Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 28.10.2021, 12:59 
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vielleicht kann mir jemand sagen, ob das bei euch so ähnlich aussieht
https://bilderupload.org/bild/053318427 ... 028-124237

ich habe meinen Hautarzt Termin leider erst in zwei Monaten, würde mich aber gerne vorab ein wenig informieren.

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[ x ]Hosenbund 88cm [ ]Steiß 100 cm [ ] vollere Kante [ ]Klassik 113 cm [ ]MO 123 cm


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 03.11.2021, 20:40 
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Hallo Cestre, ich würde sagen ja ;=) ich bin aber kein Arzt.

Zu mir hat der Arzt gesagt: Haare kurz und täglich waschen. Außerdem habe ich Terzolin bekommen.
Ersteres fällt natürlich aus und Terzolin hat nur so lange gewirkt, wie ich es genommen habe. Außerdem ist es teuer ...

Seit dem LHN beschäftige ich mich mit der Haarpflege und habe meine Routine gefunden. Shampoos mit wenig Tensiden und ohne Gedöns und dann verdünnt. Mir bekommen die Sachen von annemarie Börlind, Sante, totes Meer von Isana und das Hipp Babyshampoo. Außerdem nehme ich festes Shampoo von Alverde. Ich wechsel immer mal wieder.

Ich mache CW, wobei das (Natur-) condi nur in die Längen kommt. Ich wasche 2 x die Woche.

Für aktuelle Juckanfälle nehme ich Salthaus Totes Meer Kopfhautfluid, Aloe vera Gel oder Hamameliswasser (das ist auch gut bei Entzündungen).
Da ich es auch an den Augenlidrändern zwischen den Wimpern habe, nehme ich die üblichen Wässerchen z.B. Liponit oder Bepanthen Augen- und Nasensalbe, um die Schuppen mittels Q-Tip zu entfernen. Auf dem Kopf entferne ich aber nichts extra ... da wasche ich nur und nehme ab zu zu Haarwasser von Weleda. Ich versuche, nicht rumzukratzen, sonst verteilt man ja nur alles. Hygiene halt.

Ungesunde Lebensweise und Streß befördern das SE. Schwitzen macht bei mir nix, im Urlaub ist alles super ;) Dennoch mag ich es am Kopf nicht zu warm und schlafe seit 4 Jahren ohne Kopfkissen (nur ein kleines Handtuch unterm Ohr in Seitlage). Die Haare lege ich beim Schlafen nur nach oben.

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✿ 2b F/Mii 7,2 cm ZU ✿ Dunkelaschblond versilbert✿ MBL ✿ 79 SSS ✿ Ziel: optische Taille ✿
PP: Ellipirelli: Back to Nature - Natürlich lang! +++ geschlossen +++


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 29.11.2021, 04:26 
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Ich geselle mich zu euch. Rund zwei Jahre hatte ich Ruhe, in der Zeit hab ich mindestens jeden zweiten Tag mit Antischuppenshampoo gewaschen und die Haare waren so kurz, dass es auf der Kopfhaut schön luftig zuging. Jetzt wasche ich zwar auch an fünf Tagen in der Woche, aber mit sulfatfreiem Shampoo bzw. mit Spülung, lasse lufttrocknen und meine Kopfhaut ist nicht begeistert. :(

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Seit 01.03.2021 rauswachsender Buzzcut


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 03.12.2021, 14:43 
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Ich hoffe, das wird jetzt nicht zu medizinisch, sonst bitte löschen.
Mich interessiert, ob jemand von persönlicher Erfahrungen berichten kann, der schon mal lokal auf der Kopfhaut eine Rezeptur mit niedrigdosiertem Östrogen gegen SE verwendete. Also keine medizinische Beratung zu meinem Fall, die hatte ich schon beim Profi.
Hintergrund war, dass ich berichtete, dass Ketozolin und Stieprox bei mir nicht zuverlässig helfen, wenn ich in einer SE Phase drinnenstecke, und ich dann auch immer sehr viele Haare verliere.

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Ziel: Ansehliche Kante auf Highwaist-Hosenbund


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 01.01.2022, 17:25 
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Hallo,
ich habe mich doch tatsächlich durch die kompletten 88 Seiten gelesen und dabei einige Erkenntnisse gewonnen.

