Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 18.04.2012, 19:15 
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Boah, ich hab jetzt erst die Längenfotos gesehen - dein Schrumpf-Effekt ist ja.... äh.... nicht mit Worten faßbar..... :shock:
Herr Flohquaste sitzt grad neben mir und kann gar nicht glauben, daß das echt ist. ^^

Ich finde man sieht den Unterschied im Pflegezustand schon sehr, auf den neueren Bildern glänzen sie viel schöner. :)

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Wenn't lööpt, nich an fummeln. :P

3 a/b Fii (8cm) in undefinierbarer Farbe ^^

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BeitragVerfasst: 18.04.2012, 20:22 
Juu noch ein Lockenkopf!^^Die kleinen Kringel und die Farbe sind ja mal total genial! Viel Erfolg beim wachsenlassen! *Grüßledalass*


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BeitragVerfasst: 19.04.2012, 08:55 
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@Therapiebedürftig,
der Nick ist mir spontan eingefallen, als ich mich anmeldete. Und da dachte ich mir: "In diesem Fall bin ich mal spontan, es passt ja und ich weiß nix anderes". Aber ich denke, ich hatte das hier im LHN vorher schon mal gelesen. Leider hatte mein Gehirn noch keine Verbindungen aufgebaut - so von wegen curly wurly=Shampoo. :lol:
Später bin ich natürlich wieder draufgestoßen und dann ist es mir erst aufgefallen, dass ich mich wie ein Shampoo genannt habe. Fand ich erstmal gar nicht so berauschend. Ich habe anschließend gegoogelt und dann tauchten auch noch diese Riegel auf. Inzwischen gibt es die hier überall im Supermarkt. :roll: Am liebsten hätte ich meinen Nick geändert. Aber jetzt denke ich: "Das passt schon so."
Das Shampoo hab ich noch nie probiert und das käme mir auch gar nicht in den Sinn. Kokosflocken in meinen Haaren? Das wäre ja 'ne Katastrophe. Wie kann man überhaupt so was in ein Shampoo tun? Versteh ich nich.
Wie du vorne lesen kannst, nehme ich sowieso kaum Shampoo. Tatsächlich habe ich schon seit über einen halben Jahr nur Co-Wäsche gemacht. Das von Lush käme mir auch schon deshalb nicht in die Tüte, weil es Sulfate enthält.

Ãœberfordert sagst du. Naja, wahrscheinlich hab ich es sogar leichter als du. Bei mir lautet die Devise "immer rein damit". Ein zu viel gibt es nicht (falls doch werde ich hier berichten), also muss ich nicht Maß halten und klätschige Haare befürchten. Ich musste bloß kapieren, dass ich mich bei der Afrohaarpflege orientieren muss und dass es ein zu viel nicht gibt. Ab da war's recht einfach.


@saarita, huhu! :winkewinke:


@Frappucino,
frag ruhig! Ich freue mich über euer Interesse. Deshalb mach ich ja mein TB hier. Wegen Austausch und voneinander lernen. Hier mein Beitrag zu den...

Single Strand Knots (=stk):

Bild
Ich zähle mal auf was man alles dagegen machen kann. Eigentlich hab ich das alles schon mal geschrieben und wollte es nur kopieren, aber der Beitrag existiert nicht mehr. Schade! Aber es gehört einfach hier rein. Also auf gehts.

:arrow: Haare nicht so oft offen tragen. Protectivstyles sind wichtig.
:arrow: Regelmäßiges Befeuchtungs- und Pflegeprogramm! Die Haare dürfen nicht austrocknen.
:arrow: Oilrinsing soll sie verhindern.
:arrow: Sheabutter in den Spitzen soll helfen. Ich mixe mir davon eine Sheasahne. Die ist nicht so zäh wie die pure Sheabutter. Damit werden die Spitzen auch etwas beschwert (bei mir allerdings nicht), denn in den Spitzen kringeln sich die Haare ja am meisten ein und damit herrscht Knotengefahr.
:arrow: Wenn man offene Haare tragen möchte, dann gut defininiert! Im gebündelten Zustand schützen sich die Haare gegenseitig und verknoten dann nicht. Das gilt für alle Arten von Knoten. Sheabutter bündelt die Locken übrigens auch gut.
:arrow: Nicht mit offenen Haaren schlafen!
:arrow: Richtige Kämmtechnik! In den Spitzen anfangen!
:arrow: Vielleicht öfters auch mal im gestrechten Zustand trocknen lassen. :arrow: Im Dutt oder in Twists/Kordelzöpfen z. Bsp.!
:arrow: Einen Twistout zu tragen ist auch eine gute Möglichkeit. Die Haare sind dann gestrecht und gebündelt.

