Langhaarnetzwerk

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 16:01 
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Hallo Vila, da bin ich ja froh, dass du trotzdem was geschrieben hast. Ja, ich habe die Diagnose und ja, ich habe mich hier durchgelesen. Nach deinem Post habe ich auch nochmal die Auflistung gelesen. Und sorry, meine Fragen bestehen auch weiterhin. Irgendwie kann ich mit meinen Frage die Leute manchmal aufregen, weiß aber nicht so richtig warum. Deshalb versuche ich mal kurz meine “Denke” zu erklären. Auf der ersten Seite ist Aleppo-Seife aufgeführt. Das heißt für ich aber nicht automatisch, dass jeder, der hier irgendwann mal geschrieben hat, dass er mit Seife gut zurecht gekommen ist, automatisch Aleppo-Seife meinte. Also frage ich nach.

Teebaum- und Neemöl sind ja keine Öle im klassischen Sinn, sondern ätherische Öle. Diese wiederum sollten i.d.R. ja nicht pur angewendet werden. Sie sollen antiseptisch (keimreduzierend) bzw. antiviral (gegen Vieren) und gegen mancherlei Ungeziefer wirken, was verschiedenen ätherischen Ölen zugerechnet wird, aber nicht automatisch auf Pilze eine Wirkung zeigt. Mir ging es aber darum, dass ich gelesen habe, dass Kokosöl Pilze abtöten kann - also ja vielleicht auch den für SE „zuständigen“ Pilz. Ich habe das Ekzem manchmal auch im äußeren Gehörgang. Dort kann ich mit einer kleinen Menge Kokosöl (wiederholt angewendet) für eine Zeit lang Beschwerdefreiheit erreichen. Ein Ohr funktioniert aber eben anders, als die Kopfhaut.

Damit keine Zweifel aufkommen: Die vielen Beiträge hier waren schon sehr hilfreich für mich. Vor allem bei den Dingen, mit denen ich mich nun nicht mehr “quälen” muss, wie z. B. Haarwäsche hinauszögern. Das war wirklich befreiend, als ich akzeptieren musste, dass das für mich keinen Sinn macht. Und darüber hinaus es hier noch jede Menge Langhaars gibt, die trotz häufiger Wäsche tolle Haare haben. HES, Roggenmehl, CO... kann ich sein lassen. Ich habe eine Lavaerde entdeckt, die für mich funktioniert (Dragonspice) und meine Kopfhaut liebt sie, aber eben nur diese eine. Und noch vieles mehr, also DANKE.

So, falls das jetzt viel zu viel Geschwafel war und du immer noch Zweifel am Sinn meines Betrags hast, lösche ihn einfach. Dann werde ich eben wieder stiller Mitleser.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 17:14 
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Ich habe nie geschrieben das ich in deinen Beitrag keinen Sinn sehe oder in irgendeiner Weise behauptet das du schwafelst.

Viele User/innen fragen leider zuerst bevor sie sich selbst einlesen oder stellen sich auch schonmal selbst Diagnosen, daher halt meine Fragen ob es diagnostiziert ist und ob Du dich bereits anderweitig selbst über die Erkrankung informiert hast.

Ich habe dir von einer Kopfhautölkur abgeraten, weil ich halt öfters gelesen habe und auch selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Ölkuren das SE eher verschlimmert als verbessern haben.
Gleiches gilt für die Verwendung von Kokosbestandteilen (Öl/Tenside) sehr häufig ist hier eher von negativen Auswirkungen zu lesen als anders herum.
Selbstverständlich ist das immer individuell vom einzelnen abhängig, es könnte natürlich sein das es bei dir funktioniert, aber das kannst Du nur auf eigene Gefahr hin ausprobieren.

Auch ist verständlich das du nicht wissen kannst was für Seifen andere genutzt haben, wenn sie es hier nicht näher ausgeführt haben welche.
Ich würde Dir emfehlen die Seifennutzerinnen die man hier im Thread finden kann direkt per PN anzuschreiben.
Gerade wenn man damit seine Routine gefunden hat, liest man hier vielleicht nicht mehr so aktiv mit und bekommt somit deine Frage gar nicht mit.

Ich hab jetzt die Suche bemüht search.php?keywords=Seife&t=3542&sf=msgonly , ein paar nähere Angaben zur verwendeten Seife sind schon darin zu finden, meist jedoch viele Jahre alt, in wie weit die Userinnen diese beibehalten haben habe ich jetzt nicht nachgelesen.
Auch diese Userinnen würde ich direkt anschreiben oder nochmal genau nachlesen ob sie die genannten Seifen beibehalten haben.

