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Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 03.05.2020, 13:00 
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Danke dir Hanne. Wie lieb von dir. :yippee:

Längenupdate

Für April hat das Maßband +2cm Wachstum angezeigt, womit ich jetzt bei 63cm liege. Bin super happy über die 2cm und hoffe natürlich, dass es in dem Stil weitergeht. Dann knacke ich dieses Jahr locker noch die 70cm.

Pflegeupdate

Von der Pflegefront gibt es auch positives zu berichten: Ich habe nämlich langsam den Dreh mit LIs und Ölen raus. Über Nacht vor dem Waschtag massiere ich meistens das Garnier Banana Hairfood in die Längen. Nach dem Waschen (egal ob mit Seife oder Shampoo) gebe ich 2,3 Tropfen Amla Öl in die handtuchtrockenen Spitzen. So zieht das Öl besser weg und schließt die Feuchtigkeit dabei mit in die Spitzen ein. Gestern Abend habe ich Hairfood und 2,3 Tropfen Amla Öl gemischt und in die Längen gegeben. Nach der heutigen Seifenwäsche mit Zitronenrinse und Öl in den Spitzen habe ich jetzt total weiche und gesättigte Spitzen.

--> MERKE: Öl in Kombi mit LI oder in den noch feuchten Haaren verwenden für maximalen Effekt und Feuchtigkeit.

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BeitragVerfasst: 07.05.2020, 13:19 
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Wow deine Haare glänzen ja mega und sie soooo dick. Und ich freue mich mit dir über den raschen Zuwachs. Da ist Hüfte schnell erreicht. ;-) Übrigens hast du mich mit dem Färben total angefixt. Das ist so schön geworden bei dir.
Das mit den Frisuren kenne ich. Irgendwie sollten schon mehr Dutts gehen aber entweder muss man sie so eng wickeln auf Grund der "kurzen" Haare, damit es hält aber dann zieht und ziept es mega oder man wickelt locker und es tut nicht weh aber fällt auseinander. Ich hoffe, dass sich das bald besser. Mit 3 Zinkern mache ich gerade die beste Erfahrung. Man ist gezwungen, lockerer zu wickeln, umgeht also die Schmerzen aber gleichzeitig halten so viele Zinken alles zusammen. Bin sehr gespannt, welche Schmücker so zu dir ziehen dürfen. :-)

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1a/b???? Im Moment bekomme ich Locken. Strukturveränderung? Mal sehen. :-) , F ii ca. 7 cm ZU nach HA, ca. BSL

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BeitragVerfasst: 14.06.2020, 18:06 
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@Birnenholzblond: Eine dreizinkige Forke habe ich auch schon länger im Blick. Ich glaube das wäre bei mir mal eine lohnenswerte Investition. :)

Besser spät als nie melde ich mich auch endlich mal wieder mit einem Update zurück. Die letzten Wochen hatten es stressmäßig ziemlich in sich aber nun bietet sich endlich mal wieder die Gelegenheit für einen Rückblick auf die letzten Wochen.

Update Länge


Die längsten Haare kratzen mittlerweile an der 65cm Marke. Das bedeutet 1,5cm Zuwachs im Mai womit ich nach wie vor happy bin. Da ich im Juni bisher sehr faul war was NEMs und Kopfhautmassagen angeht, vermute ich für diesen Monat keinen bahnbrechenden Zuwachs, möchte hier aber wieder etwas disziplinierter werden. Aber das ist bei mir irgendwie so - mal achte ich penibelst auf Pflege(-optimierung) und dann bin ich wochenlang wieder total simpel und praktisch unterwegs. Irgendwo muss sich das ja auch die Waage halten.
Bild


Update Haarzustand und Struktur


Zum ersten Mal seit Jahresbeginn zweifle ich daran, ob das schnittfreie Jahr wirklich eine gute Entscheidung war. Meine Spitzen kommen mir verdammt trocken vor die letzten Wochen und ich weiß gerade nicht, ob ich mit dem schnittfrei Projekt nicht auf dem Holzweg bin. Zwar versuche ich durch Kuren und Spülungen sowie Ölen möglichst viel Feuchtigkeit in die Spitzen zu versiegeln aber sie sind teilweise trotzdem sehr trocken und wirken für mich ungesund. Ich denke ein Schnitt von 3,4cm würden im Moment nicht schaden aber ich werde trotzdem das schnittfreie Jahr durchziehen. Im schlimmsten Fall muss ich nächstes Jahr in kürzeren Abständen trimmen.