Vieles weißt du bestimmt schon und manches klappt vielleicht auch nur bei Afrohaaren. Alles kann man sowieso nicht immer geradlinig so machen. Mach ich auch nicht. Man kann die stk auch nicht ganz vermeiden. Wir werden einfach damit leben müssen. Aber man kann es minimieren. :!:
Wenn mir noch was einfällt, werde ich das hier ergänzen und ich verlinke mit dem Anfangsbeitrag.


@Flohquaste,
kannst dem Herrn Flohquaste ausrichten, die Locken sind echt. :wink:
Die Bilder hab ich auch erst später dazu gefügt. Da vorne wird öfters mal was aktualisiert werden. :wink:

@poerplexx, Danke! :D

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Zuletzt geändert von curlywurly am 04.08.2013, 16:59, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 19.04.2012, 09:52 
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Oh, grade entdeckt das TB von dir, hier muss ich mal fleißig weiterlesen was du so alles mit deinen Haaren machst.
Schon erstaunlich wie anders deine Locken mit der jetzigen Pflege aussehen. Die bekommst du auch lang*ganzfestdranglaubt*


Vielleicht kann ich mir ja auch was für meine Haare abschauen, sind zwar "nur" gewellt, aber gute Tipps probiert man doch immer gerne.




Und ja, ich hätte auch gerne solche Locken wie du, nicht dieses wellig-glatt irgendwas Dingen auf meinem Kopf.


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BeitragVerfasst: 19.04.2012, 11:46 
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Hallo Riane, sei vorsichtig mit deinen Wünschen. :wink:
Früher wollte ich meine Locken immer verschenken. Einziger Trost war: "Na zumindest hast du was seltenes auf dem Kopf. :roll: " Jetzt ist das schon etwas anders. [-o< Alles nur gewusst wie und zwar bei jeder Haarstruktur. Wobei manches kann man einfach nicht ändern. Da kommt dann das magische Wort Akzeptanz auf den Plan. :)

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BeitragVerfasst: 20.04.2012, 08:29 
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So, in den letzten Monaten habe ich einiges mit meiner Kamera dokumentiert. Ich merkte einfach schon im Sommer letzten Jahres, als ich gerade ein halbes Jahr tightly curly hinter mir hatte, dass ich unbedingt was machen muss. Vor allem wegen der Länge, die scheinbar nicht zunehmen wollte.
Ständig wurde ich gefragt, ob ich meine Haare habe schneiden lassen. Dabei war dem nicht so. Mein Antisplissschnitt, den ich mir selbst verpasst hatte und bei dem ich aber hauptsächlich nur an den Seiten unten viel Länge verlor, war auch schon wieder ein Vierteljahr her. Jedoch von Wachstum keine Spur. Natürlich wuchsen sie. Ich musste es nur sichtbar machen.
Also fing ich Ende August 2011 an Bilder zu machen. Erst auf dem Handy, dann mit der richtigen Kamera. Mit der Zeit machte ich nicht nur Längenfotos sondern auch Frisurenfotos.

Hier kommt nun also als erstes mein Wuschelpuschelpferdeschwanz.

BildBild Ende März 2012 fotografiert
Einmal in der Sonne ohne Blitz und einmal mit Blitz fotografiert.

Das Gute ist, es geht schnell, er hält gut, die Haare sind "out of the way" und gut einbalsamiert trocknen die Haare auch nicht so aus. Zur Abwechslung ist der Pferdeschwanz 'ne gut Alternative. Auch wenn er eigentlich gar nicht ausschaut wie ein solcher. :)

Edit: Bilder vom 6. Juli 2012! Sie sind gewachsen. Jippi!

BildBildBild

Und noch ein tiefer Pferdeschwanz mit Ficcare (auch wenn man sie nicht sehen kann) vom Februar '13

Bild

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Zuletzt geändert von curlywurly am 13.02.2013, 16:23, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.04.2012, 09:16 
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Ich habe mal wieder Haare gewaschen und da meine Haare schon ein paar Wochen keine Extrapflege abgekriegt haben, wollte ich 'ne Haarkur machen. Ich hab mich dann aber für das Oilsrinsing entschieden. Irgendwo im Internet bin ich da mal drüber gestolpert. Auf der Seite ging es um Afrohaare und wie man stk's vermeiden kann.
Das Oilrinsing hat einach den Vorteil, dass es schneller geht und man hat trotzdem das Gefühl seinen Haaren eine Intensivpflege gegönnt zu haben. Außerdem wurde danach gefragt. Also hier der Ablauf von so einem Oilrinsing.


