Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 22.12.2018, 09:28 
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Frag mal in der Apotheke Und sag denen deine Diagnose, die haben da sehr wirksame Sachen. Mich persönlich hat Stieprox durch die Schübe gebracht, das macht aber wirklich keine schönen Haare.
Und immer im Hinterkopf haben, wenn die Kopfhaut kaputt ist, sind die Haare zweitrangig. Bei gesunder Kopfhaut wachsen zumindest gesunde Haare nach. Wenn deine Kopfhaut bei milder Reinigung zickt, reinige kräftiger. Das ist weniger schädlich als das Ekzem zu füttern.

_________________
Grüße
Bild Haarschmuck-Kaufstopp 2019!


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 22.12.2018, 12:53 
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Also ich habe das grüne Stieprox und es ist mein heiliger Gral - kein Juckreiz nach der Anwendung und die Schuppen sind weg, als wäre nie was dagewesen. Außerdem glänzen meine Haare so wie sonst mit keinem normalen Shampoo und sind total leicht zu kämmen. Meine Mutter und meine beiden Schwestern benutzen das auch und erzählen genau das gleiche. Meine Haare sind übrigens sehr schnell fettende und super dünn, splissig und trocken, ist vielleicht wichtig dazu zu sagen. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 06.01.2019, 13:04 
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Silberelfe hat geschrieben:
Hallo, noergli!

Ich habe auch nicht behauptet, daß es einfach wäre, ich wollte nur darauf hinweisen, daß man sich manchmal für eines entscheiden muß, wenn zwei Sachen gleichzeitig nicht drin sind. Mit Pech endet eine Hauterkrankung wie SE im vermehrten Haarverlust, und dann ist es zweitrangig, ob Dir gefärbte Haare ausgehen oder nicht gefärbte oder welche mit ausgelutschter Farbe. (Ich leide seit 30 Jahren an einer Form von Haarausfall, gegen die es auch keine wirklich wirksame Therapie gibt, ich stand vor so manchen Entscheidungen....)
Meinst Du das Elvital Planta-clear? Das gäbe es z.B. noch bei Amazon, jedenfalls irgendwelche Restbestände. Ich kenne nur das Peeling, finde es fantastisch, gibt es aber leider auch nicht mehr in den Drogerien (soll keine! Empfehlung sein, weil es nur bei unempfindlicher Kopfhaut verwendet werden soll).


Hi Silberelfe,
ich habe schon länger die Vermutung, dass die Verschlimmerung meines Haarausfalls im Sommer etwas mit dem Ekzem zu tun hat, weil man da ja nunmal mehr schwitzt und die Haare schneller wieder fettig werden nach dem Waschen. Und ich hab immer um einiges mehr Haare im Abfluss, wenn ich nach dem Shampoo noch Conditioner oder eine Haarmaske benutze. Wenn ich nur wasche, ist es momentan ok und es sind nur ganz wenige Haare im Sieb. Und ich hab auch immer nur vereinzelte in der Hand, wenn ich so durch die Haare fahre und nicht mehr quasi Strähnen. Hatte auch eine ganze Weile Regaine benutzt, aber nur jeden 2. Tag am Abend vorm Waschen, weil das Regaine so einen schlimmen Juckreiz ausgelöst hat, dass es nur schwer zu ertragen war bis ich es letztendlich komplett ausgeschlichen hab, weil ich eh das Gefühl hatte, dass es mir überhaupt nicht hilft. Weder Neuwuchs noch wirkliche Eindämmung des HA. Im Grunde hat es immer nur den Juckreiz verschlimmert.
Ne, ich meinte das Elvital Anti Schuppen Shampoo mit Selen. War so eine blau-orange-farbene Flasche. Da war so eine Art Schwefelstoff drin, der wohl sehr umstritten ist. Vielleicht wurde es deswegen vom Markt genommen.
Am h&s stört mich außerdem, dass da Silikone drin sind. In Condi, Masken und Leave-Ins ist mir das ja noch relativ egal, aber auf der Kopfhaut möchte ich das eher nicht haben, weil die eh schon zum schnellen Nachfetten neigt.
Hab jetzt erstmal wieder von Lush das Soak & Float Shampoo Bar rausgekramt und hoffe, dass es damit geht. Ansonsten muss ich wohl über kurz oder lang vielleicht doch zum teuren Vichy Dercos, was zwar Selen drin hat aber auch Silikone :/

Leechen hat geschrieben:
Also ich habe das grüne Stieprox und es ist mein heiliger Gral - kein Juckreiz nach der Anwendung und die Schuppen sind weg, als wäre nie was dagewesen. Außerdem glänzen meine Haare so wie sonst mit keinem normalen Shampoo und sind total leicht zu kämmen. Meine Mutter und meine beiden Schwestern benutzen das auch und erzählen genau das gleiche. Meine Haare sind übrigens sehr schnell fettende und super dünn, splissig und trocken, ist vielleicht wichtig dazu zu sagen. :D