Achso mir ist natürlich bekannt das man Teebaum-/Neemöl nicht pur verwenden darf und es ätherische Öle sind, ich wäre jedoch schon davon ausgegangen das man sich falls einen das Interessiert sich nochmal näher mit der Verwendung auseinandersetzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 18:59 
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fairyhair, wenn du vom Hautarzt die Diagnose bekommen hast, hat er dann keinen Therapievorschlag gemacht? Es ist immerhin eine Pilzerkrankung und als solche zu behandeln, entweder mit Cremes, Shampoos, Lösungen oder mit Tabletten.
Wenn es mein Kopf wäre würde ich kein Öl auf die Kopfhaut tun, auch kein ätherisches. Ich würde sie nicht nur fettfrei, sondern auch trocken halten (föhnen nach der Wäsche).
Wenn das Ekzem dann behandelt ist, kannst du waschen womit du willst, Hauptsache der Kopf ist nicht fettig.
Für Ohren gelten andere Regeln, als für die Kopfhaut.

Wie Vila schon schrieb können sich hier im Thread auch viele mit einer Selbstdiagnose aufhalten oder Menschen, denen nur erzählt wurde sie hätten ein SE um sie "glücklich" mit einer Diagnose nach Hause zu schicken. Dadurch entsteht halt dann der Eindruck, dass für jeden was anderes hilft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 21:12 
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Neemöl ist übrigens ein fettes Öl, das aus den Samen der entsprechenden Pflanze gewonnen wird. Und kann somit durchaus pur angewendet werden, auch wenn es relativ streng riecht. Seine abtötende Wirkung auf viele Mikroorganismen wurde in genügend Studien untersucht.
Ich persönlich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass in nicht-Schubzeiten eine Kopfhautkur durchaus geht (ich verwende aber nie Öl alleine, sondern immer mit einem Hydrolat und Conditioner gemischt und lasse dann auch höchstens eine Stunde einwirken), in aktiven SE Zeiten würde ich das aber auch nicht tun, da schaue ich lieber, dass mein Haar möglichst ausreichend gewaschen wird und dann bestenfalls schnell trocknet. Im Winter föhne ich gerne wenigstens die Kopfhaut an oder trocken, weil ich gemerkt habe, dass es schlechter ist, wenn sie lange feucht bleibt.
Ob und wie Öl für einen funktioniert, ist aber vermutlich wieder eine individuelle Sachen. Ich habe ein vermutlich durch meine Neurodermitis getriggertes SE (ja, das geht leider..) und deshalb trockene Stellen neben seborrhoischen, teilweise nur einen Zentimeter voneinander entfernt.

Ich wasche immer wieder mit Seife und für mich haben sich kokosölfreie Seifen als besser herauskristallisiert, was aber vermutlich auch damit zusammenhängt, dass auch meine Längen auf Kokosöl eher negativ reagieren. Aber auch meine Kopfhaut ist nach Seifen ohne Kokosöl ruhiger. Mein persönlicher Favorit, grade auch im Bezug auf das SE, ist aber die Melaleuca (oder Sheababa) von Steffi's Hexenküche. Nicht zu hoch überfettet, auf Basis von Babassu statt Kokos und mit etwas ätherischem Teebaumöl. Damit war ich das erste Mal seit Monaten wieder frei von Juckreiz, komplett bis zur nächsten Wäsche. Aber auch das muss halt leider nicht für jeden gelten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 22:46 
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Hier auch Seifenwäscherin mit diagnostiziertem (laut Arzt lehrbuchmäßig vom den Symptomen) SE. Meine Kopfhaut mag nur Oliven- und Avocadoseifen, gerne wenig überfettet. Arganöl geht auch, ist mir aber zu teuer für die Seife. Ansonten bloß kein Öl auf die Kopfhaut lassen (auch jede andere Pflege nicht) und besser föhnen als lange nasse Kopfhaut. Wäsche nicht rauszögern, starke Apfelessigrinse (1Schnapsglas auf 1,5 Liter, einwirken lassen, ausspülen).
Wenns schubt hilft mir entweder täglich waschen und zuckerarm ernähren oder Stieprox aus der Apotheke. Handelsübliches Schuppenshampoo frisst mein Ekzem zum Frühstück, genau wie NK Teebaumshampoos. Damit habe ich deutlich (!) mehr Juck und Schupp auch in ruhigen Phasen als mit meiner Seifenwäsche, also Versuche eingestellt. Ich hab also wenig Lust auf Experimente mit den ätherischen Ölen, ich würd sie höchstens mal in eine Seife kippen.