    1. Waschen wie gewohnt! Bei mir bedeutet das Co-Washing. Die Haare müssen gut durchfeuchtet sein. Am Ende des Waschganges drehe ich die Wassertemperatur schon etwas hoch.
    2. Öl der Wahl einmassieren. Ich bevorzuge Olivenöl. Kokosöl (kaltgepresst und ungehärtet) ist praktischer, weil das bei Zimmertemperatur nicht so tropft (da cremige Konsistenz) und Kokosmilch kann man genauso anwenden. Das Öl soll überall hin. Auch der Kopfhaut tut es gut. Ich brauch ca. eine halbe Tasse.
    3. Mit warmen Wasser - so warm wie möglich - ausspülen.
    4. Nun kommt der Conditioner. Damit wird das Öl ausgewaschen. Also Spülung schön überall einmassieren und dann alles mit kaltem Wasser ausspülen. Fertig! :D
    5. Stylen wie gewohnt! Pflege ist in den nächsten Tagen allerdings sehr wahrscheinlich weniger nötig, als man es üblicherweise gewohnt ist.


Warum es so gut wirkt?

Das meiste Öl bleibt bei meinem Stroh normalerweise einfach auf der Haaroberfläche sitzen. Ohne zusätzliche Hilfe tut sich das Gestrüpp sehr schwer, überhaupt irgendwas anzunehmen. Das Oilrinsing schafft da Abhilfe. Wenn nämlich meine Haare vom CO-waschen komplett durchfeuchtet sind, saugen sie massenweise Öl auf. Voran das liegt? Beim Haare waschen quillt das Haar leicht auf, wodurch die Wasserstoffverbindungen im Haarkeratin aufgelockert sind. Durch diese Auflockerung gelangt das Öl leichter ins Haar.
Außerdem spielt die Wärme eine entscheidende Rolle. Alle Moleküle und Atome haben eine gewisse Eigenbewegung. Je wärmer umso mehr Bewegung umso mehr chem. Abläufe sind möglich. In diesem Fall kann das Öl durch die verstärkte Eigenbewegung der Ölmoleküle leichter ins Haar diffundieren. Außerdem öffnet sich durch die Wärme und dem Waschvorgang insgesamt (vor allem beim Benutzen von Shampoo) die Schuppenschicht, was das Eindringen des Öls zusätzlich erleichtert.
Somit ist das Haar besser mit Ölen versorgt und ich denke, insgesamt besser geschützt. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass bei späterem Kontakt mit Wasser das gefürchtete Hygral fatigue minimiert werden kann.
Das Ganze funktioniert wahrscheinlich mit Kokosöl oder Olivenöl am besten, da diese Öle auf Grund ihrer geringen Molekülgröße sowieso leichter ins Haar gelangen. Aber es geht bestimmt auch mit jedem anderen Öl.
Der anschließende Conditioner und das kalte Wasser schließen die Schuppenschicht wieder und somit wird auch das Öl eingeschlossen, so dass das Haar intensivst mit verloren gegangenen Fetten versorgt wurde. Ãœberschüssiges Öl auf der Haaroberfläche wird aber ausgespült.
Diese Theorie zur Funktionsweise des Oilrinsings ist auf meinem Mist gewachsen basierend auf dem, was ich halt so weiß. Ich hätte auch noch einige Vermutungen mehr dazu. Diese stützen sich jedoch nur auf Ahnungen nicht auf chemischen Fakten. Auch im Internet konnte ich keine weiteren genauen Infos dazu finden. Deshalb gilt im Endeffekt: "Probieren geht über studieren!" Haare reagieren sowieso sehr unterschiedlich.
Da es so intensiv wirkt, ist sowas nur hin und wieder angebracht - vor allem bei glatterem Haar.
Jeder der sehr trockenes Haar hat und Zeit sparen möchte, kann das ausprobieren, denn Einwirkzeiten sind nicht nötig, können aber auf Wunsch zur Intensivierung mit eingebaut werden.

Hier ein paar Vorschläge, wie man die Ölspülung seinem Haartyp entsprechend anpassen kann, damit es keinen Fettkopf gibt. Denn die obere Anleitung stammt aus der Afrohaarpflege und hat sich bei mir so bewährt. Haartypen mit glatterer Struktur sollten es jedoch etwas Abwandeln. Ein bisschen rumprobieren lässt sich wohl nicht vermeiden.

