewaschen, einmal nur den Ansatz, einmal komplett eingeschäumt. Beide Male habe ich die mit Seidenprotein aufgepeppte saure Rinse dringelassen. Die Seife wäscht gut, ich merke keinen Unterschied zu Sweet Feelings (die auch sehr ähnlich Inhaltsstoffe hat). Ich bevorzuge aber die neue, weil sie nicht beduftet ist und kein Seidenprotein enthält. Das macht es leichter, mein Extraprotein zu dosieren, besonders wenn ich nicht alles einschäume. Hier noch der Seifensteckbrief.

Haarcreme LivVegan Enjoy

Ich habe diese neue Creme bei dm entdeckt. Sie wird als "Bodycreme für trockene Haut" beworben, aber meine Haare mögen sie auch sehr gern :lol: Sie hat gute Inhaltsstoffe (hauptsächlich Sheabutter, aber noch ein paar andere interessante Öle wie Distelöl und Aprikosenkernöl). Der Duft ist sehr intensiv nach Orangenblüten, das muss man mögen. Aber ich mags!
Ich verteile sie, indem ich eine kleine Erbse auf die Handfläche gebe, mit der anderen Handfläche verreibe und dann schnell die Spitzen und Haarlängen hindurchziehe. Schnell, weil sie sonst schon in die Hand einzieht. Meine Haare ziehen sie auch sofort weg und werden instantan (wirklich!) weicher und kräftiger. Dazu sind sie dann noch besser kämmbar \:D/ Die Creme hinterlässt keinerlei wachsiges oder klebriges Gefühl. Besonders toll finde ich, wie einfach ich die Creme dosieren kann. Dadurch, dass sie sofort einzieht, kann ich gut beurteilen, wann genug ist. So sollte Haarpflege sein :wink:
Die Creme kommt auf jeden Fall in den Langzeittest. Ich habe sogar schon angefangen, mein abendliches Mandelöl-Ritual durch Cremen zu ersetzen, das geht einfach fixer. Die Babylove-Creme werde ich wohl aussortieren. Als Leave In ist die Orangenblüten-Creme deutlich angenehmer (mehr statt weniger Kämmbarkeit). Als Extra nach dem Ölen ist meine selbstgemachte Haarcreme (aka Fluschti-Gel) besser. Mit Prewash experimentiere ich nicht mehr so gerne, bei Leave In nach dem Waschen kann ich das Ergebnis schneller beurteilen.

Naturhaarfarbe und Weathering


Ich habe mir vor drei Jahren blonde Strähnchen machen lassen, da ich meine Haarfarbe etwas langweilig (ein-tönig, im wahrsten Sinne des Wortes :D) fand. Danach wurde alle 5-6 Monate der Ansatz nachgefärbt. Ziel war dabei immer, einen natürlichen Weatheringeffekt nachzumachen, so wie ihn meine Haare früher von selbst hatten, als sie noch mehr Sonne abbekommen habe.
Da ich in diesem Jahr das erste Mal seit Ewigkeiten wieder etwas vom Sommer haben werde, habe ich beschlossen dieses Jahr nicht mehr nachzufärben, sondern natürlich weathern zu lassen! Im Januar wurde zuletzt gefärbt, daher habe ich schon ein paar Zentimeter Ansatz. Da werde ich mir jetzt auf dem Balkon die Sonne draufscheinen lassen und die Farbentwicklung beobachten. Schon jetzt sieht man den Übergang kaum :)

Da man Farbunterschiede an fettigen Haaren immer besonders gut erkennen kann, hier ein Fettbild. Das ist kein Lichtreflex, das helle hinter der roten Linie sind die gefärbten Strähnen.

Bild

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