Fragen zu Haarseife
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Re: Fragen zu Haarseife
Ich habe auch den Eindruck, dass es zusätzlich noch von der Wasserhärte abhängt. Bis ich hier bei unserem Bröselwasser die Seifen aufgeschäumt bekomme (hochüberfettete, wohlgemerkt), dauert es eine Weile und ich verbrauche entsprechend mehr Produkt. Eine Bonsai-Seife (eher auf der weicheren Seite) hielt daher immer nur so bis 8 Wäschen.
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Re: Fragen zu Haarseife
Woher weiß man eigentlich, dass man "genug" Schaum auf dem Kopf hat? Sieht man ja eigentlich nicht... Ich hab nur mehrfach gelesen, dass man bei Seife nicht sparsam sein soll. Ich hab auch vorher SiFis Seifenwaschvideo angesehen, so viel Schaum hab ich definitiv nicht. 
Ich spüre halt auf dem Kopf etwas Fluffigkeit und sehe auf den Fingern ein wenig Schaum. Schaumberge hab ich sicher keine.
Ich hab bisher nur festgestellt, dass ich beim Auswaschen bemerke, ob es genug oder zu wenig war. Wenn sich irgendetwas nicht total klettig-klebrig anfühlt und ich auch nur ansatzweise mit den Fingern durchkämmen könnte, dann war es zu wenig.
Erst mit saurer Rinse oder Condi löst sich der Klett auf magische Weise wieder auf. Aber keine Ahnung wie man merkt, wann man eigentlich zu viel nimmt.
Ich hab auch bemerkt, dass die Seife wohl im Laufe von gut einer Woche nicht wirklich trocknet bei mir. Sie liegt im Bad in einer Seifenschale, die eine gewisse Luftzirkulation erlaubt. Richtig nass ist sie dann nicht mehr, aber nicht ansatzweise so trocken wie vor dem Anwaschen. Dass feuchte Seifen zu schnellerem Verbrauch führen hab ich auch schon ein paar mal gelesen. Andererseits aber auch, dass man die Seife extra kurz einwässern kann, bevor man sie benutzt, damit sie gut schäumt. *verwirrt*
Ist diese Trockenzeit normal bzw nach Seifentyp individuell, oder mache ich was falsch bei der Aufbewahrung?
@Feline: Oh, das mit den Schaumfetten ist auch eine interessante Information, danke. Gut zu wissen.
Haben weniger Schaumfette noch eine andere Auswirkung, zB auf die Waschwirkung? Ich denke mir, irgend einen Grund wird es ja geben, warum viele Seifen scheinbar einen höheren Anteil haben?
@Nutcase: Das ich noch ein interessanter Punkt. Macht sehr Sinn, wenn die Wasserhärte sich auf alles Mögliche bei der Seife auswirkt, dann logischerweise auch aufs Aufschäumen.

Ich spüre halt auf dem Kopf etwas Fluffigkeit und sehe auf den Fingern ein wenig Schaum. Schaumberge hab ich sicher keine.
Ich hab bisher nur festgestellt, dass ich beim Auswaschen bemerke, ob es genug oder zu wenig war. Wenn sich irgendetwas nicht total klettig-klebrig anfühlt und ich auch nur ansatzweise mit den Fingern durchkämmen könnte, dann war es zu wenig.

Ich hab auch bemerkt, dass die Seife wohl im Laufe von gut einer Woche nicht wirklich trocknet bei mir. Sie liegt im Bad in einer Seifenschale, die eine gewisse Luftzirkulation erlaubt. Richtig nass ist sie dann nicht mehr, aber nicht ansatzweise so trocken wie vor dem Anwaschen. Dass feuchte Seifen zu schnellerem Verbrauch führen hab ich auch schon ein paar mal gelesen. Andererseits aber auch, dass man die Seife extra kurz einwässern kann, bevor man sie benutzt, damit sie gut schäumt. *verwirrt*
Ist diese Trockenzeit normal bzw nach Seifentyp individuell, oder mache ich was falsch bei der Aufbewahrung?
@Feline: Oh, das mit den Schaumfetten ist auch eine interessante Information, danke. Gut zu wissen.

