Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 13.10.2018, 16:12 
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Hallöchen Fornarina :)

Zitat:
Wie grobzinkig genau ist denn eigentlich dein Kamm?


*ins Bad renn zum Messen*
Zinkenabstand beträgt ziemlich genau 1cm, vllt bin ich auch einfach zu doof zum Kämmen :lol:
Ich entwirre mittlerweile recht oft mit den Fingern, weil da nix reißt und ich mehr Gefühl habe und mir nicht ausversehen irgendwelche Knötchen in den Haarspitzen abreiße.
Aber dem Kamm misstraue ich auch ein wenig, der ist auch nur aus der Drogerie und auch wenn ich keine Grate sehen kann, habe ich ein wenig Angst, das er doch welche hat :shock:

Zitat:
Wenn ich mir deine neue Waschroutine so durchlese, dann frage ich mich, wie das Shampoo bei dir aufschäumt, wenn du die verdünnte Flüssigkeit lediglich über den Kopf nach unten ausstreichst. Schäumt es überhaupt auf?


Ach, das muss schäumen?? Haha
Ähm.. also ich mach ein bisschen Shampoo in einen 0,5l Messbecher und halte die Duschbrause drauf. Dann schöpfe ich mit der Hand den entstandenen Schaum ab und massier den erstmal in die Kopfhaut, dann gehts weiter wie beschrieben.. Das letzte mal haben sie dabei gequietscht, heute nicht.. Und ich habe 2 Durchgänge gemacht..hmmm... Aber das Shampoo schäumt generell irgendwie nicht gut, selbst unverdünnt konnte ich damit nie viel Schaum produzieren :nixweiss:

Wieviel Säuren da jetzt noch übrig bleiben weiß ich gar nicht, vllt lasse ich die Rinse das nächste mal auch weg, kann ja dann berichten. Ist ja glaube ich auch eher was für Seifenwäscher, ich hatte nur mal gelesen, dass die sich bei sehr kalkhaltigem Wasser auch für "Normalos", wie ich einer bin, eignet.

Danke für den Tip mit dem Nagelpolierset, das werd ich mal versuchen.. wobei der Stab von Bijou Brigitte aus Plastik ist.. ob das da auch geht?
Mit rausrutschenden Haarstäben habe ich eigentlich gar keine Probleme, hält alles bombenfest (außer Nachts, aber das ist mir nicht so wichtig, da wickel ich sowieso total locker und dann ist es halt am Ende "nur" ein Engländer, den schmeiß ich im Halbschlag über die Bettkante, wenn ich merke, dass der Stab sich verabschiedet hat. Wie das klingt :lol: "Den Engländer über die Bettkante schmeißen")
Die Holz- und Hornstäbe haben, soweit ich das beurteilen kann keine Grate. Nur der mit dem Gebamsel hat eine stumpfe Spitze und lässt sich nur mühsam "einarbeiten", deshalb benutze ich den sehr selten.

Zitat:
Rutscht denn der Stab mit dem Perlmutt-Topper nicht manchmal raus, so schmal, wie er ist bei dem Topper?


Jein. Der Stab ist nicht sehr ausbalanciert, deshalb kann ich ihn nur in bestimmten Dutts tragen. Sehr lang ist er außerdem. Im LWB, Chamäleon, Figure8 und dem Kometendutt-ähnlichen Gebilde hält er sehr gut, solang ich nicht zu locker wickel. Aber beim Spock-Bun zum Beispiel stürzt er ab.
Gestern habe ich das erste mal einen Helix-Bun gebastelt und dafür war der Stab wie gemacht. Das wird jetzt der Helix-Stab ;)
Den gleichen habe ich übrigens nochmal in einer anderen Farbe. Der ist mir aber (unter Losgeh-Stress) gebrochen, als ich noch nicht wusste, wie man Stäbe schonend steckt.
Er hat jetzt die perfekte Länge, aber ist natürlich an der Bruchstelle extrem rauh und seeeehr spitz *autsch*
An dem würde ich gerne mal ein wenig rumschleifen :)

Dankeschön für das Kompliment zu den Hollis :blumen: Habe sie jetzt dreimal wieder geflochten und der Scheitel wird immer besser :D Aber es ist trotzdem noch ein (Arm-)Krampf. Vllt sollte ich auch langsam mal das französische Flechten lernen, kann ja nicht sein, dass ich daran andauernd scheitere 0_o

Zum Ploppen: Sitze grad noch mit nasser Mähne vorm Rechner und bin gespannt, wies wird... Der Deckel kommt erst heute Abend heim, dann überrede ich ihn, mal wieder ein Foto zu machen :)

Zitat:
Eine Frage treibt mich um: Bist das du auf dem Avatarbild? Auf deinen Actionpics bist du megaschlank und du schriebst ja auch, dass du bald dein Studium abschließen wirst, aber auf dem Avatarbild wirkst du eher älter und ziemlich pummelig vom Dekolletée her.