Du könntest:
*beim Ausspülen mit dem Condi das Wasser erstmal warm lassen und erst ganz am Ende kalt rinsen.
*zweimal mit Condi auswaschen.
*den Condi verdünnen und schaumig aufschütteln.
*Condi verwenden, der selber kein oder nur wenig Öl enthält.
*weniger Öl einmassieren.
*nur die trockensten Partien mit dem Öl einschmieren.
*ein "leichteres" Öl verwenden, z. Bsp. Kokosöl oder einfach Kokosmilch ausprobieren.
*bei glatten Haaren vor dem Öl lieber mit Shampoo waschen
Glatte Haare haben von Natur aus eine enganliegende Schuppenschicht. Ein großer Unterschied zu lockigem Haar. Da Shampoo die Kutikula leicht anhebt, tut sich glattes Haar dann leichter das Öl aufzusaugen. Wenn die Haare aber leicht zu viel Öl aufsaugen, sollte man mal probieren, vorher ohne Shampoo zu waschen.
Menschen mit sehr feinem Haar seien gewarnt! Probieren kann man es jedoch trotzdem mal, wenn die Haare sehr ausgetrocknet sind.

Edit: Achtung!!!

-Einige berichten von vermehrtem Haarverlust bei der Anwendung. Dabei verabschieden sich natürlich nur Haare, die in nächster Zeit sowieso ausgegangen wären. Aber es deutet auf eine größere mechan. Belastung hin, durch das Gewicht des Öls und dem zusätzlichen Spülgang. Da man das Oilrinsing in der Regel nicht dauernd macht, dürfte dieser Haarverlust kein großes Problem darstellen. Ich wollte aber trotzdem an dieser Stelle die HA-Geplagten unter euch warnen.
-Weil die Haare anschließend weniger verkletten, gleitet der Kamm viel leichter durch die Haare. So gleicht sich der Haarverlust alles in allem wahrscheinlich aus.
-Ölmischungen, die größere Mengen Emulgatoren wie Lecithin, Cetyl Alcohol ect. enthalten, wodurch das Öl wasserlöslich gemacht wird, sind unter Umständen weniger wirkungsvoll. Andererseits könnte es für Leute mit feinem Haar ect. die bessere Alternative sein, da dann mehr Öl aus dem Haar wieder ausgespült wird.
-Die Haare trocknen langsamer durch das enthaltene Öl, was für die Haarstruktur aber besser ist. Schnellerer Wasserverlust und damit schnelleres Abschwillen des Keratins schwächt die Struktur.


Fragen und Antworten

Welches Öl soll ich nehmen?
Je trockener das Haar umso eher würde ich Olivenöl empfehlen. Aber prinzipiell ist ein intensiv feuchtigkeitsspendendes Öl bei dieser Methode am sinnvollsten.
Folgende Öle sind besonders feuchtigkeitsspendend: Aprikosenkernöl, Arganöl, Avocadoöl, Babassuöl, Erdnussöl, Hanföl, Haselnussöl, Jojobaöl, Kamelienöl, Kokosöl, Lanolin, Macadamianussöl, Mandelöl, Olivenöl, Rizinusöl (Quelle: Langhaarwiki nicht trocknende Öle)
Achtet am besten darauf mineralölfreie und unraffinierte Fette zu benutzen. Native Pflanzenfette enthalten Phytosterole, die für die Pflege sehr wichtig sind.
!!!Bitte keine harten Fette einschmelzen und benutzen wie z. Bsp. Palmin oder Sheabutter ect.!!! Durch diese Methode bleibt das Fett nicht einfach auf der Haaroberfläche sitzen und ist somit schwerer wieder rauszubringen. Auch das Fett auf der Haaroberfläche ist schwer zu entfernen. Solch festes Fett lässt sich nämlich schwerer aufemulgieren. Außerdem bedeutet hartes Fett im Haar, harte Haare zu bekommen. Diese Fette also höchstens in geringer Menge in Ölmischungen verwenden!
->Kaltgepresstes Kokosöl bei Zimmertemperatur ist cremig weich.->Schmelztemperatur ca. 22°C! Deshalb ist es gut geeignet.
->Palmin ist bei Zimmertemperatur hart.->Schmelztemperatur ca. 30°C, d.h. es fängt bei dieser Temp. an zu schmelzen. Soll es aber zügig komplett flüssig werden, braucht man so 35-40°C!!! Deshalb ist es weniger geeignet.
Auch natives Kokosöl im Haar kann übrigens hart werden. Und zwar im Winter draußen bei Kälte. Aber ansonsten ist es gut und wenn man zurück in die Wärme kommt, werden die Haare wieder weich.
Und noch ein Wort zu Kokosöl!
Kokosöl ist eines der intensivsten Pflegeöle überhaupt. Trotzdem habe ich es als "leicht" bezeichnet. Die Haare werden davon nämlich nicht so schnell fettig strähnig und es ist prinzipiell eher für feines Haar geeignet. Allgemein kann man sagen: "Haare die Proteine mögen, lieben auch Kokosöl." Ich habe auch schon mal irgendwo gelesen, dass es Proteine enthalten soll. Für trockene alte Spitzen kann es demnach unter Umständen weniger geeignet sein. Das muss man ausprobieren.