@Nutcase: Das ich noch ein interessanter Punkt. Macht sehr Sinn, wenn die Wasserhärte sich auf alles Mögliche bei der Seife auswirkt, dann logischerweise auch aufs Aufschäumen.

Re: Fragen zu Haarseife
Wenn deine Haare nach dem Waschen gut aussehen, war es genug Schaum
Ich hab tatsächlich immer mindestens SiFi-Schaumberge produziert, aber auch, weil sich anfangs immer gar nichts tat und dann plötzlich doch eine Menge Schaum da war. Außerdem macht das Spaß!
Ob es da auch ein "Zu-viel" gibt, weiß ich nicht, höchstens für den Geldbeutel und den Abfluss.
Ich trockne meine Seifen gern in einem Organzasäckchen hängend. Wenn das Bad nicht dauerfeucht ist, sind die dann auch immer richtig trocken. Natürlich nicht, wenn man sie mehrmals am Tag benutzt, so wie bei Handseifen, aber bei nur alle paar Tage Haare waschen waren sie dann auch richtig trocken. Allerdings fassen sich Naturseifen oft anders an als die übliche Drogerieseife, weil sie oft weniger lange gelagert sind und auch mehr Überfettung haben. Sie sind insgesamt daher meist weicher.

Ich hab tatsächlich immer mindestens SiFi-Schaumberge produziert, aber auch, weil sich anfangs immer gar nichts tat und dann plötzlich doch eine Menge Schaum da war. Außerdem macht das Spaß!

Ob es da auch ein "Zu-viel" gibt, weiß ich nicht, höchstens für den Geldbeutel und den Abfluss.
Ich trockne meine Seifen gern in einem Organzasäckchen hängend. Wenn das Bad nicht dauerfeucht ist, sind die dann auch immer richtig trocken. Natürlich nicht, wenn man sie mehrmals am Tag benutzt, so wie bei Handseifen, aber bei nur alle paar Tage Haare waschen waren sie dann auch richtig trocken. Allerdings fassen sich Naturseifen oft anders an als die übliche Drogerieseife, weil sie oft weniger lange gelagert sind und auch mehr Überfettung haben. Sie sind insgesamt daher meist weicher.
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Re: Fragen zu Haarseife
Wir haben hier weiches Wasser und ich brauche im Durchschnitt ungefähr 5 g Seife pro Wäsche. Bei manchen richtig gut schäumenden Seifen reichen sogar 3,5 g, also weit unter dem Verbrauch von Silberfischchen. Ich habe aber auch nicht so lange Haare und wasche nicht jedes Mal so eine gründliche Ölkur aus.
Die Seifen, von denen ich sehr wenig brauche, und daher meine Favoriten, was die Schaummenge angeht, sind die Seifen von Steffis Hexenküche. Nur ein bisschen zu niedrig überfettet sind sie mir inzwischen. Bestimmte Sorten kaufe ich mir immer noch, nutze sie aber nur noch nach Ölkuren. Das Schaumverhalten dieser Seifen habe ich aber als Orientierung für meine selbstgesiedeten, höher überfetteten Seifen genutzt. Sobald ich "Steffi-Schaum" habe, bin ich zufrieden. Das heißt bei mir: Buchstäblich ein sahnig-fluffiger Schaumberg auf dem Kopf. Etwas weniger Schaum bei anderen Seifen macht zwar auch sauber, wenn man die Technik beherrscht, sprich überall Schaum hinbekommt, aber definitiv nicht so viel Spaß.
Eigentlich kann man nur durch Testen herausfinden, wie viel Schaum genug Schaum ist. Wenn die Haare mit der Menge sauber geworden sind, kann man sich bei der nächsten Wäsche mit derselben Seife daran orientieren. Also vielleicht besser nicht vor einem wichtigen Termin mit einer Seife waschen, bei der man das noch nicht weiß.
Zu viel Schaum hatte ich noch nie - gibt`s das überhaupt? Wenn die Seife zu viel Schaumfett hat, dann verträgt die Kopfhaut sie nicht, daran ändert sich auch nichts, wenn ich weniger von der Seife verwende.
Wie viel Seife man verbraucht, hängt ab von der Wasserhärte, der Haarlänge und -Beschaffenheit, vom "Verschmutzungsgrad", der Schaumwilligkeit und Konsistenz der Seife, der Waschmethode und wie geübt man schon mit Seife ist. Von 2 bis 20 g pro Wäsche bewegt sich das sicher im "normalen" Rahmen!
Die Seifen, von denen ich sehr wenig brauche, und daher meine Favoriten, was die Schaummenge angeht, sind die Seifen von Steffis Hexenküche. Nur ein bisschen zu niedrig überfettet sind sie mir inzwischen. Bestimmte Sorten kaufe ich mir immer noch, nutze sie aber nur noch nach Ölkuren. Das Schaumverhalten dieser Seifen habe ich aber als Orientierung für meine selbstgesiedeten, höher überfetteten Seifen genutzt. Sobald ich "Steffi-Schaum" habe, bin ich zufrieden. Das heißt bei mir: Buchstäblich ein sahnig-fluffiger Schaumberg auf dem Kopf. Etwas weniger Schaum bei anderen Seifen macht zwar auch sauber, wenn man die Technik beherrscht, sprich überall Schaum hinbekommt, aber definitiv nicht so viel Spaß.