Ja, das bin ich im Winter 2007... und da wog ich tatsächlich noch ca. 15 kg mehr :oops:
Das Bild hab ich irgedwie auch nur genommen, weils schon in Profilbildgröße war und ich grad nix anderes da hatte :lol:
Würde gerne eins mit einer Prunkwinde machen (im Haar oder so), damits auch zum Namen passt, die sind nur leider grad alle verblüht und haben Herbst.. Aber das kommt nächstes Jahr!! Bis dahin werd ich für ein neues Profilbild dann mal den Helix Bun fotografieren, ich liebe diese Frisur einfach total (Reiz des Neuen?) und finde, der sieht echt dufte aus :D
Aber das wird wahrscheinlich noch ein paar Tage dauern, ich will warten bis nach der Wäsche wieder alles ein wenig "griffiger" ist und sich gut für Frisuren eignet, die nicht nach Flausch aussehen sollen :)

PS Kommst du eigentlich am am 4.11. zum Langhaartreffen? Das wird mein allererstes Forentreffen überhaupt und ich bin fürchterlich gespannt/aufgeregt/etwas nervös :helmut:


****

Oooh, hallo Juniperberry :D

Sei herzlich willkommen *Stück vom niemals leer werdenden Frankfurter Kranz anbiet und Kaffee nachschenk*
Vielen lieben Dank für das Kompliment zu meinen Fusseln :verliebt:

Zum Thema Plastik und Abbaubarkeit: Ich habe mal iiirgendwo gelesen, dass es eine Bakterie (glaube es war ne Bakterie.. oder irgendein Mikroorganismus) gibt, die Plastik zersetzen kann. Ich müsste jetzt googeln, wo ich das gelesen habe..
Aber da hätte man ja auch wieder das Problem in wieweit das massenhafte Auftreten eine kleinen, Plastik fressenden Tierchens das Ökosystem gefährdet.. Also ich weiß ja nicht, der Ansatz ist toll, aber ich hoffe, die Wissenschaftler, die dieses Tier entdeckt (oder gezüchtet?) haben, lassen es nicht einfach wahllos auf die Umwelt los :/

Nochmal zu Haaren: Du machst NoPoo und WO, das sind Dinge, die ich auch unbedingt irgendwann mal probieren will.. trau mich nur noch nicht so recht :?
Ich bin auch (noch) nicht so der riesen Tagebuch-Leser, weils oft so viele Seiten sind, die es aufzuholen gilt.. Aber ich habe schon einige gefunden, die ich interessant finde und in denen ich still mitlese. Deins gehört dazu, und vllt finde ich ja noch den Mut kein Shampoo mehr zu benutzen.

Wäre ja gern autark in jeder Hinsicht. Wenn mal die sprichwörtliche Welt untergeht, möchte ich nicht, dass fehlendes Shampoo dann für mich zum Problem wird :ugly: (Wobei ich glaube, dass ich in dem Fall ganz andere Sorgen haben werde, als ungewaschene Haare^^)

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Zuletzt geändert von Prunkwinde am 14.10.2018, 13:47, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 13.10.2018, 17:26 
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Hallo Prunkwinde,

aber ja doch, schleifen kannst du Holz, Plastik, Acryl, Metall. Bei letzterem würde ich für den Anfang vielleicht eine Metallfeile nehmen, je nachdem, wie spitz und hart das Metall ist. Diese chinesische Ware ist aber in der Regel so ein Alu-Kupfergemisch, das ist nicht allzu störrisch. Du müsstest im Falle eines Falles höchstens etwas Nagellack drüberpinseln, wenn die Farbe im Stab zu sehr von der Oberfläche abweicht.

Ja, ich hab auch schon Shampoos gehabt, die per se nicht schäumen, aber nur sehr selten. Die waren aber auch wirklich schlecht zum Säubern; das habe ich spätestens nach dem Trocknen gemerkt. Das waren meist solche milden Spezial- oder Kräutershampoos. Die habe ich dann für den Körper verbraucht. Ich finde, ein bisschen Bewegung mit den Händen braucht es schon, dass es gut aufschäumt. Ansonsten kann es sein, dass du zwar Schaum oben auf dem Messbecher hast, aber bestimmte Stoffe des Shampoos einfach unten am Boden abgesackt liegenbleiben, da zu schwer. Ich verteile das normale Shampoo immer auf den Handflächen und massiere es dann in die Kopfhaut und die Haare bis zum Hals ein. So wird das schön flächig verteilt und kommt genau dahin, wo ich es haben will. Die Längen kriegen dann nur noch die verdünnte Rinse des Shampoos ab, wenn ich ausspüle. Das reicht denen vollauf.

Hey, du machst den Helix-Bun! :) Der gefällt mir auch sehr gut. Machst du den nach Nessa? Hier ist übrigens der Thread dazu. Vielleicht sehe ich ja irgendwann mal ein Bild von dir.