Danke, da werd ich mal nach schauen. Nimmst du das dauerhaft oder zwischendurch auch mal anderes Shampoo? Schuppen ist momentan gar nicht so das Problem. Eher dieser ständige Juckreiz. Aber ich muss sagen, dass es sich heute am Tag nach dem Waschen in Grenzen hält. Hatte das Lush Shampoo etwas einwirken lassen unter der Dusche anstatt es wie sonst direkt wieder rauszuwaschen wie sonst.
Deine Haare klingen nach meinen Haaren, wenn man das splissig abzieht, das aber auch nur dank gefühlt tausender Leave-Ins :D


Zuletzt geändert von jennyy am 06.01.2019, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
*** Doppelbeitrag zusammengeführt ***


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 11.01.2019, 21:27 
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Huhu ihr Geplagten, ich bin auch mit euch in der Runde....
Hallo ich bin Mju und ich habe teils lang andauernden Juckreiz... inkl. Schuppen.

Manchmal sogar schon am Tag, wo ich Haare gewaschen hab oder am Tag danach...
Auch wenn's nur wenig juckt, aber dann teils an verschiedenen Stellen und immer wieder und gar nicht kratzen in irgendeiner Weise geht nicht..
Ich streich dann nur mit den Rückseiten der Fingernägel drüber, aber nach ein paar tagen ist es manchmal echt schlimm.
Hautärztin meinte nur, ich hätte ja auch sehr trockene Kopfhaut, wollte mir Ketozolin Shampoo verschreiben.
Bei Recherche dann aber festgestellt, dass Gelatine drin ist, fällt also für mich weg.

Kennt jemand von euch ein gutes Mittel (muss kein Shampoo sein, kann auch ein Haarwasser sein, dass man bei Bedarf benutzt), ohne tierisches Inhaltsstoffe oder zumindest ohne Bestandteile vom Tier direkt, das gegen Juckreiz gut hilft?
Totes Meer bitte nicht, so ein Peeling / Seife auf der Haut hat eher Jucken ausgelöst, möchte ich ungern auf der Kopfhaut testen :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 12.01.2019, 14:06 
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Miju wenn es wirklich ein Pilz ist und deine Ärztin dir ein Medikament verschreibt solltest du dieses auch nehmen.

Da helfen Hausmittel in der Regel nicht. Deine Ärztin hat dir auch sicherlich nicht aus Jux & Tollerei ein Medikament verschreiben wollen.

Was du tun könntest wäre zu schauen ob es diesen Wirkstoff noch in einem Präparat ohne Gelatine gibt bzw einen gleichwertigen Wirkstoff.

Da kann man dich in der Apotheke aber sicher beraten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.01.2019, 00:58 
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Habe nach Recherche im Internet ein zwei andere Produkte gefunden, die aber ebenfalls Gelatine enthalten.

Und dass es ein Pilz ist, hat die Hautärztin nicht gesagt.
Ich brauche etwas, was die Kopfhaut nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt bzw sie vor dem Austrocknen schützt.

Kann man da nicht auch von innen was machen?
Genug trinken tue ich definitiv, daran kann es nicht liegen :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.01.2019, 09:48 
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Hallo, Mju!

Dann stellt sich ja aber doch schon auch die Frage, was bei Dir überhaupt diagnostiziert wurde. Was hat die Ärztin denn gesagt? (Ich hoffe doch, seborrhoisches Ekzem, sonst wärest Du in diesem Fall in diesem Thread nicht richtig aufgehoben.) Aber: Wenn Du Dir die Indikation für dieses Shampoo mal anschaust:
https://www.medikamente-per-klick.de/th ... -2-shampoo
findest Du da nur eine bestimmte Form von Pilzerkrankung und das SE, das sich eben genau dadurch auszeichnet, daß auf der Kopfhaut die körpereigenen Pilze, die ganz normal Teil der Mikroflora sind, aus dem Ruder laufen und dann Schuppen und Juckreiz verursachen. Und gegen Pilze hilft eben nur ein dementsprechender Wirkstoff, und es ist sogar davon abzuraten, mit irgendwelchen Mittelchen auf eigene Faust herumzuexperimentieren, weil Pilze durch okklusiv wirkende Substanzen regelrecht explodieren können (weiß ich von unserer Tierärztin), und eine konsequente Therapie ist insofern geboten, weil sich Pilze in tiefere Hautschichten vorarbeiten können, wo sie nun gar nichts mehr verloren haben und was eine Behandlung verkompliziert.
Zu der Frage, ob nun tierisch oder nicht und dergleichen: Du wirst vermutlich noch öfter im Leben feststellen, daß die Welt nicht perfekt ist und man sich die Dinge nicht immer aussuchen kann, aber vielleicht gibt es tatsächlich ein "erträglicheres" Pendant!