In Sachen Struktur ergeben sich in letzter Zeit auch neue Erkentnisse. In der Unterwolle und der Schläfengegend bilden sich teilweise leichte bis starke Wellen. An den Schläfen drehen sich einzelne Strähnen teilweise richtig ein. Es ist etwas schwierig die Struktur per Foto einzufangen aber die Wellen sehen ungefähr so aus:

Bild

Mein Deckhaar ist hingegen nach wie vor einfach nur glatt und ich finde momentan keine passende Pflege für beide Strukturen. Nach wie vor funktioniert allerdings die Seifenwäsche noch am Besten und nach meinen Experimenten aus dem letzten Jahr mit Khadi Shampoos werde ich wahrscheinlich doch final und dauerhauft auf Seifenwäsche und feste Shampoobars fürs Fitnessstudio umsteigen.

Auf diesem Bild meiner ungekämmten Haare sieht man finde ich auch, dass die unteren Haare teilweise gewellt sind und das Deckhaar dann pinstraight drüber liegt.

Bild


Haarfarbe


Mein letztes Haarfarbexperiment mit wenig purem Henna und Cassia hat sich inzwischen wieder verflüchtigt und mein Haar scheint den dadurch entstandenen leichten Kupferschimmer wieder verloren zu haben (siehe auch Bild oben). Mir macht inzwischen die Färberei mit PHF total Spaß weil ich dieses Gematsche (abgesehen vom schmutzigen Badezimmer danach) mag und auch das Gefühl der griffigen, vollen Haare kurz nach der Färbung. Ich werde die Färbung eventuell diese Woche wiederholen und dann hoffentlich auch genauer hier dokumentieren, inklusive vorher-nachher Bilder.

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BeitragVerfasst: 21.06.2020, 16:44 
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Wie lustig, das was mich an PHF absolut genervt hat, macht dir daran am meisten Spaß :D Sachen gibt's. Schön, dass du so ein Ritual für dich damit entdeckt hast. Und wie schön lang sie schon sind ist der Wahnsinn! Die Zeit verging gefühlt wie im Flug und schon bist du bei 65cm Mähne.

Wegen Trockenheit würd ich aber noch lange nicht zur Schere greifen :) Grade mit PHF kann es passieren, dass die Haare davon trockener werden. Vielleicht testest du dich mal durch Zusätze, die man so in die PHF einmischen kann wie zB Jojobaöl oder probierst die Condi-Auswasch-Methode aus. Da gibt's ja noch sehr sehr viele Stellschrauben an denen du bei Trockenheit drehen kannst, bevor du zur Schere greifen musst.

Ich bin gespannt auf die Vorher-Nachher-Bilder! :)

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BeitragVerfasst: 16.07.2020, 15:21 
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Hallöchen Gwent :-)
Du hast ein echt gutes Wachstum, bin ein wenig neidisch aber freue mich sehr für dich. Bald hast du mich ein. :-D
Und das mit der Struktur kenne ich, ich dachte einige Zeit, dass ich vllt. doch Richtung 2er Struktur gehe aber irgendwie wellen sich immer nur die gleichen Strähnen in der Unterwolle und an den Schläfen, ähnlich wie bei dir. Aber vermutlich hat man eben unterschiedliche Strukturen und auch Haardicken auf dem Kopf. Ist sicherlich normal.
Hast du denn eigentlich jetzt nochmal gefärbt? Ich finde ja deine Farbe immer noch recht kupfrig, etwas weniger aber immer noch ausgeprägt.
Viele Grüße :-)

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BeitragVerfasst: 19.07.2020, 09:39 
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Meine lieben! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue endlich wieder ein Haarupdate machen zu können. :D Die letzten Wochen hatten mich stressmäßig so im Griff, dass ich keine freie Minute für einen Projekteintrag gefunden habe und ich nur sporadisch ins LHN kucken konnte. Da mich gewisse Konsequenzen der Corona Situation voll im Griff hatten, hatte ich dementsprechend auch wenig Zeit für meine Haare im Allgemeinen und sie sind praktisch ohne große Aufmerksamkeit vor sich hin gewachsen, daher...