Was die Langhaartreffen angeht, so bin ich da nicht so aktiv. Zumindest würde ich dafür nicht in andere Städte reisen. Du lässt die Haare also immer ein paar Tage nach der Wäsche offen, bevor du duttest, oder wie soll ich das mit dem nach Flausch aussehen interpretieren? Ich weiß ja, dass es für Lockenträger bisweilen ein Widerspruch ist, entweder wohldefinierte Locken zu haben oder aber einen ordentlichen Dutt, weil man dazu die Mähne halbwegs glattkämmen muss. Als ich deine Länge hatte, habe ich auch noch mehr offen getragen. Trotzdem tut es mir immer ein bisschen leid, wenn ich die Haare frisch nach dem Trocknen dutte, damit ich im Haushalt mehr machen kann. Sie sind direkt nach dem Waschen so schön flauschig und glänzen toll und nach dem Dutten und der Nacht später sind sie dann nur noch halb so flauschig, glänzen aber immerhin noch.

LG
Fornarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 13.10.2018, 18:02 
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Kurz zur Abbaubarkeit von Mikroplastik: dieses Bakterium, was Du meinst, gibt es, wird aber Inder Realität (noch) nicht eingesetzt. Und es sieht leider derzeit nicht danach aus, dass es das in nächster Zeit wird... Momentan lassen sich schon Mikroplastik Partikel in Mineralwasser und auch definitiv in Wasser aus dem Wasserhahn finden :-(


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 14.10.2018, 12:35 
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@Juniperberry: Das ist schrecklich mit dem Wasser, da man ja welches konsumieren muss, sonst :toedlich:
Und dann quasi keine Wahl zu haben ein derart belastetes Grundnahrungsmittel aufzunehmen.. das ärgert mich gewaltig :( Hatte mal aus Langeweile im Archiv der Tagesschau alte Sendungen von vor 30 Jahren angeschaut, da lief es mir kalt den Rücken runter, da die Meere schon zu dieser Zeit ein Desaster waren. Umgekippte Öltanker, Müll... Darf da gar nicht so viel drüber nachdenken, sonst kommt dieser furchtbare Weltschmerz, gegen den man sich so hilflos fühlt.

@Fornarina:

Jupp, den Helixbun hab ich von Nessa auf Haartraumfrisuren gelernt, Bild kommt auf jeden Fall und DANKE für den Link zum Thread, irgendwie konnte ich den selber nicht finden 0_o
Ach, es gibt sooo wunderbare Langhaar-Blogs, das ist fantastisch und sooo viele schöne Frisuren, die es gilt auszuprobieren! =D>
Hab den Helix nach dem zweiten Versuch hinbekommen, was mich etwas verwundert hat, da ich den gar nicht so einfach finde, am nächsten Tag gleich nochmal morgens für die Arbeit gewickelt, hat auch funktioniert. Vllt klappt das Handling mit Frisuren ja langsam, üben, üben, üben... und das Flechten lernen ;)

Zur Haarwäsche, das war gestern ein echter Reinfall, haha. Die letzten Male hat alles ganz wunderbar geklappt und ich fand meine Haare danach echt schön... Aber naja, ich glaub ich wasche heute nochmal und versuche so viel Schaum wie möglich zu produzieren ^^ Nur komisch, dass es sonst vom Ergebnis immer so schön war..
Also mein Ansatz ist sauber, alles wunderbar, aber die Längen.. urgs.. #-o

Muss dazu sagen, dass ich mir derzeit selbst ein wenig auf den Geist gehe mit den Haaren.. Also völlig paranoid, bloß nicht zu viel Belastung/Reibung etc und behandele sie wie rohe Eier. Das nervt grad etwas, ich will gerne wieder etwas gelassener werden. Aber ich glaube, hier handelt es sich um eine typische Foren-Anfängerkrankheit :|
Und dabei ist das wahrscheinlich nichtmal nötig, da meine Haarlis mir eigentlich auch in der Vergangenheit recht viel verziehen haben.
(Versuche schon dem Deckel gegenüber so wenig wie möglich von haarbezogenen Themen zu labern, weils für ihn glaub ich auch einfach laaaangweilig ist. Er ist total höflich und tut so, als würde ihn das interessieren.. aber ich glaube eher nicht :lol:)

Irgendwo hatte ich halt mal gelesen, dass es reicht, das Shampoo in Wuchsrichtung mit den Fingern einzustreichen, weil das weniger Belastung für die nassen Haare bedeutet. Und deshalb hatte ich das dann so gemacht, was die letzten Male auch super funktioniert hat.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich gestern kälter als gewohnt gewaschen habe. Also das Wasser war schon lauwarm, aber ich bin normalerweise ein Heiß-Duscher (Warmduscher würden bei den Temperaturen verbrennen :lol:). Da ich aber wiederum las, dass Haare so hohe Temperaturen nicht mögen, habe ich die letzten Male nicht ganz so heiß gewaschen.. und dieses Mal wars vielleicht einfach zu kalt :roll:
Wie gesagt: Paranoia

Was das Treffen anbelangt, ich meine das in Berlin :lol: Hätte ich ja auch dazu schreiben können, das steht ja gar nicht dabei, dass ich in Bln wohne :D