Wieviel Öl soll ich nehmen?
Auch das kommt auf die Haarstruktur an. Allgemein gilt: Je glatter das Haar ist, umso vorsichtiger sollte man sein und lieber erstmal mit kleinen Mengen Öl anfangen. An glatten Haaren kann Fett sehr gut wandern (nach unten und nach oben!). Ein weiterer großerer Unterschied zu Locken. Auch wenn man nur die Spitzen und Längen geölt hat, kann man also einen fettigen Ansatz bekommen.
Außerdem kann das Haar mit dieser Methode schnell überpflegt sein, wenn man zu viel Öl erwischt hat, was aber nicht schadet. Es kann jedoch sein, dass man anschließend mit Dutt aus dem Haus gehen muss.
Aber je trockener, strohiger und kräftiger (z. Bsp. Pferdehaare) das Haar ist, umso mehr Öl kann es verkraften - ja braucht es sogar.

Was mache ich, wenn es trotzdem zu viel Öl war?
Keine Panik! Einfach dutten und abwarten oder noch eine warme Conditionerwäsche einlegen. Achtung! Das Öl wäscht sich nicht so leicht raus, wie bei einer üblichen Prewashkur, da es ja tief ins Haar eingedrungen ist. Aber auch wenn das Öl eingeschlossen wurde, geht es im Laufe der Zeit (durch Sonne, Wind, Haare waschen ect.) wieder verloren. Je nach Haarstruktur passiert das unterschiedlich schnell.
Von vermehrtem Shampooeinsatz würde ich abraten. Das hat nun schon ein paar mal zu verfilzten Haaren geführt. Nehmt am Anfang lieber erst mal weniger Öl, wenn die Haare nicht gerade mega trocken sind.

Kann man das Ausspülen mit dem Conditioner weglassen?
Ja, kann man, wenn man sowieso Öl als Leave-In gebraucht. Ich nenne es deshalb die LI-Variante. Die Idee dazu stammt von Lenore.
Dabei wird nur wenig Öl genommen, weil beim Spülen nur mit Wasser (auch wenn es erstmal warm ist), das meiste Öl im Haar verbleibt. Deshalb würde ich für den Anfang empfehlen, die Menge Öl zu nehmen, die man üblicherweise auch als LI benutzt. Steigern kann man später immer noch.

Kann ich das Öl auch mit etwas anderem Auswaschen?
Prinzipiell kann man alles ausprobieren, was man mag und womit man schon gute Erfahrungen gemacht hat. Beim Ölausspülen ist nur zu beachten, dass es möglichst sanft passiert. D.h. die Schuppenschicht sollte nicht mit dem Produkt aufgerauht werden. Anionische Tenside und basische Sachen sind deshalb nicht so gut geeignet. Aber auch hier gilt wieder: "Versuch macht klug." Inzwischen gab es auch schon Experimente mit mildem Shampoo auszuwaschen, was wohl ganz gut funktioniert hat. Wichtig ist nur der "saure und kalte Abschluss" am Ende (z. Bsp. Essigrinse), um die Schuppenschicht wieder zu glätten.

Kann ich das Öl auch auf trockenes Haar aufbringen?
Wenn man ein möglichst intensives Ergebnis möchte, sollten die Haare gut durchfeuchtet sein (s. oben Warum es so gut wirkt?), bevor man das Öl einarbeitet.

Wie oft kann ich das machen?
Das kommt auf den Haarzustand und der verwendeten Ölmenge an. Ich denke, nach der ersten Anwendung kann jeder schon abschätzen, ob er noch ein zweites Mal nachlegen kann oder schon pausieren muss.
Je nach Haarbeschaffenheit und den "Strapazen", denen eure Haare so ausgesetzt sind, würde ich es 1-2 Mal im Monat empfehlen. Oder man macht es wirklich nur bei Bedarf, d.h. wenn sich die Haare sehr trocken anfühlen.
Eine Ausnahme bildet die LI-Variante. Diese kann man sicher nach jeder Wäsche anwenden.
Aber es spricht natürlich nichts dagegen, das Oilrinsing bei jeder Wäsche zu machen solange es die Haare mögen.