@Birnenholzblond: ...bin ich bisher noch nicht nochmal zum Färben gekommen. Ich werde das die nächsten Wochen je nach Lust und Laune anpeilen. Momentan habe ich eher weniger Lust zum Färben und bin mit meiner Haarfarbe ganz happy. Hierzu muss ich allerdings zugeben, dass mir eher der dunklere Ansatzteil meiner Haarfarbe gefällt und ich, wie in der Vergangenheit auch schon, unzufrieden werde sobald meine Längen zu sehr weathern und dadurch ausbleichen (siehe auch Längenbild). Ich glaube insgesamt wünsche ich mir einfach eine "einheitlichere" Farbe. Die Struktur ist und bleibt wohl größtenteils glatt. Die vereinzelten Wellen befinden sich tatsächlich meist nur an denselben Stellen und werden je nach Waschroutine mal stärker und schwächer.

@fraukakao: Die Panscherei macht mir auf jeden Fall Spaß, weswegen ich auch auf jeden Fall eine Cassia Kur machen werde, sollte ich die nächsten Wochen keine Lust auf Farbe haben. Zum Thema Trockenheit ist mir die letzten Tage auch eine Sache aufgefallen...

Trockene Längen, juckende Kopfhaut und Kalk

Leider hat sich zu den recht trockenen Längen in letzter Zeit wieder extremes Kopfjucken gesellt. Nachdem ich das Problem praktisch monatelang im Griff hatte, war es die letzten Wochen über wieder sehr stark vorhanden. Das ging teilweise sogar schon so weit, dass ich nachts wegen dem starken Jucken aufgewacht bin und nicht einschlafen konnte, weil meine Kopfhaut so stark gejuckt hat. Läuse habe ich natürlich keine und ich kenne dieses Jucken auch schon von früher. Selbst die sonst beruhigende Seifenwäsche führt trotzdem am 3./4. Tag nach der Haarwäsche zu Juckreiz. Hierfür habe ich folgende Ursachen im Verdacht:

> Zu wenig mechanische Reinigung durch Bürsten: So, erwischt! Ich bin faul geworden mit Bürsten. Meine Haare verknoten kaum und dadurch muss ich kaum bis gar nicht Bürsten und zum gelegentlichen Entwirren reicht dann auch der Kamm. Jetzt vermute ich aber, dass mir dadurch vielleicht die zusätzliche mechanische Reinigung/Massage der Kopfhaut durchs Bürsten fehlt.
--> Täglich gründliches Bürsten für die nächsten Wochen

>Kalkablagerungen im Haar: WENN ich dann mal bürste, verfangen sich (insbesondere am Waschtag selber) in der Bürste häufig weiße Ablagerungen, wie ich sie von Kalkseife kenne. Für die Seifenwäsche verwende ich grundsätzlich eine saure Rinse, jedoch finden sich die weißen Ablagerungen auch nach der Shampoowäsche in der Bürste. Demnach vermute ich den Ursprung für das Kopfhautjucken und die trockenen Längen in hartem Wasser.
--> Saure Rinse nach jeder Wäsche

Ich denke, dass meine Pflege erst dann wieder gut funktionieren kann, wenn dieses Problem behoben wird. Momentan funktionieren auch die Dinge, die ich hier mal als gute Pflege-Kombi notiert habe nicht mehr so wirklich für meine Längen, die trotzdem starr, knirschig und trocken bleiben.

Längenupdate

Ich fühle mich langsam, ganz langsam schon wieder etwas mehr langhaarig als noch vor ein paar Monaten!!! =D> :mrgreen:

Die aktuelle Längenmessung von Anfang April zeigt mittlerweile 67cm als erreicht an:

Bild

Frisuren

Als Frisur habe ich momentan den Half-up wieder für mich entdeckt. Besonders gerne mag ich dabei eine Flechtvariation im Half-up:

Bild

Den Franzosen und den Holländer übe ich momentan auch noch und nähere mich langsam einem akzeptablen Ergebnis an ;) :

BildBild

Für die nächsten Wochen habe ich mir auch vorgenommen, genauere Waschberichte zu führen, um für meine Kopfhaut und die Längen zukünftig besser pflegen zu können.

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BeitragVerfasst: 20.07.2020, 08:28 
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Ich bestaune deine Haare ja auf Insta regelmäßig <3 Wahnsinn!
Das mit den Schnittfrei Zweifeln und der welligen Unterwolle plus strähnigen Spagettis drüber kenn ich auch soooo gut! Mein Deckhaar bröselt im Moment auch munter vor sich hin :oops: Ob das einfach am Sommerwetter liegt?
Ich werde wohl im März zu meiner zuverlässigen Frieseuse gehen und einen Splissschnitt machen lassen ohne mich auf die Länge zu fixieren:P Wenn die Spitzen weiter unten sind sieht das Verhältnis von Spliss zu gesunder Haarmasse vielleicht ja auch ganz anders aus :lol:
Kommt die juckende Kopfhaut evtl durch die Hitze?