Eigentlich kann man nur durch Testen herausfinden, wie viel Schaum genug Schaum ist. Wenn die Haare mit der Menge sauber geworden sind, kann man sich bei der nächsten Wäsche mit derselben Seife daran orientieren. Also vielleicht besser nicht vor einem wichtigen Termin mit einer Seife waschen, bei der man das noch nicht weiß.

Wie viel Seife man verbraucht, hängt ab von der Wasserhärte, der Haarlänge und -Beschaffenheit, vom "Verschmutzungsgrad", der Schaumwilligkeit und Konsistenz der Seife, der Waschmethode und wie geübt man schon mit Seife ist. Von 2 bis 20 g pro Wäsche bewegt sich das sicher im "normalen" Rahmen!
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Re: Fragen zu Haarseife
Da sagst Du was wahres!Columba hat geschrieben:Wie viel Seife man verbraucht, hängt ab von der Wasserhärte, der Haarlänge und -Beschaffenheit, vom "Verschmutzungsgrad", der Schaumwilligkeit und Konsistenz der Seife, der Waschmethode und wie geübt man schon mit Seife ist. Von 2 bis 20 g pro Wäsche bewegt sich das sicher im "normalen" Rahmen!
Ja natürlich, Drogerieseifen sind ja auch etwas völlig anderes als Naturseifen. Drogerieseifen sind in der Regel Kernseifen, also die reinen Natrium oder Kaliumsalze der Fettsäuren vermischt mit Duft, Farbe, Enthärter und damits besser zusammenhält etwas Glycerin und Fettsäuren oder wenn es eine hochwertige Drogerieseife ist irgendein Öl das gut klingt. Während in Naturseife alle Inhaltstoffe der verseiften Öle, enthalten sind. Also Vitamine, Lipide, Glycerin (wesentlich mehr als in Drogerieseifen zugesetz wird) etc. Und genau das sind die Stoffe die für die "Pflegewirkung" von Seife ausmachen.Nutcase hat geschrieben:Allerdings fassen sich Naturseifen oft anders an als die übliche Drogerieseife, weil sie oft weniger lange gelagert sind und auch mehr Überfettung haben. Sie sind insgesamt daher meist weicher.
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Re: Fragen zu Haarseife
Ich weiß. Ich wollte nur was dazu sagen, dass Feuertänzerin oft das Gefühl hat, ihre Seifen trockneten nicht richtig und vermutete, dass das einfach das andere Anfassgefühl ist. Dass zwischen den beiden Seifenarten auch sonst ein himmelweiter Unterschied ist, ist ja klar.
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Re: Fragen zu Haarseife
Zur Seifentrocknung, ich lasse sie auf einer Seifenschale auf einem Luffaschwamm trocknen, die steht auf der Fensterbank im Bad, das Fenster ist häufiger zum Lüften offen, da trocknen die Seifen in einem Tag gut, auch bei unterschiedlicher Zusammensetzung.
1b f i, wegen difusem Haarausfall leider nur noch Schulterlang
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http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB3/v ... 21&t=23872
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Re: Fragen zu Haarseife
Es klang jetzt ja auch schon in einigen Beiträgen mit an: Die Reinigungswirkung ist mit weniger Schaumfett nicht ganz so stark, ich merke sehr deutlich, dass eine Seife mit weniger Schaumfett meine Haare nicht so austrocknet.Feuertänzerin hat geschrieben: @Feline: Oh, das mit den Schaumfetten ist auch eine interessante Information, danke. Gut zu wissen.Haben weniger Schaumfette noch eine andere Auswirkung, zB auf die Waschwirkung? Ich denke mir, irgend einen Grund wird es ja geben, warum viele Seifen scheinbar einen höheren Anteil haben?
Viele Menschen mögen Schaum und das ist dann natürlich ein Argument für mehr Schaumfett. Ich schätze mal, es macht auch das Aufschäumen etwas einfacher.
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Re: Fragen zu Haarseife
Danke für die Infos und Erklärungen. 
Ich werde mal versuchen, die Seife noch luftiger zu trocknen.
Ich weiß, dass sie sich ganz am Anfang etwas "wachsiger" angefühlt hat als eine Kernseife, aber nach dem Anwaschen ist sie immer eher feucht geblieben und das ist wohl nicht optimal.
Ich bin ja eigentlich eher jemand, der gerne sparsam ist.
Aber gut zu wissen, dass es nicht um die Menge der Seife sondern um die Menge der Inhaltsstoffe geht.
@Feline: Danke.
Dann weiß ich jetzt von einer weiteren Stellschraube nach der ich Ausschau halten kann, während ich die perfekte Seife für mich finde.
Meine Haare neigen nämlich generell eher zur Trockenheit und auf Schaumberge lege ich keinen besonderen Wert. Es muss nur funktionieren. Ich hab vorher mit Wascherde gewaschen, da gabs nur Schlammberge. 