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Grüße
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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 12.12.2017, 19:12 
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Vielen Dank an die Seifenwäscher. Da habe ich wieder etwas, das ich noch testen kann. Diagnose und Aktuphase liegen nun schon eine Weile zurück (zum Glück). Jetzt bin ich auf der Suche nach dem Optimum an Pflege für die Längen und Ruhe auf der Kopfhaut. Vor der Diagnose hatte ich allerdings einen richtigen Haarblues, weil alles, was meine Längen gut tat, meine Kopfhaut schlimmer gemacht hat. Viele von den hier im Forum verbreiteten Tips funktionieren ja für unsere Kopfhaut gar nicht. Aber jetzt bin ich schlauer. Mit NK-Shampoos habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht (Juck und Schupp!). Ätherische Öle in Seifen hatten bei mir bisher nur den Effekt, dass ich sie irgendwann nicht mehr riechen mochte. Positive Auswirkungen konnte ich nicht feststellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 01:08 
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Positive Effekte hatte ich da bisher auch nur mit dem ätherischen Teebaumöl, sonst war das immer eher kritisch oder einfach ohne irgendeine Wirkung.

Sonst bin ich ein Fan von Hydrolat (gerne z.B. Kamille) plus Panthenol und Aloe Vera, als ölfreie Feuchtigkeitspflege, um zumindest Juckreiz zu lindern. Damit wurde nie etwas verschlimmert, aber zumindest die nervigeren Symptome besser. Ansonsten achte ich wirklich auf gründliche Reinigung, das ist grade jetzt auch im Winter (wo es bei mir oft so am neuen Schub rumkrebst) wirklich wichtig. Die Längen kann ich immer noch nachpflegen im Notfall.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 09:41 
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mondschatten, darf ich fragen, wie du das genau mischt bzgl. hydrolat, panthenol und aloe? ich bekomme immer eine aloe-panthenol-mischung raus, die klätschig, fettig oder stumpf macht. fehlt mir ein hydrolat oder dest. wasser? mein applikatorfläschchen fasst 100 ml
LG MONI


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 10:53 
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Puh genaue Mengenangaben habe ich nicht. Ich mache das wirklich per Augenmaß. Mein Fläschchen hat 30ml, da habe ich an flüssiger Phase meist 50% Hydrolat und 50% destilliertes Wasser. Dazu ein kleiner Schluck Panthenol (wirklich nur das, was bei ein mal schräg halten auf meiner Flasche kommt). Bei Aloe in geligem Zustand habe ich meistens einen ca. bodenbedeckenden Klecks gekommen, bei flüssigem wird es wohl so auf 1-3ml rauslaufen, schätze ich. Ich sprühe das aber dann auch wirklich nur punktuell auf die juckenden Schuppenherde, indem ich da einzelne Scheitel ziehe (oder wenn es schnell gehen muss halt mit einer Hand das Deckhaar da möglichst teilen), damit ich größtenteils nur Kopfhaut erwische.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 11:06 
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vielen dank, ich werde meine brutal überdosierte mischung anpassen :D dann muss ich mich wohl auch nicht wundern, dass es unschön wird...aber es half so toll gegen jucken! ja so mache ich das auch und an den stellen wurden dann die ersten 1-2 cm des haares eklig, man trifft ja nie nur kopfhaut^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 11:30 
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Hier noch eine Seifenwäscherin mit diagnostiziertem SE durch einen Hautarzt.
Ich habe mein Ekzem ganz alleine in den Griff bekommen, ohne irgendwelche Chemie vom Arzt.
Am besten vertrage ich Seifen mit viel Neemöl (15-35%), maximal 20% Schaumfett (Babassu oder Kokos)
und einer Überfettung von 10-15%. Allerdings muss ich unbedingt zwei Rinsen machen:
Die Erste mit 3 EL Apfelessig auf ca. 750ml Wasser und die Zweite mit Panthenol und äther. Pfefferminzöl
(oder Teebaumöl) auf ca. 1 Liter sehr starkem Pfefferminz- oder Brennesseln-Tee.
Beide Rinsen spüle ich nicht aus, wobei die Erste ja aber von der Zweiten etwas "ausgewaschen" wird.
Was ich leider unbedingt machen muss: den Ansatz komplett trocken föhnen! Mache ich das nicht,
dann habe ich öfter juckende Kopfhaut. Ich wasche alle 3 bis max. 4 Tage und trage zwischendurch mein
"Kopfhaut-Puder" auf, das hilft auch immer super gegen leichten Juckreiz und leicht fettige Schläfen.
Das Puder enthält: Neem-Pulver, Bhringaraj-Pulver, Allantoin, Panthenol, Teebaumöl und Pfefferminzöl.
Zusätzlich setze ich immer eigene Kräuter-Essigmischungen mit Apfelessig an, z.B. Katzenminze-Essig,
Neem-Essig, Pfefferminz-Essig, Amla-Essig, usw. Das hilft im Akut-Fall und ist als Rinse super.