Zum Flausch: nach der Wäsche trag ich die Haare eigentlich nur zum Trocknen offen, danach Dutts, die auch etwas messy aussehen dürfen, da ich die ersten Tage nach der Wäsche eigentlich nur mit den Fingern entwirre. Dementsprechend mache ich keine Dutts, von denen ich der Meinung bin, dass sie "akkurat" sein sollen (wie bspw. der Helixbun) oder gar Flechtfrisuren, be denen mir "fettigere" Haare das Leben ungemein erleichtern. Frisch gewaschen bekomme ich da manchmal fast Anfälle, deshalb lasse ich das lieber ;)

Offen tragen nach der Wäsche.. ja, da sind sie am schönsten (bzw. bei mir manchmal auch erst ab Tag 2) aber sie verknoten so gern in den Spitzen und ich muss immer drin rumfummeln und sie hängen überall rum und so, daher verwurschtele ich sie am Ende doch lieber im Dutt, nicht zuletzt um sie vor mir und meinen nervösen Händen zu schützen :mrgreen:

Ach und Locken hab ich eigentlich keine, nur Wellen, von denen ich mir mit dem Ploppen mehr Definition (oder was auch immer) erwartete. Gestern waren sie wirklich fast schon kringelig davon. Habe auch ein Bild gemacht, was ich heute oder morgen ja mal hochladen kann, jedoch bin ich gerade mit der Gesamtkonsistenz nicht so ganz zufrieden.
War halt mal ein Versuch, ich befinde mich seit Jahren in der wilden Rumprobier-Phase :)

Ohh,ich schreibe wirklich immer lange Texte,und nun habe ich hier schon wieder so viel geschrieben, dass ich meinen Beitrag vom 07.10. Lügen strafe :D

Liebes Tagebuch, es kann sein, dass du mal für 7 Monate gar nichts von mir hörst und dann texte ich auch mal was das Zeug hält :D

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BeitragVerfasst: 14.10.2018, 14:22 
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Hallo Prunkwinde,

Ich glaube, dass viele Leute erstmal erschlagen werden von all den Tipps hier. Das sieht ja in der Werbung auch immer so schön aus, wenn die Hausfrau so leichthändig mit dem Putztuch über die schmutzstarrende Stelle geht, die vorher mit dem Wundermittel präpariert wurde. Ein Wisch und alles ist blitzssauber. Jeder, der es ausprobiert hat, weiß, dass man in der Regel doch gehörig schrubben muss. Und so ist das auch mit dem Haarewaschen. Aber keine Sorge, es gibt einen Unterschied zwischen aggressiv schrubben oder sanft in die Haare einmassieren, so dass es am Kopf angenehm ist, die Haare mechanisch nicht über Gebühr belastet werden und das Shampoo trotzdem aufschäumt und so sein reinigendes Werk verrichten kann.

Dir noch einen schönen Sonntag! :)

LG
Fornarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 21.10.2018, 19:04 
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Guten Abend, da bin ich wieder :)

Heute wirds voraussichtlich ein etwas kürzerer Beitrag mit dem Hauptaugenmerk auf Haarschmuck.
Ich habe noch ein paar Bilder im Eingangspost hinzugefügt, endlich hatte ich mal die Muse meine externen Datenträger zu druchsuchen.. *in Erinnerungen schwelg*

Vor der Vorstellung meines Haarschmucks will ich noch schnell das Ergebnis des "Ploppens" dokumentieren, was ich letzte Woche ja mal ausprobierte. Ich wusch wie gewohnt und habe mit einem Baumwoll-T-Shirt geploppt. Aber ich ließ die Haare nicht so lange drin bis sie vollständig trocken waren, sie waren noch ein kleines bisschen feucht. Davon hier ein Bild:

Bild

Sieht aus wie aus einem Horrorfilm :irre: Ich habe mir was Weißes umgehangen, damit man bei dem schlechten Licht überhaupt was sieht. Irgendwie sind sie schon welliger, leider konnte ich das so nicht tragen, da ich nicht gut genug gewaschen hab und die Unterwolle sowie der Hinterkopf miserabel aussahen.
Deshalb verschwand alles für eine Woche im Dutt, ich wusch dann doch nicht nochmal.

Diesen Samstag habe ich weider gewaschen, mit verdünntem Shampoo von Lavera und habe es richtig einmassiert, bis ich einen Schaumberg auf dem Kopf hatte :mrgreen: Auf Rinse und Öltunke habe ich mal wieder nicht verzichten wollen, irgendwie traue ich mich bei dem seltenen Waschen kaum, etwas an der Routine zu ändern :shock:
Das Ploppen hab ich aber vergessen #-o Wat solls...
Mit dem Waschergebnis von diesem Samstag bin ich vollauf zufrieden und glücklich, die Haare glänzen und strahlen, sind seidenweich und schööööön :verliebt:
Ob ich mich morgen traue, sie auf der Arbeit offen zu tragen? Mal sehen...

Nun zum Schmuck:
Ich habe mal ein Bild gemacht von all meinem Haarschmuck.

Bild

1. Die Flexi, deren Namen ich nicht kenne in der Größe L. Sie wurde mir von einer Bekannten verkauft und ich finde sie sehr schön. Leider fehlt schon eine Perle und die Flexi wird mir langsam für den gesamten Dutt etwas klein.. zumindest sieht der LWB damit immer so gequetscht aus.

