Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 29.04.2019, 05:49 
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Tolle Ergebnisse, Echo und Andie :gut:

Ich habe gestern mal das Ursprungsrezept aus dem ersten Posting des Threads ausprobiert, 3 EL Leinsamen in 1 l Wasser 24 Std. quellen lassen, absieben und das als LI verwendet. Davor hatte ich die Haare in einem Tee aus Amla, Bockshornklee und Hibiskusblüten gebadet. Den Tee habe ich mit dem Leinsamenwasser einfach übergossen, und war total überrascht von dem sofortigen weichen Flutsch mit zusätzlicher Griffigkeit. Die Haare waren getrocknet sehr schön gebündelt und lockig, dabei glänzend und weich. Ich war sehr positiv überrascht

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Pheline 2c-3a M II 7/90
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BeitragVerfasst: 29.04.2019, 09:11 
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Den Effekt mit der Leinsamen-Rinse kann ich bestätigen. Habe das neulich auch gemacht (3 EL Leinsamen auf 1 Liter Wasser) und das ganze abgekühlt als Rinse benutzt. Sofort merkt man, dass die Haare wie durch Condi weicher werden. Trocken bündeln sie sich gut, ohne das sich Cast bildet. Allerdings waren meine Haare schon durch die Grundpflege etwas beschwert, sodass es vom Ergebnis nicht wirklich lockig wurde. Aber dennoch werde ich das künftig mal wiederholen - es lohnt sich einfach :)

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F/M 2a/b/c ii (ca. 6,1 cm), SSS 61,2 cm (APL), NHF: dunkelaschblond
Ziele: Feste Pflegeroutine [X Okt 2018 ] ▪ NHF [X Jun 2020] ▪ APL optisch [ ] ▪ BSL [ ]
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BeitragVerfasst: 24.03.2020, 14:32 
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Welche Leinsamen benutzt ihr denn normalerweise? Ich habe noch den Rest des ersten Päckchens da, seit ich mit dem Herstellen von Leinsamengel angefangen habe und da habe ich die für mich typischen braunen Leinsamen gekauft. Eine Freundin wollte ich mit dem Gel anfixen und sie hatte es immerhin geschafft sich Leinsamen zu kaufen :lol: Mehr ist daraus aber auch nicht geworden :kicher: Daher hatte sie mir vor einer Weile ihr Päckchen vermacht und ich war erstaunt, dass diese eine andere Farbe haben und auch Goldleinsamen heißen.
Nun frage ich mich, merkt man da einen Unterschied beim Gel? Ich habe die goldene Variante bisher erst 1 x ausprobiert und ich hatte den Eindruck, dass diese trotz gleicher Zubereitung nicht so schleimig geworden sind.
Hat da evtl. jemand weitere Erfahrungswerte?

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2b F/M ii; SSS ca. 80 cm; ZU 7,5 cm
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BeitragVerfasst: 24.03.2020, 14:56 
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Ich habe bisher immer nur die braunen verwendet.

https://www.alnatura.de/de-de/magazin/f ... -leinsamen sagt:
Zitat:
Goldleinsamen und brauner Leinsamen unterscheiden sich in der Fettsäurenzusammensetzung und in Ihrem Quellvermögen. Goldleinsamen enthält mehr Linolsäure (Omega 6-Fettsäure) und weniger alpha-Linolensäure (Omega 3-Fettsäure) als braune Sorten und besitzt ein höheres Quellvermögen.


Wenn die Goldleinsamen ein höheres Quellvermögen haben, hätte ich eher erwartet, dass das Gel noch glibberig-fester wird. Oder bleiben die schleimigen Stoffe dann beim Absieben eher an den Kernen hängen?
Fragt sich auch, welche Art der Fettsäuren die Haare lieber mögen.
Fände es auf jeden Fall spannend, wenn das jemand testet!

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aktuell: optisch Midback am Taper rauszüchten (~80cm SSS)
Ziel: Ansehliche Kante auf Highwaist-Hosenbund
letzter Schnitt 19.4.2020


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BeitragVerfasst: 24.03.2020, 23:47 
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Die These mit an den Kernen hängen bleiben klingt für mich sehr plausibel, wenn ich daran denke wie wahnsinig viel schon an den normalen hängen bleibt.