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Ziel: weitestgehend schnittfrei und splissfrei bleiben!
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BeitragVerfasst: 20.07.2020, 16:28 
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Danke dir, Hanne. :) :) Ich denke, dass Anfang 2021 auch definitiv ein (größerer) Schnitt für mich anstehen wird. Zwar genieße ich momentan jeden Zentimeter Länge mehr und freue mich auf die Haarlänge am Ende des Jahres, ich bin aber doch etwas überrascht davon, wie schnell meine Haarqualität die letzten Wochen den Bach runtergegangen ist.

Wie fraukakao auch angemerkt hat, will ich hier auch nicht ausschließen, dass die Henna-Experimente eventuell ihren Teil dazu begetragen haben. Dann wiederum hatte ich mit einer Wäsche kurz nach der letzten Henna/Cassia Färbung inklusive Spülung und Öl ins feuchte Haar wirklich eines der für mich schönsten, gesündesten Haargefühle und will daher der PHF nicht die Schuld in die Schuhe schieben. Leider konnte ich das gute Haargefühl bisher mit genau der gleichen Kombi (Spülung, Öl) nicht replizieren. Es ist wirklich schwierig die Pflege unkompliziert durchzuziehen, wenn eine Sache einmal fantastisch funktioniert und dann plötzlich nicht mehr. Weiß der Geier, was da für Umstände eine Rolle spielen... #-o :(

Demnach fange ich in Sachen Waschverhalten derzeit praktisch bei null an und versuche möglichst strukturiert zu ermitteln, warum sich der Haarzustand so verhält, wie er sich verhält. Hierzu möchte ich genauer meine Haarwäschen dokumentieren, um dann hoffentlich doch mal rauszufinden, was meinen Haaren gut tut.

Waschbericht 19.07.2020

Prewash: -
Shampoo/Reiniger: Alterra Sensitiv Shampoo, Ansatzwäsche
Rinse: Rinse mit 1,5 EL Himbeeressig auf 1L Wasser, kurz mit kaltem Wasser nachgespült
Spülung: -
Condi: -
Trocknung: Mikrofaserhandtuch (30 Min.), Luft

--> Ergebnis: Extrem lange Trocknungszeit von ca. 8 Stunden. Tendenziell mehr Dynamik/Wellenansätze in der Unterwolle, Spitzen "springen" leicht. Haargefühl dennoch sehr belegt und klebrig, daher auch die lange Trocknungszeit. Beim Bürsten heute morgen wieder viele weiße Schlieren vorgefunden. Kopfhautjucken hält sich momentan noch in Grenzen, tut es aber meistens am 1./2. Waschtag.
--> Vermutung/Verbesserung: Vielleicht konnte die Rinse nicht gut wirken, da ich sie kurz mit kaltem Wasser ausgespült habe. Das nächste Mal lasse ich die Rinse im Haar.

Haarzustand in Bild (1. Tag nach der Wäsche):

Bild

Das Bild gibt (leider) ziemlich realistisch meinen aktuellen Haarzustand wieder: Irgendwie starre Haare, ohne viel Glanz oder Bewegung, dazu recht fisselige Enden. Meine Haare können prinzipiell auch aussehen, wie sie wollen solange ich das Gefühl habe, dass sie sich gesund und nicht belegt anfühlen. Leider ist momentan das Gegenteil der Fall und sie scheinen irgendwie von einer beschwerenden Schicht umgeben zu sein. Ich hoffe, die Waschberichte bringen da mehr Licht ins Dunkel.

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BeitragVerfasst: 22.07.2020, 19:27 
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Achje, das ist echt gemein wenn etwas super für die Pflege funktioniert und dann aus heiterem Himmel nicht mehr :(
Gibt es denn sonst noch Umstände, die sich vielleicht geändert haben? Etwas, was mehr Stress verursacht? Neue Ernährungsweise? Neuer Lebensabschnitt?
Am offensichtlichsten wäre halt die PHF, aber dass die so krasse Auswirkungen hat kann ich mir bei deren Beliebtheit grade hier unter den Langhaarzüchtern irgendwie nur schwer vorstellen :shock:
Immerhin bleibt bis Ende des schnittfreien Jahres noch ganz viel Bedenkzeit :) apropos ganz viel ... Die Flechtzöpfe sind ja :soo_gross: das wird richtig super <3 ein bisschen unperfekt sieht übrigens auch sehr hübsch aus wie ich finde. Es muss nicht immer akkurat und gestriegelt sein.