2. Ein Haardings (wie nennt man sowas eigentlich? Spange isses ja nicht, oder?) aus Walnussholz, von einem Holzschnitzer auf einem Mittelaltermarkt erstanden. Ich mag sie sehr gern, aber auch dieses Teil wird langsam etwas klein.
(Der Stab misst 11,5 cm)

3. & 4. Haarstäbe von Island Piercings, der obere ist leider gebrochen beim Einstechen in einen Dutt. Zwei linke Hände lassen grüßen. Nummer 3 ist von der Länge her jetzt richtig schön für z.B. den Figure 8 Bun, da sticht mir nix in den Nacken :) Schade nur, dass die Bruchstelle so rauh und verteufelt spitz ist *autsch* Muss wohl doch mal schleifen.
(Gesamtlänge: 18cm, Nutzlänge ca. 15,5cm, der gebrochene Stab hat nur noch eine Gesamtlänge von 14 cm)

5. Holz mit Herz: Keine Ahnung wie der Hersteller heißt, ich mag den Stab sehr gerne, ist aus Ebenholz.
(Gesamtlänge: 17,5cm, Nutzlänge ca. 13cm)

6. "Das Gebamsel" von "Frcolor" (steht so auf Amazon, k.A. ob das der Hersteller ist). Trage ich sehr selten, da ich mir nicht sicher bin, obs "zu viel" ist.. Einserseits mag ich das Geglitzer, andererseits hab ich Angst, dass der billig aussieht.. Trage ich wenn dann in großen Dutts, wo viel von der Stablänge verschwindet und nur der Topper rausschaut.
(Gesamtlänge: 15,5cm, Nutzlänge: 11cm)

7. Plastikstab von Bijou Brigitte, trage ich fast gar nicht mehr, war so das Erste, was ich mir je für die langen Haare kaufte, nachdem mir der geschenkte Stachelschweinstachel kaputt ging :heul:
(Gesamtlänge: 18,5cm)

8. Die Feder von "Bochion" (zumindest heißt der Verkäufer bei Amazon so) aus Ebenholz... trage ich sehr gerne, finde die Krümmung witzig und die Feder-Optik. Muss nur aufpassen, dass ich sie in die richtige Richtung wieder rausziehe, sonst reiße ich mir Haare aus (Widerhaken)
(Gesamtlänge: 18cm, Nutzlänge ca. 11cm)

9. & 10. Meine geliebten Hornstäbe, auch von "Bochion". Beide mag ich total gerne. Sie sind sehr schlicht und nicht zu lang.
(Länge: 15,8cm & 16,3cm)

Bumm! Das wars, mehr hab ich gar nicht hihi.
Weil man die Topper von Nr. 3&4 nicht sehen kann, hier nochmal ein extra Bild:

Bild

Neiiiin, das Wichteln ist überhaupt nicht Schuld, dass ich hier meinen Haarschmuck dokumentiere :^o

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 21.10.2018, 19:38 
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Hallo Prunkwinde,

Ein schönes, frisches Avatarbild hast du dir da zugelegt. :) Da ist ja richtig Bewegung in den Haaren.

schön, dass das Waschen geklappt hat. Ich kenn das vom Friseur, dass die Lockenwickler auch nix genutzt haben, wenn die Friseurin/eur die Haare vorher nicht ordentlich gewaschen oder ausgespült haben. Schade um die Zeit und den Aufwand beim Ploppen. :( Aber beim nächsten Mal klappt es bestimmt besser. :) Mich erinnert dieses Einstreichen übrigens an den Ingwertee, den manche Restaurants anbieten. Da wird der Ingwer einfach in mehrere kleine Würfel von ca. 1 cm Kantenhöhe geschnitten und in den Tee gekippt. Als ich einer Kellnerin mal gesagt hatte, dass es viel ergiebiger wäre, einen Würfel auszudrücken, bevor oder nachdem er im Tee landet und sie damit eine Menge Ingwer einsparen würde, hat sie mich ganz groß angeguckt und sich dann für den Tipp bedankt.

Die Flexi ist übrigens eine Dragonfly. Und dieses Holzding mit dem Stab nennt man hier Hairslide (wird im Englischen auseinandergeschrieben, im Deutschen habe ich das auch noch nie gehört). Wundert mich nicht, dass du damit nicht mehr zurande kommst. Meist sind sie für den Pferdeschwanz zu groß und für einen Dutt zu klein. :( Hier gibt es übrigens einen Thread dazu.

Ja, so haben wir wahrscheinlich alle angefangen: Mit Bijoux Brigitte und diversen Ebay- oder Amazonstäben aus China oder eben diese polynesische Schiene, da das ja auch sehr preiswert ist. Ich persönlich mag Stäbe mit Gebamsel überhaupt nicht. Nicht nur, weil die meisten mir wirklich ziemlich billig vorkommen (nicht nur vom Preis her), sondern, weil sich in dem Gebamsel auch immer Haare verfangen können oder es klimpert so komisch.