Nachtrag: Die Frage wäre ja auch vielleicht, was für ein Hauttyp bei Dir überhaupt vorliegt, da es neben der normalen, der trockenen und der fettigen auch die trockene Fetthaut gibt, die typischerweise zwar viel Talg produziert, aber nicht in gleichem Maße Schweiß, weshalb die Haut dann unter dem Strich eher trocken und gerne auch empfindlich oder schnell gereizt erscheint. Dementsprechend sollten dann auch die Pflegemittel für die Haut abgestimmt sein, um sie nicht unnötig zu irritieren.
Vielleicht suchst Du doch nochmal Deine Dermatologin auf, um Dich mal eingehend zu informieren, auch über allgemeine Fragen rund un die Pflege Deiner Haut,

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2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,4 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 19.02.2019, 17:44 
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Huhu, sagt mal, hat einer von euch schon mal das seifenfreie Waschstück von sebamed probiert? Geht das bei euch? Ich will das nämlich nachher mal kaufen und testen! Ich werde berichten

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Länge SSS: 110cm 20.11.'18; 109cm 09.10.'18; 106,5cm 15.05.'18; 105cm 18.02.'18; 103cm 30.12.'17; 99cm 13.10.'17
ZU: 10cm
Struktur: 1b-c vielleicht, bin da unsicher. Je nach Haarlaune anders
Ziel: NHF am Knie :)
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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 19.02.2019, 19:29 
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Ich habe zwar (wahrscheinlich) kein SE aber mir beschert es Pickel, zu denen ich normal eigentlich nicht neige.

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3a-b F/M ZU: 9cm
Farbe: Dunkelblond, Längen sonnenverblichen
70cm SSS U-Schnitt - vorne kürzere Strähnen
PP: Locken vs Kopfhaut


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 19.02.2019, 20:07 
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@blonderpumuckel hallo namensschwester, danke für die Antwort. Was hast du denn dann, wenn's nicht SE ist? Aber vermehrte jucken hast du davon nicht bekommen? Oder mehr schuppen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 20.02.2019, 01:47 
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Schuppen hatte ich glaub ich keine davon, Jucken aber schon, aber das ließ nach einer Weile nach. Die Reinigung war eher mild, aber dafür blieb die Haut danach dann auch etwas länger ruhig.
Ob man damit Schuppen gut rausgewaschen bekommt weiß ich nicht - neue Produkte teste ich immer nur wenn ich grad alles halbwegs im Griff hab - könnte aber etwas mild sein. Außerdem schäumt es echt schwach, da braucht man etwas Geduld, aber dann gehts.

Ich habe - zumindest am Körper - etwas Neurodermitis und eine undefinierbar zickige Kopfhaut. Zwar schon eher trocken, aber eine ungründliche Reinigung verzeiht sie nicht. Wenn der Matsch zu viel wird juckt es wie blöd und wenn man zu stark austrocknend wäscht aber halt auch. Was mich irritiert ist, dass ich seit einiger Zeit Schuppen zwischen den Augenbrauen habe. Eigentlich untypisch für trockene Haut. Aber gut die Hefen und Bakterien haben ja nicht nur bei viel Fett leichtes Spiel, sondern auch bei schwacher Hautbarriere, theoretisch muss sich also Neurodermitis und SE nicht ausschließen.
Was mir bisher am meisten gebracht hat war ein kürzerer Waschrythmus, sodass sich nicht so viel Belag aufstaut. Funktionierende Produkte zu finden ist aber echt schwer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 20.02.2019, 10:43 
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Mju: Du könntest mal Terzolin versuchen statt Ketozolin, falls das keine Gelatine enthält.
Müsstest du selbst recherchieren...
Bei mir zumindest wirkt Terzolin besser, ist aber eber auch sehr teuer im Vergleich.

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dunkelbraun 3a Cii
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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 23.03.2019, 12:15 
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Hallo Leute, ich reihe mich mal bei euch ein.

Meine Situation:
Ich hatte schon mit 13 Jahren immer mal wieder seltsame, juckende Schuppen in den Augenbrauen. Hab H&S draufgegeben und gut wars. 2014 hat sich das Problem ausgeweitet, hauptsächlich auf Stirn und Haaransatz, aber ich dachte es sind normale Trockenheitsschuppen. Daraufhin immer öfter und reichhaltiger gecremt. Das Problem wurde schlimmer. Ich glaube 2016 hat auch die Kopfhaut begonnen merklich zu zicken, früher war jedes Shampoo gleich gut, plötzlich habe ich vieles nicht mehr vertragen und mit Jucken und Schuppen reagiert. Nach dem Waschen war es meist schlimm, dann wurde es kurz besser und sobald die Haut/Haare fettig wurden, hat es wieder zu Jucken begonnen.