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BeitragVerfasst: 26.07.2020, 17:00 
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@fraukakao: Ich glaube nach wie vor auch eher daran, dass das harte Wasser den momentanen Zustand verursacht als die PHF. Es macht irgendwie auch Sinn, dass jegliche Pflegeversuche mit Öl, Leave-In, Condi scheitern, wenn meine Haare belegt sind und sich alles nur mit einer seltsamen (Kalk-)Schicht verklebt. Dies bestätigt auch meine jüngste Haarwäsche:

Waschbericht 24.07.2020
Duschkopf über Nacht in Essigwasser entkalkt.
Prewash: -
Shampoo/Reiniger: Balea Med Ultra Sensitiv Shampoo (Ohne Silikone, Parabene, Duftstoffe, Farbstoffe), Ansatzwäsche
Rinse: Rinse mit 1,5 EL Zitronensaft auf 1L Wasser, diesmal nicht ausgespült
Spülung: -
Condi: -
Trocknung: Mikrofaserhandtuch (30 Min.), Luft

--> Ergebnis: Normale Trocknungszeit von 4 Stunden, glattere Haar mit mehr Bewegung und Lockerheit. Haare fühlen sich deutlich weniger belegt an, durch die Zitronensäure jedoch auch leicht trocken.
--> Vermutung/Verbesserung: Eine gute Basis, um von hier aus die Pflege aufzubauen. Die Rinse mit Zitronensäure scheint echt geholfen zu haben und anscheinend tut diese meinen Haare nicht nur nach der Seifenwäsche, sondern auch nach der Shampoowäsche gut. Das Ergebnis in Bildern spricht auch eine deutliche Sprache zum letzten Post:

BildBild

Das Kopfhautjucken ist leider aktuell immer noch ein Problem aber ich bin froh, dass wenigstens die allgemeine Haarstruktur wieder auf dem Weg der Besserung ist. Es geht wieder aufwärts... =D>

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BeitragVerfasst: 04.08.2020, 14:49 
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Nullrunde im Juli + warum sehen meine Haare am Besten aus, wenn ich sie 8 Tage nicht wasche?

Wachstumstechnisch war der Juli mit sage und schreibe 0 cm Zuwachs eine herbe Enttäuschung. :lol: Das Maßband zeigt nach wie vor 67 cm an:

Bild

Macht nix, muss wohl auch mal sein. :wink:

Außerdem habe ich mir vorgenommen, jetzt nur noch 1x pro Woche mit Shampoo + Condi und Drum und Dran zu waschen und dazwischen WO mit Rinse als Zwischenwäsche zu probieren und viel zu bürsten. Schon der letzte Lauf hat für mich ergeben:

> Nichts, wirklich nichts scheint so pflegend für die Spitzen/Längen zu sein wie das eigene Sebum. Dieses weiche, schwere, genährte Gefühl in den Längen nachdem ich das Sebum in die Längen gebürstet habe, bekomme ich weder mit Öl, Condi, Spülung oder sonstwas hin.

> Für meine Kopfhaut scheint die tägliche mechanische Reinigung mit der Bürste weitaus wichtiger zu sein als die chemische Reinigung mit Shampoo/Seife. Abgesehen vom optischen Aspekt (der zugegebenerweise oft grenzwertig ist am 5./6. Tag) juckt meine Kopfhaut tendenziell wenig bis gar nicht, wenn ich täglich fleißig bürste und meine Kopfhaut so von Schmutz befreie.

> Flechtwellen aus "Sebum-Haaren" (sorry, für manche mag das jetzt eklig klingen aber hier im LHN sind wir ja recht abgehärtet) halten auf einmal und sehen für mich auf einmal nach dem Haarzustand aus, den ich sonst so verzweifelt mit Condi und Co. zu erreichen versuche:

BildBild

> Bonus: Die Haarfarbe wirkt einen Ticken dunkler als sonst und gefällt mir dadurch auch etwas besser, da die ausgeblichenen Spitzen kaschiert werden.

Da zieht es mich intuitiv dann doch immer mehr in Richtung WO + viel, viel Bürsten. Wenn da nicht die Optik und der leicht muffelige Geruch wären...und die Empfehlungen mancher Dermatologen, die davon abraten, weil sich eben doch Pilze bilden können...