Mir gefallen bei deiner Sammlung die Stäbe mit den Perlmutt-Toppern und der polynesische mit dem getwisteten Topper sehr gut. Schlicht und elegant eben. :) Mal sehen, wann du dich hier mit LHN-typischem Haarschmuck anfixen lässt.

Dir noch einen schönen Start in die neue Woche! :)

LG
Fornarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 21.10.2018, 20:02 
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Ach, Fornarina, vielen Dank für all die Infos, duhilfst mir hier echt weiter! :knuddel:
Ich merke echt immer wieder, wie wenig ich eigentlich weiß, obwohl ich hier viel lese.. aber bestimmt muss sich das erst über die Jahre und mit dem vielen intensiven Ausprobieren setzen :D

Zum Schmuck: Ja, das ist echt billiger Einsteiger-Kram, und das Gebamsel nervt wirklich manchmal, zumal es sich auch gern unschön in den Haaren verfängt.. Diie schlichten Holz- und Hornstäbe mag ich auch am allerliebsten, da ich hier weniger Gefahren für die Haare sehe. Z.B. diese Island Piercing-Teile haben doch so eine Metall-Einfassung, da habe ich auch etwas Angst, dass es da scharfe Kanten gibt..

Ich hatte ja eigentlich versprochen noch ein Bild vom Helix Bun zu machen. Ich vergaß im vorigen Beitrag zu erwähnen, dass ich den auf einmal nicht mehr hinbekomme :lol: Habe es letzten Montag total oft versucht und mit brennenden Armen kapituliert, da war der Wurm drin, oder ich hatte bei den ersten Malen Anfängerglück. Ich versuchs die Woche nochmal, versprochen :)

Ich wünche dir auch eine tolle Woche!

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 23.10.2018, 22:17 
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Guten Abend, ich hab Lust ein bisschen zu schreiben :ugly:

Gestern ging ich mit einem wuscheligen, gaanz hoch angesetzen und sehr locker gewickelten LWB zur Arbeit, der irgendwann immer tiefer rutschte und den ich deshalb einfach in offenes Haar verwandelte :mrgreen: Seltenes Ereignis, aber da ich derzeit flausche-Haare habe mit glänzenden BWS-Spitzen, hats mir sogar gefallen.. Nach ca. einer Stunde nervten mich die offenen Haare aber und ich habe einen Spock Bun gewickelt, den ich dann Abends fotografierte (bzw. von meinem Freund fotografieren ließ, was wäre ich nur ohne ihn :ugly:)

Bild

Ist ein bisschen unscharf, aber ich glaube man erkennt, was es sein soll^^

Und heute morgen habe ich mich wieder am Helix Bun versucht und er hat geklappt :yess:
Das Bild ist von vorhin und ähm.. er ist schief und fusselig :ugly: Aber man kann nicht alles haben, da werd ich noch ein bisschen üben :)

Bild

Ach, ich vergaß im vorigen Beitrag noch etwas zur Haarwäsche. Es war ja so, dass ich das Shampoo nicht richtig einmassiert habe, sondern (aus Angst vor zu starker mechanischer Belastung) das Shampoo in Wuchsrichtung sanft einstrich.
Nun, nach der letzten Wäsche, bei der ich es mal richtig einmassierte (auch sanft, aber deutlich mit viel Schaum) wie Fornarina es mir riet, verlor ich beim Entwirren mit den Fingern MASSIG Haare. Ich habe ehrlich gesagt noch nie gezählt, wieviele Haare ich im Schnitt pro Tag verliere, aber DAS war deutlich mehr, ich dacht es hört nicht mehr auf.

Ich las dann natürlich gleich im Thread "Saisonaler Haarausfall bei gesunden Frauen" nach, ob im Herbst evtl. Haarausfallzeit ist. Auf die Idee, dass es sich einfach an der Waschmethode festmachen lässt, kam ich natürlich mal wieder nicht von selber ](*,) In dem Thread las ich dann Folgendes, was mir ein Aha-Erlebnis bescherte:

Mirical hat geschrieben:
Ich kann es ja z.B. ganz herrlich beinflussen.

Streiche ich mit dem Shampoo nur in Wuchsrichtung drüber kommt da nicht wirklich was beim Waschen raus.

Massiere ich mir die Kopfhaut und das dann noch überkopf nach ein paar Wochen Streichen, dann haut es die gesammelten Werke halt raus.


Also, danke liebe Mirical, auch wenn du das hier nicht lesen wirst, du hast mich sehr beruhigt und ich bin wirklich dankbar für die vielen Informationen, die man hier im Forum von so lieben Leuten bekommt.
Vielleicht kann ich ja in ein paar Jahren auch irgendwas Nützliches beitragen und Neulingen helfen :D

Ich habe übrigens aufgehört den TT zu benutzen und bin wieder bei meinem grobzinkigen Kamm. Ich versuch das jetzt einfach nochmal, bzw. entwirre ich auch wieder viel mit den Fingern. Im Deckhaar erscheinen derzeit extrem viele kurze Haare von so 5-10 cm Länge. Ob das gerissene Haare sind? Ich hoffe eher, dass es sich um Neuwuchs handelt.. Vllt weil ich nur noch auf Viskose schlafe?
Manche dieser Haare sind viel dunkler und dicker als der Rest meiner eigentlich sehr feinen Haare.