Da habe ich beschlossen mal zum Hautarzt zu gehen, mit der Vermutung auf Schuppenflechte/Psoriasis weil meine Mama das auch hat. Der Arzt hat kaum hingesehen und gemeint, dass das durch einen Pilz ausgelöst wird, der sich von Fett ernährt (genauere Aussage wie das heißt gabs nicht). Er meinte auch, auf fette in der Pflege sollte ich verzichten, weil das die Sache nur schlimmer macht. Verschrieben hat er eine in der Apotheke gemixte Salbe auf Fettbasis. (Ohne Info zur Behandlungsdauer). Die hat auch genau gar nicht geholfen.

Nach dieser "Diagnose" habe ich dem Arzt nicht mehr geglaubt und weiter selbst rumprobiert. In der Letzten Zeit ist es aber wieder deutlich schlechter (inkl Ausbreitung aufs Brustbein). Jetzt habe ich mir mal da Ducray Kelual DS aus der Apotheke geholt, mal sehen obs hilft.

PS: Ich wollte schon öfter zu einem Anderen Arzt gehen, aber dieWartezeit ist mindestens 4 Wochen und so lange will ich den Juckreiz und die Schuppen nicht ertragen, dann probiere ich etwas aus, was zumindest soweit hilft, dass das Problem nicht mehr offensichtlich ist, und dann brauche ich auch nicht zum Arzt zu gehne, weil der ja eh nix sieht.



Und jetzt habe ich auch noch eine Frage an euch: Ich verwende eine Holzbürste. Muss ich die bei SE besonders reinigen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 23.03.2019, 20:04 
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Manchmal hilft etwas milde Säure gegen den Juckreiz, vielleicht kannst du etwas verdünnten Apfelessig auftragen und mal sehen, ob es hilft.

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♥ Haare nach der Schwangerschaft wieder auf Kurs bringen, hier ist mein Tagebuch.
♥ 2b Mii auf Steißlänge mit SSS 103 cm, ZU ca. 6,5 cm, gerade Schnittkante (Stand Februar 2019)
♥ Der Zhunami Bun zum Nachmachen


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 23.03.2019, 22:14 
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Hallo, Kasel-Haar! (Süßer Name übrigens!)

Im Zweifel würde ich auch einen zweiten Arzt zu Raten ziehen. Aber ein Befall der Augenbrauen wäre nicht untypisch bei SE, auch je nach verlauf eine Beteiligung der sog. "Schweißrinne" (also vor Brustbein abwärts, hinten Rückenmitte abwärts), auch die Verschlechterung durch fettreiche Pflege. Und: Beim Arzt kommen jeden Tag zig Patienten durch, sodaß oft tatsächlich ein kurzer Blick ausreicht (weil Farbe/ Konsistenz der Schuppen anscheinend für eine Einordnung reichen). Solltest Du jedoch wegen Anfüttern durch fett, behandlungsdauer usw. konkret nachgefragt und darauf keine Antwort bejkommen haben, wäre das in der Tat stiefmütterlich behandelt. vielleicht magst Du nochmal in der Praxis anrufen und nachfragen (auf der Karteikarte sind die Details vermerkt). bei der Gelegenheit könntest Du vorbringen, daß die Salbe nichts gebracht hat und nach einer Alternative fragen (, denn Herumdoktorn auf eigene Faust kann leider böse ins Auge gehen).
Das Zeug aus der Apotheke ist gegen Pilze gedacht, aber Du mußt ihm auch die nötige Zeit zur Wirkung einräumen, auch ist grundsätzlich Geduld angezeigt, weil es sowas wie eine Standarttherapie nicht gibt, dazu verläuft SE zu individuell.
Die Frage wegen der Bürste finde ich sehr interessant, habe mal verschiedene Quellen im Netz durchgesehen, aber nichts speziell in dem Zusammenhang gefunden. Allgemein wird jedoch dazu geraten, Bürsten/ Kämmwerkzeuge umso öfter zu reinigen, je stärker die Kopfhaut fettet, am besten mit einem milden Shampoo, ggf. auch mit Alkohol (z.B. Isppropylalkohol), wahrscheinlich wird das Holz aber über kurz oder lang darunter leiden, weshalb du vielleicht nach einer Alternative (z.B. anderes Material) suchen oder u.U. mehrere gleiche Bürsten im Wechsel versuchen könntest. Wenn der Arzt nun einen Pilz diagnostiziert hat, würde ich sogar eine nochmals erhöhte Reinigung für erforderlich halten, weil Du sonst Gefahr läufst, den Pilz - und womöglich auch Bakterien, die der angegriffenen Haut ebenfalls zusetzen können - wieder zurück auf die Kopfhaut zu bringen bzw. in weitere Areale zu streuen.

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