Ich glaube fürs erste werde ich mit 1x pro Woche Shampoo und WO Zwischenwäsche weiter machen und abwarten, wie sich das auf Dauer entwickelt.

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BeitragVerfasst: 04.08.2020, 19:10 
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Boah die Flechtwellen, die Farbe und die Sattheit sind ja der Knaller :verliebt: das hat richtig Traummähnen-Potenzial!
Und um das zu haben einmal die Woche waschen ... das klingt ja nach einer Win-Win-Win-Situation :D

Und huch, da sind wir schon zwei in der Sommerpause. Wird schon wieder! :knuddel: Vielleicht kommt dafür ja bald noch ein Wachstumsschub :p

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BeitragVerfasst: 06.08.2020, 09:56 
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Wow, was eine schöne Mähne! :verliebt:

Was das Kopfhautjucken angeht hatte ich auch sehr lange Probleme damit. Meine Kopfhaut mag z.B. absolut gar keine basische Wäsche, daher fällt Seife für mich komplett flach. Ansonsten neige ich zu dem Problem zu trockene Kopfhaut zu haben und dadurch entstehendes Jucken und diese kleinen Trockenschuppen. Dagegen hilft mir persönlich tatsächlich hauptsächlich seltenes Waschen und mehr Bürsten. Das mache ich jetzt schon seit ungefähr 4 Jahren so. Anfangs hatte ich einen Waschrythmus von 1 Mal die Woche, dann habe ich eine Zeit lang NWSO gemacht. Damit habe ich aber wieder aufgehört, weil mir Haare waschen halt doch auch Spaß macht :lol: . Mittlerweile habe ich keinen wirklichen Waschrythmus mehr, das kann mal eine Woche sein oder auch mal ein Monat.

Sicherlich sollte man bei wenig waschen immer ein Auge drauf haben, um nicht Gefahr zu laufen sich einen Pilz heranzuzüchten o.ä. D.h. wenn es vom Jucken her schlimmer wird, dann waschen. Wenn ich mal ein paar Tage zu faul zum Bürsten war, fängt bei mir die Kopfhaut auch wieder an zu jucken und dann wasche ich auch erstmal lieber. Ansonsten ist mir (bei mir) noch aufgefallen, dass manchmal zu starke Reinigung (Shampoo zu wenig verdünnt etc.) auch direkt eine trockene Kopfhaut verursacht, was sich dann ab Tag 3 nach der Wäsche erst wieder legt. Da sehe ich dann zu, nicht zu schnell wieder zu waschen, sodass sich meine Kopfhaut erstmal wieder eine Weile "entspannen" kann mit nur Bürsten.

Juckende Kopfhaut kann natürlich bei jedem andere Ursachen haben, aber das klang bei deinen Beschreibungen schon recht ähnlich zu meinem Problem mit der juckenden, da zu trockenen oder zu stark gereinigten Kopfhaut. Gerade weil du meintest, dass weniger waschen aber dafür Bürsten direkt so einen Effekt bei dir hat. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass du dein Kopfhautjucken auch bald dauerhaft los bist :)

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2a/b M 9,3cm plus Pony; 91cm SSS; Ziel: 2. Goldener Schnitt bei 111cm
Farbe: rauswachsende NHF in Blond, Rest noch Rot
...82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95...
TB: Mogi: Kindheitstraumerfüllung: Langhaarmähne in Naturblond


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BeitragVerfasst: 06.08.2020, 11:57 
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Sooo eine schöne Mähne hast du!!! Ich wäre ja auch für WO, aber bei mir muffelst dann auch... deine Flechtwellen auf den letzten Bildern sind wirklich wunderschön!
Ich habe heute (gefühlt das erste mal nach 10Jahren) eine Haarkur in den Haaren gehabt und wurden mit Volumen, Glanz und Wellen belohnt :) Wird sicher beim zweiten Mal auch wieder anders aussehen :D Und vielleicht werden die Haare ja im Winter ein bisschen weniger trocken in den Spitzen. Mir macht Heizungsluft da weniger aus als Sonne, Wind, nachts schwitzen etc...

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BeitragVerfasst: 09.08.2020, 11:17 
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Beiträge: 236
Deine Flechtwellen sehen toll aus und die Haarfarbe ist wunderschön. :verliebt: :verliebt:

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"Eine schwarze Katze, die Deinen Weg kreuzt, bedeutet, dass das Tier irgendwo hinwill." GROUCHO MARX


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