Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 23.11.2017, 21:44 
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Woran merkt man, dass eine saure Rinse zu stark ist? Nur an eventueller Trockenheit?

Wir haben hier eher hartes Wasser (16°dH) und ich tue mich schwer damit, die richtige Dosierung für die saure Rinse nach der Seifenwäsche zu finden. Ich benutze das oben beschriebene Zitronensäurepulver aus dem Reinigungsbedarf. Lässt sich prima abmessen, ist auf Reisen einfach zu transportieren und riecht nicht. Momentan nehme ich 1 TL auf 1,5L lauwarmen Wasser. Das kommt mir schon recht stark vor, wenn ich die Mischung mal probiere schmeckt sie schon ziemlich sauer - nicht ganz wie Zitronensaft, aber schon so, dass sich das Gesicht verzieht.
Da ich nach manchen getesteten Seifen eine gewisse Klätschigkeit und auch graue Partikel in der Bürste gemerkt habe, habe ich überlegt die Rinse noch stärker zu machen. Bevor ich mir aber jetzt was kaputt ätze, wollte ich auf Nummer sicher gehen, dass ich meine Haare nicht dauerhaft schädige.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 23.11.2017, 21:50 
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Ich spüle meine Saure Rinse immer nochmal ganz kurz mit Wasser aus, weil meine KH keine Säure mag. Bei 10°dH und WO funktionierte das bei mir immer prima. Wie das mit 16°dH und Seife ist, dann ich nicht beurteilen. Aber einen versuch wäre es wert, so bleibt weniger Säure in den Haaren und das ist vielleicht schonender?

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Chamäleonblond (mittel-dunkel-aschblond mit Rotstich und hellerer Strähne im Nacken)
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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 23.11.2017, 21:58 
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Oh, das habe ich vergessen zu erwähnen. Ich spüle die Rinse auch aus :) Ich gehe nach ein, zwei Minuten Einwirkzeit noch mal mit Leitungswasser drüber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 24.11.2017, 09:46 
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Also meine Rinse ist immer recht stark und ich habe keinerlei Probleme mit austrocknen. Wir haben 21,3°dH und meine Rinse mache ich mit 1-2 EL Apfelessig naturtrüb auf 220ml Wasser. Und am Ende wird alles natürlich mit klaren Wasser ausgespült. Vielleicht hilft dir das ja irgendwie. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 24.11.2017, 09:50 
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Ich verwende einen guten EL Essigessenz auf 1 Liter Wasser, also auch ziemlich hoch dosiert. Verwende ich weniger, kletten meine Haare sofort nach der Wäsche. Wir haben hier 19°dH. Ausspülen tue ich die Rinse nicht, denn dann hätte ich den Kalk ja wieder in den Haaren? :gruebel:
Wenn du Klätschigkeit und Rückstände hast, würde ich mich vorsichtig rantasten und höher dosieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 24.11.2017, 09:56 
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Achja wegen den klätschigen Rückständen noch. Es kann auch einfach an deiner verwendeten Seife liege. Ich hab auch öfters Seifen davon werden meine Haare komisch klätschig. Durch vermeiden von so festen fetten wie Kokosöl, Sheabutter, Kakaobutter geht es eigentlich. :) Also liegt es eventuell bei dir nicht mal an der Rinse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 25.11.2017, 16:27 
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Danke für die Rückmeldungen, dann probiere ich es auch mal stärker. Ihr scheint ja gute Erfahrungen damit gemacht zu haben.

Ausspülen fand ich bis jetzt immer ganz clever. Ich hab mir das so überlegt: Beim Ausspülen der Seife entsteht Kalkseife, die Saure Rinse verbindet sich mit der Kalkseife und löst diese, durch das Ausspülen danach werden dann alle gelösten Rückstände ausgespült. Da ja dann keine Seife mehr drin ist, kann keine erneute Kalkseife entstehen. Dann habe ich am Ende zwar Kalk in den Haaren, aber wenigstens keine Kalkseife. Kalk an sich finde ich nicht so schlimm, den hätte ich bei reiner Shampoowäsche ja auch. Optimal wäre dann wahrscheinlich nochmal weniger sauer nachspülen und drinlassen, aber dazu bin ich (erstmal) zu faul.