Soll ich über Kopf waschen oder im Stehen?
Das dürfte egal sein. Ich führe den Duschkopf sowieso immer um den ganzen Kopf herum, egal welche Postion ich gerade habe. Sonst kommt das Wasser nämlich nicht überall hin durch meine Mähne. Dies würde ich beim Oirlrinsing für alle empfehlen, damit das Öl gut ausgewaschen wird. Wer jedoch besonders sein Deckhaar pflegen will, dem empfehle ich es eher aufrecht im Stehen zu machen. In die Nackenhaare bringe ich das Öl immer leichter rein, wenn ich aufrecht wasche. Aber umgedreht, finde ich es schwieriger über Kopf, das Deckhaar gut zu versorgen.

Können meine Locken/Wellen und das Volumen anschließend schwächer sein?
Wellen und Volumen können durch diese Intensivpflege nachlassen, da die Haare davon schwerer werden und die Trockenheit dann weg ist. Trockenheit kann Wellen und Volumen verstärken.
Es wurde aber auch schon von mehr Volumen und verstärkter Lockenbildung mit besserer Definition berichtet, vor allem bei stärker ausgeprägten Locken und Wellen.


Und nun viel Spaß beim Experimentieren! :D


Hier ist der Thread, in dem ihr eure Erfahrungen damit austauschen könnt. :arrow: http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB2/v ... hp?t=17190

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Zuletzt geändert von curlywurly am 25.05.2012, 21:10, insgesamt 11-mal geändert.

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Die Frisur kommt mir bekannt vor :D *selbst ab und zu trag*

Danke dir für die Erklärung des Oilrinsing ... werd ich gleich heute Abend ausprobieren, da ich sowieso Waschtag habe :D

Danke übrigens auch für deinen Beitrag mit den Single Stand knots, vieles wusste ich noch nicht!!

Eines Tages wird unser beider Traum von langem Haar erfüllt sein :yippee:


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BeitragVerfasst: 21.04.2012, 09:54 
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Hab grad wieder Zweifel, Frappucino, ob der Traum wirklich wahr wird. Hattest du sie auch noch nie lang? Seit ich denken kann, wollte ich schon lange Haare. Aber bisher....
Schuld an meiner Laune ist vielleicht auch mein Half up für den ich mich heute entschieden habe. Der sieht einach Scheiße aus. Da sieht man die kleinen Kringel an den Seiten unten, die leider auch sehr kinky sind. Die schrumpfen wie wahnsinnig und sind außerdem wirklich noch nicht so lang, weil ich die so kürzen musste wegen dem Spliss. Man könnte auch sagen: Shampooleichen!
Vielleicht mach ich noch ein paar Bilder vom Half up.

Ansonsten war das Oilrinsing gut. Meine Haare haben's mal wieder gebraucht. Leider habe ich das Gefühl die "kinky Haare" beeindruckt einfach gar nix.
Ich habe auch wieder immer zu in meinen Haaren rumgefummelt, weil ich sie ja vom Haare waschen offen hatte. Ich kann es einfach nicht lassen. Dann spür ich wieder den einen oder anderen stk und das macht mich wahnsinnig. :kettensaege: :boxen: :zorn: :werwoelfin: Das zu akzeptieren fällt mir wirklich sehr schwer. Zumal sie oft auch weit oben im Haar zu finden sind. Nicht nur in den Spitzen. :roll:
Das Einzige was da helfen würde wäre: Finger weg von den Haaren! Und vielleicht nur einmal im Monat gezielt das Haar nach stk absuchen. Das müsste ich schaffen. Aber meist hilft nur wegstecken.

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Als kleines kind hatte ich sie mal gut bsl, seit daher aber nie mehr :( ich habe halt auch gesündigt mit färben und glätten... Das down kenne ich, manchmal nervts mich so, das meine haare ewig zu wachsen habe, dass es richtig am selbstbewusstsein kratzt :evil:

Du musst einfach immer daran glauben, bei uns gehts halt doppelt so lang, dafür siehts dann einfach WOW aus. Ich glaube du schaffst das, deine haare haben sich ja krass verändert durch die differenzierte pflege.