Ich werde mal versuchen, die Seife noch luftiger zu trocknen.
Ich weiß, dass sie sich ganz am Anfang etwas "wachsiger" angefühlt hat als eine Kernseife, aber nach dem Anwaschen ist sie immer eher feucht geblieben und das ist wohl nicht optimal.
Ich bin ja eigentlich eher jemand, der gerne sparsam ist.

@Feline: Danke.



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Re: Fragen zu Haarseife
Kann es sein, dass die Haare mit einer hoch überfetteten Seife schneller nachfetten?
Ich habe vor drei Tagen mit einer 30% überfetteten Seife gewaschen, die Haare wurden total schön und weich, aber schon nach zwei Tagen wurde der Ansatz wieder leicht fettig (ist normalerweise der Fall nach ca. 4 Tagen mit 15 - 20% überfetteten Seifen). Ich frage mich, ob das mit der überfettung der Seife zusammenhängt oder ob ich einfach allgemein weniger gründlich gewaschen habe? Ich werde es sicher noch mehrmals ausprobieren, aber ich wäre gespannt, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Ich habe vor drei Tagen mit einer 30% überfetteten Seife gewaschen, die Haare wurden total schön und weich, aber schon nach zwei Tagen wurde der Ansatz wieder leicht fettig (ist normalerweise der Fall nach ca. 4 Tagen mit 15 - 20% überfetteten Seifen). Ich frage mich, ob das mit der überfettung der Seife zusammenhängt oder ob ich einfach allgemein weniger gründlich gewaschen habe? Ich werde es sicher noch mehrmals ausprobieren, aber ich wäre gespannt, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt.