Stimmt Jiny, ob die Klätschigkeit an der Seife liegt, habe ich auch schon überlegt. Daher hoffe ich jetzt erstmal die Rinse optimal hinzukriegen, damit ich danach die Seifen richtig beurteilen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 27.11.2017, 08:34 
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Ich hab jetzt einfach mal am Samstag Vitamin C Pulver getestet und dachte vielleicht interessiert es manche wie ich das ganze dosiert habe. Normalerweise nehmen ich 1-2 EL naturtrüben Apfelessig mit 220ml Wasser.

Wasserhärte: 21,3°dH
Rinse: 1 TL Vitamin C Pulver+ 220ml Wasser
Fazit: Alles ist sauber geworden und ich hab keine Kalkseife im Haar. Meine Haare habe sich auch nicht ausgetrocknet angefühlt. Ich hab mal abfotografiert wie viel Vitamin C Pulver ich verwendet habe. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 28.11.2017, 09:41 
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Bzgl. saure Rinse drinlassen oder ausspülen: Ich hab auch monatelang ausgespült und konnte mir immer schwer vorstellen, sie drinzulassen. Inzwischen bin ich aber doch draufgekommen, dass mir das Ergebnis noch einen Tick besser gefällt, wenn etwas Säure im Haar bleibt. Ich mache erst eine etwas stärkere saure Rinse, die etwas einwirken darf, und spüle dann mit einer zweiten, schwächeren Rinse nach. Mit der Duschbrause ausspülen mach ich dazwischen und danach gar nicht mehr.
Wem 2 Messbecher voller Rinse zu nervig sind, der kann diesen Trick ausprobieren: Becher mit starker Rinse vorbereiten, davon die Hälfte bis 2/3 über die Haare gießen, dann den Becher nochmal auffüllen (also die Rinse verdünnen) und dann das über den Kopf. So braucht man für 2 Rinsen kaum länger als für eine! Das mach ich meistens bei Skalpwäsche.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 12:02 
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Rabenvogel hat geschrieben:
Woran merkt man, dass eine saure Rinse zu stark ist? Nur an eventueller Trockenheit?


Ich denke das ist immer sehr unterschiedlich. Bei mir persönlich habe ich das daran gemerkt, dass meine Haare am Ansatz bereits am nächsten Tag wieder strähnig waren - obwohl ich die Rinse ausgespült habe. Dann habe ich immer schwächer dosiert und der Effekt des schnellen Nachfettens war verschwunden. Ich bin jetzt bei 1 TL auf 700 ml bei einer Wasserhärte von aktuell 8 dH.


Ich wollte mal fragen, was ich noch so zum sauren Rinsen verwenden könnte.
Ich nutze aktuell Himbeeressig, kann den aber echt nicht mehr riechen. Branntweinessig fand ich auch nicht so toll, von Apfelessig bekam ich leider Ausschlag. Mit Vitamin C Pulver hatte ich manchmal Pech, dass es sich nicht richtig auflöste und ich dann kleine weiße Pünktchen im Haar hatte. Schwarztee ist bei mir eine tolle Pflege, aber als Rinse allein klappte es nicht so. Plastikzitrone war zu austrocknend für mich. Könnt ihr noch etwas empfehlen? :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 12:43 
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Ich habe vor längerer Zeit hier mal von Usern gelesen, die Orangen und Mandarinen verwendet haben. Wie gut das aber wirklich geht - keine Ahnung. Wäre aber vielleicht einen Versuch wert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 13:05 
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Noch andere Essigsorten probieren, Weißweinessig, Rotweinessig, Zitronenessig, Balsamico?

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 13:41 
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Orangen sind immer da - versuchen könnte man es. :D
Und am Essig stört mich eigentlich der typische Geruch...deswegen würd ich davon gern weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 14:25 
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Wenn Essig generell funktioniert, könntest du es vielleicht noch mit ätherischen Ölen in der Essigrinse versuchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Saure Rinse
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 14:53 
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Oder feuchtigkeitsspendende Substanzen in der Zitronenrinse. Ich habe etwas mit d-Panthenol, Grüntee-Extrakt und Gurkenextrakt experimentiert und festgestellt, dass meine Haar und meine Kopfhaut (für die war das eigentlich gedacht) es mögen. Zuviel ergibt aber dann bei mir strähnige Haare.

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