Danke übrigens fürs oilrinsing :) habs gestern mit traubenkernöl gemacht und die haare sind schön durchfeuchtet und habe viiiel weniger shrinkage :D wird ins programm azfgenommen.


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Freut mich, dass es bei dir mit dem Oilrinsing auch gut klappt, Frappucino. Würde mich interessieren, ob es bei Glatthaars auch funktioniert oder ob es dann zu viel ist.

Hier noch vom Grummel Grummel Half up ein paar Bilder, die vielleicht mein "Leid" verständlich machen. Ich zitier mich mal selber.
Zitat:
Da sieht man die kleinen Kringel an den Seiten unten, die leider auch sehr kinky sind. Die schrumpfen wie wahnsinnig und sind außerdem wirklich noch nicht so lang, weil ich die so kürzen musste wegen dem Spliss. Man könnte auch sagen: Shampooleichen!

Bild Bild Bild Bild

Von hinten geht ja noch. Aber von vorne! Und dann das Geschrumpfe! Nein, Nein, Nein!! Eins steht fest. So bald mach ich keinen Half up mehr. Das hat einfach noch keinen Sinn. Die müssen optisch wenigstens APL haben.

Wir waren ja heute unterwegs. Ich hab es nicht ausgehalten. Ständig hatte ich den Gedanken in der Birne: "Du siehst Scheiße aus!"Zum Glück hab ich immer einen Notfallzopfgummi in der Tasche. Damit hab ich dann die restlichen offenen Haare auch noch weggepackt.

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Zuletzt geändert von curlywurly am 23.04.2012, 07:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Tolle Haare! Die sehen in lang sicher genial aus :shock: Ich finde den Halfup auch nicht so schlecht wie du meinst :) Aber so gut kann man das ohne Gesicht natürlich nicht beurteilen.

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Haartyp: 2b F-M ii (ca. 8 cm ohne Pony), Haarlänge: 65 cm Farbe: NHF dunkelbraun, ein paar cm Blondierleichen
Nächste Längenziele: 65(x) 70( ) 75( ) 80( )
Aktuell: 1-2 cm/Monat trimmen bis die Haare vollständig in NHF sind.


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sieht doch gar nicht schlecht aus :wink: bei mir siehts ähnlich aus ... die "seitlichen" Haare shrinken auch so stark dass sie dann nichtmal mehr APL haben :roll:

Das mit dem Notfall Zopfgummi kenn ich ebenfalls :P hab auch immer einen dabei, da ich meine Haare meistens durch das rumgespiele "zerstöre"...

Das Oilrinsing ist echt genial!! Hab die Haare heute nochmal einfach mit Wasser ausgespült, da ich gestern wohl zu geizig war, aber dann waren sie einfach schön wie schon laange nichtmehr :anbet:

Ich denke bei glatthaarigen mit trockenem,splissigen oder Pferdehaar könnte es funktionieren, bei feinem Haar wäre es wahrscheinlich zu viel des Guten.


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Frappucino hat geschrieben:
Ich denke bei glatthaarigen mit trockenem,splissigen oder Pferdehaar könnte es funktionieren, bei feinem Haar wäre es wahrscheinlich zu viel des Guten.

Ja, kann ich bestätigen. Ich muß mit Öl allgemein höllisch aufpassen - nur ein Mü zuviel, und die Locken fangen an zu streiken und sind allenfalls noch Wellen. Allerdings finde ich das zum Flechten ganz praktisch und machs dann auch durchaus mal mit Absicht.

Den Halfup finde ich übrigens vom Foto her gar nich schlecht - aber Fotos verfälschen ja auch gern mal, ich weiß ja nicht wie das in natura aussah. ^^

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Danke ihr Lieben für eure Besuche.
Ich dachte mir schon das ihr den Half up nicht so schlimm findet. Es geht auch nicht um das Gesamtbild sondern um die Frisur allein. Damit sehen die Haare einfach unglaublich kurz aus. Ich habe oben noch einen Bildausschnitt dazu gefügt. Nur die hinteren Haare haben Schulterlänge. Die seitliche Unterwolle, die freigelegt wurde, ist dagegen von der Schulter weit entfernt. Die haben zwar APL, aber sie schrumpfen nicht nur um 50 sondern um ca. 70%! Das raubt soooo viel Länge. Damit habe ich einfach ein Problem.