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- blonderPumuckel
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Re: Fragen zu Haarseife
Höher überfettete Seife ist halt milder, reinigt also auch weniger stark. Aber wieso Haare schneller nachfetten kann ja verschiedene Ursachen haben. Bei mir geht es ebenfalls schneller wenn ich zu aggressiv gewaschen habe. Wenn man milder wäscht bleibt eben eher etwas vom pflegenden Talg an den Haaren, dadurch sind die weicher und wirken nicht so trocken, aber natürlich sind die Haare dann nach der Wäsche bereits mehr gesättigt als wenn man sie komplett entfettet hätte, können also weniger zusätzliches Fett was im Laufe der Tage entsteht aufnehmen. Und "fettig" wirkt es ja eben dann wenn es mehr wird als die Haare aufnehmen können.
Wenn die Haut es nicht gewöhnt ist mild gereinigt zu werden kann sich das mit der Zeit aber noch geben, sodass es generell weniger nachfettet.
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Re: Fragen zu Haarseife
Hm, ich hab, als ich noch mit Seife gewaschen habe, keinen Nachfettunterschied zwischen 15%er und 30%er Seife bemerkt. Die Haare haben sich leicht unterschiedlich verhalten, aber nachgefettet haben sie bei beiden nach etwa 4 Tagen.
Das waren allerdings beides Bonsai-Seifen, ob sich das auch auf Seifen anderer Hersteller:innen übertragen lässt, weiß ich nicht.
Das waren allerdings beides Bonsai-Seifen, ob sich das auch auf Seifen anderer Hersteller:innen übertragen lässt, weiß ich nicht.
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- blonderPumuckel
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Re: Fragen zu Haarseife
Ob und wie stark sich das Nachfettverhalten der Kopfhaut von Außen beeinflussen lässt ist ja auch sehr individuell. Und klar kommt es auch auf die Zusammensetzung der Seifen an, verschiedene Öle haben verschiedene unverseifbare Anteile etc, mit Bonsai hab ich bisher nur eine Erfahrung gesammelt und die war eher seltsam.
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Re: Fragen zu Haarseife
Danke für eure Antworten.
Der von Pumuckel angesprochene Effekt, dass die Seife noch zu mild reinigt bzw. meine Kopfhaut diese milde Reinigung noch nicht gewöhnt ist, könnte durchaus sein. Ich werde weiter mit der Seife experimentieren und beobachten, wie sich meine Haare verhalten. 
Ich habe noch eine weitere Frage und zwar zum ranzig-werden von Seifen: Ich habe ein paar tolle Seifen, die 2018 hergestellt wurden. Sie enthalten verschiedene Öle, u.a. Haselnussöl, Babassuöl, Murmurbutter etc. Eine enthält auch Rapsbutter und riecht zugegeben schon etwas seltsam, die Oberfläche hat sich weisslich verfärbt. Ist sie also schon ranzig geworden? Muss ich mir bei den anderen Seifen aus 2018 oder gar 2019 auch Sorgen machen, dass sie bald ranzig werden könnten und sollte sie möglichst als nächstes aufbrauchen oder kann man die meisten Seifen auch mehrere Jahre danach noch brauchen?
Ich weiss, dass Rapsöl schnell ranzig wird, gibt es noch andere Öle, auf die man achten muss?
Ich bewahre meine Seifen offen in einer Schublade (die geschlossen ist normalerweise) auf.


Ich habe noch eine weitere Frage und zwar zum ranzig-werden von Seifen: Ich habe ein paar tolle Seifen, die 2018 hergestellt wurden. Sie enthalten verschiedene Öle, u.a. Haselnussöl, Babassuöl, Murmurbutter etc. Eine enthält auch Rapsbutter und riecht zugegeben schon etwas seltsam, die Oberfläche hat sich weisslich verfärbt. Ist sie also schon ranzig geworden? Muss ich mir bei den anderen Seifen aus 2018 oder gar 2019 auch Sorgen machen, dass sie bald ranzig werden könnten und sollte sie möglichst als nächstes aufbrauchen oder kann man die meisten Seifen auch mehrere Jahre danach noch brauchen?
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Re: Fragen zu Haarseife
Wenn die Seife schlecht riecht, dann ist sie wohl ranzig geworden. Bei weißen Stellen/Beleg kann es sich auch um Sodaasche handeln, da ist völlig harmlos. Sodaasche kannst du von der Seife abwischen. Wie schnell ein Rapsöl ranzig wird, kommt auch darauf an, ob es HO war oder nicht. Ich habe Seifen, die sind teilweise 5 Jahre alt, das sind meine Lieblingsstücke.
Ich bewahre meine Seifenstücke kühl und offen auf, das mit der Schublade passt schon so. Wichtig ist vor allem, dass du sie nicht im Bad oder einem anderen feuchten Raum lagerst.
Ich bewahre meine Seifenstücke kühl und offen auf, das mit der Schublade passt schon so. Wichtig ist vor allem, dass du sie nicht im Bad oder einem anderen feuchten Raum lagerst.