Die Wirkung auf die Haare im Vergleich würde mich aber auch interessieren. Es ist ja nicht immer die Konsistenz des Gels auch Indikator für die Wirkung...

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BeitragVerfasst: 25.03.2020, 08:23 
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Interessant mit dem Quellvermögen. Werde ich beim nächsten Mal darauf achten ob ich den Eindruck habe, dass mehr an den Kernen hängen bleibt.

Habe es ja erst 1 x ausprobiert, aber dann werde ich mal eine richtige Testphase starten und hier berichten :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 22.04.2020, 15:26 
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Ich habe weiterhin noch etwas Probleme mit dem Leinsamengel. Einerseits macht es mir schöne Wellen, am meisten Leinsamengel haben die Haare auf Taillenhöhe abbekommen (wie verteilt ihr das eigentlich gleichmässig in den ganzen Haaren?)


Andererseits haben sich einige Strähnen diesmal richtig zusammengeklebt, es haben sich böse Knoten gebildet, sodass ich die Haare gebürstet habe und selbst dann sieht man noch so komische Überreste von den Klebesträhnen. :( Bei der Strähne, die ich halte, kann man es einigermassen gut erahnen, es sind so kleinere Abschnitte, in denen etwas fest hängt und sie verklebt.
Bild

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Woher kommt das? Habe ich zu viel genommen? Ich könnte mir auch vorstellen, dass es daran lag, dass das Leinsamengel schon länger eingefroren war. Ich freue mich auf eure Ideen und Erfahrungen. :)

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2a/b Mii, ZU 9 - 10cm, dunkelbraun, glücklich bei +/- Klassiker irgendwo zwischen 110 und 115cm
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BeitragVerfasst: 22.04.2020, 16:46 
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Hm, seltsam, bei mir konnte ich sowas bisher noch nicht feststellen :shock:
Hast Du das Gel pur benutzt oder was beigemischt? Oder sonst was was anderes mit in die Haare gegeben?
Ich benutze das Gel meistens frisch und hatte nur mal kurzzeitig was eingefroren. Von daher, keine Ahnung, ob das damit vielleicht zusammenhängen könnte :nixweiss:
Zuviel genommen glaube ich nicht, wenn das wirklich reines Leinsamengel war. Ich finde das kann man gar nicht so leicht überdosieren :lol: Ich klatsche mir da wirklich richtig viel in die Haare, die müssen auch ganz glibschig sein, sonst wird das bei mir nix :mrgreen:

Bezüglich verteilen:
Ja, das ist schon etwas schwierig dieses Geglibber überall in die Haare zu kriegen :lol: Ich versuche da immer eine kleine Menge zwischen den Händen zu verreiben und streiche das dann von oben nach unten strähnenweise in die Haare. Zum Schluss gehe ich dann auch noch mal mit einer Bürste durch, nehme dafür immer eine Denman Brush. Und dann knete ich die Wellen in Form.

Ansonsten wäre mein Tipp es mal mit Goldleinsamen zu probieren.
Dazu wollte ich ja auch noch was berichten.

braue Leinsamen vs. Goldleinsamen
Ich habe noch mal getestet mit den Goldleinsamen und folgende Feststellungen gemacht:
- Die Masse wird mit gleicher Kochzeit nicht ganz so glibberig wie mit der braunen Variante.
- Die Vermutung, dass wegen höherem Quellvermögen mehr Masse an den Kernen hängen bleibt, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil, ich habe sogar den Eindruck, dass ich nach dem Abseihen mehr Gel übrig habe und weniger davon an den Kernen hängt.
- Das Gel mit den Goldleinsamen hat eine schönere Konsistenz. Fühlt sich beim Entnehmen und Auftragen viel geschmeidiger an. Lässt sich so auch auch besser verteilen.
- Von der Wirkung her habe ich eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Bei mir wird das Ergebnis auch nicht immer zuverlässig gleich, daher könnte ich das eh nie auf den Unterschied vom Gel schieben :lol:

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BeitragVerfasst: 22.04.2020, 20:24 
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Danke für die Ideen, Andie. :) Ich habe das Gel pur in die Haare gegeben. Ich habe davor mit Roggenmehl gewaschen und auch noch Condi für die Längen benutzt, hatte aber eigentlich diesmal das Gefühl, alles wirklich gut ausgespült zu haben.
Ich bin froh zu hören, dass es vermutlich nicht an einer Überdosierung lag. Ich werde auch bald wieder mal frisches Leinsamengel herstellen und hoffen, dass das dann gut klappt und dass der verklebte Teil wirklich nur vom langen Gefrieren kam.
Strähnchenweise auftragen klingt nach einer guten Idee. Bisher habe ich es mir einfach auf die Haare geklatscht - "huch, das hängt ja alles zusammen, versuchen wir das mal irgendwie zu verteilen". :lol:

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BeitragVerfasst: 29.04.2020, 19:31 
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Ich hab mir jetzt mal so eine Quetschflasche für mein LSG bestellt, damit ich es besser dosieren kann. Gestern hatte ich das Problem, dass mir ein bisschen abfüllen wollte aus dem Vorratsglas im Kühlschrank und - schlupp- blubbte fast das ganze Gel heraus, weil es eine zusammenhängende, glibberige Masse ist.

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BeitragVerfasst: 06.05.2020, 21:31 
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Roggenshampoo und danach Leinsamengeltunke.
Danach Handtuchturban und nix mehr. Kein Öl, keine Leave in, nix.

Das Ergebnis war großartig. Ein Lichtblick nach langer Zeit.
Kein Frizz. Endlich mal wieder ein paar Locken. Glanz. Samtweiche Spitzen.

Bild

Meine Tunke ist das, was Eure Rinse ist: ein Liter Wasser mit 3 EL Leinsamen gekocht und abgeseiht.
Ich fand aber so viel glibberige Masse für den Abfluß zu schade. Also hab ich eine Tunke draus gemacht und die Haare drin gebadet.
Danach eingefroren - die verwende ich sicher ein zweites Mal, bevor sie in den Abfluß wandert. Oder vielleicht Blumendünger werden könnte.

Danach hab ich jedoch mit dem Handtuch frottiert. Damit gab es keinen Gelcast, aber ein super Ergebnis. Ich hab ein bisschen geknetet, aber sonst nicht weiter nachgeholfen. Bin sehr zufrieden, zuletzt hab ich meine Locken schon suchen müssen, und bin froh, dass sie doch noch wollen, wenn sie nur genug Lebensmittel bekommen #-o
-------

@Donna Luna: Hast Du denn das glibberige Zeugs durch die enge Spitze der Dosierflasche rausbekommen?

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BeitragVerfasst: 17.05.2020, 20:01 
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Ich habe vor Jahren meine ersten Versuche mit LSG gehabt, die mich nicht so überzeugt haben damals. Durch die CHM /CGM bin ich nun noch einmal auf LSG aufmerksam geworden und benutze es seit einigen Wochen fast täglich. Und bin super zufrieden jetzt damit. Aber ich habe auch in der Anwendung etwas angepasst nach meinen ersten Versuchen. Zum einen ‚bereite‘ ich es so zu, dass es recht flüssig - eher wie schleimiges Wasser - ist. Dadurch kann ich sehr gut im Haar verteilen. Zum anderen nutze ich es als LI, was wirklich gut für die Versorgung mit Feuchtigkeit sorgt bei mir. Bin extrem glücklich damit inzwischen.

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BeitragVerfasst: 17.05.2020, 20:53 
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Wie lagerst und dosierst du es?
Ich habe zwar schon von der Methode gelesen, es eiswürfelweise einzufrieren, aber ich glaub bei mir würde es schon daran scheitern, zu antizipieren, wann ich es nutzen möchte und die Eiswürfel dann vorher aufzutauen, geschweige denn das dauernd neu zu kochen.

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BeitragVerfasst: 18.05.2020, 13:51 
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Ich habe die Eiswürfel meist schnell in der Mikrowelle aufgetaut, bei mir hat das vielleicht so knapp eine Minute gedauert. :)

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BeitragVerfasst: 20.05.2020, 16:34 
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Ich mach mir alle vier bis fünf bis sechs Tage neues, fülle es in ein Glas und stelle es in den Kühlschrank. Dann fülle ich mir davon etwas ab in eine kleine Quetschflasche, die ich ungekühlt im Badezimmer lagere. Das reicht immer so für drei Tage und bleibt auch frisch.

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