Seit Anfang 2011, als ich wieder Lust bekam Frisuren zu machen, habe ich gerade zweimal so einen Half up gemacht. Beim ersten Mal gleich wieder verworfen. Nach einem halben Jahr wieder probiert. Die Haare waren ja gewachsen. Das gleiche wieder - unglaublich kurze Optik. Trotzdem hab ich es gelassen und dachte mir: "Egal! Es sieht ja insgesamt nicht schlecht aus." Und was durfte ich mir dann anhören? "Oh, warst du beim Frisör? Hast du wieder mal viel abschneiden lassen?" :roll:
Jetzt war wieder ein gutes halbes Jahr vergangen. Aber wieder war ich enttäuscht wie wenig sich in der Zwischenzeit getan hat. Mit dieser seitlichen Unterwolle gehts noch langsamer voran als sowieso schon. :(

Im Laufe des Tages stehen diese kurzen Haare übrigens zur Seite ab. Und das sieht dann wirklich blöd aus. Auf den Bildern ist das noch nicht zu sehen, da die Locken vom Auffrischen noch feucht waren und ich sie zurecht geformt hatte.


Warum mich das shrinkage und die damit fehlende Länge manchmal so fertig macht?

Ich hoffe jetzt, dass es da draußen vielleicht ein paar Leutchen gibt, die nachvollziehen können, wie es ist, wenn man glaubt keine Wahl zu haben. Mit dem Gefühl zu leben, in ein bestimmtes Schicksal hinein gepresst worden zu sein. Auch wenn es "nur" um Haare geht. Man fühlt sich so unglaublich machtlos.
Als Kind hat mir meine Mutter erzählt, ich hätte keine Wahl und müsste die Haare kurz lassen. Später hab ich das nicht mehr geglaubt und mich voller Enthusiamus ins "Langwachsenlassen" gestürzt. Aber trotz allem, was ich durchprobierte, scheiterte ich.
Meine Frisöse demonstrierte mir mal wie leicht meine Haare abbrechen, um zu zeigen, dass lange Haare für mich unmöglich sind. Sie hatte ja Recht. Aber sie hatte auch keine Tipps mehr parat, wie man das hätte verbessern können.
Und so glaubte ich dann irgendwann mit über 30 Jahren wirklich, dass man diese Haare nicht richtig lang kriegen kann. Selbst nicht mit dem besten Willen und allen möglichen Ölen.
Anfang letzten Jahres, als ich Teri LaFlesh entdeckte sind mir dann fast die Augen aus dem Kopf gefallen. :shock: Es muss also doch möglich sein? Die erste Frau, die ich je mit so langen Haaren und so starker Lockenkrause gesehen hatte.

Es gab zwei Dinge, an die ich zwar gedacht aber nicht ausprobiert hatte.
1.) Das Shampoo weglassen. Ich wusste, es kann das Haar austrocknen und kaufte deshalb ein teures Shampoo von Phyto für extrem trockenes Haar. Dieses Shampoo trocknete natürlich mein Haar trotzdem sehr aus. Von Co-Wäsche hatte ich nichts gehört und wäre auch nie selber auf die Idee gekommen.
2.) Spülung im Haar lassen. Reichlich in Spülung getränkt waren sie gezähmt, lockten sich schön ect. Aber Hallo! Das Zeug drin lassen? Das ist doch völlig gaga. :irre: Diesen Schritt wäre ich also ohne Teri auch nie gegangen.
Wenn ich zurückblicke, sind das die 2 Hauptgründe, weshalb ich immer so splissiges Haar hatte (vor allem ersterer).

Das ganze jahrelange Hin und Her war nur durch fehlendem Wissen und Falschinformationen entstanden. Dazu kommen die Selbstvorwürfe, weil ich nicht ausprobiert habe, worüber ich ja schon nachgedacht hatte. Dann hätte ich jetzt bestimmt schon viiiel längere Haare.
Und nun geht mir die Geduld ab. Wenn also nach über einem Jahr geduldig sein, die Fortschritte für mich gleich 0 zu sein scheinen, krieg ich halt die Krise. :werwoelfin:




@Flohquaste, hast du das Oilrinsing denn schon ausprobiert? Da wird ja das ganze Öl wieder ausgewaschen. Sicher kommt es auch auf das verwendete Öl und die Menge an. Man kann auch nur die Spitzen und Längen auf diese Art behandeln, damit es keinen fettigen Ansatz gibt oder fehlendes Volumen.

_________________
Mein Tagebuch: 3c Locken - ein Traum und Alptraum?!
Bild
Gemeinschaftsprojekt: Pflege von Afrokrausem Haar - Produkterfahrungslexikon


Zuletzt geändert von curlywurly am 20.10.2012, 15:20, insgesamt 3-mal geändert.

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