Ich bin leider auch betroffen und bei mir begann das Übel kurz nach Beginn der Corona Pandemie. Ich hatte die Zeit zu Hause dafür genutzt meine Haarpflege umzustellen und nach der Curly Girl Methode zu waschen und zu pflegen.
Zunächst mit großem Erfolg. Bedingt durch eine Schilddrüsenerkrankung sind meine Haare leider recht dünn geworden.
Zudem habe ich im Frühjahr und im Herbst immer Phasen starken Haarausfalls.
Mit dieser neuen Haarpflege habe ich tolle Locken bekommen und war richtig glücklich. Aber dann drehte sich das Blatt einige Monate danach. Ich bekam starken Haarausfall und war total verzweifelt. Ich bin von Arzt zu Arzt und von einer Blutuntersuchung zur nächsten … Niemand konnte mir helfen. Ich habe massenweise Produkte gegen Haarausfall getestet und mir hat einfach nix geholfen …
Im Winter habe ich dann festgestellt, dass ich nach der Haarwäsche ganz viele dicke weiße Schuppenplatten im Haar hatte. Ich ging zum Hautarzt. Der hat von einer Kopfhautentzündung gesprochen und mir ein Medikament (Chrimohermal oder so ähnlich) verschrieben. Dies war jedoch nicht lieferbar, also hat er mir eine Rezeptur (Alkohol+Hormon) aufgeschrieben, was in der Apotheke angerührt werden sollte. Die Apothekerin war etwas verwundert wegen des hohen Alkoholanteils und sie hat sich die Arbeit gemacht mir ein lieferbares Medikament mit gleichem Wirkstoff rauszusuchen, was auf der Kopfhaut nicht so brennt. Es heißt Pantostin. 3 Wochen sollte ich das nehmen und damit habe ich die Schuppen gut wegbekommen. Der Haarausfall wurde auch besser. Bei meinem nächsten Hautarztbesuch stand ich dann dann völlig neben mir, weil er meinte, dieses Medikament müsste ich jetzt aber 3 Monate anwenden. Ich wollte nicht, weil meine Kopfhaut sich bereits enorm verbessert hatte und bestand darauf, dass er sich wenigstens mal die Kopfhaut ansieht. Er gab mir recht, aber meinte, dass ich es 3 Monate durchziehen soll. Außerdem verschrieb er mir Stieproxal Schuppen Shampoo. Ich habe mich also durchgerungen und weitergemacht. Irgendwann hat sich dann die Wirkung ins Gegenteil verkehrt und ich habe richtig heftigen Haarausfall bekommen und Schuppen, die anders waren … Kleiner … Meine Kopfhaut war total ausgetrocknet … Ich bin wieder zum Hautarzt gegangen und wir haben ausgemacht, dass ich das Medikament ausschleiche … Der starke Haarausfall blieb … Irgendwann bin ich dann nochmal hingegangen und war dann bei einem Kollegen in Behandlung, der mir erklärte, dass wenn man einmal mit so einem Medikament anfängt, man nicht mehr davon loskommt, weil sich die Kopfhaut daran gewöhnt. Dann hatte ich die Nase voll von allem … Ich habe das Medikament ausgeschlichen und abgesetzt genauso wie das Schuppenshampoo auch. Mein Hautarzt hat nie von einem seborrhoischem Ekzem gesprochen, aber in der letzten Abrechnung vom Hautarzt stand es dann. Es ist ja auch keine Diagnose, sondern ein Zustand der Haut bzw. ein Symptom.
In der Zeit des Ausschleichens habe ich massig Haare verloren und zwar bis zu 1000 Stück beim Haare waschen. Ich war psychisch total am Ende und konnte deshalb auch nur 1 mal die Woche meine Haare waschen.
Jetzt habe ich sehr dünnes Haar und das einzige, was mir Mut macht ist, dass ich auch viele kurze Stoppeln auf der Kopfhaut habe, welche aber leider nach wie vor in einem seborrhoischem Zustand ist.
Ich benutze momentan das Myrtho Schuppenshampoo im Wechsel mit dem Junglück Shampoo und wasche alle 3- 4 Tage. Außerdem benutze ich das Haarwasser von Seborin, was mir ganz gut hilft. Der Haarausfall ist etwas weniger geworden und ich verliere an einem Haarwaschtag mit allem drum und dran insgesamt so um die 200 Haare. An den Tagen ohne Haarwäsche verliere ich weniger als 100 Haare.
Das ist meine Geschichte…


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 17.03.2022, 12:06 
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Also ich kann nur für mich sprechen. Wie wahrscheinlich jeder andere auch, da so ein SE ja immer individuell unterschiedlich ausgeprägt ist.

Bei mir ist es jedenfalls so:
Zu selten Waschen -> Jucken auf der Kopfhaut
Zu oft waschen -> trockene Haare

Weder-noch ist gut.
Perfekt gesunde Kopfhaut nützt mir nichts, wenn die Haare durch das häufige Waschen aussehen wie ein Vogelnest.
Aber zu lange nicht waschen sorgt für immer stärkeres Jucken auf der Kopfhaut.

Ich versuche also hier, einen Kompromiss zu finden. Mit jedem 3. Tag waschen komme ich bei wenig verwendetem Shampoo bisher noch am besten hin. Ab dem 4. Tag setzt das Jucken ein.
Würde die Haare tendentiell eher lieber jeden 2. Tag waschen, aber dann werden sie komplett unansehlich, das tut meinen Haaren einfach nicht gut. Trockenshampoo hilft aber zumindest Großteils, dass die Haare auch bis zum 3. Tag noch gepflegt aussehen.

Ketokonazol (der Wirkstoff in Terzolin etc.) bringt bei mir rein gar nichts, Null komma Null.


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 17.03.2022, 16:24 
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Ich komme momentan ganz gut mit den Garnier Neril Shampoo klar. Was gar nicht ging war das Tote Meer Shampoo von Murnauer. Danach hätte ich mir echt die Kopfhaut komplett wegkratzen können.
Einziger Nachteil beim Neril Shampoo: die Kopfhaut fühlt sich schnell wieder fettig an :/


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 14.05.2022, 15:31 
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Ich musste leider letztes Jahr Kahlschlag machen. Normalerweise habe ich zeitgleich mit den Colitisschüben auch einen Exzemschub, der sich mit Apfelessig aber unter Kontrolle halten lässt. Letztes Jahr dann leider nicht mehr. Ich hatte starken Juckreiz und offene Stellen, die unter dem Haar nicht trocknen konnten.

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Hoffentlich kriegt keiner da draußen Appetit auf Pommes...


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 14.05.2022, 17:39 
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Ooooh, das klingt unschön! Hast du denn seitdem wenigstens einigermaßen Ruhe und die Haare wachsen vernünftig nach?

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 15.05.2022, 14:20 
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Als Luft an die Haut kommen und die Lymphe trocknen konnte, ging es recht schnell. Nachwachsen tun sie, ich hatte auch kahle Stellen.

Meiner Erfahrung nach sind Hautärzte was SE angeht häufig völlig unfähig.

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