Mich nervt diese Feinheit ja etwas, weil mich das so verleitet, sie wie rohe Eier zu behandeln #-o Meinetwegen darf der Neuwuchs etwas störrischere Haare hervorbringen :D
Aber ich habe mich schon gebessert und bin nicht mehr ganz soooo paranoid wie noch vor einer Woche. Puh, war scheinbar doch nur eine Phase..

Fürs neue Jahr habe ich mir vorgenommen, auf die Suche nach einem Zopfschoner zu gehen, oder mir einen zu nähen, mal sehen. Bestimmt lachtmein Deckel mich dann aus :ugly: Aber dann kann ich einfach daheim mit dem Schoner rumrennen und muss nicht über unsere Sofakissen irgendwelche Tücher aus Viskose legen^^

Plan für die Zukunft:
Haare zählen, die pro Tag ausfallen
ermitteln, wieviele cm im Monat sie wachsen

Mal kieken, wann ich DAS in Angriff nehme. Als ich das letzte Mal Haare zählen wollte, habe ich bei Haar Nr. 20 entnervt aufgehört, weil mir die Arbeit so frickelig war,vor allem mit diesen Haaren, die man einzeln kaum sieht -.- Das mit dem Messen ist da schon leichter umzusetzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 25.10.2018, 11:34 
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Hallo Prunkwinde. Du hast einen tollen Avatar und dein Nick ist auch gut. Genauso, wie deine Haare aufm Avatar sind, hätte ich sie auch gerne :verliebt:

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 25.10.2018, 17:52 
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Sei gegrüßt Krakepauliulm und vielen Dank für die lieben Worte :knuddel:
Ach, deine Haare wachsen bestimmt ganz schnell, man darf nur nicht so oft an sie denken (fällt schwer, wenn man hier unterwegs ist :ugly: ) Bald ist ja Weihnachten und ruckzuck wieder Ostern und dann Pfingsten und herrje wie die Zeit vergeht, bald sind wir alle tot äääh ich meine bald haben wir alle noch viel längere Haare als vorher *hust*

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 27.10.2018, 21:02 
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Guen Abend, da isse wieder :)

Heute war Waschtag und ich habe das mit dem Ploppen nochmal ausprobieren wollen. Leider war ich aufgrund sich widersprechender Informationen nicht sicher, ob:
- ich die Haare nun komplett im T-Shirt trocknen lassen soll,
- oder nur antrocknen und den Rest an der Luft fertig trocknen lasse..

Ich habe mich heute für letzteres entschieden, das nächste mal lasse ich sie im T-Shirt komplett trocken werden.. dann aber wahrscheinlich über Nacht, das dauert bestimmt eeeewig. 8)

Gewaschen wurde wie immer:
- mit verdünntem Lavera Feuchtigkeit & Pflege Shampoo
- danach eiskalt ausspülen
- saure Rinse mit 4 EL Apfelessig auf 1L
- Öltunke mit 3 Tropfen Sesamöl auf 0,5L
- nach dem ersten Antrocknen ca. ne halbe Erbsengröße BWS in die Spitzen

Ich habe mal Vergleichsbilder. Das Bild links ist ungekämmt nach dem Waschen ohne Plopp (leider schon ca. 1 Jahr alt, aber denke mal meine Struktur hat sich seitdem nicht groß verändert, daher vergleichstauglich). Das Bild rechts ist von grad eben:

Bild Bild

Ich finde, rechts sehen die Haare viiieeel welliger aus als links, vor allem die Spitzen kringeln sich lustig.. ob da die BWS Schuld ist?
Bin gespannt wies wird, wenn ich die Haare komplett im T-Shirt trocknen lasse :mrgreen:

Ich habe noch gar nicht erzählt, dass ich letzte Woche spontanen Schneidegelüsten nachging. Ich will endlich die restlichen Blondierleichen aus den Spitzen raus haben!! Es kamen wieder so ca. 4-5 cm ab... das reicht aber erstmal, und wenn es ein Schnittfrei-Projekt für 2019 gibt, bin ich dabei :)
Die restliche Blondierung bin ich jetzt hoffentlich los. [-o< Farblich erkenne ich das nicht so gut, doch die Spitzen fühlen sich grad einfach nur schööön an. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es daran liegt, dass die Leichen weg sind, am Schnitt an sich oder an der BWS :roll:
Grad mal gemessen, bin wieder bei 86cm nach SSS, passe dann gleich mal meine Sig an.. Und jetzt gehts ans Wachsenlassen, die Schere kommt erstmal weg (außer für S&D)..