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2a F ZU: von 5,8 cm auf 5,1cm zurück auf APL+ wegen HA :-(
Shampoo-Bars mit SCI DIY: (Haar-)Seifen sieden vegan♥
Farbtyp: Light Spring
Nosce te ipsum


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.02.2018, 19:18 
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Ich habe mein ganzes Leben schon, Phasenweise mehr, Phasenweise weniger, mit dem Seborrhoischen Ekzem zu kämpfen. Auf der Kopfhaut und an den Nasenflügeln. Manchmal auch im ganzen Gesicht.

Die medizinischen Shampoos helfen bei mir leider nur kurzfristig. Was gut geholfen hat war ein Umstieg auf NoPoo und seit ich mich mehr mit Inhaltsstoffen beschäftigt habe kann ich mir auch denken warum. In den gängigen Medizinischen Shampoos sind Tenside und andere Sachen die ich nicht vertrage.
Leider habe ich akut einen starken Schub (vermutlich wegen Winter, Stress, plus falsche Ernährung). Ich stand kurz davor wieder eins der Shampoos zu kaufen nur um wenigstens mal kurz Ruhe zu haben.

Dann bin ich bei Recherche darauf gestoßen dass man einen Wirkstoff gegen Pilz, der auch gegen das Seborrhoische Ekzem eingesetzt wird, ganz normal im Internet bestellen kann und ihn sich in selbst gemachtes Shampoo mixen oder auch einfach nachträglich in ein Shampoo mit dem man gut klar kommt.
Da ich gerne Sachen selbst mache (auch Cremes etc) möchte ich mir aber selbst etwas entwickeln. Ich warte zur Zeit auf meine Lieferung.

Er heißt Piroctone Olamine.

Bitte entschuldigt wenn das hier schon mal besprochen wurde, ich kam leider noch nicht dazu alle Seiten durchzulesen. Aber vllt hab ich da was ganz tolles gefunden was auch anderen helfen könnte und das wollte ich nicht länger für mich behalten.

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SSS 88cm, ZU 11cm


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 13.02.2018, 20:04 
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Beiträge: 2374
Hallo, Cucumber!

Piroctone Olamine ist keine "obskure Substanz", sondern ist eigentlich gängiger Bestandteil von Anti-Schuppen-Shampoos, womöglich aber nur KK, weshalb Du vielleicht nicht früher darauf gestoßen bist. Interessant ist aber sicher die Information, daß man es einzeln beziehen kann. Viel Erfolg beim Mischen!

_________________
2b/cM (seit Jan'18 in trockenem Zustand 2a), ZU ca.4,6 (chron.HA), Ringelhaare
silberblond (Weiß mit Hell- bis Dunkelblondnuancen)
ganzheitlich zu mehr/ längeren Haaren

Okt '15 Schlüsselbein - Dez '17 halbe Büste - optische Taille


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 15.02.2018, 10:01 
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Registriert: 29.09.2017, 21:27
Beiträge: 10
Wohnort: Ruhrgebiet
Danke Silberelfe für deinen Zuspruch.

Ich mache seit mehreren Jahren NoPoo, wahrscheinlich kannte ich es deswegen nicht. Vorher habe ich nur NK benutzt.

Es freut mich wirklich sehr dass man das auch einzeln kaufen kann um es selbst anzurühren. Es gibt einfach kein Shampoo bei dem ich mit den Inhaltsstoffen zufrieden bin. Da komme ich immer nur vom Regen in die Traufe.

Ich werde berichten wie es sich verarbeiten lässt und wie es wirkt. Hier gibt es ja doch viele Selbstrührer.

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SSS 88cm, ZU 11cm


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 Betreff des Beitrags: Re: Seborrhoisches Ekzem
BeitragVerfasst: 17.02.2018, 11:57 
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Beiträge: 165
Wohnort: Leipziger Umland
Hallo ihr lieben,
ich wasche nun wie bereits auf der vorigen Seite berichtet seit einiger Zeit mit indischen Kräutern. Ich habe keinerlei Anzeichen des SE mehr. Kein Jucken, keine Schuppenberge. Alle prima. Nur mit der Mischung der Kräuter muss ich noch ein bisschen experimentieren, die Haare sind manchmal ein bisschen überpflegt und leicht klätschig. Aber generell klappt das super. Weil das aber doch recht Aufwands und Planungsintensiv ist probier ich heute mal Roggenmehl. Auch hier werde ich berichten.
LG Pumuckel

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Länge SSS: 110cm 20.11.'18; 109cm 09.10.'18; 106,5cm 15.05.'18; 105cm 18.02.'18; 103cm 30.12.'17; 99cm 13.10.'17
ZU: 10cm
Struktur: 1b-c vielleicht, bin da unsicher. Je nach Haarlaune anders
Ziel: NHF am Knie :)
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