Übrigens:
Ich werde hier (nicht zuletzt durch meine Wichtel-Recherche) langsam mit dem Haarschmuck-Zeuch angefixt. Etsy... sowas kannte ich vorher nicht. DAS WAR AUCH GUT SO :!: :!: Verdammt, was hab ich grad Lust, hunderte von Euros auf den Kopp zu kloppen!
Ich halt aber die Füße still, ich mach das nicht, nein nein nein!!
Kann mich nicht erinnern, wann es mich das letzte mal so nach materiellen Nebensächlichkeiten gelüstete...:roll:

OT:
Ich habe gestern den Thread Hochsensibilität im Off-Topic gefunden und lese mir grad alles (alle 99 Seiten) gespannt durch.. werde den glaube ich mal aus der Versenkung holen wenn ich mit Lesen fertig bin und meinen sensitiven Senf draufschmieren :) Bei 99 Seiten dauert das sicher noch 3 Wochen, bin erst auf Seite 12 :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 28.10.2018, 00:55 
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Registriert: 26.06.2013, 00:04
Beiträge: 3478
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Hallo Prunkwinde,

Ich finde auch, dass deine Längen nach dem Ploppen welliger sind als auf dem Vergleichsbild. Versprich dir aber bitte nicht allzu viel vom Ploppen unter dem T-Shirt während der gesamten Trocknungszeit. Bei mir werden die Haare noch nicht einmal trocken, wenn ich sie nachts mit der Puma-Methode trocknen lasse. (also vom Kopf weg nach unten hin). Außerdem werden die Haare auch komisch, wenn ich sie über Nacht trocknen lasse anstatt am Tage, wo ich den Wasch- und Trocknungsprozess genau abstimmen und durchziehen kann. Vielleicht trocknen Haare mit 5er oder 6er ZU unter einem T-Shirt über Nacht. Bei unseren ZUs finde ich es eher strapaziös für die Haare, so lange feucht sein zu müssen, vom Kopfgefühl dabei jetzt mal gar nicht zu reden. Wenn du die Haare über mehrere Stunden hinweg unter einer Kopfbedeckung ploppen möchtest, dann würde ich dir ein Haarnetz empfehlen, da kommt mehr Luft durch und das gibt es in der gut sortierten Drogerie.

Toller Helix-Bun übrigens. Bei mir wird die Mittellage auch immer so dünn.

Und was ist denn BSW, ein Öl oder ein Conditioner?

LG
Fornarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 28.10.2018, 19:17 
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Guten Abend Fornarina,

danke für die Warnung!
Dann lass ichs lieber, so wichtig ist mir das mit dem Ploppen nicht. Das war eher ein Experiment, wie wellig das Ganze werden kann. Hat sich auch schon wieder alles ausgehangen :)

Danke fürs Kompliment zum Helix-Bun, ja, man sieht schon, dass die Haare zu den Spitzen hin dünner werden und auch deutlich heller. Aber den Farbunterschied finde ich irgendwie witzig :)

BWS ist die Abkürzung für Brustwarzensalbe, hat bei mir das Potential eine Heiligen Grals.. zumindest für meine Spitzen :) Ich würds eher als Creme bezeichnen. Öl zieht bei mir immer so sehre hoch, wenn ichs ins trockene Haar gebe und ich komme mit der Dosierung nicht gut klar. Außerdem habe ich das Gefühl, dass davon meine Spitzen sogar noch trockener werden :nixweiss:
Ich benutze es nur noch für die Öltunke.

Brustwarzensalbe gebe ich meist über Nacht in die Spitzen, dann ist sie bis zum Morgen schön eingezogen und die Spitzen glänzen wie irre (nicht fettig, einfach gepflegt und voller Glanz). Deshalb hatte ich am Donnerstag Abend die BWS auch mal großzügig ins komplette Deckhaar gegeben, als Kur quasi. Auswaschen war am Samstag auch kein Problem und jetzt glänzt alles schön.

Und Brustwarzensalbe hilft angeblich beim Löckchen machen.
Toll für die Lippenpflege ist sie auch.. oder für spröde Nagelhaut. Quasi ein Alleskönner :)

Heute hab ich mich mal "gezwungen" fast den ganzen Tag offen zu tragen, morgen auf Arbeit will ich auch mal offen tragen.. Ich weiß, dass das meinem Freund besser gefällt und irgendwo habe ich gelesen, dass manche Leute damit weniger Spliss bekommen. Mal sehen, mal sehen..
Wobei sich der Spliss und Bruch grad in Grenzen hält, was mich sehr freut. Ich schiebe es auf die BWS :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Tagebuch einer Prunkwinde
BeitragVerfasst: 28.10.2018, 21:11 
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Registriert: 13.02.2016, 11:14
Beiträge: 39
Liebe Prunkwinde,
ich krieche auch mal wieder aus der Versenkung und schaue vorbei. Ich finde ja, du hast deine Wellen mit der BWS sehr gut herauskitzeln können. Ich bin gespannt, in wiefern du noch richtig saftige Schokokringel zauberst :)
Ich meine mich zu erinnnern, dass meine Haare BWS auch gar nicht so schlecht fanden und jetzt muss ich mich dazu durchringen nicht morgen gleich nach der Arbeit zu dm zu huschen und wieder Krams für die Haare zu kaufen...hab hier noch ein Töpfchen Schmalz, das weg muss :D

Nutzt du denn immer Apfelessig für die Rinse?

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1c F ii, ZU 9 cm
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färbe- und schnittfrei seit 09/2015

Ziel:100 cm Naturhaarfarbe


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